Boys don´t cry

28.03.2009 um 00:15 Uhr

Ganz still

von: Ryan

Eigentlich gibt es nichts neues zu berichten, ich geniesse die letzten freien Tage, versuche möglichst wenig Stress zu haben und das Alleinsein wieder zu üben. Schatzi ist weggefahren zu ihrer Familie und ich mache so Sachen, wie ausschlafen, lesen, Fernsehen auf der Couch. Ganz ruhig, ganz für mich allein.

Ich muss ganz ehrlich zugeben, Ruhe und Alleinsein kann auch ziemlich anstrengend sein. Ich denke viel nach, mir fallen Dinge ein, an die ich lange nicht gedacht hab. Ich betrachte "die Leichen, die in meinem Keller so rumliegen" und es sind doch eigentlich ne ganze Menge. Sei es psychische Probleme - meine Exfreundin hat es wahnsinnig gemacht immer neue Wunden an meinem Körper zu finden, die ich mir selbst zugefügt habe. Mein Wahnsinn bezüglich meines Gewichtes. Als wir unsere Kleidersäcke ausgepackt haben, fragte Schatzi warum ich Kleidung gekauft hab, die mir deutlich zu groß ist, bzw. Viel mehr "zu weit" ist. Weil sie mir eines Tages mal gepasst hat. Immerhin hatte ich in den letzten 10 Jahren Gewichtsunterschiede von über 30 kg. Natürlich schlepp ich nicht all meine Klamotten der letzten 10 Jahre mit mir rum bei jedem Umzug - aber einige wenige Kleidungsstücke sind noch in meinem Besitz.

Und dann die ganzen Liebschaften - dieses ganze betrunkene Rumgeknutsche mit fremden Menschen, für was ich mich am nächsten Morgen so geschämt hab, dass ich kaum aufstehen wollte. Oder noch ganz andere Sachen, als ich dann Single war ... dass ich selbst inner so harmonischen und gefestigten Beziehung so nen Quatsch gemacht hab - aus was für Gründen auch immer, aber die Gründe sind ja auch eigentlich egal, wenn man genau weiss, dass es doof war.

1. Schritt zur Besserung: Risikofaktoren ausschliessen. Zum Beispiel rief mich ne sehr gute Freundin (und Kollegin) heute Abend an, und erzählte, sie säße grade mit nen paar anderen Kollegen zusammen, tränken und wollen noch feiern. Ob ich mitgehen wolle. Jo, warum nicht? Ich feier gerne mit diesen Leuten. Stimmungsmässig spräche jetzt aber auch nix gegen nen Fernsehabend alleine ... ich frag also wer so mitkommt und SEIN Name fällt auch und ganz PLÖTZLICH fällt mir doch ein, dass (Achtung! Notlüge) ich ja eigentlich schon mit wem anderes verabredet bin und wir eventuell später noch nachkommen aber wahrscheinlich nicht.

Das wär ja noch schöner geworden. Ich finde, ich hab ne ganz gute und vor allem vernünftige Entscheidung getroffen. Nämlich nicht feiern zu gehen, höchstwahrscheinlich irgendwann sehr alkoholisiert alles gar nicht so schlimm zu finden und grade an dem ersten Wochenende, wo Schatzi mal nicht in der Stadt ist, sie wieder zu betrügen, weil mir im Nachhinein aufgefallen ist, dass er ja doch so süß und hübsch ist, dass ich (betrunken) nicht nur Freundschaft für ihn im Angebot hab.

Nein, statt dessen hab ich mich mit ner Decke und nem Buch auf meine Couch zurück gezogen und den ruhigen Abend in meinem sonst sehr unruhigen Leben genossen.

23.03.2009 um 22:29 Uhr

Mein persönlicher Ablasshandel

von: Ryan

Mein Leben - weiterhin stressig. Mit der neuen Wohnung hab ich keine Wohnung, sondern ne Lebensaufgabe bekommen, zumindest kommt es mir zur Zeit so vor. Wir stehen morgens früh auf, dann wird ne To Do-Liste für den Tag fertig gemacht und die wird dann Stunde um Stunde abgearbeitet. Noch ein zehntes Mal in den Baumarkt, die allerletzte Lampe an die Decke schrauben, nebenbei schon mal anfallende Hausarbeit erledigen (natürlich machen zwei Leute mehr Dreck als einer alleine, aber zur Zeit schmeisse ich alle 2 Tage die Waschmaschine an anstatt wie sonst 1 mal die Woche für mich alleine).

