Roter Faden - The Central Seam

26.12.2011 um 23:02 Uhr

Familienangelegenheiten

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

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Leute mit Stil, gut erzogene Kinder und polnische Waldmeisterdrinks begleiteten die diesjährige Weihnachtsparty. Wichtige Persönlichkeiten meinten, wir hätten eine gute Figur gemacht, ja, bei weitem die beste.

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Family affairs

Guests in proper style, children brought up well and Polish drinks accompanied this year's Christmas party. People who matter meant us to cut a fine figure. Easily. 

28.11.2011 um 23:00 Uhr

Jerash

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Auf unserer Fahrt durch Jordanien kamen wir an Wüstendörfern, Beduinenzelten und Ziegenherden vorbei.

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Tiefe Wolken hingen über den Wüstenbergen, aber wir waren ja auch "oben".

Hadrianstor in Jerash

In Jerash (Gerasa) schritten wir durch das Hadrianstor, das 130 nach Christus anlässlich des Besuches des römischen Kaisers Hadrian erbaut worden war. Gerasa gehörte damals zum Zehnerbund freier Städte in der römischen Provinz Syria.

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Schon bald merkten wir, dass wir angekommen waren, wo der Pfeffer wächst...

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Sehr imposant war das Südtheater, das 5000 Zuschauern Platz bot. Unser Reiseführer Passam demonstrierte, wie gut die Akustik an genau dem Platz war, an dem er stand, indem er ein paar Worte an uns (das Publikum) richtete. Wir konnten ihn gut verstehen. Dann trat er einen Schritt zurück, und... wir hörten nichts mehr,

denn er bewegte nur noch die Lippen ;).

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In einer byzantinischen Kirche, der St. Cosmas und Damian-Kirche  (500 n. Chr.), fand sich ein herrlicher Mosaikboden mit geometrischen und figürlichen Motiven.

Die lange Marktstraße

Die 700 m lange Kolonnadenstraße (Cardo Maximus) war gesäumt von Säulen, auf deren Kapitellen früher die Vordächer der Läden und Geschäfte ruhten.

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Der Springbrunnen (Nymphäum), dessen früheren Glanz man noch erahnen kann.

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Kapitell mit Blumen...

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und feinen Ziselierungen.

Gerne hätte man so ein Stück im heimischen Garten.

Blume

Nicht herausgefunden habe ich den Namen dieser zerbrechlich wirkenden weißen Pflanzen, die aussahen, als würden sie schmelzen, sobald man sie berührt. Passam nannte sie Mosesblume. Aber unter Moses-, Aaron- oder Wüstenblume lässt sich nichts Entsprechendes im Web finden :/. Sie sieht unserer heimischen Wetterkerze ähnlich.

20.11.2011 um 20:01 Uhr

Toter Rabe

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Es war gar nicht staubig in Petra

Es war nicht staubig

und wir wurden auch gar nicht müde.

 

 

In Jerusalem war es dasselbe.

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Niemand war müde.

Niemand.

17.11.2011 um 18:46 Uhr

Zwischendurch bemerkt

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

In der Tat ist es so, dass ich gar nicht so viel Lust habe, die Eindrücke der Israel/Jordanien-Reise zu beschreiben. Mir fehlte ein bisschen das Vorwissen, was uns erwarten würde, die Reiseführer sprachen gebrochen Deutsch, zwar gut, aber gebrochen, und es war schwierig, den ganzen Tag zu folgen. Am interessantesten waren noch die persönlichen (und manche gefährlichen) Ereignisse, wie der mehrmonatige Aufenthalt unseres palästinensischen Reiseführers Maurice in einem Gefängnis.

Prison

Gefängnis in Israel

Da hatte ich in meiner sporadischen politischen Bildung gedacht, die Palästinenser wären die Urheber des Israelkonflikts, und nun stellten wir vor Ort fest, dass es umgekehrt war. Große Gebiete der Palästinenser wurden von den Israelis eingemauert, das war um 1967, ein paar Jahre nach dem Mauerbau in Deutschland. Noch heute verteidigen Palästinenser ihre Gebiete, um nicht alles zu verlieren. Die Bevölkerung hat allerdings die Unruhen satt. Es ist ein Orient/Okzident-Konflikt, der mit Geldern aus dem Ausland finanziert werden kann. Und wer ist schon gegen den Fortschritt? Der Westen etwa?

Dann mussten wir viererlei Währungen handhaben, nämlich US-Dollar für die Einreise nach Jordanien (strenge Bestimmungen), Schekel in Israel, Dinar in Jordanien und Euro, die wir sowieso hatten. Warum wir überhaupt umgetauscht hätten, fragte uns Passam, der jordanische Reiseleiter. Der Euro sei so stark. Immer wurden Trinkgelder erwartet und das Kleingeld war knapp und an einem der letzten Tage freute sich ein Toilettenmann einen ab, weil er eine Münze von mir bekommen hatte, die wohl alles übertraf.

