Boys don´t cry

30.09.2006 um 15:55 Uhr

Jetzt wird alles gut

von: Ryan

Ich bin optimistisch - auch, wenn ich im Moment extrem müde und ausgelaugt bin. Ich arbeite mal wieder ein paar mehr Tage am Stück, liege um 9 im Bett und muss mit mir kämpfen, dass mir die Augen vorm Fernseher nicht zu fallen.

Aber es gibt zwei gorßartige Dinge in meinem Leben:

  • Ich habe einen großartigen Mann
  • Ich habe eine Wohnung.
Endlich - ja - man mag es kaum glauben nach dieser endlos-scheinenden Suche. Endlich habe ich einen Mietvertrag unterschrieben und Anfang nächster Woche ist die Schlüsselübergabe. Und ich habe schon sehr genaue Vorstellungen von meiner neuen Wohnung, von den Farben, der Deko - es wird großartig werden. Stressig aber großartig.
Meine eigene Wohnung - meine persönlichen Vorstellungen werden umgesetzt und - meine Fresse wird das geil werden. Okay, es sieht immer anders aus als man sich anfangs vorstellt, aber es muss einfach sehr geil werden.
 
Was passiert sonst noch? Ich war böse ... ich habe bereits Lebkuchen gekauft und gefuttert. Diese kleinen gefüllten Lebkuchenherzen. Ich werde sie Weihnachten sicherlich satt haben - oder/und 10 kg zugenommen haben. 

25.09.2006 um 19:00 Uhr

Seine Name ist sogar ganz sexy, wenn man ihn anders ausspricht

von: Ryan

Negative Aspects:

Ich bin immer noch obdachlos und es nervt mich unendlich an. Ich reiss mir den Arsch auf und bemühe mich unglaublich. Ich bin nicht mal anspruchsvoll und ich investiere viel Zeit - aber ich hab das Gefühl, als würde ich im Kreis laufen. Es zerrt sehr an meinen Nerven und ich glaube, wenn ich diese Woche nix finde und das ganze Spiel noch 2 Wochen weiter durchziehe ohne sichtbaren Erfolg, brech ich zusammen. Ganz im ernst, es ist so ansträngend und zeitaufwendig und ich weiss nicht was ich noch anders machen soll. Vielleicht alles eine Sache des Glücks? Wer weiss ... drückt mir die Daumen.

 

Positive Aspects:

Da gibt es ja diesen Mann in meinem Leben, den ich sehr anschmachte. Ja, was soll man sagen - man hat sich besser kennen gelernt, sogar sehr viel besser. Wir haben uns getroffen und ich dachte ich hätte es versaut. Ich hätte charmanter sein können, war aber schüchtern und sehr zurückhaltend, und er wirkte arrogant. Letztendlich dachte er genau das gleiche, nur umgekehrt, ich arrogant und er schüchtern.

2. Date, schüchterne Berührungen "Ach, zeig mal deine Hand." und so ne Scherze. Und irgendwann ein Kuss und noch einer und ganz viele auf einmal.

3. Date, seeehr viele Küsse und die Fragen: "Zu dir oder zu mir?"

Naja, dieser Mann ist so großartig, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Er kuschelt sich nachts an - FREIWILLIG! Er hält meine Hand, auch FREIWILLIG. Entweder, der ist genauso verschossen wie ich oder der hat ne gute Masche drauf. Hoffen wir das erstere. Und sein Name ... ja ich musste ein wenig lächeln als ich ihn auf dem Türschild gesehen hab und dachte noch ein letztes Mal "Wie kann man so heissen?" Aber er hat mich drauf gebracht, dass sein Name auch anders auszusprechen geht - nicht dass es die korrekte Aussprache sei, aber es hört sich sogar ein wenig sexy an. 

21.09.2006 um 13:17 Uhr

Der Tag ...

von: Ryan

... begann furchtbar. Verschlafen um eine Stunde. Also ausm Bett gesprungen, angezogen - ich hasse es mit ungewaschenen Haaren durch die Gegend zu rennen. Ab aufs Fahrrad und zur Arbeit gedüst (ich bin auch nur 10 min. zu spät gekommen, ich bin gefahren wie ne besenkte Sau).

