Roter Faden - The Central Seam

31.10.2006 um 16:18 Uhr

Kürbisgooglen

von: Bloomsbury   Kategorie: Heim und Familie

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Wer noch nicht weiß, was er heute abend machen soll...

30.10.2006 um 22:51 Uhr

Was wohl...

 

Ein bookcrossing-Buch setzt seine Reise fort. Es sind ein paar rührende Geschichten drin.

Mir haben

"Weihnachtsfreunde" von Bernd Schneid,

"Es ist ein Ros entsprungen" von Birge Laudi,

"Wer glaubt denn schon an Engel" von Bernadette Reichmuth und

"Raunacht" von Willi Brenner

besonders gut gefallen. Da sind auch Geschichten dabei, die nicht so die heile Weihnachtswelt zeigen, aber trotzdem nicht zynisch sind.

Wenn jemand mal gucken will...

29.10.2006 um 23:39 Uhr

Rezepte mit Ingwer

von: Bloomsbury   Kategorie: Heim und Familie

Von Anea und Charlotte:

 

Anea: Ingwer schälen und ganz klein hacken, Knoblauch auch. Fleisch schnetzeln und anbraten, Knoblauch und Ingwer dazu, diverse Gemüse und dann asiatisch würzen und mit Speisestärke binden. Yum-yum! Dazu Reis!

 

Anea: Ingwer schälen und in Scheibchen schneiden, mit heißem Wasser überbrühen, 5 min. ziehen lassen. Gegen Übelkeit, Magenbeschwerden, bei Erkältung! 

 

Charlotte:  Die Knolle ein Stück abschälen und auf einer feinen Reibe in den Salat reiben. Ist, glaube ich, normalerweise eine Muskatreibe. Duftet und schmeckt vorzüglich.

Der nächste Ingwer, der mir unter die Augen kommt, wird gekauft Fröhlich.

28.10.2006 um 18:11 Uhr

Was macht die Nase

von: Bloomsbury   Kategorie: Heim und Familie

(Comic mit tropfender Nase: Einer sagt: meine Nase tropft. Der andere schaut und sagt 'du hast gar keine Nase)

Aber ich...

25.10.2006 um 14:57 Uhr

1000 PLACES TO SEE

 

Am besten gefällt mir an diesem Buch das Cover. Sieht vielversprechend und gewichtig aus. Innen dann Beschreibungen von Orten, Plätzen und Bauwerken der ganzen Welt: Seehäfen und Schlösser Irland's, prächige Villen der Schweiz, das Hotel Carlton International in Cannes, die Mailänder Scala, die Ringstraße in Island, private Wildreservate in Kenia (als ob ich da jemals hinkäme), das Burj al Arab in Dubai (Hoppla!), "das kleine Paris" Dalat in Vietnam, Phuket, Laos, Restaurants und Kolonialhäuser der USA...

Unangehm sind die kleine Schrift (Wer soll die entziffern? Leser, die Zeit haben, in dem Buch zu schmökern haben wahrscheinlich nicht mehr die nötige Sehkraft dazu) und die kleinformatigen schwarz-weiß Bilder.

Dennoch: die Abbildung des Ayers Rock in Australien ist imposant, trotz der Nachteile des Druckes. Es zeigt eine Straße, die geradewegs auf den mächtigen Monolithen zuführt, mit einem winzig kleinen Auto als Größenvergleich. Respekt!

Also: das richtige Buch für eine Bibliothek, dann sparen sich die Leser die Geldausgabe. Schmökernswert ist es auf alle Fälle.

24.10.2006 um 10:03 Uhr

Halt, mein Freund

(sympatische, verständnisvolle Stimme aus dem Off)

wer wird denn gleich in die Luft gehen?

Greife lieber zur ... ,dann geht alles wie von selbst.

Der Text ist ein Gebrabbel von einem Tonband

(in arabischer Sprache), das rückwärts abgespielt wurde Sonstige. Mit Hörprobe

22.10.2006 um 18:13 Uhr

Tapferkeit vor dem Freund (Ende)

von: Bloomsbury   Kategorie: Stolpersteine

Durch das ganze Herumreden konnte ich nicht mehr anders, und hab ihr meine Einschätzung gesagt.

Das Gute daran für mich war (stelle ich jetzt im nachhinein fest), dass sie es nicht geglaubt hat.