In einem Freiluftmuseum in Israel schließlich waren im Shop die Waren mit NIS gekennzeichnet. Oh NEIN!  Wo war ich hingeraten! Schnell zurück zum Bus! Hinterher kam raus, dass das die englische Abkürzung für Neue Israelische Schekel ist. Tja nun.

(Man sparte auf diese Weise viel Geld)

14.10.2011 um 01:49 Uhr

Königreich Jordanien

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge   Stichwörter: Jordanien


Nach einer Übernachtung in Nazareth und einem Frühstück mit Tomaten, gekochten Eiern, weichem Frischkäse, grüner Gewürzmischung, Fladen- und Weißbrot und sehr süßen gefüllten Hörnchen ging es am nächsten Morgen bei 27 ° Celsius weiter mit unserer Besichtigungtour.

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Wir gingen an verführerisch angerichteten Granatäpfeln

(die wir später, in Jerusalem, frisch gepresst trinken würden)...

vorbei zum Marienbrunnen, wo auch Maria das Wasser geholt haben soll,
denn die Frauen waren damals im Allgemeinen für das Wasserholen zuständig.

Ein Beispiel für die farbenfrohe und anheimelnde Wirkung einer Griechisch-Orthodoxen Kirche ist die Gabrielskirche, die über eine alte Synagoge gebaut worden ist, an der laut Lukasevangelium Jesus gepredigt haben soll. Einige der Stätten, die wir besuchten, sind Gedenkstätten mehrerer Religionen. Man sieht das nicht so eng.

Und damit es schon vorbei mit dem christlichen Einschlag, denn die nächsten Tage verbrachten wir in Jordanien, um jahrtausendealte Kulturdenkmäler zu erkunden ;).

Die Reise ins Königreich Jordanien gestaltete sich langwierig, da wir mit Gepäck einreisten und die Grenzkontrollen dort sehr aufwändig sind. Nur kurz an Leben und Landschaft in Israel, mit Sauberkeit und westlicher Prägung gewöhnt, bot sich uns im Nachbarstaat schon bald nach der Grenze ein ganz anderes Bild.

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An den kleinen Dörfer war man mit dem Bus schneller vorbei, als man fotografieren konnte ;).


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Beduinenzelte

Die Bevölkerung dieser dörflichen Grenzgegend wohnt in Zelten, den dort üblichen kubischen (manchmal mehrstöckigen) Häusern oder villenähnlichen Bauten, je nach Größe des Dorfes. Was dort in dieser Jahrzeit grünt, ist bewässert, deshalb ist dort ein blühender Garten (z. B. an einer Moschee) schon etwas Besonderes und eine Erholung für das Auge.

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Ziegen am Horizont. Der Höhenrücken ist keine fototechnische Maßnahme sondern tatsächlich so gebogen ;).

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Die ersten Leute, die wir sahen. Müll wird übrigens in diesen Containers gesammelt und verbrannt, sofern ihn nicht vorher der Wind geholt hat.

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Markt in einem größeren Dorf

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'Wohlhabendes Dorf' mit Bäumen, Auto, Mann, Kalb ;).

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Laden mit Verpackungsmaterial auf dem Vordach

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Gelegentlich kamen wir durch eine Stadt

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Das typische Weiß der großen Städte und im Vordergrund die verschmutzten Straßenränder


Man baut man dort, in manchen Städten, Häuser auch gar nicht so richtig fertig, sondern lässt nach dem obersten Stockwerk Mauerreste stehen und zieht an den Ecken ein bis zwei Meter Baustahl hoch, um im Bedarfsfall aufzustocken. Das ist ein merkwürdiges Bild. Auf den flachen Dächern stehen geschlossene Wasserbehälter, die, von der Sonne erwärmt, das Warmwasser für das Haus liefern.

Satellitenschüsseln sind an jedem Haus zu finden. Mehrere. In den wohlhabenderen Gegenden haben manche Villen Ziegeldächer, nicht, weil es nötig wäre, sondern weil sie es sich leisten können. Vielleicht sieht man das auf dem einen oder anderen kommenden Bild.

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Plantagen in der Steinwüste

Aber zunächst geht die Fahrt weiter nach Jerash (bibl. Gerasa oder Antiochia ), einer großen lebendigen Stadt, die  weitläufige römische Ausgrabungen aus der Zeit von Kaiser Hadrian (129 n. Chr) zu bieten hat. 

08.10.2011 um 14:49 Uhr

Kafarnaum

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge   Stichwörter: Israel

Weiter ging es auf unserer Reise in das Dorf Nahums, das heutige Kafarnaum.

