Roter Faden - The Central Seam

07.08.2013 um 19:10 Uhr

Psychohygiene

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik

Gestern habe ich den Podcast von netzwirkerin mit einer Zusammenfassung ihres Lebens(stils) angehört:

http://www.netzwirkerin.de/2013/08/herdfeuer-episode-1/ (sehr interessant)

heute wurde ich auf eine Morgenfeier aufmerksam gemacht:

http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern1/mp3-download-podcast-katholische-morgenfeier.shtml

Beruhigend, solche Texte zu hören, vielleicht auch, wenn man nebenbei beschäftigt ist. Als podcast kann man sie ja abrufen, wenn man sie braucht. Der zweite Podcast handelt übrigens von einem weisen chinesischen Bauern.

 

 photo dieschoumlnstenfreuden_zps30d06ee8.jpg Sprüchewürfel

"Die schönsten Freuden erwachsen aus den einfachsten Gesten"

 

PS: kann mir noch jemand einen podcast empfehlen? Ich würde gern noch weiterhören.

02.06.2008 um 23:57 Uhr

Monaco Franze

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik

Was soll ich sagen. Sie sind vorüber. Die Großereignisse des Jahres. Jetzt beginnt wieder der Alltag.

Und der ist am besten mit dem Monaco Franze zu ertragen ;). Der Arme muss mit seinem Spatzl in die Walküren gehen....

Was er noch nicht weiß: er wird dort jemanden treffen, der diesen Abend und Monaco Franzes Ansehen entscheidend verändern wird - in Teil 2 (Die Opernkritik).

(Funzt natürlich wieder nicht! Wahrscheinlich ist mein "Decor" die Ursache)

20.08.2007 um 01:18 Uhr

Hölleisengretl

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik

Stimmung: müde
Musik: Fernsehrauschen

Ein guter Film kam heute auf ARTE. Hölleisengretl, ein dt. Melodram von 1994. Anfangs lief er nebenher; als ich vom PC weg musste, merkte ich, dass es sich lohnt, ihn mit ungeteilter Aufmerksamkeit anzusehen.

Die bucklige Gretl (Martina Gedeck) bewirtschaftet allein ihren Hof und wird von allen gemieden. Dann verliebt sie sich in einen charmanten Spätheimkehrer (Hubert von Goisern). Leider stellt sich heraus, dass der lieber im Wirtshaus sitzt...

Nicht viel Sprache, dafür Ausdruck und nachvollziehbare Gefühle. FröhlichFröhlichFröhlich (3 von 3 Sternen)

Im Gegensatz zu Grete hat nachfolgende Dame keinen Buckel und sie wirbt auch nicht für ihr eigenes Unternehmen. 

Bild entfernt:

(Twen mit 4 Schwimmreifen in verschiedenen Farben)

Für welches dann?

PS: Es locken Preise Fröhlich

28.03.2007 um 11:32 Uhr

Tagebuch eines Skandals

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik


So ist es uns gestern glücklicherweise nicht ergangen, aber etwas enttäuscht war ich doch von dem Film. Ich hatte mir die Handlung subtiler vorgestellt. Statt dessen waren die "Fehler" und "Manipulationen" der Figuren deutlich herausgearbeitet. Quasi unübersehbar. Deshalb musste ich bei manchen Szenen wahrscheinlich auch lachen. Die Freundin rechts neben mir hat sich bei manchen ungerechten Wutausbrüchen der älteren Darstellerin ziemlich geärgert (eine Regung, die ich von ihr sonst nicht kenne, die ich aber ausgesprochen begrüße), meine Sitznachbarin zur Linken hat kollegialerweise mit mir mitgelacht.

Wer noch nicht weiß, worum es in dem Film überhaupt ging: eine kurz vor der Pensionierung stehende Lehrerin wählt sich eine junge Kollegin als Freundin aus, und bekommt sie durch einen gravierenden Fehler, den diese macht, in ihre Hand.

27.03.2007 um 18:45 Uhr

Passend

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik

zu meiner aktuellen Stimmung gibt's heute abend einen sehnsüchtig erwarteten Film. Tagebuch eines Skandals mit Judi Dench, Cate Blanchett und Bill Nighy.

 

Ich freue mich sehr.

Edit: Wir waren die einzigen im Kino. Der Film lief nur für uns. Und bei einigen dramatischen Szenen musste ich einfach lachen.
Das Buch von Zoe Heller hab ich mir auch bestellt.

07.03.2007 um 18:16 Uhr

La Vie en Rose

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik

Gestern habe ich mir mit B. "La Vie en Rose" angesehen. Der Film "schildert schonungslos den Lebensweg von Edith Piaf (1915 - 1963), die in ärmlichsten Verhältnissen aufwuchs und es bis auf die Konzertbühnen der Welt brachte. Ohne die üblichen Klischees erzählt der Regisseur von der verletzlichen, aber despotischen Sängerin, die von immer neuen Schicksalsschlägen eingeholt wird. All ihre Leidenschaft, Liebe und Verzweiflung legt Piaf in ihre Lieder, zu denen Erfolge wie "Non, je ne regrette rien", "La Vie en Rose" oder "Milord" zählen. Die bewegenden Original-Chansons und auch die neu eingespielten Lieder setzt Dahan dabei nie vordergründig illustrativ ein." (MZ, 9.2.2007)

Ich hätte es selbst nicht so gut formulieren können, deshalb das Zitat. Der Film hat mir sehr gut gefallen. Die Bilder waren nicht geschönt. Trotzdem meine ich, dass die Dramatik der teilweise großformatigen Bilder auf einem Fernsehbildschirm (mit selbst regulierbarer Lautstärke) angenehmer zu schauen ist.

