Roter Faden - The Central Seam

31.01.2014 um 17:25 Uhr

Mit Gürtel

von: Bloomsbury   Kategorie: Mode

Da im Hobbyschneiderinnen-Forum einmal gesagt wurde, eine breite Gürtelschnalle auf dem Bauch würde nur die Aufmerksamkeit auf dieses Körperteil lenken, will ich noch ein Sommer-Ensemble zeigen. Es besteht aus langem, ärmellosem T-Shirt, Stretchhose, dünner Jacke und einem auffälligen Gürtel.
Dieser sitzt am bequemsten auf der Hüfte. Ich empfinde ihn als Hingucker.
Die Ballerinas wurden mir zu der Hose empfohlen. Sie machen einen schönen Fuß, finde ich. Allerdings kann ich sie wegen einem Hallux valgus kaum tragen. Die Hose wurde noch (fast) während des Kaufes gekürzt.
Aus der Nähe sieht der Gürtel so aus. Er ist etwa 10 cm breit und einen Meter lang. Das weiche Leder ist ohne Scheuerstellen, die das Shirt aufrauen könnten. Zum Schließen wird ein Zentimeter-breiter 'Karabinerhaken' in die runde Schnallenöffnung eingehängt. Der Gürtel trägt sich angenehm. Und wenn er den Blick lenkt, dann weiß ICH wohin ;). 

30.01.2014 um 17:02 Uhr

(M)ein Kleid

von: Bloomsbury   Kategorie: Mode

Ende letzten Jahres bin ich noch eines schönen Kleides habhaft geworden. 

 photo Kleid1_zps354e5a18.jpg

 

Es hat eine Rüsche in Hüfthöhe, und Isebill hätte gesagt, das sei nichts für ihren Typ. Ich bin aus dem Rüschenalter ja auch raus, aber diese ist so geschickt auf die Hüfte gesetzt, dass sie eventuelle Abdrücke vom Bund der Strumpfhose perfekt kaschiert.

 photo Kleid2_zps077b3b2b.jpg

 

Am Halsausschnitt gibt es eine Spitzenpasse und auch die Dreiviertelärmel sind aus Spitze. Das Oberteil selbst hat eine leichte A-Form.

 photo Ruumlschevonunten_zpsd052519b.jpg

 

Blick auf die Rüsche. Sie trägt nicht besonders auf. Der Rock selbst verjüngt sich nach unten.

Gefertigt ist das Kleid aus Viskose, Polyester und Elastan.

 photo Tuch_zpsbb2ba4ec.jpg

 

Wegen der Kälte habe ich das Kleid mit diesem Tuch getragen.

Wir fielen etwas auf.

 

28.01.2014 um 20:45 Uhr

Patchwork SPEZIAL 2/2014 - Frühlingsideen

Normalerweise greife ich ja nicht zu Heften, die wie hausbackene Patchworkmagazine daherkommen. Aber wenn verschiedene Hefte untereinander verglichen werden sollen, muss ja mal eins ins Haus und durchgeblättert werden.

 photo PWspezial_zps8b17fe3d.jpg

Ein Quilt, der mir schon durch seinen Titel im Inhaltverzeichnis aufgefallen (man darf raten, warum) ist, ist 'Allways Blooming'. Ein Panel (mit Bestellangabe) ist weiterveredelt und wird in zweierlei Ausführung vorgestellt. Nun ja, Ideen zur Panelverarbeitung kann man immer brauchen, wenn sie denn den Geschmack treffen. Die Idee kommt aus Heidelberg, da war ich immerhin schon mal.

Auch an den Orten, die die nächsten beiden Ideen liefern, war ich schon (Nürnberg und Schwaig). Allerdings würde ich mir für diese Ergebnisse nicht die erforderliche Arbeit machen. Vier (teils verschiedene) Platzset-Tops werden gevierteilt, neu angeordnet und dann zusammengenäht. Zwar bringen es die lebendigen Farben und applizierten Prilblumen zu einem freundlichen Ergebnis, aber diese Art von Patchwork 'spricht' doch nicht zu mir.

Auch der Tischläufer 'Zen Garten' ist  durch die gegenläufig gearbeiteten Konen einfach zu arbeiten. Aber jeglicher Schmuck oder Pfiff fehlt (noch). Schade!