Kaf wird auch in unserer Zeit und Gegend gerne noch für "Dorf" verwendet ;).

Die Stätten selbst werden neben der hebräischen und arabischen auch in der englische Schreibweise benannt (Capharnaum).

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Überreste römischer Bauten

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Viele der Jünger Jesu stammen aus diesem Ort oder lebten dort. Einer davon ist Petrus, dessen Haus und Kirche freigelegt sind und mit einem fragwürdigen Überbau bedacht sind.

Aber auch in anderen historischen Schriften wird der Ort erwähnt.

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Ein Relikt aus früher Zeit ist die Weiße Synagoge, die etwa aus dem 3. Jahrhundert stammt und auf schwarzen Steinresten einer früheren steht.

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Verfallener Säulenschmuck.

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Olivenpresse und Olivenmühle aus dem schwarzen Basalt der Umgebung.

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Anschließend machten wir eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth. Die Stimmung dort hatte etwas, das auch im Nachhinein noch wirkt.

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Das Plätschern der Wellen auf den Holzplanken hatte etwas Meditatives, was uns nach der langen Anreise endlich zur Ruhe kommen ließ.
Es ist immer noch der erste Tag, aber die Besuche an den Sehenswürdigkeiten waren sehr viele.

 

Links:

http://www.focus.de/wissen/bildung/theologie/biblische_orte/zeit-der-wunder_aid_26685.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Capernaum

 

06.10.2011 um 17:19 Uhr

Nazareth

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge   Stichwörter: Israel

Wie manche Blogigoianer - und auch Andere - vielleicht bereits mitbekommen haben (oder auch nicht, denn manchmal geht man fälschlicherweise davon aus, dass die Anderen wissen, was man selbst weiß)  waren wir (mein Mann und ich)  für einige Tage auf einer Reise in Israel und Jordanien unterwegs.

Es war eine Pilgerreise und unsere Gruppe bestand aus 25 Pilgern und unserem Pilgerführer Abt Makarios.

Kirche auf dem Berg der Seligpreisungen

Nach einem Nachtflug nach Tel Aviv und anschließender kurzer Ruhe in einem Hotel in Nazareth ging es mittags gleich los. Eines unserer frühen Ziele war die Kirche auf dem Berg der Seligpreisungen... (manche erinnern sich vielleicht: "Selig die Hungernden und Dürstenden...) Die Kirche befindet sich auf einem Berg... und im ferneren Hintergrund der Kirche liegt der See Genezareth.

Mosaik in der Brotvermehrungskirche

In der Brotvermehrungskirche in Tabgha findet sich ein herrliches Mosaik mit stilisierten Mustern auf weißem Grund.

Primatskapelle

Ein weiteres Ziel war die Primatskapelle am See (ihr Ursprung fällt mir grad nicht ein) ...

Nasse Füsse

... und anschließend badeten wir unsere Füße im See Genezareth.

Mahl am See Genezareth

Danach wurde Mahl gehalten... (dass es grad da zu regnen anfing und wir wegen der durchlässigen Überdachung ins Innere weichen mussten, muss ich ja nicht herausheben).

Es war bis dahin TOLL!

30.06.2011 um 19:32 Uhr

Wallfahrt

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

 

  nach Altötting.

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Ich kann jetzt noch nicht Näheres dazu schreiben, aber der Eintrag soll im Monat Juni situiert sein.

Dieses Bild hier ist kurz vor Landshut entstanden. Wegen der Hitze gingen manche mit Schirm.

 

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Am letzten Tag ging es morgens um 2 los. Entsprechend lauschig war dann auch die Wanderung.

03.05.2011 um 14:26 Uhr

Feine Gesellschaft

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Am Sonntag machte ich mich mit meiner Schwester und anderen Reisenden ins Tucherschloss auf, wo wir auf Burgl, die Dienstmagd stießen, die von unserer Anwesenheit ganz überrascht war. Sie hielt uns für wohlhabende Geschäftsleute, die ihren Herrn zu sprechen wünschten, und versicherte uns gleich schnippisch, dass er nicht da sei. Aber von unserer angenehmen Präsenz angetan, überlegte sie dann, uns was zum Essen herzurichten und empfahl uns, die Hausherrin recht schön zu bitten, uns derweil das Haus zu zeigen.

'Das Haus' war das Tuchersche Gartenschloss, das von der Handelsfamilie Tucher während der warmen Monate als Sommerresidenz genutzt wurde. In der unmittelbaren Nachbarschaft gruppierten sich Häuser und Besitztümer wohlhabender Nürnberger Händler und Bürger. Wir befinden uns im Jahr 1534.

