Renate Hartwig

10.08.2009 um 14:36 Uhr

Reale Zukunftsaussichten, wenn wir uns nicht wehren!

Reale Zukunftsaussichten, wenn wir uns nicht wehren!

10. August 2009

Den Kapitalgesellschaften, Investoren und Aktiengesellschaften, die sich seit Jahren um die Übernahme unseres  Gesundheitswesens bemühen, geht  es um die ca. 250 Milliarden, die sich im Moment pro Jahr im System befinden. 167 Milliarden davon sind aus unseren Kassenbeiträgen, die restlichen 83 Milliarden stammen vom Umsatz des bereits bestehenden Gesundheitsmarktes. Laut Überlegungen von Investoren ist diese Summe durchaus steigerbar. Die Zahl 500 Milliarden (jährlich versteht sich) wird als erreichbare Zielmarke diskutiert. Dabei wachsen die Begehrlichkeiten Keine Frage, es strecken sich immer mehr Hände nach diesem, unserem Geld aus. Hände, die am Inhalt des Geldtopfes, den wir füllen, interessiert sind und deshalb die Industrialisierung des Gesundheitswesens voran treiben. Nicht wir als Mensch, als Patient stehen im Focus der Begierde, sondern das von uns eingesetzte Geld. Nicht vergessen, der Gesundheitsmarkt ist der einzige wachsende Markt. Da sind Aussagen von Vorstandsvorsitzenden der Aktiengesellschaften wie “ (….) wir können mit neuen Gesundheitsleistungen früher am Markt sein wie andere“ oder „ (..) mit der EPA (elektronischen Patientenakte) können wir langfristig (..) Wertsteigerungen für unsere Aktionäre realisieren“ (..) nicht mehr verwunderlich! Stemmen wir uns gemeinsam gegen die Lobbykraft damit wir nicht  real 2012 folgendes erleben:

Sie fühlen sich nicht wohl. Sie hatten schon öfter Probleme mit dem Herzen und den Nieren. Sie gehen zu ihrem Hausarzt und lesen an der Praxistüre: Wir mussten unsere Praxis schließen. Sie fahren daraufhin zu Ihrem Kardiologen und lesen: „ Praxis geschlossen wenden Sie sich ans nächste MVZ“ Nun versuchen Sie es noch beim Urologen: Hier finden Sie den Hinweis: „Praxis geschlossen, aus zwingenden Gründen verlegt ins MVZ nach…“!  In den strategischen Unterlagen von Kapitalgesellschaften ist bereits festgelegt, was auf Patienten zukommt: Leben Sie auf dem Land kann das nächste MVZ locker bis zu 80 km von ihrem Wohnort entfernt sein, in der Stadt sind – so die Planung – 20 km für jeden Patienten zumutbar! In dem Fall wünsche ich uns allen viel Glück und eine gute Bus- und Bahnverbindung, oder Menschen die uns 80 km ins nächste (in Besitz von Kapitalgesellschaften befindliche)  MVZ fahren. Dort arbeiten angestellte Ärzte, die auf Gewinn und Verlustrechnungen geschult und kontrolliert werden.  

Zu diesen Plänen einer neuen angestrebten industrialisierten Gesundheitswelt können wir gemeinsam am 13. September 2009 um 13 Uhr bei der Bürgerprotestolympiade NEIN sagen! Damit wissen die Politiker zwei Wochen vor der Wahl, dass wir uns einmischen und diese Pläne mit uns nicht gehen! Es geht uns alle an, deshalb zähle ich auch auf SIE!

Ihre Renate Hartwig

http://patient-informiert-sich.de/olympiastadion/

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09.08.2009 um 14:33 Uhr

Stimmen zur Privatisierung, die zu wenig wahr genommen werden!

Stimmen zur Privatisierung, die zu wenig wahr genommen werden!