Ein paar fröhliche Mug Rugs aus Kaffe Fassett-Stoffen in Grün, Pink und Orange locken endlich mein Interesse. 'New York Beauty', 'Manhattan', 'Hexagon Log Cabin' und 'Flying Geese' (irgendwie erinnern mich einige Namen an Burda Fröhlich) sind ein Feuerwerk an Farben und Mustern - nur die Anleitung der Flying Geese versteh ich nicht, obwohl ich die doch eigentlich KANN. Aah, eine Schnellnähtechnik! Doch interessant als nächstes Oster-Präsent-Geschenk!

Einige globige Stickereien im Heft gefallen mir nicht, die feineren sind aber für Stickerinnen sicher interessant.

Es gibt Ostereier als Platzsets, die nach genauerer Betrachtung auch recht schnuckelig aussehen, und sich in kleinerer Ausführung auch als Topflappen eigenen würden. Die 'Blumenwiese' ist ein großer leuchtender Quilt aus dem Hamburger Quilthouse. Auch nette Topflappenhäuschen gibt es nachzuarbeiten; dafür kann man Stoffreste verwenden und ich könnte sie mir außerdem gut als Mug Rugs vorstellen.

Alles in Allem zeigt das Patchwork Spezial etliche umsetzbare, praktische Geschenkartikelchen, auch Zierstiche von Nähmaschinen nutzend, die mir zwar nicht alle in ihrer Ausführung gefallen, aber zeigen, dass der gute Wille da ist.                                                                                     

26.01.2014 um 08:26 Uhr

Versuch mit Auge

von: Bloomsbury   Kategorie: Kurs   Stichwörter: Portrait

Nachdem Hilde das Buch studiert hat, schlug sie vor, einen Teil des Gesichtes Probe zu nähen. Wir wählten das Auge.
Nun stellt man sich vielleicht vor, dass Augenbrauen oder Lippen als Applikationen aufgesetzt werden, um schön hervorzutreten. Aber in dem Buch wird empfohlen, sie rückwärtig anzubringen, weil Applis AUF der Arbeit zu 'wandern' beginnen.
 photo Auge_zps979f2626.jpg
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob im Kurs nach dem Buch gearbeitet wird, denn diese Methode scheint mir nicht Erfolg versprechend. Vorgegangen wird folgendermaßen: man malt das Objekt mithilfe eines Lichtkastens auf den Stoff (vorher hat man schon die Konturen auf ein durchsichtiges Papier gepaust und das zu bearbeitende Teil ausgeschnitten).
Dann schneidet man das 'Auge' aus, läßt aber 1/8 inch Nahtzugabe. Idealerweise hat man dann Fray Check, ein Mittel, das man auf die Ränder aufstreicht und das deren Ausfransen verhindert. Wir hatten dieses Mittel noch nicht, und meine 3mm Nahtzugabe erwiesen sich auch als etwas zu kurz, denn an einigen Stellen stehen Fäden ab.
Dann hinterlegt man den nächsten Stoff, der für den Augenschatten oder für die Augenlider steht, und steckt ihn fest. Die Nahtzugabe des 'Auges' wird nun umgebogen und mit feinen Stichen per Hand festgenäht.
Dann wird auf den Lidstoff die Iris aufgemalt, der Lidstoff wird in einer feinen Linie aufgeschnitten, der Stoff für das Augenweiß hinterlegt und festgesteckt, der Lidstoff bis auf die Nahtzugabe zurückgeschnitten und das Augenweiß auf diese Weise an der Arbeit befestigt.
Ebenso wird dann mit der Iris verfahren - also aufmalen, aufschneiden, Irisstoff hinterlegen, Augenweiß bis auf die Nahtzugabe zurückschneiden etc p.p.
Ich brauchte zweieinhalb Stunden für dieses Auge. Praktischer und schöner fände ich es, wenn man die Nahtzugabe weglassen könnte und das Fray Check alleine das Ausfransen verhindern würde. Dann könnte man die Appilikationen mit feinen Nähmaschinenstichen und jeweils passendem Garn fixieren.
Mal sehen, wie das im Kurs gemacht wird.

23.01.2014 um 14:00 Uhr

Focus on Features

von: Bloomsbury   Kategorie: Kurs   Stichwörter: Portrait

Ich sitze in der Kochnische vorm Herd und rühre den Reisbrei um. Der legt sich nämlich leicht an und (fast) ständiges Rühren verhindert ein Anbrennen.