Feine Gesellschaft

Als Frau Tucher schließlich erscheint, ist sie zum Federballspiel mit einer Freundin verabredet. Aber schließlich kommt sie doch ihren Gastgeberpflichten nach. Wir werden durch das Haus geführt, erfahren von den schwierigen Geschäften ihres Mannes (er handelte mich allem, was einträglich war, auch mit Tuch, daher der Name) und nehmen an den noch schwierigeren Problemen der Weibsleut teil. Die Freundin der Hausherrin, Sabine Hirsvogel, hat von Ausburg nach Nürnberg geheiratet, wo sie nun unsägliches Heimweh hat. Ihr Gatte, ein Vetter von Herrn Tucher, hat ihr zwar einen eigenen Tanzsaal gebaut, den schönsten und prächtigst ausgestalteten nördlich der Alpen, aber die Mitgift lässt auf sich warten und das ist dem gegenseitigen Einvernehmen der Eheleute nicht grad förderlich.

Dennoch werden wir, die Gäste, mit kulinarischen Leckereien verwöhnt, mit denen Burgl immer wieder in den verschiedenen Räumen des Schlosses aufwartet. Das beginnt im Speisesaal der Familie mit Fleischbällchen mit Sesam in Curry-Rosinen-Chutney und einem Glas 'Alter Satz' (das ist Weißwein aus verschiedenen Rebsorten) und führt nach der Besichtigung weiterer Räume in den Hirsvogel-Tanzsaal (den schönsten und prächtigst ausgestelteten nördlich der Alpen Fröhlich ), wo eine Gemüsesuppe mit Brot kredenzt wird.

Nachdem sich die Probleme der Eheleute Hirsvogel durch das beherzte Eingreifen der Tucherschen dergestalt verändern, dass die Ehe annuliert wird und Sabine Hirsvogel nach Ausburg zurückkehrt, verlassen auch wir den Ort des Geschehens. Im Foyer des Hauses wird uns noch ein Glas Rotwein und Zwetschgendatschi angeboten, DEM Kuchen, nach dem Sabine Hirsvogel so viel Heimweh hatte.

Und mit den Rezepten aus der Goldenen Zeit Nürnbergs in der Tasche kehren auch wir nach Hause zurück.

Gemuesesuppe, nicht ganz A

Die Gemüsesuppe wurde dann auch gleich nachgekocht, allerdings nicht ganz "A", denn einige der Gemüse gab es damals in der Alten Welt noch nicht Fröhlich.

21.11.2010 um 18:04 Uhr

Unheimliche Begegnung der anderen Art

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Verloren geglaubte Fotos erinnerten mich wieder an unsere Reise in die Bretagne und die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit kurz nach Paris. Da in Les Mureaux nichts aufzutreiben war, stoppten wir noch einmal in Meulan. Eine Einheimische half uns dort, ein Quartier ausfindig zu machen.

Die Buchung des Hotelzimmers kam mir allerdings genauso vor, wie es auf diesem Bild aussieht. Spiritistisch.

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Dabei meinte es der Barbesitzer wirklich gut, brachte einen Fernseher aufs Zimmer und wies auf die zwei Matratzen im Bett hin.

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Meine Begleiterin nahm es auch gelassen...

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während ich überlegte, das eiserne Regal unter die Türklinge zu schieben.

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Der Abtritt befand sich dann auch... öhm, im Treppenhaus.

***

 

Auf der Heimreise war es dann einfacher, da sich bei Verdun viele Gîtes (Lager) befinden, die Übernachtungen in bürgerlichem Stil ermöglichen.

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Close Encounters of the Third Kind

Long-lost photos reminded me again of our trip to Brittany and the searching for a place for a stopover shortly after having passed Paris. As nothing was to be found in Les Mureaux, we stopped again in Meulan. A femal native was so kind as to help us to find a lodging. The booking of the l room was as strange as the pictures are looking like - spiritualistic.

The bar owner was really kind. He brought a television set to the room and  and pointed out the existence of two mattresses on the bed. My companion was relaxed, though, but I was thinking of pushing the iron shelf under the door blade. The 'private room' was ... Eh, in the stairwell.

On our way home it was easier to find a lodging, because around Verdun there are many gites (storage) that allow overnight stays in the bourgeois style.

17.10.2010 um 17:42 Uhr

Letzte Tage in Sables d`Or les Pins (und Nacht in einer Gite)

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

In den letzten Tagen unseres Aufenthalts wagte sich auch die Sonne hinter den Wolken hervor und so machten wir uns noch einmal auf den Weg nach Erquy...

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wo es auf dem Markt Quilts zu kaufen gab.

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Abends gab es schöne Sonnenuntergänge, die das Nebengebäude in warmes Licht tauchten.

An der angrenzenden Mauer wuchsen Stockrosen. Ich erinnere mich eigentlich nur an drei Pflanzen, die rund ums Manoir wuchsen: Lavendelhecke (schulterhoch), Hortensienhecke und Stockrosen.