Jeden Tag was zu tun, wieder ein Splitter mehr, den ich mir die Hand haue, weil ich irgend ne Spanplatte doof angefasst hab. Dann hat einer von uns ne dumme Idee und wir machen dann doch alles ganz anders als es geplant war ... puh. Ich hab mir das nicht sooo andauernd stressig vorgestellt wie es jetzt läuft. Na gut, viel geht von Schatzi aus. Sie ist so jemand, der morgens wach wird und voller tatendrang ist ... und ich ... ich dreh mich lieber noch 3 Mal um und schlaf mich tot.

Ansonsten nix neues. Ich hab irgendiwe ne kreative Blockade. Sicherlich passieren hier grade zwischenmenschliche Geschichten, die durchaus Blogeinträge wert wären ... aber ich kriegst irgendwie nicht auf die Reihe. Zum einen bin ich echt beschäftigt mit allem in dieser Wohnung, lieg auf meinem riesigen neuen Sofa und kann damit rechnen, dass sobald ich nen kreativen Anflug hab, Schatzi in der Tür steht und irgendwas wichtiges zu sagen hat. Und plupp bin ich raus.

Selbst wenn ich ne Affäre haben wollen würde, ich würd´s nicht schaffen. Zeit und Motivation fehlen völlig. Zur Zeit werd ich wirklich von bösen Schuldgefühlen geplagt. Mich quält jetzt schon die Panik, wenn er und sie sich eines Tages bei irgend nem dummen Zufall über´n Weg laufen oder irgendwer von den 1-2 Leuten, die es wissen, sich verplappert. Vor meinem inneren Auge sehe ich schon, wie sie meine Klamotten ins Treppenhaus schmeisst und mir fiese Schimpfwörter an den Kopf knallt. Oder schlimmer: Der stumme Krieg. Ich glaube, dass wird sie eher tun. Sie wird schweigen, wochenlang, mich ignorieren, mir mit eindringlichen tötenden Blicken ohne Worte klar machen, dass mein Schlafplatz ab sofort die Couch ist.

Sie ist so nen Mensch, wenn sie es erfahren würde, würde sie wahrscheinlich sowas sagen wie: "Achso ... okay ... wir sollten drüber reden ... WENN ich soweit bin."Und sie wird ewig und nie "soweit" sein. Sie wird mir jeden Tag mit ihrer Gestik und ihrem Verhalten klar machen, dass ich sie unwiderruflich verletzt habe. So sehr verletzt, dass sie zwar meine Anwesenheit noch duldet, aber keine Handbewegung mehr. Dass ich alle meine Recht verloren habe, quasi Vogelfrei und ich hab´s ja auch verdient, denn ICH habe sie betrogen. ICH habe sie verletzt, ICH bin der ARSCH, und sie ist verletzt aber steht soweit über allem, dass sie mich wenigstens nicht rausschmeisst und auch bereit ist an unserer Beziehung zu arbeiten. Gut ... wobei "arbeiten" nicht das richtige Wort ist, eher nen Status Quo zu pflegen, indem unsere Rollen verteilt sind: Sie verletzt, ich böse. Und sobald unsere Beziehung halbwegs wieder alltägliche Normalität angenommen hat, und wir wieder halbwegs über das Wetter reden können, wird sie es bei jeder Gelegenheit wieder rauskramen und mir unter die Nase reiben und ich werde mein Leben lang das tun, was sie will, weil ich lebenslange Schuld auf meinen Schultern trage.

