Rio

Dez 30, 2006 at 00:40 o\clock

SON OF A BEACH

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Nach einem 21-stündigen Pfahlbelastungsmarathon bis in den frühen Morgen war heute Erholung angesagt...also: Strand-Tag.

Und was hast Du heute gemacht?!  

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Image Hosted by ImageShack.us Wo sind Fergie und die BEP?! Wir sind bereit...

Dez 29, 2006 at 00:00 o\clock

Drogenmafia tötet 18 Menschen

Ich war auf der Baustelle als uns die Meldung von noch andauernden Schiessereien und Toten in Rio erreichte... Die Polizei hatte die Situation noch nicht unter Kontrolle gebracht und mein brasilianischer Kollege warnte davor, nach Rio zurükzukehren. Ich hatte gehofft, nach Afghanistan solche Situationen nicht mehr zu erleben. Gegen Mitternacht gabs Entwarnung und erst am nächsten Morgen habe ich gelesen, was wirklich passiert ist: 

Drogenmafia tötet 18 Menschen

Sie kamen mit Maschinenpistolen und Granaten. In der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro haben Drogengangs mehrere Stunden brutal gewütet. Sie überfielen Polizeiwachen, Restaurants und Banken. Busse mit Passagieren wurden in Brand gesetzt. Traurige Bilanz: 18 Tote und Dutzende Verletzte.



Rio de Janeiro - Schwer bewaffnete Gruppen hätten in der Nacht (Ortszeit) unter anderem von fahrenden Fahrzeugen aus in der ganzen Stadt Polizei-Patrouillen und -Wachen mit Schüssen und Granaten angegriffen und auch mehrere Busse mit Passagieren in Brand gesetzt, wurde berichtet. Drei Tage vor den weltberühmten Silvester-Strandpartys in Rio habe es auch Anschläge auf Restaurants und Bankfilialen gegeben. Der Fernsehsender Globonews sprach von "vier Stunden ununterbrochenen Terrors", bei denen auch Dutzende Menschen verletzt worden seien.

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Zwei brennende Busse in der Nähe des Cicade-Alta-Slums in Rio

Die meisten Todesopfer gab es im Norden Rios bei einem Anschlag auf einen Fernreisebus, der vom Bundesstaat Espirito Santo in die Wirtschaftsmetropole Sao Paulo unterwegs war. Etwa 30 zum Teil maskierte Männer hätten das voll besetzte Fahrzeug zum Halten gezwungen und sofort in Brand gesetzt. Im Wrack des Fahrzeugs seien mindestens sieben verkohlte Leichen geborgen worden, hieß es.

Unter den Todesopfern sind nach Angaben der Behörden insgesamt neun unbeteiligte Zivilisten, sieben mutmaßliche Verbrecher sowie zwei Polizisten. Eine Straßenverkäuferin sei etwa in der Nähe eines Einkaufszentrums von einer Kugel tödlich getroffen worden. Mindestens ein Kind sei schwer verletzt worden. Es habe stundenlange Schießereien zwischen der Polizei und Verbrechern gegeben. Drei Männer seien festgenommen worden.

Der Minister für Öffentliche Sicherheit des Bundesstaates Rio, Roberto Precioso, beklagte "eine wahre Tragödie". Er erklärte, die Mafiagruppen und Drogenhändlerbanden hätten sich vor dem für den 1. Januar angesetzten Regierungswechsel im Bundesstaat zusammengetan, um ein Signal zu setzen und vor neuen Sicherheitsmaßnahmen zu warnen.

Bürgermeister versucht, Menschen zu beruhigen

Die Polizei habe aber "Schlimmeres verhindern können". Der künftige Gouverneur Rios, Sergio Cabral versicherte, er werde nicht davor zurückschrecken, den Einsatz nationaler Sicherheitseinheiten in Rio bei der Zentralregierung in Brasilia zu beantragen.