Gut, ich bretter also im Eiltempo über Kreuzungen, laut MP3 gehört - plötzlich neben mir Polizeiauto - zwei "freundliche" Beamte (die wohl noch keinen Kaffee morgens hatten) halten mich an: "Sie fahren erstens ohne Licht, zweitens mit Musik in den Ohren - Sie haben nicht mal unser Hupen gehört - und drittens sind Sie grade über eine rote Ampel gefahren - 40 Euro oder Sie kommen mal mit auf die Wache." - Super ...

Arbeit war ganz in Ordnung, nur leider meinte eine Patientin sich so an mir festklammern zu müssen, dass irgendwas in meinem Rücken ganz laut "Knack" gemacht hat. Meine Kollegin schaute auch nur ganz erschrocken: "Hast du das gehört?!" - "Jaaa, und es tut weh!" Jetzt renn ich wieder Tage lang mit Rückenschmerzen durch die Gegend. 

Dann hab ich heute wieder fleissig Wohnungsbesichtigungen und mein Kerl hat sich auch noch nicht gemeldet. Wir hatten uns gestern getroffen und es war großartiger Abend - fand ich, aber wer weiss wie er ihn fand. Irgendwie bin ich auch zu beschäftigt im Moment um mich großartig reinzusteigern. Aber ich bin schon irgendwie sehr verliebt - muss ich zugeben aber was soll man machen? Irgendwie ist das grade ein super schlechter Zeitpunkt aber kommt es ja immer. 

17.09.2006 um 18:58 Uhr

Es wird ja auch nichts einfacher

von: Ryan

Ich bin so verdammt verknallt.Der Zukünftige mit dem unmöglichen Nachnamen. Oh man, ich dreh ab. Er ist unglaublich, das lieblichste Geschöpf auf Gottes Erden, nie waren blonden Haare schöner und nie gab es wunderschönere Augen.

Vergessen ist alles zuvor und Ryan handelt nur noch irrational. Ich habe Bereitsschaftsdienst, Frühschicht beginnt um punkt 6.00 und ich wurde gerufen, um zu kommen. Wann fällt mir das ein? 05:30h, aber das ist ja nicht so schlimm, man hat ja ein Bild des besten Menschens auf der Welt vor Augen.

Fühlt er das Gleiche wie ich? Ist es nur eine hoffnungslose, unendliche Schwärmerei und was mach ich dann bloß? Oder kann ich mir gleich unglaublich große Hoffnungen machen, weil endlich mein Seelenheil vor der Tür steht? Bin ich zu fett? Könnte er sich vor mir ekeln? Oder ist er genauso schüchtern wie ich? Geoutet hat er sich auf jeden Fall schon, also diese Hürde ist genommen.

Und sein Nachnamen ... ach, er soll ihn behalten. Sein Gesicht macht alles wieder gut.

Ich bin verknallt und unzurechnungsfähig. Und ich verliebe mich nicht oft. Das letzte Mal vor einem Jahr richtig heftig. Und ich war auch glaube ich erst 4 Mal in meinem Leben RICHTIG verliebt (kevin von den Backstreet Boys damals gilt nicht).

Die ganze Nacht habe ich also einen Mann angeschmachtet um rauszufinden, dass man mich abends schon zum Bereitschaftdienst holt. Aber schlafen? Nein ich hätte soviel verpasst. Stattdessen schleppe ich mich schlafwandelnd und grinsend durch den Tag.

Mein Leben kann grade nicht komplizierter werden. 

15.09.2006 um 18:53 Uhr

Verzweiflung macht sich breit

von: Ryan

Ich bin kurz vor Nervenzusammenbruch - ich weiss echt nicht weiter. Ich hab immer noch keine Wohnung und ich bemühe mich wie ein Bekloppter. Ich weiss auch nicht wie lange das noch so weiter gehen soll - immerhin arbeite ich im Moment viel und bin nebenbei noch STUNDEN nachmittags und abends beschäftigt ne Wohnung zu suchen.