Viel Spaß denen, die ihn sich noch ansehen werden.

  Edith Piaf

23.02.2007 um 12:53 Uhr

Kino

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik

Den Film "Die Farbe der Milch" würde ich gerne sehen.

Hoffentlich kommt er zu einer Zeit in die Kinos,

wo ich auch Gelegenheit habe, ihn anzusehen.

Als nächster, schon angekündigter Film,

steht aber "La Vie en Rose" auf dem Programm.

Der ist auch schon im Kino der besonderen Filme angekündigt.

Ich freue mich.

21.01.2007 um 17:57 Uhr

Ausgeschlafen?

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik

Es geht nicht besser. Also gut. Dann eben nur der Link:

http://www.bendecho.de/videos/380.html

Mir gefällt der Clip, auch wenn viele Kommentatoren auf der bendecho-Seite das anders sehen. Ich mag vor allem die Farben - grau, schwarz, rot - und den Hirsch. Ja, und dann hat es mir noch die Szene angetan, wo der Schlaftrunkene auf dem Balkon steht und sich reckt. Was für eine Überraschung, wenn er die Leute unten sieht!

06.01.2007 um 21:20 Uhr

Sonstiges

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik

Photobucket - Video and Image Hosting

Zuerst dachte ich, mit den DVDs wäre etwas nicht in Ordnung. Sie wären verkratzt oder eben verbraucht. Denn kaum eine lief mehr in meinem Player. Und dann sogar niegelnagelneue! Liefen nicht! Ich konnte keine Filme mehr sehen und nirgends mehr mitreden. Schlimm. Ein Blick auf den Kassenzettel (ja, den habe ich noch, der klebt auf der Bedienungsanleitung) zeigte mir, dass die Garantie vor zwei Monaten abgelaufen war. Ja, Pech gehabt, Bloomsbury. Oder zu langsam geschaut.

Jedenfalls ging der DVD-Player nicht mehr, und ich animierte meinen Sohn, ihn sich doch mal anzusehen. Aufschrauben und mal gucken... ich hab das früher auch gemacht mit meinem Plattenspieler. Damals war nur eine Feder rausgesprungen, jetzt ist es vielleicht eine kalte Lötstelle, die Sohnemann sicher sofort ins Auge springt. Irgendwann schraubte er auf. Aber er sah nichts. Hmpf. Ich sollte einen neuen kaufen, aber hatte kein Geld. Nach Weihnachten! (Wer hat da Geld!)

Vor zwei Tagen nun kam Göga mit einem neuen Player unterm Arm nach Hause. Für mich! Ich konnte ihm noch gar nicht richtig danken, und habe auch erst EINMAL geguckt. Was bedeutet: ich bin entwöhnt.

Wird das wieder?

25.12.2006 um 23:48 Uhr

Der Überzieher

von: Bloomsbury   Kategorie: Film und Musik

Musik: Otto Reutter - Der Überzieher

Da gibt es dieses Lied vom Überzieher, gesungen von Otto Reutter. Kennt ihr das?

Es geht darin um einen Mann, der sich einen Überzieher gekauft hat, für nicht mal 50 Mark, und er wird vom Verkäufer darauf hingewiesen, dass er gut drauf aufpassen solle, denn es werde so viel gestohlen.

Der Mann geht in ein Lokal zum Essen, hängt den Überzieher an einen Haken hinter sich, und muss sich folglich immer umdrehen, damit er ihn nicht aus dem Blick verliert. Durch das reichhaltige Essen und die ständige Bewegung fühlt der Mann bald ein besonderes Bedürfnis, dem er gerne nachkommen würde. Das gestaltet sich natürlich als schwierig, weil der Mann dadurch seinen Überzieher aus dem Blick verlieren würde. Mitnehmen kann er ihn auch nicht, dann sähe es so aus, als wolle er die Zeche prellen. Was soll der gute Mann nur machen …

 

 

Hörprobe (2. Lied)

 

Textauszug:

 

Fichte rief nun "Kellner, Essen!"

Der bracht's Essen ihm und ging.
Nun hat Fichte nie vergessen,
dass der Mantel hinten hing.

Denn ihm schien, das war gefährlich,
als ob alle Gäste hier,
schauten gierig und begehrlich
nur nach seinem Überzieh'r.

Darum kam 's, dass als er aß,
er den Mantel nicht vergaß.


"Essen hier, da das Bier,
und da hängt der Überzieh'r.
Oben kau'n, hier verdau'n,
und dabei nach hinten schau'n.
Schau ich hier, hinter mir,
schmeckt kein Essen und kein Bier,
seh' ich weg, von dem Fleck,
ist der Überzieher weg."

...

...

 

Ja, man hat’s nicht leicht Fröhlich.