09. August 2009

Geschrieben Oktober 2008, Bürger/in, Name der Redaktion bekannt

(..)Was ist das für eine Berichterstattung? Haben wir es hier noch mit einer unabhängigen Presse zu tun, die von Anbeginn des Rhönskandals so einseitig informiert? Ohne Scham, ungeachtet der menschenunwürdigen Bedingungen die Tag für Tag im Rhönklinikum passieren, tut man so, als sei es nichts. Es ist nichts, dass das Pflegepersonal völlig am Ende ist und weiter für die Dividende ausgepresst wird, es ist nichts, dass die Patienten nur eine 3 Punktpflege erhalten, also die Grundversorgung kaum oder gar nicht stattfindet. Es ist nichts, das Patienten länger an Monitorgeräten gehalten werden und demzufolge nicht mobilisiert werden können, damit der Profit stimmt und es ist auch nichts, dass auch die Chefärzte ständig das Klinikum verlassen, weil auch sie, unter dem ständigen Dauerdruck stehen (Kinderchirurg in Marburg, klinischer Psychosomatiker in Marburg, Neurochirurg in Marburg, Oberarzt in der Augenheilkunde Marburg, mehre Oberärzte in der Dermatologie Marburg, mehrer Oberärzte der Orthopädie, mehrere und so weiter dies ist alles nichts. An ihren Händen, die dies alles wissen und zusehen ohne etwas verändern zu wollen oder eine Veränderung anzustreben, klebt der Schweiß und die Tränen des Personals und es klebt das Blut, die Exkremente, das Leid des Patienten, der ebenfalls als Produkt zur Dividendenerhöhung missbraucht werden! 

Geschrieben Oktober 2008, niedergelassene/r Arzt/Ärztin, Name der Redaktion bekannt

Ich sehe Patienten, die beklagen, das schmutzige Verbände über Tage nicht gewechselt wurden, auch wenn der grüne Schmodder schon ins Bett gelaufen ist.. ich höre Patienten die Mitleid mit dem völlig überlasteten Pflegepersonal haben. Ich höre Patienten die in einem Mehrbettzimmer gelegen haben, die davon berichten, das der fitteste Patient das waschen des Schwächsten übernommen hat, weil das Pflegepersonal die Grundversorgung nicht mehr schafft. Vom Pflegepersonal, die ich auch als Patienten sehe, höre ich, das keine Zeit mehr für Sterbende ist. Keine Zeit ihnen die Hand zu halten, ihnen über die Stirn zu streichen. Was muss noch geschehen, dass die Landesregierung erkennt, dass die Privatisierung einer Universitätsklinik ein Fehler war! Die Politik muss eingreifen, es ist Ihre verdammte Pflicht! Es geht nicht um die Produktion von Handys, wo ein Betrieb, bis zum geht nicht mehr verschlankt werden kann, um ihn dann letzlich ins Ausland zu verlegen, wo die Produktionskräfte billiger sind. Wie lange soll das Leid bestehen, bis man erkennt, dass “die Industrialisierung des Gesundheitswesens in Deutschland” wie Herr Pföhler frohlockt, nicht funktioniert!

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, nur durch den Schulterschluss von uns allen, Bürgerpatient und Patientin, ALLEN Ärzten und Therapeuten, den med. Fachangestellten, sowie dem gesamten med. Pflegepersonal kann diesen Entwicklungen  Einhalt geboten werden: Deshalb zeigen wir Geschlossenheit und treffen uns am Sonntag den 13.September um 13 Uhr zur Bürgerprotestolympiade im Münchner Olympiastadion!

Ich zähle auf SIE !

Ihre Renate Hartwig

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08.08.2009 um 14:31 Uhr

Ein Blick hinter die Kulissen

Ein Blick hinter die Kulissen

08. August 2009

Um uns einem weiteren Kapitel und weiteren Namen der expandierenden Gesundheitsindustrie zuzuwenden, müssen wir noch einige Tage beim Fallbeispiel der Rhön Kliniken AG verweilen. Nehmen wir das Wort „Marktdurchdringung“! Im Leitfaden Strategieentwicklung Fachgebiete  des Universitäts Klinikum Giessen Marburg GmbH der Rhön AG ist im Arbeitsblatt Nr. 10 Leistungs- und Marktpriorität zu lesen:

(..) „Marktdurchdringung: hier geht es um das Ausschöpfen des Marktes (Umsatz steigern) mit dem Ziel, bei Kunden erhöhte Umsatzzahlen zu erreichen. Kunden der Konkurrenz abzuwerben und/oder Neukunden zu gewinnen.“(..)