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Auf der Heimfahrt dann bogen wir nach Verdun von der Autobahn ab und suchten ein Quartier zum Übernachten. Diesmal hatten wir mehr Glück als bei der Hinfahrt. Die Marchande (Händlerin) einer Verkaufshalle mit regionalen Produkten, die es uns nicht zumuten wollte, mit ihrem Hund zu nächtigen Fröhlich, verschaffte uns eine Unterkunft in einer Gite (Lager, oft mit Frühstück).

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So kamen wir nach genauer Weisung des rechten Weges nach Watronville in ein romantisches (und vor allem sicheres) Zimmer...

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mit geblümtem Waschbecken (keine Klebeblümchen!)

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und gediegener Einrichtung.

Kartenspiel in Watronville

Da machte auch das Kartenspielen Spaß!

16.10.2010 um 13:36 Uhr

Auf dem Zöllnerweg nach Dahouet

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

 

Ein Vorteil unseres Aufenthalts im Manoir St. Michel waren die staatengemischten Gäste. Von einem deutschen Ehepaar erfuhren wir vom Zöllnerweg, der entlang der Küste führt, und auf dem früher Zöllner patroulierten, um die Küste zu bewachen. Man empfahl uns die eineinhalbstündige Wanderung nach Dahouët.

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So marschierten wir über die ausgedehnte Strandpromenade von Pléneuf-Val-André

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und versteckte Badebuchten...

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an verlassenen Zöllnerhäuschen vorbei...

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und blickten auf ferne Ziele...

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und Schiffe mit schwarzen Segeln.

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Schließlich kamen wir im Fischerhafen Dahouet an. Da die Flut während unseres Aufenthalts immer so gegen acht Uhr abends kam, ist der Hafen hier wasserleer. Dafür konnten wir hinabsteigen und schöne unversehrte Jakobsmuscheln einsammeln.

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Im ortsansässigen Antiquitätenladen gab es Blicke auf goldbewehrte Altertümchen zu erhaschen.

Auf dem Rückweg machten wir Halt in Erquy, um die Patchworkausstellung von Martine Jardin zu besuchen. Aber davon hab ich ja schon berichtet.

Bilder der Cote d`Armor

15.10.2010 um 19:29 Uhr

St. Malo - Intramuras

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

 

Eine weitere Fahrt führte uns nach St. Malo, und dort zu der alten ummauerten Stadt (Intramuras), die an drei Seiten vom Meer umgeben ist. Hier gibt es ein schönes Bild.

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Man konnte die Befestigungsmauer begehen und reizvolle Blicke nach unten erhaschen...

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in die teils geschäftigen Gassen.

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Auch SEIN Schiff lag im Hafen...

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während  ER SELBST  sich gerade seine Schatzkiste füllen ließ .

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Durch die Zinnen der anderen Seite gab es den Blick auf die Tschu-Tschu-Bahn aus Neumarkt ;)  und aufs Meer ...

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mit seinen eigenartigen Wellenbrechern. Jede Gegend hat doch ihre Eigenheiten.

10.10.2010 um 02:08 Uhr

Le Mont St. Michel

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Eine unserer Urlaubsfahrten führte uns zum Mont St. Michel in der Normandie, der Klosterinsel im Atlantik, die in früheren Zeiten nur bei Ebbe zu erreichen war. Frankreich
Im Vordergrund der Fluß, kurz bevor er ins Meer fließt. Bei Flut konnte man sehen, wie das Meerwasser in der einen Flusshälfte herein, und das Flusswasser in der anderen Hälfte hinausfloss. Da das Gebiet nicht mehr überschwemmt wird, konnte man nah heranfahren und die letzten Meter zu Fuß gehen.Frankreich

 

Das Gässchen im Dorf ist gesäumt von vielen Geschäften

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mit ungewöhnlichen Auslagen: Wasserspeiern, Mönchen und anderen Ungeheuern ;).

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Auch ein Hotel gibt es dort - dazu musste man die Stufen runter gehen (ich wollte  den Namen draufbringen, deshalb die ungewöhnliche Perspektive).

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... und weiter oben noch ungewöhnlichere Auslagen (oder kann jemand mithalten) ;) ...
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...ein Laden mit Gobelinstickereien, kämpferisch...

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und versonnen...

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und im Anschluss der Aufstieg zu 'La Meilleure', dem Prächtigsten...

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mit Blick hinunter zum Meer...

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und zum Fluss.

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Noch einmal ein Blick nach oben zu den Wasserspeiern, bevor wir in die Verkaufsräume kamen, wo es Audioguides zu leihen

gab.