Vor mir liegt Focus on Features von Charlotte Warr Andersen, ein Buch, das das Fertigen von Portraits in Appliziertechniken zeigt. Charlotte schreibt darin, dass es keine Technik gäbe, die falsch sei. Sie zeige in dem Buch halt eine Möglichkeit, ein Porträt zu nähen.

Nach dem ersten Überfliegen - ich hab es gar nicht bis hinten geschafft - hab ich bemerkt, dass wohl doch Vorarbeiten sinnvoll sind. Dann muss man sich später nicht damit aufhalten. Und vielleicht brauchen wir doch einen Lichtkasten, mal sehen. Zuerst aber geht das Buch zu Hilde.

 photo focus_zps545c5e3d.jpg

 

Das Buch ist ein Print on Demand - Exemplar, das erst gedruckt wird, wenn es angefordert wird. Es besteht aus sehr guten Fotokopien und gutem Druck. Das Taschenbuch ist geklebt. Bei meinem Exemplar sind die Seitenzahlen unten nicht ganz drauf, aber man kann sie erkennen - ein Schönheitsfehler. Von der Bestellung zur Lieferung hat es etwa eine Woche gedauert, in der ich von teils automatisch generierten Mails unterhalten wurde, die unterschiedliche Liefertermine ankündigten.

Jedenfalls war das eine gute Erfahrung mit Print on Demand.

18.01.2014 um 01:27 Uhr

Blog-Empfehlung

von: Bloomsbury   Kategorie: Links   Stichwörter: EmpfehlenswerteBlogs

Beim Durchsehen der Bloglisten und anschließendem Bloghopping stoße ich immer wieder auf 'Blüten', die wie Fleißbildchen in mein Leben flattern und aufbewahrt werden wollen. Holunderblütchen ist so eine Blüte, die ich gerne mit euch teilen möchte. In dieser Jahreszeit, die sich auch in den nächsten Wochen nicht wesentlich verbessert - es sei denn, es kommt richtig viel Schnee  Fröhlich -  tankt man gerne an Kleinigkeiten auf.

Ich hab nur diese Blüte für euch - eins meiner nächsten Projekte.

17.01.2014 um 12:16 Uhr

Applizierte Herzen

von: Bloomsbury   Kategorie: Quiltdecken

Für einen runden Geburtstag habe ich einen schnellen Quilt genäht. Da die Stoffe aus meinem Fundus weniger werden sollten, habe ich für's Top nur solche verwendet. 

 photo mirzl4_zpsc5113a63.jpg 

Der Grundstoff war schon im Patchworkmuster. Mit großen Herzen, die mithilfe doppelseitig klebenden Bügelvlieses appliziert wurden, sollte das Muster aufgelockert werden. Dabei  habe ich versucht, etwas andere Rottöne als auf der Decke zu verwenden, was auf den Photos aber nicht ganz rauskommt.

 photo mirzl3_zps49e49926.jpg

 

Für das sparsame Quilting zwischen den Herzen wurde feines Gütermann Maschinenquiltgarn in verschiedenen Beigetönen verwendet, da ich noch eine weitere Farbe einbringen wollte (und die Rückseite beige war).

 

 photo mirzl2_zps3909693c.jpg

Erstmalig hab ich das Binding auch komplett mit der Maschine angenäht - es musste nämlich schnell gehen. Die Rückseite ist eine weiche Kuscheldecke, die ich vor Jahren für ein anderes Quilt-Ufo bei Tschibo erstanden habe. Sie ist etwas elastisch, was ein gleichmäßiges Quiltbild erschwerte, und ich keinen Sprühkleber verwendete. Aber es kam erstaunlich gut hin. Dabei hat meine Maschine keinen besonders großen Durchlass (17 cm). Es ist auch kein Vlies dazwischen, weil es eine leichte Decke für eine alte Dame im Seniorenstift werden sollte.

 photo mirzl1_zps30ea0a51.jpg

So sieht die fertige Decke aus. Die starken Farbkontraste ermöglichen es, auch bei stark eingeschränkter Sicht wahrgenommen zu werden. Das war eins meiner Ziele.