Wir sind mitten drin in der Wettbewerbsfalle: Als Patienten werden wir zu Kunden, wem bitte, außer den Ärzten oder den Krankenhäusern unseres Vertrauens sollen wir abgeworben werden?   Auch die Marktentwicklung wird in den Unterlagen thematisiert: Rhön sucht nach neuen Märkten, da spielt dann die „ geografische Ausweitung Erschließung neuer Abnehmergruppen bzw. Käuferschichten (z.B. Angebot für ausländische Patienten) neue Vertriebskanäle“ eine Rolle. Auf Seite 23 ist auch Marktpotenzial definiert: Noch nicht ausgeschöpfte oder bisher vernachlässigte Bearbeitung bestimmter Absatzmärkte. (z.B. geografisch) oder Marktsegmente (z.B. Personen mit Zusatzversicherung) (..) Auch die Vision und Mission Tenet Healthcare USA wird als Beispiel dokumentiert. Wenn ich die Rechercheordner durchgehe, in denen die Fakten zum Thema Übernahme unseres Gesundheitswesens durch Kapitalgesellschaften gesammelt sind, würde ich am liebsten mit einem Megaphon losgehen um bundesweit in die Wohnzimmer zu rufen: Hallo wacht auf, bevor ihr unsanft als Humanprodukt in der Wertschöpfungskette der Heuschreckenindustrie geweckt werdet!

Einmischen ist Bürgerpflicht,
deshalb gleich notieren und weiter sagen:
Sonntag, 13.9.2009
Bürgerprotestolympiade im Olympiastadion München!

Ihre Renate Hartwig

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07.08.2009 um 10:49 Uhr

Aufruf Olympiastadion Protestveranstaltung 13.09.2009

Aufruf Olympiastadion

Bürger-Schulterschluss. Mach mit heißt die größte, jemals in Bayern organisierte Protestveranstal-
tung. 60.000 Bürger finden Platz im Münchner Olympiastadion um den Plänen der
Kapitalgesellschaften die Stirn zu bieten und sich einzumischen.
Das Motto unseres Massenprotestes am Sonntag den 13. September 2009:
Stopp dem Ausverkauf unseres Gesundheitswesens
Stopp dem Ausverkauf unseres Gesundheitswesens

an Heuschreckeninvestoren
an Heuschreckeninvestoren
Bürgerpatienten aus ganz Deutschland organisieren sich zum größten Sonntagsausflug.
Dem Verkauf unseres Gesundheitswesens an Kapitalgesellschaften widersetzen sich im
Schulterschluss, Gesunde und Kranke, Eltern und Großeltern, Kinder und Jugendliche,
Schüler und Studenten, Hausärzte, Fachärzte, Therapeuten, Apotheker, Krankenschwes-
tern, Pfleger, Selbsthilfegruppen, medizinische Fachangestellte, Landfrauen, Landwirte,
kirchliche Gruppen, Bürgermeister, Pfarrer, Lehrer und Erzieher! Zusammen fordern wir eine
grundsätzliche gesundheitspolitische Wende. Mensch und Medizin dürfen nicht Sache der
Gesundheitsindustrie und deren Konzerne werden. ... (Weitere Informationen)

Viedeo. http://www.youtube.com/watch?v=eNGrFz31Y9g&feature=email

(weitere Infos) http://patient-informiert-sich.de/olympiastadion/

06.08.2009 um 14:25 Uhr

Wer stoppt den Wagen, der in Richtung Gesundheitsindustrie rollt?

Wer stoppt den Wagen, der in Richtung Gesundheitsindustrie rollt?

06. August 2009

Betrachten wir die Reise der Gesundheitspolitik, sehen wir schnell fahrende Limousinen mit verdunkelten Fenstern auf der Überholspur. Im Navigationssystem in der Rhön Limousine ist als Ziel „Übernahme der ambulanten Versorgung“ angegeben. Für die Insassen, den Vorstandschef Pföhler von den Rhön Kliniken AG und den Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) steht fest:

Der am 6. Juni 2008 vorgestellte Kooperationsvertrag zwischen der KBV und der RHÖN Klinikum AG ist eine strategische Kooperation. Es wurde 2008 von neuen Perspektiven, von Grenzen die überwunden werden müssen und von einem Gesundheitssystem, das flexible Strukturen und Sprunginnovationen benötigt, gesprochen. Fast schon peinlich, wie jemand wie KBV Köhler auf Nachfrage dieses Zusammenspiel als weitsichtige Aktion verkauft. Und es alsVersorgung der Patienten hinstellt.

