Roter Faden - The Central Seam

26.11.2012 um 23:26 Uhr

Die Montagsschneider

von: Bloomsbury   Kategorie: Nähen

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Beim gemeinsamen Nähen heute ist diesmal eine Lebkuchenmann-Kette fertig geworden.

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Verwendet wurden Reste aus dem Stash, die diesmal mit einigen Zierstichen der Quilt-Expression aufgewertet worden, nämlich dem Herzchenstich Nr. 116...

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dem Nutzstich Nr. 6, eigentlich ein elastischer Blindstich, hier aber verwendet, um eine nur halb versäuberte Naht zu stützen...

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und dem Zierstich Nr. 76 als angetäuschter Zuckerguss auf Armen und Beinen des Lebkuchenmannes. Dieser Zierstich ersparte die Zackenlitze, die ich nicht hatte. Fröhlich

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This time when sewing together with Hilde some window decoration has been finished - the gingerbread man.
Therefore leftovers from the stash were used and decorated with a few stitches of the quilt expression, such as the Herzchenstich No. 116, the utility stitch No. 6 (which actually is an elastic blind stitch) and the quilting stitch No. 76, used as fake icing on the Gingerman's arms and legs. This stitch also saved the rickrack  I didn't have.
Fröhlich

19.11.2012 um 10:57 Uhr

Burda Patchwork Winter 2012

Der Blick auf die Vorschau-Seite der neuen Burda Patchwork (E038) mit den großformatigen Quilts auf kleinen Abbildungen erweckt fast den Eindruck, als handle es sich um feine orientalische Fliesenmuster. Und genau so geht es in diesem Heft unter anderem auch zu – orientalisch.

 

Die Reihe der Quilts, Deckchen und Kissen beginnt mit einem schmalen Wandbehang von Andrea Röpcke. Er basiert auf dem Kindergedicht „Fünfter sein“  und zeigt in sechs aneinander gereihten Bildern die Situation in einem Wartezimmer auf, mit gekauften Sorgenpüppchen als Patienten. Die witzige Arbeit ist mit drei Sternen gekennzeichnet, sieht aber leicht nachzuarbeiten aus.

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"Fünfter sein" und "Schmuckstück"

Der Eindruck fernöstlicher Mosaiken entsteht erstmals beim Betrachten des „Schmuckstückes“ von Dolly Malfoy, der mit Schwierigkeitsstufe 3 gekennzeichnet ist. Der 150 x 140 große Quilt in herbstlichen Farben ist nach der englischen Methode mit der Hand genäht und gequiltet.

„Pies and tarts“ nennt sich der nächst große Quilt von Sue Daley. Hier erfährt man in der Beschreibung, dass mit der englischen Methode das Lieseln gemeint ist. Dreieckige ‚Tortenstücke‘ werden zu einem Kreis zusammengenäht und per Hand auf  einen Untergrundblock appliziert. Mit 2 Sternen ist dieser Gebrauchsquilt gekennzeichnet, für den man die Stoffe bestellen, aber auch wunderbar Stoffreste verwenden kann.

Der nächste in sich gemusterte Quilt trägt ein Sternchen für Schwierigkeitsgrad ‚leicht‘ und nennt sich „Fundstücke“. Gudrun Engelmann hat ihn in schneller Manier aus 144 Blöcken zusammengenäht, indem sie pro Block immer nur zwei Stoffquadrate verwendete und immer eins davon wieder aufschnitt. Eine interessante Schnellschneide-Nähmethode!

Für das „Quilthouse“ von Margit Siposné Cseh gibt es diesmal das Wohnzimmer zum Nachnähen. Es ist das letzte Zimmer, das im Heft vorgestellt wird, die übrigen Anleitungen gibt es zum Bestellen. Ein Stern steht für leichtes Nachnähen dieser Handarbeit.

„Jahrhundertquilt“ nennt sich die nächste Arbeit von Veronika Kaminski, und genauso gediegen sieht er aus. Erdige Braun- und Beigetöne verleihen diesem präzise gearbeiteten Wandquilt eine gewisse Seriösität. Inspiriert sind die Blöcke von Yoko Saito, die auch die Stoffe entworfen hat.

In kürzester Zeit zusammengenäht ist die Hand- oder Umhängetasche „Delia“ von Franziska Jermann. Die abgesetzten Beige- und Grautöne ergeben einen bestechenden Kontrast gegenüber der freihandgequilteten Vorder- und Rückseite. Zwei Sterne stehen für mittleren Schwierigkeitsgrad.

„Nanouk“ von Florence Cathala ist ein schlicht gearbeitetes Eisbärenbild, das hauptsächlich aus alten Stoffen genäht wurde und nach seiner Fertigstellung auf einen Holzrahmen getackert wird. Verspielt und leicht.