Und dann noch so ein Thema: Mein "Zukünftiger" ... wäh, anstatt abzunehmen habe ich 2 kg zugenommen, ich weiss nicht wie ich das gemacht hab. Ich bin sehr diszipliniert und ich nehme zu. Ich strampel mir aufm Fahrrad stunden lang täglich was ab und die Kilos schwinden nicht. Stattdessen scheine ich Muskeln aufgebaut zu haben. Aber irgendwie kein Fett abgebaut. Und ich seh den morgen und weiss nicht was ich anziehen soll um meine Fettröllchen zu kaschieren.

Ich weiss auch nicht nicht, ich steh so unter Stress im Moment, ich komm überhaupt nicht mehr zur Ruhe. Gestern Abend bin ich völlig ausgerastet, so dass ich erstmal nen Bier zum halbwegs runterkommen brauchte (unnötige Kalorien). Ich hab fast nur noch gebrüllt als ich endlich um 10 zuhause war, weil ich so frustriert war und ich scheinbar nur auf der Stelle trete obwohl ich mich so anstrenge. 

11.09.2006 um 19:30 Uhr

Die Wohnungssuche

von: Ryan

... läuft scheisse. Ich sehe mich mittlerweile schon mitte November unter einer benachbarten Brücke hausen. Oder gar bei meinen Eltern wieder wohnend. Ich könnte echt heulen. Nichts brauchbares drin in den aktuellen WG-Such-Börsen ... oder sie sind nicht zu erreichen oder scheinen irgendwie nicht ernst haft zu suchen. Ich hätte nicht gedacht, dass das so schleppend läuft.

Genauso läufts eigentlich mit der Partnersuche. Wie gesagt: Jemand in Aussicht aber mittlerweile kommt mein Pessimismus so stark durch, dass ich auch dafür nur noch negative Quoten sehe. Mit Wohnungen - auch was in Aussicht, aber ... wie gesagt, 100%iger Voll-Pessimist.

Mein Leben ist doof und die Leute, bei denen ich mich ausheulen will, sind auch nicht zu erreichen. Da bleibt nur die altbekannte, verfluchte Droge: Schokolade. 

10.09.2006 um 19:46 Uhr

Die Evolutionsbiologie ist schuld

von: Ryan

Ich lag heute Mittag/Nachmittag, nach ich halbwegs aufgestanden um Zähne zu putzen und mir etwas zu essen zu holen, in meinem Bett und war am Futtern und irgendwie kamen mir super abstruse Ideen warum mein leben grade läuft wie es läuft. Die absurdeste werde ich euch vorstellen, aber ich möchte nicht grundsätzlich ausschliessen, dass sie nicht zutreffen könnte:

Mein Körper denkt, ich bin eine Frau oder schwul oder beides - dementsprechend bangt mein Körper, darum dass ich mich in so einem geschlechtsfähigem Alter überhaupt nicht sexuell aktiviere. Dementsprechend denkt sich mein Körper: "Naja, wenn er schwanger wird, dann müssen wir das Überleben dieses Kindes dringends sicher stellen, also mal lieber nen paar Pfunde zuviel als zu wenig."

Und mein Körper bzw. Instinkte setzen auf Qualität, nicht auf Quantität. Dementsprechend muss der glückliche zukünftige Vater perfekt sein für meinen Nachwuchs. Mein derzeitiger "Schwarm" ist ja ganz großartig, aber der Nachname - gut es ist NUR der Name und sogar nur der letzte Teil seines gesamten Namens - aber ich hab dann gleich so Horrorvorstellungen im Kopf.

Er wird in 5 Jahren vor mir auf die Knie sinken und sagen: "Mein Schatz, ich liebe dich, möchtest du mich zum Ehemann nehmen?" Und das einzige was von mir kommt, ist ein schweres Atmen und der Satz: "Nur wenn du meinen Nachnamen annimmst." Und dann wird es Streit geben, er wird seinen Namen behalten wollen und zu tote beleidigt - gut, der Name ist nicht so schlimm, aber schon so, dass man gefahr läuft dass diezukünftigen Kinder damit einige Male in ihrer Schullaufbahn gehänselt werden könnten. Ich werde aber meinen Willen durchkriegen wollen und wir werden Wochenlang streiten und vergessen, dass wir uns eigentlich lieben und er wird mir immer vorwerfen, dass ich ignorant sei und nur auf Oberflächlichkeiten achte - was ich auch tue. Gebe ich offen zu.