Vor dem Hintergrund der erwarteten Silvester-Massenpartys mit Millionen Teilnehmern an den Stränden der Zuckerhutmetropole versuchte Bürgermeister Cesar Maia derweil, die Bevölkerung zu beruhigen. Er werde die Sicherheitsmaßnahmen verstärken. Zum Jahresende werden in Rio auch viele Persönlichkeiten aus dem Ausland erwartet. Unter anderen wolle Italiens Außenminister Massimo D'Alema Silvester in Rio erleben, schrieb die Zeitung "O Globo". Insgesamt werden in Rio zum 31. Dezember nach amtlichen Angaben 550.000 Touristen - davon 40 Prozent aus dem Ausland - erwartet.

Medien spekulierten, die Attentatswelle in Rio könne auch eine Antwort der Mafia auf die Zunahme so genannter "Privat-Milizen" in den Armenvierteln, den Bastionen der Drogenbanden, sein. Die von Soldaten, Polizisten und Feuerwehrmännern gebildeten illegalen Gruppen bekämpften die "Narcos" seit Monaten mit zunehmendem Erfolg.

Erst im Mai dieses Jahres waren in São Paulo bei einer großen Attentatswelle der Mafia sowie bei Vergeltungsaktionen der Polizei innerhalb weniger Tage etwa 120 Menschen ums Leben gekommen. Die Angriffe auf Sicherheitsbeamte wurden nach Behördenangaben von der von inhaftierten Drogenbossen gegründeten Mafiagruppe "Erstes Hauptstadt-Kommando" (PCC) verübt.

dab/dpa © SPIEGEL ONLINE 2006

Dez 24, 2006 at 21:48 o\clock

UNHEILIGER (?) ABEND

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Heute ist der 24. Dezember, Heilig Abend. Und wie feiert man in Brasilien Weihnachten?!  Blick von meinem Balkon auf den sog. Hippie-Markt: Man pflegt auszuschlafen...

Die Christus-Statue hält sich verdeckt, die nahe Favela hängt noch in den Wolken:

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Nach dem morgendlichen Strandlauf über die Copacabana gehts anschl. zum Sonnenbaden nach Ipanema

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Image Hosted by ImageShack.us Die Bühne für das Neujahrskonzert (featuring: The Black Eyed Peas), das weltweit übertragen wird, steht seit gestern 

Image Hosted by ImageShack.us Polizeistreife in Rio, ob im Hubschrauber oder auf der Straße, Waffen werden nicht nur zur Schau gestellt, sondern wie bereits gesehen, gern eingesetzt

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Dez 22, 2006 at 23:44 o\clock

Feliz Natal e Próspero Ano Novo !!!

Um es mit einer hiesigen Zuckerrohrschnaps-Brennerei zu sagen:

 
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Geehrte Freunde, Ich wünsche Sie einen Fröhliche Weihnachten und ein Frohes Neues Jahr. Und daß 2007 Erfolg und Wohlstand bringen. Diese sind die aufrichtigsten Wünsche davon Ulisses Fontoura und Freunde von Cachaca Export Ltda. 

Estimados Amigos, Le deseo una Feliz Navidad y una Feliz Año. Que el año de 2007 traega éxito y prosperidad. Son los deseos más sinceros de Ulisses Fontoura y de los amigos de Cachaca Export Ltda.

Dear Friends, I wish you a Merry Christmas and a Happy New Year. And that 2007 brings success and prosperity. These are the most sincere wishes of Ulisses Fontoura and friends of Cachaca Export Ltda.

                                                                 



 

Dez 18, 2006 at 00:41 o\clock

WORK AND AFTER-WORK

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Der Autor bei der Arbeit... 

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After-work mit Christian am Strand von Ipanema

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 Körper-Kult am Strand

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 Strand-Impressionen

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Das Baywatch-Team am Posto 8

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Dez 15, 2006 at 03:54 o\clock

Wir bauen ein Stahlwerk...

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Vor den Toren von Rio entsteht ein riesiges Stahlwerk... 