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„La vie en rose“ von Beatrix Laufens ist bereits auf dem Titelbild zu sehen. Der fliedergraue Untergrund ist in schiefe Blöcke geschnitten und lädt zum Vertauschen der unterschiedlich kräftig gefärbten Streifen ein. Die Rose besteht aus verschiedenfarbigen ‚Tortenvierteln‘, die ihrer Kreisrundung folgend, in weitere fünf Teile geschnitten und ebenso farblich durchgemischt werden. Dieser Wandquilt bietet sich zum Üben zweier moderner Techniken an. Zwei Sterne sagen aus, dass er für QuilterInnen mit Kenntnissen geeignet ist.

Der nächste Wandbehang stellt flackernde Kerzenlichter in der Dunkelheit dar und ist von einem „Lichterfest“ inspiriert. Aus dunkelblauem Stoff und bunten Rauten sieht die mittelschwere Arbeit jedoch in der Anleitung leicht nachzunähen aus. Durch kreisförmiges Quilten auf den geometrisch geschnittenen Scraps ist Sylvie Pomeret eine interessante Spannung gelungen.

Mit den nächsten drei Modellen kommt  nun orientalisches Weihnachtsambiente mit Bordüren, goldfarbenen Arabesken und großgemusterten Stoffen. Sie zeigen ein rundes Sitzkissen in Artischockentechnik, eine achteckige Tischdecke mit Sägezahn-Stern und ein kleineres Sternendeckchen. Entworfen sind die leichten bis mittelschweren Modelle von Viviane Kaluske.

Einen fröhlichen Weihnachtswald stellt der nächste Wandbehang mit 24 Tannenbäumchen aus kleinen Hexagonen dar. Karin Lehmann hat ihn sich ausgedacht und man kann ihn auch zum Adventskalender umfunktionieren kann. Eine anschauliche Anleitung erleichtert das Nacharbeiten; die Stoffe sind zum Bestellen.

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Unter dem Motto „American Christmas“ gibt es von Franziska Jermann einen Wandbehang und ein Kissen nachzuarbeiten, die in ihrer Anforderung Anfängern Wissen und Übung vermitteln können.

„Weihnachten, traditionell“ heißt es bei den nächsten drei Modellen von Viviane Kaluske. Die beiden sechseckigen Sternedecken und der Tischläufer sind aus Stoffen von Frowein genäht und im klassisch-strengen Stil gehalten. Sie sind leicht nachzuarbeiten.

Ein naives Stick- und Applizierbild zeigt Marie-Laure Lorimier mit ihrem Wandquilt „Pretty Birdhouse“. Die sanften Töne und feinen Striche erinnern an Kinderbuchillustrationen. Mit etwas Geduld kann es auch von Anfängern nachgearbeitet werden.

Wie ein einziger Log Cabin, aber in groß,  gibt sich das Plaid „Winterblumen“, in dem ein zentrales Blumenmotiv mit verschieden langen Streifen umrandet ist. Margot Häring hat es aus weichen Stoffen in kräftigen Farben angefertigt und mit der Maschine genäht. Auch ein  Anfänger tut sich damit leicht, aber einen größeren Lerneffekt verspricht dieses Plaid nicht.

Zum Schluss gibt es mit den „Vier Elementen“ von Ursula Kaltenborn noch ein paar handliche Quilt-Bilder in unterschiedlicher Farbabstufung. Diese Blöcke kann man nach der Methode des Foundation Piecing mit der Maschine oder auf traditionelle Weise als Log Cabin zusammensetzen. Ein Stern spricht auch für Anfängertauglichkeit dieses auffälligen, geometrisch wirkenden Musters.

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In der Retrospektive des Heftes gibt es Blicke auf das Patchworkfestival im Val d’Argent zu Themen wie Zeichen der Zeit, initiert von Gudrun Heinz, Schriftbilder von Francoise Marchadier und Miniaturen von Kumiko Frydl. Viele weitere anziehende und beeindruckende Arbeiten sind abgebildet und man kommt einmal mehr zu dem Schluss, dass es sich lohnen würde, auch Ausstellungen im Auslang zu besuchen.

Außerdem lädt ein neuer Wettbewerb von Burda dazu ein, ein Thema oder eine bestimmte Technik vorzuschlagen. In der Februar-Ausgabe haben Leser dann die Möglichkeit abzustimmen und in der Mai-Ausgabe wird das Wettbewerbsthema bekanntgegeben. Einsendeschluss für die Arbeiten wird der Dezember 2013 sein.

Somit war die Burda Patchwork wieder eine inspirierende Bilder-Lektüre.

16.11.2012 um 16:33 Uhr

Angesagt: kreatives Wochenende

von: Bloomsbury   Kategorie: Kreatives

Ich übe das Alleinsein, und denke, ich habe es darin schon ziemlich weit gebracht. Ich rede mit der Sprache, manchmal antwortet sie. Manchmal antwortet auch jemand anders. Ich rechne nicht mehr damit, verstanden zu werden. Mathematik ist nicht mein Fach.