Ja, wundervoll. Kaum schreibe ich mal wieder, dreht sich alles nur um ein Schreckenszenario aus meinem Kopf. Und es wird jedes Mal verstärkt sobald SEIN Name fällt, am besten noch aus dem Munde meine Freundin. "Hast du die Einladungen schon geschrieben für die Einweihung? Hast du überhaupt die Nummer von dem D.? Oder soll ich Tanja anrufen, dass sie ihm bescheid gibt?" JEDES MAL rutscht mir das Herz in die Hose. Also was bleibt mir anderes übrig als zu bangen und zu hoffen, meine Liebe versuchen zu zeigen indem ich ihr viel Arbeit abnehme (bei uns macht in den wenigen Wochen ne ziemlich klare Arbeitsteilung sichtbar, ich hab das tägliche Kochen an mich gerissen und sie ist begeistert) und ne Menge Zeit und Schweiß in unser gemeinsames "Nest" investiere.

22.03.2009 um 18:02 Uhr

Blubb

von: Ryan

Eigentlich hab ich mal wieder ganz viel zu erzählen, auf der anderen Seite fehlt mir im Moment die Zeit. Obwohl ich im Moment häufiger frei hab als sonst (meine Chefin war so nett und hat mir Zeit zum Überstunden abbummeln gegeben), bin ich dauernd beschäftigt wie Hölle - hier zu Ikea, das aufbauen, dies umbauen, das umräumen, oder: "Wir brauchen noch ne Uhr hier, oder nen Sofa da, oder was hält´s du von nem Sideboard an der Wand?"

Ich war die ganze Woche beschäftigt mit dieser Wohnung. Aber mittlerweile kann ich stolz sagen: 4 Umzugskartons mit Büchern stehen hier noch rum, ein Karton mit Flohmarkt-Sachen, alle Lampen sind mittlerweile an den Decken - oh nein, ich hab gelogen, die im Arbeitszimmer fehlt noch - aber ne Couch haben wir jetzt auch. Also man kann sagen, unser Heim wird heimisch. Nun bin ich ja auch nicht der handwerklich-begabte Mensch - aber Gott sei dank hab ich ne Hand voll Brüdern und Kumpels, die mir viel gezeigt haben.

Ansonsten sind wir eigentlich ganz glücklich, oft gestresst aber glücklich und die meiste Zeit zufrieden. Um so mehr bereue ich das war vor dem Umzug mit dem Hübschen war, weil mir jetzt um so bewusster wird, dass ich viel zu viel riskiert hab. Um so blöder, dass er ne Straße weiter wohnt ... was mir vorher gar nicht so klar war. Wir sind in nen sehr belebten, sehr jungen Stadtteil gezogen ... ich könnt jetzt ausm Stehgreif 8 Leute aufsagen, die ich kenne, die hier irgendwo in unmittelbarer Nähe wohnen - ich treff auch dauernd wen, sobald ich in der nah gelegenen Einkaufsstraße bin. Also was sagt mir das? Nie mehr ungeduscht und in Jogginghose einkaufen!

Natürlich hab ich ihn auch schon getroffen ... inner Drogerie ... Schatzi hatte mich losgeschickt, weil wir Shampoo beim Großeinkauf vergessen hatten - und wer steht da plötzlich? Jaaahaa ... erstmal unauffällig ignorieren, bis ich mir irgendwann ganz sicher war, dass er mich auch gesehen hat ... der kann immer noch so toll lächeln ... naja, wir haben noch nen Kaffee in nem Straßencafe getrunken, drüber geredet was so bei mit dem Umzugsstress los ist, was bei ihm so auf der arbeit und sonst so ist und als ich dann ne Stunde später nach Hause kam (Shampoo natürlich vergessen) maulte meine Freundin: "Was hastn du ne Stunde lang gemacht?!" - "Äh, wen getroffen." - "Wen?" Ähm ... ja ... was sagt man dann ... "Kennst du nicht" wäre ja wohl sehr auffällig gewesen. Also versuchen wir es mal mit der Wahrheit: "Den Kerl von dem Tanja neulich erzählt hat, der neu im Funktionsbereich arbeitet." - "Echt?!" Misstrauen weicht aus Schatzis Gesicht und sie strahlt. "Setz dich hin, ich will alles wissen. Haste ihm schon gesagt, dass wir nen Datum für die Einweihung haben? Er kommt doch?!" - "Das wusste er noch nicht." - "Doch! Ich hab extra meinen schwulen Arbeitskollegen auch eingeladen, der muss kommen!" (Nein muss er nicht ...)

