Wenn es zur Zeit so still ist auf dem Blog, liegt das daran, dass ich zur Zeit ziemlich eingespannt bin. Manche Dinge aus dem realen Leben sind nicht von allgemeinem Interesse, andere gedeihen nur im Schutze des Schweigens. Aber von etwas Schönem kann ich euch berichten. In der Woche nach Ostern fuhren wir in's Musical nach Stuttgart. Die ganze Familie war beteiligt und um allen gerecht zu werden war das Musical We will rock you ausgesucht worden.
Bilder von der Aufführung durften natürlich nicht gemacht werden, aber über den Inhalt erzählen und an ein paar Ohrwürmer erinnern, kann ich.
Das Musical spielt in der Zukunft, an einem Ort, der einst Erde genannt wurde und an dem die Globalisierung vollendet ist. Auf der ganzen Welt werden dieselben Filme gesehen, dieselbe Musik behört und dieselben Gedanken gedacht: Nichts ist dem Zufall überlasse, selbst die Hits der Charts sind auf Jahre hinaus vorprogrmmiert. Eine sichere und harmlose "Ga Ga-Welt". Doch es gibt Widerstand: Angeführt von ihrm Helden Galileo kämpfen die Rebellen "die Bohemians" für Freiheit...
Ein Gefühl der Stimmung kann man hier bekommen:
We will rock you (hier kann man rechts oben bei dem kleinen Lautsprecher in die Songs reinhören) und, mit kürzerer Ladezeit We will rock you in Stuttgart (bitte auf 'Intro' klicken).
Und noch ein paar Bilder von Eindrücken, die die Wartezeit verkürzten.

Zwischen dem Apollo Theater und dem Millennium Hotel gab es geschnittenen Buchs als Grünanlage.
Die Arcaden des banachbarten Palladium Theaters wand sich eine Modelleisenbahn. Mein Vater hätte seine Freude daran gehabt. Ich finde es interssant, wie man Räume füllen kann.
In diesem Theater wurde auch Tanz der Vampire gezeigt und in den Shops gab es passende Kleidung zu kaufen. Manche Besucher waren entsprechend gekleidet.
Ein "historischer" Aufzug.

Hinter den Arcaden öffnete sich ein Garten, der zu einer Therme führte. Es gibt schönere Detailaufnahmen der Mandelbäume, aber das Auge des Gärtners, des Schneiders oder der Bekleidungstechnikerin sieht die Schnittführung und das Ensemble.

Ein Fassadenläufer am sehr hohen Millennium Hotel. Wir sahen, wie er zögernd oben startete und sich auf halber Höhe mutig abstieß, um den freien Flug zu simulieren. Fast unten angelangt schwenkte er dann ein Banner. Man munkelte, es sei ein Heiratsantrag an die Geliebte.
Das war ein ereignisreicher Tag, der auch noch nachwirkt.