Aber wenn ich mir alleine das Klingelschild vorstelle, mein Name und SEINER nebeneinander, dann muss ich schon völlig instinktiv: "Oh Gott." sagen.

Wie wir merken, finde ich immer was. Meine unzufriedene Zukunft ist weiterhin gesichert. 

10.09.2006 um 07:30 Uhr

Eine durchgemachte Nacht

von: Ryan

ich komme von einer mittelmäßigen Party, auf die ich nur gegangen bin, weil ich meine alten Freunde zu sehen hoffte. Es waren nur eine Hand voll da - ich bin enttäuscht. Sie hatten wohl alle so wenig Lust und Laune wie ich dort zu erschreinen - schade.

Aber wir verändern uns wohl alle mit den Jahren. Es ist schon eigenartig sowas aich vor Augen halten zu müssen (und das immer wieder) über die Menschen, mit denen man fast 5 jahre seines Lebens verbracht hat. Aber wir werden alle älter, entwickeln uns weiter und es wird uns allen mit anderen Menschen ähnliches passieren.

Im Moment ist das wichtigste was ich mir wünsche ein Mensch, der bereits in meinem Bett liegt, in dessen Arme ich kommen kann. Aber da niemand da liegt , wieso soll ich schlafen gehen? Ich bin übermüdet und äußerst angetrunken - eine fatale Mischung. 

05.09.2006 um 12:18 Uhr

Urlaub tut mir nicht gut

von: Ryan

Ich hab 4 kg zugenommen - Schokolade, wenig Bewegung ... tja.

Außerdem hab ich zuviel Zeit zum nachdenken und irgendwie sehr viel Stress - innerlich zumindest. Ich komm mit meiner Wohnungssuche nicht wirklich voran, entweder die Pappnasen melden sich nicht oder die Wohnung genügt nicht meinen Ansprüchen. Und langsam wirds echt Zeit.

Und heute geh ich essen ... *grummel* Willkommen ind er Welt des Übergewichtes. 

01.09.2006 um 13:06 Uhr

Nächtliche, angetrunkene Philosophie

von: Ryan

Ist es arrogant zu glauben, dass man was besseres haben kann, als was einen selber will?

Ich sehne mich nach so viel aber ich glaube nicht, dass ich etwas anfangen sollte, was ich grade haben kann, dass ich damit wirklich glücklich sein könnte. Also lass ich es oder ziehe die guten Sachen heraus und stelle die Fronten klar. Gleichzeitig bin ich so anspruchsvoll, dass mir scheinbar keiner genügt. Vielleicht bin ich auch einfach nur sehr vorsichtig geworden bei dem ich absehen kann, dass ich nicht glücklich ein werde, oder befürchte es in der Zukunft nicht sein zu werden. Davor hab ich wahnsinnige Angst mich in so einer Beziehung zu finden oder sogar bewusst hinein zu gehen, aus Angst alleine zu sein oder zu bleiben.

Ich möchte vorraus sehend und vorsichtig sein und vorher schon abschätzen, was negativ auffallen könnte - eines Tages vielleicht. Prophylaktisches Handeln quasi. Dabei muss ich einsehen, dass ich völlig rational sortiere, weil da im Moment keine Gefühle dabei sind. Sicherlich würde ich anders handeln, wenn ich verliebt wäre. Und alleine dieser Mangel an Gefühlen wäre Grund genug jemanden abzuweisen. Das Einfache "Du bist nicht mein Typ" oder "Es hat nicht gefunkt" reicht mir scheinbar nicht als Entschuldigung. Ich muss den Mann noch mit meinen Werten und Vorstellungen messen und als nicht gut genug (für mich) befinden. Macht mich das arrogant oder grade selbstbewusst?

Ich verliere auch die Geduld an Suchen, kennenlernen und enttäuscht werden. Ich werde sehr leicht enttäuscht. Uneinigkeit zwischen meinen Erwartungen und den tatsächlichen Menschen - vielleicht aus mangelnden Gefühlen - es dreht sich alles im Kreis.

