Ronjaa

01.12.2017 um 10:33 Uhr

Enttäuschen

von: Ronjaa

Nur niemanden enttäuschen. Immer schön die Erwartungen aller erfüllen und wenn nicht, dann geplagt sein von schlechtem Gewissen. Puh, das kann ganz schön anstrengend sein! 

So nagt es immer noch an mir, dass ich dem netten Typen, welcher neu in der Stadt ist, abgeschlagen habe mit ihm ab und zu was zu unternehmen. Klar würde auch mir das Spaß mache, doch habe ich mittlerweile so viele Freunde, dass es zeitlich manchmal schwer fällt diese Freundschaften zu pflegen. So manche Freundschaft hat sich dadurch über die Jahre auch schon aufgelöst. Ja ich weiß, dass dies auch Teil des Lebens ist - Menschen kommen und gehen - dennoch plagt mich dann manchmal das schlechte Gewissen ob ich mir wohl zu wenig Zeit mit diesem oder jenem Menschen genommen habe.

Doch ist das Freundschaftsthema nur ein Aspekt dieses Themas "Erwartungen erfüllen". Es ist nicht so, dass ich meinem inneren Drang die Erwartungen anderer zu erfüllen immer nachkomme (geschweige denn dass dies möglich wäre), doch drückt es mich innerlich meist sehr, wenn ich bemerke jemanden enttäuscht zu haben oder auch wenn ich es nur vermute.

Wie gerne würde ich dies ablegen, kann es doch sehr anstrengend und belastend sein. 

13.02.2017 um 00:42 Uhr

Zauber

von: Ronjaa

Wie gut ich mich erinnere, an den Zauber von damals. Fast 10 Jahre ist es nun her. Und er hat lange angehalten. 3 Jahre? 4 Jahre? Wer weiß das schon so genau. Die Leere danach war herausfordernd. Doch nun ist er verflogen, unser Zauber von damals. Und es tut nicht mehr weh, schon lange nicht mehr. Ist es das Schicksal des Zauberhaften, dass es irgendwann vergeht?

 Auch jetzt erlebe ich wieder wunderbar, zauberhafte Zeiten. So einfach und frei. Wie wünschte ich er möge ewig anhalten.

05.12.2016 um 20:02 Uhr

Verzwickt

von: Ronjaa

Ein bisschen verzwickt war unser Telefongespräch heute. Kein Wunder, fühl ich mich selbst im Moment auch ein bisschen verzwickt ... laufe ich nicht so ganz rund dieser Tage. Also: dem Gespräch nicht allzuviel Gewicht geben. Da hat sich lediglich mein Inneres widergespiegelt.

Zwei Wochen heißt es nun noch die Motivation aufrechtzuerhalten, genug schlafen, gut auf mich acht geben. Danach sollte die Spannung wieder nachlassen.

Es wäre schön etwas stressresistenter zu sein. Ob man das wohl lernen kann?

 

16.11.2016 um 22:15 Uhr

Die Stadt

von: Ronjaa

So sehr ich diese Stadt liebe, ich rieche ihn immer noch - den Verkehr. Nicht immer gleich intensiv, doch gewöhnen wird sich meine Nase wohl nie dran. Besonders heftig empfindlich ichs am Morgen. Dies hat wohl zum Einen mit dem morgendlichen Arbeiterverkehr zu tun und zum Andern liegt wahrscheinlich daran dass meine Nase morgens empfindlicher ist. Warum kann die Stadtregierung nicht die E-Mobilität fördern. Mir ist natürlich klar, dass E-Mobilität nicht die Lösung für alles ist, aber gerade in Städte wo soundso nur geringe Geschwindigkeiten möglich sind wär das doch ein guter Plan. Zum Beispiel: In die inneren Bezirke darf man nur noch mit E-Autos, oder mit Öffis. Steigende Nachfrage- sinkender Preis ... so geht das doch. Klar- aller Übergang ist schwer und die Infrastruktur gibts noch nicht, aber das muss doch machbar sein! Und natürlich Anreize um das Auto erst gar nicht in die Stadt zu bringen. Gratis Parkhäuser rund um Wien. Der öffenrliche Verkehr hier ist ja jetzt schon toll, aber gäbs generell weniger Verkehr, so wären auch Busse schneller. Da würden doch alle davon profitiern, oder? Und jene die es nicht ertragen können morgens neben Fremden in der U-Bahn zu sitzen, die können immer noch ihr E-Auto haben. Wäre spannend wie die Stadt riechen würde wenn plötzlich die Abgase weg wären. Und von den eingesparten CO2-Emissionen ganz zu schweigen. Würde aber natürlich nur Sinn machen wenn der Strom aus Erneuerbaren Energietechnologien kommt. Ja, so oder ähnlich stell ich mir das vor. Wenn jemand einen besseren Vorschlag hat- ich bin ganz Ohr :-) Achja und die Fassaden müsste man au seltener streichen :-)

28.10.2016 um 16:56 Uhr

Du

von: Ronjaa

Ja, es gibt ein paar Dinge die mit dir nicht möglich sind. Keine Zukunftsvision.

Aber sonst, das Jetzt:

So einfach.

So klar.

So berauschend.

So konstant.

So unkompliziert.

So aufmerksam.

So entspannt.

Kann lachen. Kann loslassen. Kann liebe. Kann spüren. Kann leuchten. Kann alles.

So glücklich.