Barbara Köhler, dt. Lyrikerin *1959

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Ich rechne schon noch damit, verstanden werden. Und ich werde mich dieses Wochenende kreativ austoben, wer weiß, wann wieder Gelegenheit dazu ist. Die Piniensprossen auf dem Stoffherz sind Burda-inspiriert, es gibt in dem aktuellen Heft eine ähnliche Abbildung.

12.11.2012 um 15:38 Uhr

Kleine Herztasche

Heute nachmittag ist eine kleine Herztasche entstanden, an die ich mich mit Hilde zusammen gewagt habe.

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Die Anleitung dazu war ein Geschenk zum 1. Advent 2011 für die Blog-Leserinnnen von angenaeht.blogspot.com. Mit schlichtem Baumgrün gefüllt und ins Fenster gehängt, entfaltet sie ihre adventliche Mission.

Hier ist sie noch nicht ganz fertig. Der Henkel soll noch angenäht werden, dekoriert mit grünen Knöpfen oder einem breiten Riegel.

Herzlichen Dank für die Anleitung!

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This afternoon I sewed a small heart bag together with Hilde.

The instructions were a gift by angenaeht.blogspot.com spent for her blog readers on 1 Advent 2011. Filled with simple green from a tree and hung in the window, its Advent Mission will surely be noticed.

It hasn't been finished yet. The handle is still to be attached and decorated with green buttons or bar.


Many thanks for the instructions to HappyA!

 

11.11.2012 um 22:39 Uhr

Filati home 50

von: Bloomsbury   Kategorie: Inspiration

Die Filati home Home geistert ständig in meinem Kopf, weil sich darin eine Stricktasche findet, die ich gerne nacharbeiten würde. Aber die Menge an Wolle, die dafür benötigt würde, bringt mich zum Überlegen, zumal Filzwolle nicht gerade günstig ist.

Ansonsten entlockt die Filati diesmal nur ein müdes Lächeln mit ihren überdimensionalen Grobstrickmustern, die wie Kettenhemden an den blassen Models hängen. Gut, dass es da noch die Sitzpoufs gibt, auch in Grobstrick und vermutlich ebenso wollverbrauchlastig wie die Taschen, aber mit ihren Katzenöhrchen ein Lächeln ins Betrachtergesicht zaubernd.

Des weiteren gibt es Mäntel, Westen, Pullover, Teppiche, Kissen und Plaids en masse, nebst zusätzlichen benoppten Sitzgelegenheiten, von denen sie, möglicherweise in einem Fall, die Anleitung vergessen zu haben scheinen. Thank God!

Einen Blick ins aktuelle Heft (und einige ältere Ausgaben) gibt es hier:

www.lanagrossa.de/magazine/magazin.php?name=FilatiHome

07.11.2012 um 12:03 Uhr

Kreative Ideen bei "Für Sie"

von: Bloomsbury   Kategorie: Inspiration

Das Frauenmagazin "Für Sie" hat anscheinend auch die kreative Seite der Frauen entdckt, denn in einer Oktoberausgabe - und jetzt in der aktuellen Novemberausgabe werden (in einem extra Heft zum Heraustrennen) kreative Handarbeiten vorgeschlagen.

Bei den 55 Geschenkideen im Novemberheft (http://www.fuersie.de/aktuelles-heft) sind das zum Beispiel ein Tischläufer mit Seitentasche (zum Verstauen wichtiger Tischutensilien), ein eleganter roter Shopper aus Walkloden als Begleiter für graue Tage und kuschelige Strickarmbänder aus dickem Zopfmuster.

Wenn es darunter auch manch anspruchsvolles Modell gibt, so sind doch viele der zahlreichen Anleitungen leicht gehalten und auch von Anfängern nachzuarbeiten.

 

02.11.2012 um 21:50 Uhr

Reparatur

Neuen Gummi einziehen in das Mäppchen der Globuli-Hausapotheke war heute angesagt, da der alte ausgeleiert war und die Fläschchen immer herausfielen.

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Zwar ist der neue Gummi nun stärker, aber die ausfransenden Ausschnitte garantieren wohl auch nur noch eine begrenzte Lebensdauer.

01.11.2012 um 19:58 Uhr

Umhäkelter Stein

von: Bloomsbury   Kategorie: Handarbeiten

"Jeden Tag ein Teil" dachte ich mir, als mir gestern die Idee zum Steinumhäkeln kam. In einem Blog hatte ich gelesen, dass das gar nicht so schwierig sei.

Heute nun ist der Stein tatsächlich fertig, aber die Kamera will die Bilder nicht auf den PC laden.

Jetzt hat's doch geklappt.

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Sieht in Wirklichkeit noch netter aus. Die Draufsicht ist eher suboptimal. :o

Beachten muss man beim Umhäkeln nur, dass man für die (gedachte) Mitte ein rundes Muster wählt (könnte aber auch acht- oder sechseckig sein, oder viereckig Fröhlich). Der Rest sind nur Luftmaschen und dazwischen feste Maschen.

(Motiv gefunden in burda Häkel-Lehrbuch, 1980)