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 ...auf einem ca. 6 x 2km grossen Sumpfgebiet, das stellenweise nicht zu betreten ist, weil man schlicht und einfach versinkt

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Mit angeschüttetem Material und Gradern wird eine dammähnliche Baustrasse erstellt

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Auf einem Testfeld werden die ersten Probepfähle erstellt. Diese werden dann Belastungstests unterzogen, um die Tragfähigkeit zu ermitteln und schlussendlich die geeigneten Pfahlarten und -längen für diesen Baugrund zu ermittlen. Tausende von Pfählen werden für die Gründung des Stahlwerkes nötig sein.

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 Als Widerlager für die Pfahlbelastungstests werden je Pfahl 4 Bodenanker erstellt

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Load-test an einem 40 m langen Fertigbetonpfahl. Der Pfahl wird mit 300 bis 500 Tonnen belastet.

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Hoffentlich halten die Anker!

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Jede noch so kleine Bewegung am Pfahl oder einem der Anker wird sofort erfasst

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Bei brütender Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit ist jede Erfrischung willkommen  

Dez 15, 2006 at 03:21 o\clock

Küstennebel

Und ich dachte immer, das ist was zum trinken (gell, Andrea?)

Oder aber: Blick aus dem Fenster heute morgen O7:30

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Und die Auflösung des Rätsels:

(aus:  http://www1.swr.de/wetter/wetterlexikon/78/index.php?pagestyle=swr)

Wie überhaupt, so entsteht auch der Nebel über Meer infolge der Sättigung der Luft mit Wasserdampf. Das geschieht, wenn zum Beispiel im Sommer Warmluft vom Land auf das Meer strömt und sich über den kalten Wasserflächen stark abkühlt. So kommt es, daß gerade bei sommerlichem Schönwetter und vor allem im Frühsommer, wenn das Meerwasser noch kalt ist, über See oder bereits an der Küste Nebelbildung einsetzt.

Dez 12, 2006 at 00:00 o\clock

WIE ALLES BEGANN

Prezados amigos,

for all of you who I didn't have the chance to speak in the last few weeks, Yes, I survived Afghansitan, and left the country with no parts missing.

For those, whom I told I would be by now in Berlin, Washington, Dubai, or Morocco (there were even some more options), I am actually in Brazil and will stay for probably one year.

For those of you who like the band Black Eyed Peas, they will give a concert on New Year's Eve just 100 m from my place on the beach, and Omayra, still waiting for you to teach me Samba ;-). Unfortunately I have to work from time to time, but I would be glad to see you guys here. If you don't come all at once, there should be some place in my appartment for accommodation. So let me know, when we will meet.

I put a few pictures on the web. See:
http://www.blogigo.de/Rio (THE ultimate weblog since http://www.blogigo.co.uk/Afghanistan ;-)

Since I don't travel with my security any more, showing a camera is a quite stupid thing to do in Rio as it will attract some bad guys. So I'm not sure, if I can fill the webspace in the future, but I will do my very best.

Hope to hear from you,
até logo

Armin

Dez 11, 2006 at 02:49 o\clock

Arbeiten in Brasilien

This weblog is for my friends to keep track on what I'm doing... I will try to fill these pages on a weekly basis, I'm not quite sure if it works (too much trabalho, praia, garotas, cerveja, caipirinha)... Since I'm lazy (or should I say: very smart) I would like to use the web to post some pictures and stories for all of you (instead of sending emails)...  I started this in Afghanistan (http://www.blogigo.co.uk/Afghanistan) and I got a positive feedback. I hope this works 2 

O que paso? 

Before I was asked to come to Brazil for work, I had job opportunities in Vancouver, دبيّ, Washington D.C., مراكش

Vibrating (the so-called: 8th wonder of the world) in Dubai was a pre-arranged matter, but things changed instantely after somebody mentioned the name Brazil (sorry Hans, sorry Sama). But Rio is quite the opposite to Afghanistan (probably as unsafe as Kandahar), but worth a try...

So let's go! 

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Blick aus dem Büro im 39. Stockwerk auf die Copacabana 

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Blick vom Corcovado auf Botafogo, die Praia, den Büro-Tower Rio Sul (x) und den Zuckerhut