Jeder könnte lachen, wenn es nicht zum weinen wäre. Meiner Ansicht nach geht es beiden, Pföhler und Köhler, um gemeinsame Nenner und die heißen: Besitzstandwahrung sowie Macht und Geld. BKV Köhler, der Kraft seines Amtes die durch Zwangsmitgliedschaft unterstellten Ärzte vertreten sollte, geht auf Kurs mit den Zielen von Rhön! Köhler, demonstriert in der Öffentlichkeit Umarmungen mit Ärzten und spricht von der Sorge um uns Patienten! Bei mir wecken die Köhler Aussagen immer mehr die Assoziation des Judaskusses.

Wolfgang Pföhler spricht wenigstens aus, was Rhön plant und durchsetzen will. Es muss sich uns die Frage stellen: Woher kommt seine Sicherheit? Immerhin äußert er was er in seiner Funktion plant und sieht die Rhön AG als Sieger im Umbau des Gesundheitswesens hervorgehen! Wolfgang Pföhler auf der Analystenkonferenz:

„ (..) Ich nenne nur das Konzept der an unseren Konzernkliniken angegliederten medizinischen Versorgungszentren. Unser umfangreich gegliedertes Produktportfolio und die Bereitschaft der Kassen, einen flächendeckenden Service anzubieten. Sie erkenne deutlich, dass die Reformüberlegungen in der Gesundheitsreform uns langfristig in die Hände arbeiten und uns nicht vom Ergebnis Wachstum abbringen werden (…) “

Hier steht das Ziel der Investoren, der Aktionäre, die bedient werden müssen. Von denen ist nichts anderes zu erwarten. Eine AG ist kein Ableger der Mutter Theresa Institution. Nur was sagen die bei Rhön sitzenden Aufsichtsratsmitglieder? Schweigen im Walde! Die sitzen demnach mit in der Limousine und freuen sich über die variablen Aufwandsentschädigungen ihrer Position.

Bis heute habe ich nicht vernommen, dass der SPD Bundestagsabgeordnete Prof. Lauterbach, ebenso Aufsichtsrat bei Rhön, sich bei all seinen öffentlichen Auftritten je über die Ziele von Rhön und deren Verhalten gegenüber Beschäftigten, über die inzwischen öffentlich diskutierte Behandlung von Patienten aufgrund der fehlenden Pflegekräfte und den Umgang mit kritischen Verdi Vertretern geäußert hat. Von Brigitte Mohn von der Bertelsmann Stiftung, ebenso im Rhön Aufsichtsrat, ist da nichts zu erwarten, das wundert auch nicht.

Als Wahlvolk und Kassenbeitragszahler sollten wir wissen, nie vergessen oder verdrängen:

Es sind die Rahmenbedingungen der Politik die inländische und ausländische Investoren der Kapitalgesellschaften in Sicherheit einer großen Rendite wiegen. Es sind unsere Volksvertreter, die Gesetze erlassen und sich weder vor noch im Wahlkampf über die rasante Fahrt der Gesundheitsindustrialisierung äußern. Die Limousinen auf der Überholspur mit dem Ziel, Ausbeutung durch Umbau unseres Gesundheitswesens, können nur durch Bürgerengagement gestoppt werden.

Zeigen wir den Rasern auf der Überholspur das Stoppschild und sagen NEIN zum Verkauf von Mensch und Medizin.

Wir sehen uns: Am 13.September 2009 um 13 Uhr bei der Bürgerprotestolympiade im Münchner Olympiastadion!

Ihre Renate Hartwig

http://patient-informiert-sich.de/olympiastadion/

 

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05.08.2009 um 14:17 Uhr

Warum Bürgerprotestolympiade?

Warum Bürgerprotestolympiade?

05. August 2009

Um dem Ausverkauf unseres Gesundheitswesens die Stirn zu bieten!