Ich weiss nicht was es ist, aber scheinbar haben schwule und vor allem hübsche Männer auf Frauen eine große Anziehungskraft, so alla: "Ich möchte unbedingt, dass das mein bester Freund wird, der und kein anderer!" Super Geschichte, ich dreh durch. Die Mädels pushen sich auch gegenseitig so hoch - kommt mir im Moment zumindest so vor.

15.03.2009 um 01:03 Uhr

Olli Schulz - neues Album

von: Ryan

Musik: Ab jetzt tut´s nur noch weh

Schon wieder gibt es Ärger, Ärger der kommt gut, vor allem in dieser Stadt wo keiner etwas tut - Ich hab nicht immer aufgepasst, doch eins hab ich gelernt, dass man sich von diesen tristen Orten schnell entfernt - wo die Guten nur bluten, weil die Schlechten sie knechten und der Rest stirbt langsam aus

und immer diese Frage: wer ist gut und wer ist schlecht, die Grenzen sind verwischt und man sieht es nicht so recht, das Angebot ist riesig, wirklich gut gemeint und sehen kann man den bis die Sonne durchscheint -Guten die bluten, weil die Schlechten sie knechten und der Rest stirbt langsam aus

Ab jetzt tut´s nur noch weh,

ab jetzt tut´s nur noch weh

Die Kinder werden gierig und Millionäre werden - Frei zu sein ist schwer, wenn sich alle nur beschweren - zu viele falsche Freunde, zu wenig Fantasie - das Leben schenkt dir alles aber keine Harmonie - und die Guten die bluten, weil die Schlechten sie knechten und der Rest stirbt langsam aus

14.03.2009 um 22:43 Uhr

Rückblick

von: Ryan

Musik: Clueso - Pizzaschachteln

Es ist fast geschafft - Umzug geschafft - und was wahrscheinlich jeder sagt, der grade umgezogen ist: ich ziehe nie wieder um!! Stress pur. Heute ist der erste Abend, an dem ich nix vor habe, an dem ich mir nichts vorgenommen habe und einfach mal so für mich verbringen kann. Vorher war echt arbeitsreich. Lampen kaufen, Rollos anbringen, dies und jenes nochmal umschieben, nebenbei arbeiten, plötzlich für zwei einkaufen - es gibt wirklich stressfreieres in meinem Leben als diese letzte Woche.

Aber nun ist das gröbste fertig, raus aus dem Umzugskartons, alle meine Habseligkeiten stehen wieder übersichtlich im Regal, wo ich sie sehen kann, die alte Wohnung hab ich heute sauber und renoviert übergeben und ich hab heute das erste Mal das Gefühl, dass ich "angekommen" bin. Das ist ein schönes und beruhigendes Gefühl.

Vorhin hab ich mal inner nostalgischen Stunde Bilder von meinen Freunden am Rechner durchgeschaut und hab drüber nachgedacht, wie mein Leben so gelaufen ist, welche Freunde ich behalten hab, welche ich verabschiedet habe ... und ich glaub, es ist alles ganz gut gelaufen für mich.

06.03.2009 um 20:36 Uhr

Auf los gehts los

von: Ryan

Ein kleines Adieu - vorerst. Ab morgen bin ich zunächst ohne Internet - denn der Umzug geht los. es sieht aus als hätte ne Bombe eingeschlagen - mein ganzes Leben ist verpackt in Kartons oder zerlegt. Alles was ich besitze, wechselt morgen den Ort. Ein seltsames Gefühl.

Zum nächsten Wochenende dürfte ich wieder Internet haben.