16.01.2014 um 17:57 Uhr

Stoffe für's Portrait

von: Bloomsbury   Kategorie: Kurs   Stichwörter: Portrait

Für den Portrait-Kurs mit Charlotte Warr Andersen habe ich gestern Stoffe gekauft. Für ein Schwarz/Weiß-Bild braucht man 4-6 Grautöne und Pastelltöne nach Wunsch.

 photo StoffePortrait_zps5a01d78a.jpg

 

Angeregt durch das Farbfoto, das Hilde nachnäht, ist meine Auswahl nun auch ziemlich bunt geworden. Für die Haut habe ich einige warme Grautöne, für's Haar zwei Brauntöne, für die Bluse türkis und für den Hintergrund gelb und gelb/türkis marmoriert. Das Blau ist für die Augen. Ich weiß nicht, ob ich diese Farbtöne alle brauche, wollte aber ausgerüstet sein.

Es heißt, Charlotte Warr Andersen wird fleischfarbene Stoffe mitbringen. Mal sehen - dann fallen vielleicht einige meiner Grautöne weg.

Ich bin schon gespannt!.

10.01.2014 um 16:53 Uhr

Projekt 2014

von: Bloomsbury   Kategorie: Nähen

Im Januar steht ein neues Projekt an, für das man Stoffreste verwenden kann. Und so viele Stoffe zur Auswahl wie diesmal hatte ich noch nie. Ich könnte das geplante Projekt wohl zweimal nähen. Der Abbildung des Modells nach zu urteilen eignet sich alles, was eine Nichtfarbe ist, auch unterschiedliche Qualitäten. Selbst die ganz hellen und die ganz dunklen. Nur nicht die ganz grellen.

Wenigstens zwei Stoffreste scheiden also schon mal aus. Verrückt

 photo oakshott_zps4deef1bf.jpg

 

Und - es reichen Reste, die man sonst wegwerfen würde, etwa Fünf-Mark-Stück- Größe. Jedes schöne Stofffitzelchen kann verwendet werden. Wegen der großen Auswahl muss ich mich aber dennoch entscheiden, ob ich in den Grünton oder den Blauton gehe. Oder einfach die leuchtenden ausschließe. Oder die gewünschten farblich an den Stoffen messe, die ich unbedingt drinhaben möchte.

 photo stash_zps06f9169e.jpg

 

In der ganz engen Auswahl sind die gedeckten rotbraun/beige Töne einer bereits genähtenTasche, die glänzenden Oakshotts eines Wandbehangs, die Reste eines Tischläufers und bunt zusammengewürfelte neue und geschenkte, gekaufte und ertauschte Stoffe.

Am Wochenende geht es los!

05.01.2014 um 16:06 Uhr

passer revue 2013

von: Bloomsbury   Kategorie: Rückblick

Noch einmal ein Blick zurück - beim Suchen nach einem Projekt habe ich gemerkt, dass ich dieses Jahr doch ganz schön viel genäht habe:

  • die Apfelbutzen habe ich begonnen
  • viel Zeit auf ein eigentlich 'schnelles' Keilrahmenbild mit Taj Mahal verwendet
  • inspiriert von 'Mollie makes' eine Wimpelkette genäht
  • für eine liebe Freundin einen Wandbehang entworfen
  • die City-Lights (eine Materialpackung aus der Burda Patchwork) zusammengetackert
  • Servietten (mit der Maschine) bestickt
  • und ein rotes Kleid genäht.
  • Nur dieser Adventskranz ist noch nicht fertig geworden. Da hab ich mich erst durch das Machen von Fehlern, die mich am Weiternähen behindern, auf die Lösungssuche gemacht.

So hat sich auch etwas zusammengeläppert.

04.01.2014 um 20:09 Uhr

Etappe

An einer weiteren Etappe im Leben einer Quilterin möchte ich euch teilhaben lassen. Heute bekam ich einen Anruf einer Bekannten mit der Anfrage, ob sie zusammen mit ihrer Schwester innerhalb von zwei Monaten einen Quilt für ihre Nichte nähen könnte und ob ich ihr Muster zeige. Klar mach ich das! Wir haben einen Termin vereinbart und ich habe anschließend ein paar Hefte und Bücher mit geeigneten Projekten herausgesucht.

Dabei habe ich gemerkt, dass pro Burda Patchwork ungefähr EIN Quilt für Anfänger abgebildet ist, ein zweiter ist dann aus besonderen Stoffen genäht, an die man nicht so leicht rankommt und der Rest sind schwierigere Arbeiten oder Homedeko und ähnliches.