Es ist *scheinbar* einfach so. Ich muss das Beste daraus machen. Ich sollte danach leben, bzw. tue es bereits ohne mich dabei zu verschliessen oder meine Offenheit zu verlieren.

Vielleicht hat es auch mit meinem Über-Ich und meinem Perfektionismus zu tun. Alles in meinem Leben soll perfekt sein, mein Charakter - denn ich zeige nur das Beste von mir - alles andere wird versteckt und nur alleine ausgelebt. Mein Körper - meine Esstörung ist das Beste Zeichen meines ambivalenten Verhaltens. Meine Umgebung - die verzweifelte Wohnungssuche an deren unperfektionismus ich scheitere und unzufrieden bin. Meine Freunde - seltsamer Weise sind sie perfekt, weil ich in anderen Menschen immer das Beste sehen und schätzen kann. Ich kanns bei allen Menschen, nur nicht bei mir. Oder bei Menschen, die mir nahe kommen sollen, oder über die ich meine Gefühle definieren muss, wie z.B. zukünftige Partner - die müssen wiederrum wieder sehr, sehr perfekt sein, weil sie was mit mir zu tun haben.

Ich bin so sehnsüchtig, aber habe soviele Grenzen und Hindernisse in mir, dass ich mit dem was ich zur Zeit habe oder haben kann diese Sehnsucht nicht stillen kann. Also blockiere ich mich selbst, ich bin Schuld an meinem Verhalten. Aber wie komme ich da raus, wo mir das doch alles so bewusst ist? Ich komm nicht über mich selbst hinweg.

Da kann man nichts tun außer versuchen abzuwarten, Geduld zu haben und schauen, was die Zeit bringt. Was anderes belibt mir kaum übrig. Also muss ich genau das pben. Das gehört ganz sicher zum Erwachsenwerden dazu. Also muss ich da durch.

Und dann gibt es da noch einen leisen, unscheinbaren Lichtblick. Ein mann, der scheinbar alles hat, was ich will. Der mich begeistern kann - vielleicht. Den ich bewundere und vielleicht sogar vergöttern kann. Und alleine diese Hpffnung macht mir Mut und lässt mich wieder träumen von besseren Zeiten und dass sich so einige Wünsche und Hoffnungen erfüllen mögen - eines Tages. Ich bin so unendlich ungeduldig. Jeder Tag ist einer zuviel an dem ich warten muss. Vielleicht bestimmt sowas auch eine Sturm- und Drang-Zeit. Aber ich glaube, dass auch diese zu Ende geht und ich befürchte, dass ich sie dann nicht richtig ausgenutzt habe, weil sie dann vorbei ist. Vielleicht kann ich irgendwann nicht mehr träumen und hoffen. Obwohl beides sehr gedämpft scheint durch die Angst, die ich scheinbar latent die meiste Zeit in mir habe.

Ich will alles - und davon nur das Beste. Dementsprechend macht es alles kompliziert. Und ich will kien komplizierter Mensch sein. ich weigere mich auf der einen Seite mich von Gefühlen hinreissen zu lasse, die mich bestimmen könnten, aber dadurch verliere ich auch ganz viel, weil ich Kontrolle behalte. Ich bin nur bereit meine Kontroll her zu geben, wenn ich mir sehr sicher bin.

Ich werde mich nicht fallen lassen können - furchtbare Vorstellung. ich möchte etwas, was sich einfach nur gut anfühlt - ohne Angst und und Befürchtungen, was später sein könnte. Ich will in dieser Welt nicht nur das was ich auch sicher haben kann - ich will etwas ganz Großes, etwas ganz Besonderes. Und ich frage mich ob ich das wert bin oder warum ich es nicht wert sein sollte.

Ich will mich unsterblich verlieben in einen unglaublichen Menschen, der mich positiv überraschen kann, der mich genauso unglaublich findet. Und für den ich endlich großartige Gefühle haben werde und dieser Menschen genauso für mich. Wer wünscht sich das nicht? Das große Happy-End. Eine großartige perfekte Romanze. Aber ich bin so ungeduldig und einsam, dass ich kaum noch aushalte zu warten.