Eine unserer Urlaubsfahrten führte uns zum Mont St. Michel in der Normandie, der Klosterinsel im Atlantik, die in früheren Zeiten nur bei Ebbe zu erreichen war.
Im Vordergrund der Fluß, kurz bevor er ins Meer fließt. Bei Flut konnte man sehen, wie das Meerwasser in der einen Flusshälfte herein, und das Flusswasser in der anderen Hälfte hinausfloss. Da das Gebiet nicht mehr überschwemmt wird, konnte man nah heranfahren und die letzten Meter zu Fuß gehen.
Das Gässchen im Dorf ist gesäumt von vielen Geschäften
mit ungewöhnlichen Auslagen: Wasserspeiern, Mönchen und anderen Ungeheuern ;).
Auch ein Hotel gibt es dort - dazu musste man die Stufen runter gehen (ich wollte den Namen draufbringen, deshalb die ungewöhnliche Perspektive).
... und weiter oben noch ungewöhnlichere Auslagen (oder kann jemand mithalten) ;) ...
...ein Laden mit Gobelinstickereien, kämpferisch...
und versonnen...
und im Anschluss der Aufstieg zu 'La Meilleure', dem Prächtigsten...
.
mit Blick hinunter zum Meer...
und zum Fluss.
Noch einmal ein Blick nach oben zu den Wasserspeiern, bevor wir in die Verkaufsräume kamen, wo es Audioguides zu leihen
gab.
Kreuzgang
So geleitet durchstreiften wir die verschiedenen Etagen des ehemaligen Klosters mit den verschiedenen Kapellen und Sälen. Das Kloster hat sich immer wieder mal dem Weltlichen geöffnet, hieß was, was einigen Mönchen ein Dorn im Auge, dem Abt des Klosters hingegen ein Anliegen war, das sicher auch Geld einbrachte. In einem großen Saal, der der Öffentlichkeit zugänglich war, waren zwei große Kamine (die sauber waren, und in die man sich hineinstellen und nach oben schauen konnte).
Der Speisesaal mit Speisenaufzug (hinten im Eck)...
... und ein Szenario, das an 'Der Name der Rose' erinnert, als sich Adson und William von Baskerville in der geheimen Bibliothek verirrten:
Adson: Meister, wo seid ihr?
Meister: Ich bin hier!
Adson: Ich kann euch nicht sehen. Jetzt... jetzt sehe ich ein Licht.
Meister: Was geschieht mit dem Licht?
Adson: Es bewegt sich.
Meister: Wie oft?
Adson: Drei Mal.
Meister: Das bin ich!
***
One of our trips took us to Mont St. Michel in Normandy, the monastic island in the Atlantic Sea, which - in earlier times – could only be reached at low tide.
At high tide you can see the water from sea flowing into the river on one side, and the water of the river water flowing into the sea on the other side. Since the area is not flooded nowadays, you can go near the Mount by car and walk the last few meters.
The small street in the village is lined with shops and you can see exceptional shop-windows: gargoyles, monks and other monsters ;).
There are also hotels on Mont St. Michel (I wanted to get its name: the white sheep - Norman hostel, that’s why I chose this unusual view)
… an even more unusual shop-window (someone can keep up?)
...a store with Needlepoint, combative and pensive
...climbing up to La Meilleure ', the magnificent
... with a view down to the sea and the river
... another look up to the gargoyles, then we entered showrooms, where audio guides could be borrowed
… the cloister
...
Guided this way we went through the various floors of the former convent with its various chapels and halls. There had been times in the past when the monastery was open for the public, which some monks didn’t like. But the respective abbot insisted on it, for money was to be expected. In a large room that was accessible to the public in those times, there were two large stacks (which were clean, and you could step into it and could look up the sky).
... the dining room with dumbwaiter (back in the corner)
... and a scenario which remembers of 'The Name of the Rose':
Adson, Master, where are you?
Master: I'm here!
Adson: I can not see you. Now ... now I can see a light.
Master: What’s the light about?
Adson: It moves.
Master: How often?
Adson: Three times.
Master: Then it's me!