Endlich Klarheit?
Ich mach's mal spannend und beginne gestern abend...
Mein Kurs zur Geburtsvorbereitung war gestern schon viel besser. Die Hebamme wirkte aufgeräumter und es ging alles etwas zügiger. Ich habe sogar was Neues gelernt und mich wiedermal über die Unwissenheit mancher Frauen ärgern können. Echt, manche wissen so gar nicht über ihren Körper Bescheid... *kopfschüttel*
Heute morgen begann alles gut. Kein Schnee, also waren wir relativ schnell, und die Praxis fanden wir auch sofort. (Naja, unterwegs gab es noch ein, zwei Wutsituationen für Garfield, weil ihn andere Autofahrer ärgerten und bei der Ankunft wäre er schier ausgerastet, weil manche Leute dermaßen rücksichtslos parken... ) Die Dame am Empfang eröffnete uns gleich mal, der Arzt, zu dem wir eigentlich hätten gehen sollen, wäre im Urlaub, sein Kollege würde das dann machen. Na toll, dachte ich nur. Als ich nämlich gestern geguckt hatte, wo die Praxis genau ist, hatte ich drei tolle Bewertungen über diesen Arzt gefunden. Angeblich "ein Meister seines Fachs" und "sehr einfühlsam". Nun also würden wir diesen tollen Doktor nicht mal kennenlernen.
Vorerst lernten wir sowieso niemanden kennen, denn wir saßen erstmal fast anderthalb Stunden im Wartezimmer. Ich hasse sowas, wirklich. Schon bei meiner Frauenärztin sitzt man immer so lange rum, und heute nun waren wir ja eh' schon nervös. Was genau funktioniert da nicht? Die fragen doch am Telefon schon, was man will, also müsste doch eigentlich gut einzuschätzen sein, wie lange der Arzt pro Patient braucht. Oder? Jedenfalls hat mich das wieder in meiner Entscheidung für die Hebammen*vorsorge bestärkt, denn dort warte ich NIE! Planmäßig müsste ich nur noch einmal im Januar zur Ärztin und kann sonst alles mit der Hebamme machen. Aber ich greife vor...
Irgendwann waren wir doch dran - schon leicht sauer. Der Arzt war aber ausgesprochen nett, guckte sich gleich als Erstes das Herzchen an und beruhigte uns. Alles in Ordnung. Das konnten sogar wir sehen, und sooo viel besser war sein Gerät jetzt auch nicht. Das bestätigt ja nur unsere Meinung über meine Frauenärztin. Garfield nennt sie nur noch die "Inkompetenzfee". Der Arzt heute dagegen, man, der hatte echt Ahnung. Da gab's kein Gerate, kein "Vielleicht..." oder "Ja, wo ist denn das zweite Bein?". Ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Der Arzt guckte sich dann alles genau an, zählte Finger und Zehen, vermaß die Nieren und beobachtete ewig lange den Blutfluss. Weil er da so lange schaute, dachte ich mir schon, dass irgendwas nicht ganz so ist, wie es sein sollte. War es dann auch nicht. Kreislaufmäßig ist das Baby am unteren Limit, etwas, was man beobachten muss. Der Arzt erklärte uns, meine Ärztin hätte das vor einer Woche auch schon so festgestellt. Vielen Dank auch, gesagt hatte sie davon nämlich nichts! Jedenfalls darf ich jetzt in zwei Wochen wieder dort zum Ultraschall erscheinen und wenn es dann nicht besser aussieht, wird es wohl genau so weitergehen: Ultraschall alle zwei Wochen. Die Hebammenvorsorge kann ich dann vergessen. Menno.
Ach ja, natürlich haben wir den Arzt gebeten, auch mal zwischen die Beinchen zu gucken. Und was wir dort sahen bzw. was er uns zeigte... also wirklich, wie hatte die Inkompetenzfee DAS übersehen können?
Jetzt müssen wir wohl doch noch nach einem Jungennamen suchen... Ich war nur kurz enttäuscht, freue mich jetzt aber auf meinen kleinen Jungen. Garfield muss es noch verarbeiten, der wollte so gern ein Mädchen.

Das ist doch schön, das nichts wahr. Aber nach den ganzen Geschichten, über die Ärztin: Hat die studiert? Wenn ja, was? Sehr merkwürdig alles...
Kein Schnee in Bayern...na, Klasse....
und ein arzt óder ärztin sollte dir sympathisch und natürlich kompetent sein!!!! unbedingt!!!