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Kreuzgang

So geleitet durchstreiften wir die verschiedenen Etagen des ehemaligen Klosters mit den verschiedenen Kapellen und Sälen. Das Kloster hat sich immer wieder mal dem Weltlichen geöffnet, hieß was, was einigen Mönchen ein Dorn im Auge, dem Abt des Klosters hingegen ein Anliegen war, das sicher auch Geld einbrachte. In einem großen Saal, der der Öffentlichkeit zugänglich war, waren zwei große Kamine (die sauber waren, und in die man sich hineinstellen und nach oben schauen konnte).

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Der Speisesaal mit Speisenaufzug (hinten im Eck)...

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... und ein Szenario, das an 'Der Name der Rose' erinnert, als sich Adson und William von Baskerville in der geheimen Bibliothek verirrten:

Adson: Meister, wo seid ihr?

Meister: Ich bin hier!

Adson: Ich kann euch nicht sehen.  Jetzt... jetzt sehe ich ein Licht.

Meister: Was geschieht mit dem Licht?

Adson: Es bewegt sich.

Meister: Wie oft?

Adson: Drei Mal.

Meister: Das bin ich!

***

One of our trips took us to Mont St. Michel in Normandy, the monastic island in the Atlantic Sea, which - in earlier times – could only be reached at low tide. At high tide you can see the water from sea flowing into the river on one side, and the water of the river water flowing into the sea on the other side. Since the area is not flooded nowadays, you can go near the Mount by car and walk the last few meters.

The small street in the village is lined with shops and you can see exceptional shop-windows: gargoyles, monks and other monsters ;). There are also hotels on Mont St. Michel (I wanted to get its name: the white sheep - Norman hostel, that’s why I chose this unusual view)

… an even more unusual shop-window (someone can keep up?)

...a store with Needlepoint, combative and pensive 

...climbing up to La Meilleure ', the magnificent

... with a view down to the sea and the river

... another look up to the gargoyles, then we entered showrooms, where audio guides could be borrowed … the cloister

... Guided this way we went through the various floors of the former convent with its various chapels and halls. There had been times in the past when the monastery was open for the public, which some monks didn’t like. But the respective abbot insisted on it, for money was to be expected. In a large room that was accessible to the public in those times, there were two large stacks (which were clean, and you could step into it and could look up the sky).

... the dining room with dumbwaiter (back in the corner)

... and a scenario which remembers of 'The Name of the Rose':

Adson, Master, where are you?

Master: I'm here!

Adson: I can not see you. Now ... now I can see a light.

Master: What’s the light about?

Adson: It moves.

Master: How often?

Adson: Three times.

Master: Then it's me!

 

02.10.2010 um 16:29 Uhr

Quiltausstellung in Erquy

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge   Stichwörter: Erquy

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame gibt es nun doch

die Ausstellung von Erquy zu sehen.

Das Spannende an der Sache war ja, zu sehen, wie Andere das Thema umgesetzt haben.

Aufgabe war es gewesen, die Farbe der Sonne oder des Mondes in ihrer Sanftheit,

ihrem Glanz und Brillianz auszudrücken.

Alle Regeln des Patchwork durften dabei überschritten werden.

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Einer dieser Quilts wurde Preisträger. Ihr mögt vielleicht raten, welcher?

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Einen Preis für besonderen Mut bekam das filigrane Gebilde im Hintergrund.

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Viele Formen und Farben dienten der Umsetzung.

Quiltausstellung Erquy

Der Wolf, der den Mond anheult und das glitzernde Wasser.

Quiltausstellung Erquy

Eine heiße Sonne, mein Bündnis von Sonne und Mond, der Quilt zum Aufklappen;

oben die Mondjungfrau und das Yin & Yan-Zeichen.

Quiltausstellung Erquy

Eine moderne Ausführung, die Gefallen bei der Jury fand.

Bei soviel Verschiedenartigkeit will man doch gleich wieder... nähen.

Weitere Eindrücke gibt bereits in dem Beitrag über Erquy.

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Due to the repeated demand of a particular lady I've made up my mind to post the quilts of the exhibition 2010 at Erquy (Brittany). It was fascinating to see how others put the topic into practice. It had been required to express the colours of the sun and the moon in their gentleness and brilliance. Any rules of patchwork could be broken. Some of the winning quilts can be seen in the pictures (please click on the photos). The white filigree structure got a special price for courage. Many shapes and colours were used for implemention: a wolf that howls at the moon, a pale moon sparkling in the dark water, a hot, burning sun, an alliance between the mooon and the sun, a quilt to unfold and many more.

Seeing all these ideas you'll be tempted to do but one thing - sew. ;)

07.09.2010 um 02:11 Uhr

Erquy

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge   Stichwörter: Bretagne, Erquy

An unserem zweiten Tag in der Bretagne ging es nach Erquy, wo in den Räumen von Mme Martine Jardin die eingereichten Quilts der letzten Ausschreibung zu besichtigen waren.

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Das Haus mit den gelben Fensterläden war das gesuchte Domizil.

