Roter Faden - The Central Seam

30.08.2007 um 08:53 Uhr

Suppen-Orakel

von: Bloomsbury   Kategorie: Spiele und Stöckchen

Stimmung: ausgeschlafen
Musik: Elvis - Marie's the Name of his Latest Flame

Abenteuerlustig oder Heimchen am Herd: Welcher Typ Frau bevorzugt welche Suppe? Marketingprofessor B. Wansink, Illinois, befragte über 1000 Frauen nach ihren Suppenvorlieben und ermittelte daraus verschiedene Charaktertypen.

Und so weissagt das Suppenorakel.

Du magst Hühnersuppe?

Dann ist Alarm im Hühnerstall. Wer diese Suppe mag, geht gerne in die Kirche, steht auf Haustiere und bleibt abends lieber zu Hause. Und der Hühnerbrühen-Typ ist stur.

Oder bevorzugst Minestrone?

Schon besser. Freundinnen der italienischen Gemüsesuppe sind in der Regel körperlich fit, haben viel Sinn für Familie und ernähren sich bewusst. Allerdings kann sich dieses Bewusstsein auch sehr schnell zu einer sehr strengen Diät entwickeln. Also Vorsicht.

Wer Gemüsesuppe mag 

Die Anhängerin der klassischen Grünzeugbrühe ist das reinste Heimchen: Sie liest Wohn- und Garten-Magazine, geht nicht gerne auf Reisen und ist insgesamt eher unspontan. Ganz solide eben.

Oder lieber Tomatensuppe

Ein Volltreffer! Mit so einer Frau kann man was anfangen. Freundinnen des heißen Ketchups sind abenteuerlustig, haben eine Menge sozialer Kontakte und sind vielseitig interessiert. Fazit: Diese Suppe sollte man sich unbedingt einbrocken.

 

Nun sagt bloß nicht, es ist nichts davon wahr?  Fröhlich

28.08.2007 um 17:59 Uhr

Die Suppe bringt es an den Tag

von: Bloomsbury   Kategorie: Spiele und Stöckchen

Stimmung: vergnügt
Musik: Elvis

Es gibt eine Umfrage, die erste in meinem Blog. Sie ist in der Seitenleiste ganz unten. Allerdings wird nur das Ergebnis angzeigt und nicht die Auflösung. Hhm. Was mach ich da?

Wenn keiner was Besseres weiß, dann gibt's die Auflösung am Donnerstag in einem neuen Eintrag. Macht inzwischen ruhig mit. Unbeeinflusst. Völlig unbeeinflusst Fröhlich.

Edit: die Umfrage ist natürlich total anonym. Niemand wird auf sein Blog zurückverfolgt. Ehrlich. 

26.08.2007 um 19:59 Uhr

Thema: Wege

von: Bloomsbury   Kategorie: Spiele und Stöckchen

Stimmung: müde
Musik: keine

Ein bißchen müde vom Kanufahren zurück, und die Bilder hochgeladen, die ich diese Woche gemacht habe. yt hatte das Thema vorgegeben, mad und ich haben mitgemacht. Beim letzten Bild hab ich aber geschummelt, das ist aus einem gaaanz anderen Jahr  Sonstige.

...Feldwege...........................Waldwege

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...Holzwege........................................Wasserwege

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...Historische Wege

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23.08.2007 um 08:17 Uhr

Falling Garden

von: Bloomsbury   Kategorie: Inspiration

Stimmung: luftig
Musik: Under the Boardwalk

Was für ein Bild!

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Installation von Gerda Steiner und Joer Lenzlinger 

 

Beeindruckend die Helligkeit und Luftigkeit.

Die Leute wirken wie in Trance.

Ist das ein Traum?

22.08.2007 um 12:55 Uhr

Bin im Garten

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Man kann solche Schilder kaufen. In Großbritannien. Deshalb bin ich auch noch zu keinem gekommen. Also machte ich mich kürzlich mit Frühstücksbrettchen und Serviettentechnik daran, selbst eins herzustellen.

Und wie das so ist - es muss schnell gehen. Deshalb war das Brettchen nicht weiß grundiert und die aufgeklebte Serviette wirkte nicht. Die Materialien ruhen seitdem im Bücherregal.

Damit die Leute aber wissen, wo ich bin, schreibe ich jetzt auf Pappe Fröhlich.

PS: Der Bagger ist gerade da. Um das Fundament für's Carport auszuheben.

21.08.2007 um 14:04 Uhr

Atlantische Affäre

Stimmung: vorhanden
Musik: Just can't wait until tonight

Eigentlich wollte ich noch einen Bericht über die Vulkanfahrt auf dem Teide schreiben.

Aber irgendwie fällt mir ständig etwas anderes ein.

 

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GrafikWerkstatt Bielefeld


Das Meer strich der einsamen Insel die Haare aus der Stirn und machte ihr eine stürmische Liebeserklärung in seiner Überschäumenden Art. "Bei mir siehst du kein Land!" zischte die Insel, schroff wie sie war, lag einfach nur da, war unverschämt hübsch und übrigens wesentlich jünger. Das Meer legte sich ihr zu Füßen, und zweimal am Tag versuchte es eine Umarmung, bis eines Nachts die Insel in einer Welle von Lust und Laune versank.