03.03.2009 um 04:58 Uhr

Schlaflos in Hamburg

von: Ryan

Geil ... Frühdienst und ich hab diese Nacht keine einzige Minute geschlafen. Das ist langsam nicht mehr witzig mit meinen Schlafproblemen - vielleicht kommen die einfach automatisch, wenn man erst ne Woche Nachtdienst hat und plötzlich wach sein soll zu der Zeit, zu der man sonst eigentlich grade erst schlafen geht. Vielleicht geb ich meinem Körper zu wenig Zeit ...

Auf der anderen Seite fall ich abends tot müde ins Bett und komm dennoch nicht zur Ruhe. Tausend große und kleine Gedanken über mehr oder weniger wichtige Dinge. Im Moment liegt mir das Thema mit dem Hübschen im Magen und natürlich das Thema Umzug. Ich überlege mir jetzt schon haarklein, welcher Gegenstand wohin eingepackt wird, und breche dann plötzlich in Panik aus, wenn mir was einfällt was ich noch erledigen muss. Heute Nacht hab ich wach gelegen zum einen mit dem Wissen, dass ER heute Frühdienst hat und zum zweiten mit dem Gedanken, dass ich noch nen Nachsendeantrag basteln muss. Eigentlich Dinge, die nicht so schwer wiegen, wie sie es tun, wenn ich grade versuche zu schlafen. Den Nachsendeantrag hab ich innerhalb von maximal 10 Minuten abgearbeitet und den Hübschen sehe ich heute wahrscheinlich eh den ganzen Tag nicht, weil keiner von uns beiden dazu kommt seine Station zu verlassen ...

Jetzt renn ich den ganzen Tag mal wieder in so nem ober dösigen Zustand durch die Gegend ... na geil ...

01.03.2009 um 01:31 Uhr

Apokalypse

von: Ryan

Musik: Finkenauer

Meine Freundin ruft an: "Du, weisst du wen ich auf der Party gestern getroffen habe? Mirja*, aus der Funktionsabteilung bei euch ausm Krankenhaus!" (*Namen geändert aus Gründen der Diskretion) Ich sag sowas wie: "Oh schön, wie gehts ihr denn? Ich hab sie lange nicht getroffen." Bla bla bla ... Schatzi erzählt und irgendwann der Satz: " ... und ich hab sie schon mal zu unserer Einweihungsfeier eingeladen und sie fragt ob sie jemanden mitbringen darf?" - "Hat sie nen neuen Freund?" -

"Nein, sie erzählte, dass in der Funktionsabteilung ein neuer medizinischer Assistent arbeitet ... (mir rutscht das Herz in die Hose) ... und der soll total gut aussehen und schwul sein ... und außerdem wohnt der noch gar nicht so lange in Hamburg, genau bei uns um die Ecke, im gleichen Haus wie Mirja und sie wollte den mitbringen. Du hast doch nichts dagegen? Immerhin kommen deine schwulen Freunde auch, vielleicht können die den gar mal mitnehmen, damit der wen kennen lernt oder so (es fällt gar nicht auf, dass ich sprachlos bin, sie sabbelt und sabbelt). Und es kommen ja eh schon sooo viele Leute und einer mehr oder weniger ... der soll auch ganz nett sein. Ich hab Mirja schon gesagt, sie kann den mitbringen."

SUPER!!! - "Aha." *schluck* 

"Haste den schon mal gesehen?" - "Ja, der hat mal nen Medikament bei uns abgeholt." -  "Und?" Sie ist richtig euphorisch ... - "Ja, ähm, wirkt nett." - "Und das Beste" sie ist kaum zu bremsen. "Mirja wird ihm sagen, dass das ne Einweihungsfeier von ner Freundin von ihr ist, die mit ihrem Freund zusammen gezogen ist - das wird ne Überraschung, wenn rauskommt, dass DU der Freund bist und auf der Nachbarstation arbeitest - genau so machen wir das!" Sie jauchzt. "Ähm, soll ich ihn nicht lieber einladen?" frage ich.

"Nee nee, Mirja nimmt ihn mit, sag ihm mal nix! (Das kann sie aber voll knicken!) Das wird ne Überraschung, wenn der merkt, dass ganz viele von seinen Kollegen auch kommen. Hui, ich freu mich so, noch ein schwuler Mann." Ich freu mich auch ... scheisse ...