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In dem Lädchen von Mme Jardin hingen Quilts, die man bereits aus BURDA kennt; wir gingen hindruch und gelangten in das schmale Nähzimmer.

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Dort hingen - an zwei gegenüberliegenden Wänden - die Ausschreibungsquilts. Es waren sehr interessante Arbeiten dabei, gegenständliche und moderne Darstellungen, deren Geheimnisse man auf den ersten Blick gar nicht sah. Bewundernswert finde ich immer wieder, wie manche aus zusammengesetzen und applizierten Stoffen 'richtige' Bilder schaffen können. Der Wolf, der den Mond anheult (hinten neben dem Fenster) oder der Mond, der sich im Wasser spiegelt, sind Beispiele dafür.

Auf der Kommode finden sich die dreidimensionalen Werke, von denen eins den Preis für besonderen Mut (Encouragement) bekam. Es ist aus vliesähnlichem Gewebe geflochten.

Unter den etwa 30 eingereichten Werken wurden insgesamt fünf Preise vergeben. Die Gewinnerinnen kann man auf Martine Jardins Homepage nachlesen.

 

Wir hatten übrigens gerade noch Glück, die Quilts zu sehen, denn Mme Jardin war gerade dabei, welche abzunehmen, um sie einzuschicken. Burda hatte die Bilder gesehen und wollte die Originale vor Ort haben. Seien wir also gespannt auf die nächsten Ausgaben! Ein paar bereits abgenommen Wandbehänge durften wir dann noch 'durchblättern'. Das war toll!

Martine Jardin lobte die Orginalität und Kreativität der Werke und würdigte die Stickereien, die Mischung der Techniken und den Mut zur Überschreitung der Patchworkregeln.

Ich habe sie als herzliche und liebenswürdige Künstlerin kennengelernt.

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Nach dem Besuch saßen wir noch eine Weile am Strand von Erquy, um das Erlebte wirken zu lassen. Wir wären gerne noch einmal in den Laden zurückgekehrt, aber am nächsten Markttag war er geschlossen. Dann hätte ich noch eine Materialpackung gekauft, für die ich mich so spontan nicht hatte entscheiden können.

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Zu Essen gab es an diesem Tag...

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geräucherten Lachs und...

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...Salat mit geräuchertem Lachs.

Es ist nicht so einfach, französische Speisekarten zu interpretieren. Fröhlich

Das war in St. Brieuc, einer bretonischen Stadt mit alter Kathedrale und hypermoderner Innenstadtgestaltung, wo wir uns mit Geschenken eindeckten.

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On our second holi-day in Brittany we went to Erquy to visit Mme Martine Jardin and to watch the quilts submitted to the last competition. My quilt was there hanging too.

The grey house with the yellow shutters is the shop of the artist. There you could see her quilts already shown in Burda, many silken fabrics and kits to buy. The quilts hung inthe sewing room.

05.09.2010 um 20:18 Uhr

Sommerfahrt in die Bretagne

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge   Stichwörter: Bretagne

Wie der geneigte Leser vielleicht weiß, führte mein diesjähriger Sommerurlaub in die Bretagne, um die für eine Ausschreibung gefertigten Quilts vor Ort und mit eigenen Augen betrachten zu können. Da die Entfernung sehr groß war (1200 km) boten sich ein paar angehängte Urlaubstage an. Meine Nichte begleitete mich.

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Gebucht hatten wir im 'Manoir St Michel' in Sables d'Or les Pins, einem alten Herrenhaus aus dem 12. Jahrhundert.

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Die Atmosphäre war stilvoll und ruhig, unser Zimmer lag im zweiten Stock.

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Wir kamen Mittags an und gingen bald hinunter zum Meer, aber es lag weit draußen...

Frankreich

...gegen Abend kam die Flut und um 20 Uhr war das Meer da.

Am nächsten Tag machten wir uns deshalb um die Mittagszeit auf die Wanderung zu einem Inselchen mit Kapelle, die wir fast trockenen Fußes erreichten - ein Teil des Wasser zog sich nie so weit zurück, dass man mit Schuhen drüber gekommen wäre.

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Aber dann lag das Watt vor uns und nur die merkwürdigen und schillernden Muscheln hielten uns von einem schnellen Weiterkommen ab. Die Küste und die Inseln bestehen zu einem großen Teil aus rosafarbenem Granit, dessen Färbung man hier schwach erkennen kann, und mit dem viele der alten Häuser gebaut oder verkleidet sind.

Frankreich,Frankreich

Damit man nicht unbeabsichtigt vom Meer eingeschlossen wird, gab es auf der Ilôt St Michel einen Gezeitenplan, nach dem man (an diesem Tag) das Inselchen frühestens um 11 Uhr und nochwas und spätestens um 16 Uhr trockenen Fußes erreichen bzw. verlassen konnte.