20.08.2007 um 01:18 Uhr

Hölleisengretl

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik

Stimmung: müde
Musik: Fernsehrauschen

Ein guter Film kam heute auf ARTE. Hölleisengretl, ein dt. Melodram von 1994. Anfangs lief er nebenher; als ich vom PC weg musste, merkte ich, dass es sich lohnt, ihn mit ungeteilter Aufmerksamkeit anzusehen.

Die bucklige Gretl (Martina Gedeck) bewirtschaftet allein ihren Hof und wird von allen gemieden. Dann verliebt sie sich in einen charmanten Spätheimkehrer (Hubert von Goisern). Leider stellt sich heraus, dass der lieber im Wirtshaus sitzt...

Nicht viel Sprache, dafür Ausdruck und nachvollziehbare Gefühle. FröhlichFröhlichFröhlich (3 von 3 Sternen)

Im Gegensatz zu Grete hat nachfolgende Dame keinen Buckel und sie wirbt auch nicht für ihr eigenes Unternehmen. 

Bild entfernt:

(Twen mit 4 Schwimmreifen in verschiedenen Farben)

Für welches dann?

PS: Es locken Preise Fröhlich

18.08.2007 um 04:57 Uhr

Ornamente

von: Bloomsbury   Kategorie: Spiele und Stöckchen   Stichwörter: Kugel, Kreise

Stimmung: erfolgreich
Musik: Xavier Naidoo: Sieh mir noch einmal in die Augen, Baby

Es gibt ein neues Meme (was immer das ist, man lernt nie aus - liebe Charlotte, kommt da ein accent circonflexe drauf?).

Yours Truly macht ein APAD (a picture a day).

Pour Madhatter et moi wird daraus ein APAW

(jede Woche ein Bild).

 Nächstes Wochenende geht's los.

Weil ich zum Thema "Ornamente" aber gerade was passendes hab,

presche ich schon mal vor.

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(Pflaster auf dem Vorplatz zum Strand in Los Christianos/Teneriffa)

Sinnigerweise gibt es einen Text zum Bild.

Also ausdrucken, ausschneiden, aufschreiben, verschicken Fröhlich.

 

ICH LIEBE ( MAG / BRAUCHE) DICH

NICHT NUR

WEIL DU BIST, WIE DU BIST

SONDERN

WEIL ICH BIN, WIE ICH BIN

WENN ICH BEI DIR BIN

(Text: Grafik Werkstatt Bielefeld)

15.08.2007 um 14:02 Uhr

Playa de las Americas

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Stimmung: Reisefieber
Musik: Vaya con Dios

Auf besonderen Wunsch kommen hier – unter anderem - ein paar Bilder von unserer Unterkunft.

 

Aber vorher noch ein paar grundsätzliche Gedanken. Mit zwei Männern nach Teneriffa – was das bedeutet merkte ich zum ersten Mal 50 km von unserem Heimatbahnhof entfernt. Göga und Spross mussten sich ständig in den Haaren liegen, der Wissensvorsprung des jeweils Anderen konnte auf keinen Fall toleriert werden.

 

Der Flug von München nach Teneriffa dauerte 4 ½ Stunden. Über dem Meer sahen die Wellen unter uns aus wie eine gefrorene Eisdecke, oder Elefantenhaut.

 

Unser erster Tag in der Anlage war ein lazy-pool-day. Wir hatten Liegen ergattert und uns mit diesem Muse-Tag auf den Urlaub eingestellt. An manchen Vormittagen und manchmal auch abends waren wir am Meer. Ich LIEBE das Meer und die Natur. Manchmal waren die Wellen höher als die Wellenbrecher selbst und lappten über das schwarze Gestein. Das Wasser war kalt, die Strandfunde spärlich, an dem rauen Lavagestein waren die angeschwemmten Muscheln zerbrochen. Aber man gibt sich zufrieden mit dem, was man findet. In unserem Fall waren es bunte Muschelstücke, Seeglas und kleine weiße Schneckenhäuser. Der Sand war hell. Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

 

Danach gefiel es mir am Pool nicht mehr.  Das Wasser darin war lau, die Stimmung unruhig. Nichts von der trägen Beschaulichkeit des Strandes. Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

 

Die Vegetation war beeindruckend. Pflanzen, die man bei uns nur in Zimmerpflanzengröße kennt, wachsen auf Teneriffa als Bäume, wie z. B. der „Benjamin“ am Pool. Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

 

Unsere Unterkunft war eine schöne, familienfreundliche Anlage, ähnlich einer Hazienda.  

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Das Gebäude war ein- bis zweistöckig und hatte einen begrünten Innenhof.  Von dort konnte man zu der Pool-Landschaft und zu den Sportplätzen gelangen.