21.10.2006 um 14:50 Uhr

Tapferkeit vor dem Freund (Teil 2)

von: Bloomsbury   Kategorie: Stolpersteine

Nun... el chefe hatte nach einer gewissen Zeit, die er mit dem Gremium und der Vorsitzenden verbracht hatte, keinen Nerv mehr, verstehen zu müssen, was und warum dies oder jenes getan werden musste. Er wollte selber Erfahrungen machen.

Und so setzte er nichts daran, die Vorsitzende zu halten.

Wie aber sagt man das der Vorsitzenden? 

20.10.2006 um 22:03 Uhr

Tapferkeit vor dem Freund (Teil 1)

von: Bloomsbury   Kategorie: Stolpersteine

Unter Tapferkeit vor dem Feind kann sich wohl fast jeder etwas vorstellen. Man wird angegriffen und muss sich verteidigen. Oder man muss eine Aufgabe erfüllen, und sich dafür gegen zerstörerische Argumente wappnen. 

Aber was ist mit "Tapferkeit vor dem Freund"?! Wer hat seinem Freund ... einem Freund ... schon einmal etwas gesagt, von dem er annahm, dass es den Freund zutiefst kränken würde?

Eine Bekannte, die mir einige Jahre lang sehr viel bedeutet hatte, saß eines Tages vor mir und fragte mich, warum el chefe sie nicht mehr haben wolle. Sie habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. Sie habe nichts falsch gemacht.

Da gab ich ihr recht. Sie war zwei Perioden lang Vorsitzende eines Gremiums gewesen und hatte ihr Ziel - eine lebendige Gemeinde - beharrlich und mit viel Weiblichkeit und Mütterlichkeit verfolgt. Sie hatte Leute gehabt, die sie dabei unterstützten, solche, die sich eigenständig bewegten, und solche, die sich nur mäßig einbrachten. Es schien zu passen.

Warum also kam sie nicht an den "Chefe" heran?

...

 

20.10.2006 um 08:34 Uhr

Mal wieder

von: Bloomsbury   Kategorie: Heim und Familie

Freitag vormittag. Der Tag wartet auf mich. Was werde ich machen? Telefonate mit Gerlinde und Sigrun wären mal an der Reihe. Ein paar Socken flicken (oder wegwerfen). Ordentliche Gesichtspflege. Mal wieder.

Ja, erst mal anfangen. Das andere kommt dann schon...

15.10.2006 um 18:11 Uhr

Etwas Englisch

von: Bloomsbury   Kategorie: Stolpersteine

If I were you = grammatikalisch korrekt.

People are countable and therefore plural. (Ebenso wahrscheinlich police)

Noise is uncountable.

Solche Sachen muß ich jetzt wieder wissen. Erschreckend, wie viel man vergessen kann.

January, February...Monatsnamen schreibt man groß. Ebenso Landessprachen ... Englisch, French, German...

Vieles macht man automatisch richtig. Aber was, wenn man direkt danach gefragt wird... --> Stimmt das?          Sonstige

Oder: Schreibt man therefore wirklich mit "e" am Ende?

15.10.2006 um 17:57 Uhr

Moppel-Ich

Zu einem Spaziergang an diesem sonnigen Herbsttag (wer weiß, wie viele davon noch kommen) kannst du dich nicht aufraffen. Aber die Fenster - auch die gegenüber liegenden -  machst du auf und lässt die Luft herein. Dann zieht dir der Wind um die Nase und versetzt dich in die Illusion, etwas für dich zu tun. Das Rascheln der Blätter draußen und ihr Schatten auf dem Stepper in deinem Zimmer bringen dein Blut in Wallung. Du hebst ein Bein und läßt den Fuß kreisen. Mit dem anderen Bein machst du es genauso. Es knackt. Es spannt. Guut. Gewissen beruhigt. Genug Bewegung für heute. 

Und du entspannst dich bei einem witzigen Buch.

14.10.2006 um 01:03 Uhr

Fünf Dinge

5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:

-Recht
-Selbstvertrauen
-neue Möbel in my room
-Parfum von Gucci
-einen Brummer von Auto ;-)

5 Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:


-Schimmel
-Brille
-Zorn
-blühende Fantasie
-Übergewicht

5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben will:

-Plattfüße
-lange Fingernägel
- [Platzhalter]
-zweites Haustier
-Designerklamotten

5 Dinge, die ich habe und auch weiterhin haben möchte:

-mein Zimmer
-meine Familie
-meine Clique
-Bücher
-Vorteile des Internet

C´est la vie! Pas la vie en rose, mais... la vie...Fröhlich


12.10.2006 um 21:22 Uhr

Bitte bedient euch!

von: Bloomsbury   Kategorie: Inspiration

Ein Betthupferl.