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Auf der Rückseite der kleinen Kapelle war es sehr windig. Das Kompassbild vor uns bot einige Information: hätte man bis zur Küste Englands sehen können, wäre unser Blick auf Weymouth gefallen.

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Später haben wir noch eine Fahrt zum Cap Frehel gemacht, die allerdings auch wieder mit einer längeren Wanderung verbunden war.

Frankreich

Der Fußmarsch ging diesmal durch wunderschönes und farbenprächtiges Heideland...

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...und führte nah an der Küste entlang, wo man schöne Einblicke in tief eingeschnittene Buchten bekam, hin zu alten und neuen Leuchttürmen.

Morgen gibt's eine Fahrt nach St. Brieuc  und - auf speziellen Wunsch einer einzelnen Dame - eine Einkehr in Erquy, wo die Quilts hingen.

Stay tuned!

01.09.2010 um 12:46 Uhr

Intermezzo

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Intermezzo in Sachen Mode.

Stilecht

Auffällig gemusterte, dicke Weste zu durchgängigem Schwarz. Die Schuhe sind bequem. Sicher nicht jedermanns Sache, aber durchaus konsequent im Stil. Gesehen auf dem Mont St. Michel (Normandie).

Zwei Meter weiter

kontrastreich
kontrastreich und clownisch - weiße Schuhe zu schwarzer Hose.
 

22.08.2010 um 22:58 Uhr

Salut!

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Morgen nun beginnt unsere Fahrt in die Bretagne, dorthin, wo ich meinen Wandbehang geschickt habe. Wir werden zwei Tage unterwegs sein und am Dienstag unser Herrenhaus in Sables d'Or les Pins beziehen.Fröhlich

Alliance

Das Thema der Ausschreibung, zu der man bis Mitte Mai Bilder einreichen konnte, lautete...

"Couleur de lune ou couleur de soleil, jaillissement lumineux ou douceur poétique; toucher un rêve du bout des doigts"

...und es waren nur wenige Richtlinien vorgegeben, ansonsten herrschte große künstlerische Freiheit. Ja, man wurde geradezu aufgefordert, die Regeln des Patchwork zu überschreiten. Da die Künstlerin Martine Jardin in den letzten Jahren verstärkt mit transparenten Stoffen und Bändern gearbeitet hat, waren Transparenz und Licht das leitende Thema.

Alliance

So wurde mit Chenille-Technik, Krumpelfolie, Trapunto und anderen Tricks die Oberfläche des Mondes und auch dessen Transparenz sowie sein Zusammenspiel mit der Sonne umgesetzt.

Alliance

Heraus kamen neben Nebeln und Kratern auch die Bleichheit des Mondes und die Strahlkraft der Sonne (hoffe ich mal).

Alliance

Die Transparenz - jedenfalls - kommt am Besten zur Geltung, wenn man den Quilt gegen das Licht betrachtet (ich werde ihn wohl in ein Fenster hängen müssen).

Interessant ist auch, wie andere das Thema umgesetzt haben. Jocelyn gewährt in ihrem Blog einen kleinen Blick darauf.

Und ich werd sie auch bald alle sehen.

Salut!

 

 

 

04.07.2010 um 08:25 Uhr

Neues von der Quiltfront

von: Bloomsbury   Kategorie: Reisen und Ausflüge

Gestern waren wir auf der Quiltausstellung in Regensburg. Durch persönlichen Kontakt hatten wir eine VIP-Führung und erfuhren viele Details. Petra macht das wirklich schön: wir haben keinen Abfall, sagt sie, wir haben Reste. Und in Bezug auf einen Verkaufsquilt: WIR wissen, was für Arbeit drin steckt.

Wenn man so sieht, was die Gruppe auf zwei Jahre gemacht hat, denkt man, dass man eigentlich keine freie Minute vergehen lassen sollte, ohne zu patchen und zu quilten.

Am Abend habe ich dann gleich an meinen Log Cabin weitergenäht. Für ein Blöckchen braucht man kaum eine halbe Stunde, und es wurden vier fertig. Heute morgen allerdings gelang auf zwei Stunden nur EIN Brauchbares - schief genäht, ein paarmal getrennt, und eins schön klein genäht Wütend (anscheinend ist das ein Gesetz der Wiederholung).

Um den Ärger in Grenzen zu halten fahre ich deshalb jetzt nach NM, um nach neuen Quiltzeitschriften Ausschau zu halten.

Schönen Sonntag wünsche ich euch!

PS: Nina Reingruber (im Regensburger Raum) bietet einen Longarm-Quiltservice an. Die Kosten berechnen sich dabei nach Montage, qm-Preis, Dichte des Quiltens und Garnverbrauch. Kontaktadresse kann ich gerne weitergeben.