 

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Es gab ein Restaurant, eine Snackbar und ein weiteres Restaurant, in dem gegrillt wurde. Da wir all inklusive hatten war es das reinste Schlaraffenland, nur dass die Täubchen nicht geflogen kamen.

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Any further wishes? Ich hätte noch eine Sandsammlung *fg*. Oder dauert bei den vielen Bildern in dieser Größe die Seite zu lange zum Laden? Bitte melden, wenn es so ist.

Viele Grüße.

13.08.2007 um 18:58 Uhr

Tenerife

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Stimmung: beschwingt
Musik: Vamos a la Playa

Dieses Jahr machten wir Urlaub auf Teneriffa. Bei einem Tagesausflug fuhren wir mit dem Auto an der Nordküste entlang. Da ich mir einen weiteren Strand ansehen wollte, verließen wir die Autobahn bei einer Ausfahrt, um den Playa de San Marcos zu suchen. In dem Städtchen, das leicht zu finden war, ging es immer steil bergab, aber unten angekommen war nirgends ein Strand zu sehen.

 

Herr K.: Und jetzt, Frau K., was sagen Sie jetzt? Nun sind wir die Strecke gefahren, die sie wollten – WO ist der Strand?

 

Frau K.:  (schluckt)

 

Vor uns lag ein kleiner schmutziger Hafen, mit noch kleineren Booten, eine enge Straße und ein Wendehammer, aber kein Strand. Wie die Autofahrerin vor uns wendeten wir und fuhren zurück. Und dann sahen wir ihn! Ein kleines Stückchen Strand, begrenzt von Lavafelsen, Mauern und Gebäuden. Und schwarzem Sand!

 

Landschafe – besonders schwarze – sagen in so einem Moment: „Na, da isser doch!“ und wollen hin.

 

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Die steilen Stufen zum Strand hinab ging der Sohn noch mit. Ins Wasser musste ich dann alleine. Aber ins Meer hinein zu kommen erwies sich als gar nicht so einfach. Im lavasandgeschwärzten Wasser lag ein Feld von Kieselsteinen, die – vorsichtig betreten – durchaus zu bewältigen waren. Kam aber das Meer mit seiner ganzen Gewalt und zwang den Badenden einige Meter zurück – rasch, und ohne Möglichkeit, die Schritte vorsichtig zu setzen – dann war das Ganze nicht mehr so gemütlich. Die schnellen Schritte waren schmerzhaft, und sich waghalsig ins schwarze Wasser zu werfen war mir auch zu gefährlich.

 

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Entonces (ich verwende das Wort in der Bedeutung von „dann, also“ und hoffe mal, dass es stimmt Fröhlich )... entonces musste es eine Stelle geben, von der aus man leichter ins Wasser gelangen konnte, und ein prüfender Blick auf die wenigen Badenden zeigte die Stelle auch an. Die Wellen brachen sich dort weniger heftig und am Boden war fast nur Sand.

 

Im Wasser selbst war es herrlich. Nachlassende Wellen luden ein, aufs Meer hinaus zu schwimmen und sich vom anschwellenden Wasser wieder an den Strand tragen zu lassen.

 

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Da die Männer nicht mit ins kühle Nass gekommen waren, hielt ich mich auch nicht so lange auf. Eine halbe Stunde später zog ich mich wieder um – in einer Umkleidekabine, die in eine Erzählung von Heinrich Böll gepasst hätte. Zwar war ein Riegel an der Schwungtür angebracht, aber der war eingerostet und ließ sich nicht verschieben. Muahaha. Wozu habe ich eine Stimme!

 

01.08.2007 um 20:17 Uhr

Hello again

von: Bloomsbury   Kategorie: Kreatives

Heute war die letzte Verpflichtung in diesem Sommer. Bilderbuchkino im Rahmen des Ferienprogramms für Kinder.

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Schon die Vorbereitung dazu war locker gewesen und hatte Spaß gemacht, denn auf der Suche nach einer passenden Malvorlage zum Thema hatten wir das Motiv von der Dia-Leinwand abgepaust.

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Die Veranstaltung selbst ist ruhig abgelaufen, die Mitarbeiter brauchten diesmal nicht viel Hilfestellung geben, denn ausmalen konnten die Kinder allein.

Danach habe ich mich lange mit der Sekretärin unterhalten. Es war so ein entspanntes Gespräch, dass ich nicht mehr weiß, worum es ging. Nur soviel: Ihr Mann will noch ein paar Tage mit ihr wegfahren. Nach Irland. Auf ein Hausboot. SIE ist nicht besonders wild drauf. Aber vielleicht kann sie ihm dort Maiglöckchen in die Suppe streuen Fröhlich.

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket Bastelidee für Fortgeschrittene

Auch Bine hat mich auf dem Nachhauseweg von der Heilpraktikerin noch in der Bücherei besucht, und wir haben letzte Neuigkeiten und Termine besprochen. Zwei Mitarbeiterinnen haben zum Ferienbeginn ihren Büchereidienst quittiert. Ersatzleute sind schon gefunden.

Der Urlaub kann also beginnen.