(Bilder einfügen funzt wieder. YEAH!)

Danke, Kerstin!

12.10.2006 um 20:46 Uhr

Katzengespräche

Unterhalten sich zwei Katzen:

"Ich fresse nur Futter, das frisch serviert wird. Wenn es schon eine Weile rumsteht, rühre ich es nicht mehr an. Und auch dann fresse ich nur das mit der weißen Soße von Abesh. Und du?"

"Ich gehe mit zum Einkaufen!"

 

08.10.2006 um 23:10 Uhr

Gar nicht wahr

von: Bloomsbury   Kategorie: Stolpersteine

Gar nicht so selten

habe ich den Eindruck,

die Menschen

könnten bis in den letzen Winkel

meines Herzens

sehen

-

Dabei

sprechen sie meistens

von sich selbst.

07.10.2006 um 00:28 Uhr

Gute Wünsche an Dich

Zu gut, zu echt, zu wahr, als dass ich sie euch vorenthalten könnte.

Gute Wünsche einer guten Fee. Fröhlich


Liebe/r Leser/in.



Benutze immer Sonnencreme.

Wenn ich dir nur einen Rat für dein späteres Leben geben könnte, dann wäre es das. Denn Wissenschaftler haben die lang anhaltenden Nutzen von Sonnencreme bewiesen, während der Rest meiner Ratschläge für dich eigentlich nur auf meiner eigenen, oft abweichenden Erfahrung beruht.

Aber diese Ratschläge will ich dir trotzdem geben.

Genieße die Kraft und Schönheit deiner Jugend, aber mach dir nichts draus, du wirst die Kraft und Schönheit deiner Jugend nicht verstehen, bevor sie verblasst sind. Glaub mir, in zwanzig Jahren wirst du alte Fotos von dir ansehen, und dann, was du jetzt noch nicht erkennen kannst, sehen, wie viele Möglichkeiten vor dir lagen und wie toll du in Wirklichkeit ausgesehen hast. Du bist nicht so fett, wie du dir vorstellst ;-) Mach dir keine Sorgen um deine Zukunft, oder mach sie dir, aber sei dir dessen bewusst, dass Sich-Sorgen-Machen ungefähr so effektiv ist wie eine Algebra-Gleichung durch Kaugummi-Kauen lösen zu wollen. Die echten Probleme im Leben sind immer solche, die dir noch nie zuvor durch den Kopf gegangen sind, bis sie dann an einem öden Dienstag um vier Uhr morgens auftauchen.

Mach einmal am Tag eine Sache, vor der du Angst hast.

Singe.

Geh niemals rücksichtslos mit den Herzen anderer Menschen um; und gib dich nicht mit Menschen ab, die es mit deinem tun.

Benutze Zahnseide.

Verschwende deine Zeit nicht mit Eifersucht, manchmal ist man nur Zweite. Das Rennen dauert noch lange, und am Ende bist du doch wieder nur mit dir allein.

Erinnere dich an die Komplimente, die du bekommst, und vergiss die Ungerechtigkeiten. Und wenn du das schaffst, dann sag mir bitte, wie.

Heb deine alten Liebesbriefe auf; aber wirf die alten Kontoauszüge irgendwann weg.

Mach ab und zu Dehnübungen.

Fühl dich nicht schuldig, wenn du nicht weißt, was du mit deinem Leben anfangen sollst. Die interessantesten Menschen, die ich kenne, wussten mit 22 noch nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen sollten. Einige der interessanten Vierzigjährigen, die ich kenne, wissen es immer noch nicht.

Nimm reichlich Kalzium zu dir. Behandle deine Knie gut. Du wirst sie vermissen, wenn sie eines Tages nicht mehr da sind.

Vielleicht heiratest du, vielleicht auch nicht.
Vielleicht wirst du Kinder haben, vielleicht auch nicht.
Vielleicht wirst du dich mit vierzig scheiden lassen, aber vielleicht wirst du auch an deinem 75. Hochzeitstag den Ententanz tanzen.

Was immer du tust, beglückwünsche dich nicht zu oft und schimpfe auch nicht zu oft mit dir. Deine Entscheidungen sind immer zur Hälfte Glück. Genauso wie die aller anderen.