Die Tendenz hinter den gezielten Angriffen auf unsere Ärzte ist der Ausverkauf des Gesundheitswesens an private Unternehmen mit Profitinteressen. Bei der um sich greifenden Industrialisierung des Gesundheitswesens (Deckname Ökonomie) bleibt aber nicht nur die Praxis unseres Arztes auf der Strecke, wir als Patient werden zur Ware. Da wir von den Medien – warum auch immer – diese Zielsetzungen und Fakten, nicht einmal Ansatzweise erfahren, wägen wir uns in Sicherheit was die wohnortnahe sichere und gute Versorgung durch unsere Ärzte betrifft! Glauben Sie mir, der Trend geht dahin: Wir Patienten werden gerade zur Plünderung freigegeben zum „Auscashen“, wie man in der Wirtschaft sagt. Aber nicht nur uns Patienten geht es an den Kragen. Auch die Hausärzte – die Fachärzte, alle medizinischen freien Berufe sind – entgegen allen verbreiteten Desinformationen -  in einer verzweifelten Situation.

In Amerika gibt es das alles schon: Das Gesundheitswesen in der Hand der Konzerne. Es ist noch einmal um die Hälfte teurer als unser deutsches System. Und es ist eines der schlechtesten Gesundheitssysteme der Welt. Zwar versucht Präsident Obama dies gerade zu ändern, doch die Macht der Konzerne und deren Lobbyisten macht ihm das Leben schwer. Für mich ist die Vorstellung, dass die jetzigen amerikanischen Verhältnisse bei uns umgesetzt  werden, der Albtraum schlechthin. Lassen sie uns gemeinsam das Ungetüm bekämpfen das uns bedroht. Ein Gesundheitswesen in der Hand von Kapitalgesellschaften in denen Aktionäre die Gewinner und der kranke Mensch und sein Arzt die Verlierer sind!

Schauen wir uns die nächsten 39 Tage, bis zu unserer Bürgerprotestolympiade im Münchner Olympiastadion an, welche Ziele die einzelnen Kapitalgesellschaften verfolgen, was es für uns als Bürgerpatient, für unsere Ärzte und die Gesellschaft bedeutet wenn deren Ziele erreicht werden.

Beginnen wir mit einer Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Bayern, den Rhön Kliniken AG mit Hauptsitz in Bad-Neustadt. Die im M-DAX notierte Rhönklinikum AG betreibt 48 Kliniken an 37 Standorten.

Rhön Vorstandschef Wolfgang Pföhler sprach auf den Analystenkonferenzen 2006 und 2007 aus, was wir Kassen Beitragszahler wissen sollten:

„(..)Unerwähnt bleiben soll auch nicht, dass wir die Gesundheitsreform zügig und umfassend politisch begleiten. Wir denken, dass es heute zu einem modernen Unternehmen gehört, dass sich der Vorstand dort wo die Interessen des Unternehmens berührt sind, einmischt(..) 

(..)Uns treibt der Anspruch auf Erfüllung des Sicherstellungsauftrages: Wir als Rhönklinikum AG sind hierzu in Gesprächen auf allen Ebenen.”

Diese Aussagen sind keine leeren Worthülsen. Hier vorab klare  Fakten: Der Umsatz von Rhön stieg 2008 um 105 Millionen auf 2,1 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn stieg sogar um über elf Millionen Euro. Rhön spricht in Zeiten der Wirtschaftskrise von Expansion und meint damit, dass sich als Folge der Rezession und der Steuerausfälle der Preis für den Aufkauf unserer regionalen Krankenhäuser sinkt und für die Rhön AG  noch mehr als bisher lohnt.

Mit dem Aufkauf der Krankenhäuser stampft die Rhön AG dann eigene medizinische Versorgungszentren (MVZ) aus dem Boden.

Die können sich dann umwandeln zum ökonomisch erklärbaren Staubsauger: Besondere Eigenschaften: Unsere Beiträge können eingesaugt und unsere niedergelassenen Ärzte weggeblasen werden! 

Gewinn und Verlust, anstatt Mensch und Medizin – diese Entwicklung müssen wir stoppen!

Fortsetzung was dieser Anspruch der Rhön AG für uns bedeutet,  welche Gespräche von Rhön bereits mit Erfolg gekrönt sind folgt morgen……!

Nicht vergessen: Heute in 39 Tagen findet unsere Bürgerprotestolympiade in Münchner Olympiastadion statt…

Ihre Renate Hartwig

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