Auch hat das Magazin sich gewandelt und ist übersichtlicher geworden, die Quilts dabei praktischer und nachahmenswerter. Aber Vieles hast sich auch nicht durchgesetzt und von manchen Bücheren und Techniken hab ich nie mehr gehört (aber gut, ich bin auch keine Künstlerin, deren Quilts um die Erde gehen).

Im Lauf des Jahres 2009 war dann so ein Schnitt, der das Erscheinungsbild des Magazins veränderte und das Thema "Atelier der Quilterin" endlich als Störfaktor unter den Quiltpräsentationen entfernte und weiter nach hinten verschob.

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.

Unter meinen Heften und Büchern habe ich dann einige mit geeigneten Anleitungen gefunden und der Bekannten vorbeigebracht. Ich machte sie auf einen schönen bunten Sternenquilt, einen Ninepatch und einfaches Quadrate-in-Reihe-nähen aufmerksam. Das sind Arbeiten, mit denen ich Erfahrung habe, und die mich nicht zu gewagten Luftsprüngen verführen werden.

Mal sehen, für welches Projekt sie sich entscheiden.

04.01.2014 um 19:05 Uhr

Apfelbutzen, die Dritte

von: Bloomsbury   Kategorie: Wandbehang   Stichwörter: apple, core

Weiter geht es mit den Butzen, die, wenn sie fertig sind, einen (Advents-) Kranz ergeben werden.

 photo Butzen1_zps806e1b75.jpg

 

Um den Ninepatch wurde eine Umrandung genäht und die Apfelbutzen entsprechend der Vorlage aufgelegt.

 photo Butzen3_zps553e3ac3.jpg

 

Dabei müssen die Spitzen der Butzen genau auf die Linie und die Markierung treffen...

 photo Butzen2_zps3abed904.jpg

 

damit sich eins an's andere fügt. Vorsichtshalber werden sie festgesteckt. Auf der weichen Bügelbrettauflage geht das gut.

 photo Butzen4_zpsb5b87fcc.jpg

 

Da die Butzen (undercover) ein Bügelvlies haben, können sie jetzt - an ihrer genauen Position - festgebügelt werden. Wird vielleicht ein wenig schwierig werden...

01.01.2014 um 02:09 Uhr

Ein gutes neues Jahr!

von: Bloomsbury   Kategorie: Inspiration

 photo 567340_web_R_by_JoumlrgSabel_pixeliode_zpsc26b3624.jpg

(Bild von Jörg Sabel/Pixelio)

Wahrscheinlich habe ich mich wieder vertan, aber als ich diese Zeilen las, fühlte ich mich an meine frühen Gewohnheiten erinnert und glaubte, endlich ein Wort dafür gefunden zu haben - Moleskine Daily Diaries. Ich schrieb einen Kommentar, aber mich beschlich der Gedanke, dass der vielleicht nie ankommt.

Ich führe diese Art von Tagebüchern (sofern ich den Eintrag richtig verstanden habe) seit über 20 Jahren. Das erste begann im Jahr 1989 und ich hatte ein Kind von einem knappen halben Jahr. Das Tagebuch war aus dem Franz Schneider Verlag und nannte sich 'Tagebuch für tausend Tage'. Es überspannte 3 Jahre. Man kann es heute noch kaufen.

Damals jedoch bekam ich nie wieder so ein Buch in die Hände - Internet und seine Nachforschungs- und Einkaufsmöglichkeiten gab es 1992 in meinem Leben noch nicht. Also improvisierte ich mit Kalenderbüchern und trug die Jahreszahlen selbst linear ein. Manche Tage in manchen Jahren blieben dadurch frei, also unbeschrieben, weil es nicht täglich etwas zu notieren gab. Mittlerweile sind so viele Tagebücher zusammengekommen, dass ich nur noch die Jahreszahl zum entsprechenden Tag schreibe, wenn ich etwas festzuhalten habe.

Zur Zeit übertrage ich einige Erinnerungen in ein Buch, das ich meiner Tochter mit in die Welt hinausgebe.

Danke an ruhepuls für die Erinnerung daran.

Meinen Lesern wünsche ich ein gesundes und glückliches neues Jahr! Möge nichts schlimmer werden, als es bisher war.

Höchstens anders.

 

In diesem Sinne: macht es gut! Und was mich interessieren würde (und wer es beantworten mag): hattet ihr 1992 schon Internet bzw. wann seid ihr online aktiv geworden?)