Genieße deinen Körper. Und benutze ihn. Hab keine Angst vor ihm oder vor dem, was andere über ihn denken könnten. Er ist das Beste, was du jemals haben wirst.

Tanze, auch wenn du es nur im Wohnzimmer tust.

Lies die Gebrauchsanweisungen, auch wenn du ihnen nicht folgst.

Lies keine Schönheitsmagazine. Die machen nur, dass du dich hässlich fühlst.

Lerne deine Eltern kennen. Du weißt nämlich nie, wann sie für immer gehen werden.
Sei nett zu deinen Geschwistern. Die sind deine beste Verbindung zur Vergangenheit, und die, die auch in Zukunft zu dir halten werden.

Du musst lernen, dass Freunde kommen und gehen können, aber an einigen von ihnen, den wertvollen, solltest du festhalten. Arbeite daran, geographische oder soziale Unterschiede zu überbrücken, denn je älter du wirst, desto mehr brauchst du Leute, die dich kannten, als du noch jung warst.

Zieh einmal nach New York, aber zieh wieder weg, bevor es dich knallhart gemacht hat. Zieh nach Nordkalifornien, aber zieh wieder weg, bevor du zu weich wirst.

Reise.

Akzeptiere einige unveränderliche Wahrheiten: die Preise werden steigen, Politiker werden viel mehr lügen, und auch du wirst älter. Und wenn du das geworden bist, dann wirst du darüber philosophieren, dass in deiner Jungend die Preise niedriger waren, die Politiker edel, und die Kinder ihre Eltern respektierten.

Respektier deine Eltern.

Erwarte nicht, dass dich ein anderer finanziell unterstützt. Vielleicht wirst du einen Treuhandfonds haben. Oder einen reichen Ehemann. Aber du weißt nie, wann es verschwindet.

Mach nicht zu viel mit deinen Haaren rum, oder du wirst mit 40 aussehen wie mit 85.

Sei vorsichtig, bei wem du dir Rat holst, aber habe Geduld mit denen, die dir Ratschläge geben. Ratschläge sind eine Form von Nostalgie. Sie zu verteilen ist wie die Vergangenheit aus dem Müll zu holen, sie abzuwischen, die hässlichen Stellen zu übermalen und sie über Wert weiter zu verkaufen.

Aber das mit der Sonnencreme kannst du mir glauben.

Deine Bloomsbury

 

The original column of Mary Schmich and other similar texts by different authors can be found here .

06.10.2006 um 12:30 Uhr

Auch ein schönes Wort

oder richtiger gesagt, ein schöner Begriff, ach was: ein schöner Satz (bis ich durch all meine Ausdrucksfehler endlich mal zum richtigen Begriff komme Sonstige). Der schöne Satz heißt: Wir haben noch Geld. Und für dieses Geld werden Bücher gekauft. Also alle Vorschläge, die ich jetzt habe, die von den Mitarbeitern und vom Chef kommen sowie die Leserwünsche können berücksichtigt werden. Das wird ein Fest.

01.10.2006 um 19:22 Uhr

Ab in die Berge...

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Stimmung: Entspannt
Musik: Ab in den Süden

Die letzten schönen Tage ausnutzen und noch einmal in die Berge...

Mit Blick hinunter zum Achensee...

... und 200 Meter Höhenunterschied zur Dalfazalm. Es ist schon ein halbes Wunder, dass ich meinen Mann soo weit gebracht habe. Nach Sichtung der Alm von der Ferne wollte er gleich wieder umdrehen: "Jetzt haben wir sie gesehen, jetzt können wir wieder umdrehen. Oder hast du Hunger?"

Nein, ich hatte keinen Hunger, leider. Aber ein Argument: "Nicht einmal das, was du dir vornimmst, machst du. Nicht einmal das!"

Denn wäre es nach mir und meinen hochtrabenden Wünschen gegangen, dann wären wir den GANZEN Weg nach unten gegangen. Man muss sich doch gelegentlich fordern!

So gingen wir nach eingehender (äußerlichen) Besichtigung der Alm wieder zur Bergstation zurück. Na ja, hat auch gepasst.

Die Heimfahrt am nächsten Tag brachte noch einen Abstecher ins Karwendelgebirge. Am Sylvensteinspeicher vorbei kamen wir zum Ahornboden mit den uralten Bäumen.

Am Rißbach: was soll ich sagen - rituelle Waschung Fröhlich und ein schöner Stein zum Mit-nach-Hause-nehmen.