Boys don´t cry

06.05.2007 um 02:00 Uhr

Ein bisschen betrunken

von: Ryan

Musik: Muse

Ich bin grade in einer Stimmung, die zu allem umschlagen kann. In Melancholie, Traurigkeit, aber auch in absolute Euphorie. Ganz komisch. Mein Tag war eigentlich ganz schön und sehr ausgefüllt. Erst war ich bei meiner Mama zum Essen, dann mit einer Freundin zum Eisessen verabredet, dann hab ich mit meinem Brüder Chris im Stadtpark rumgelegen und darauf war ich spontan noch bei Tanja und ihrem Freund. Natürlich gab´s ab dem Treffen mit meinem Bruder Bier, bei Tanja selbstverständlich auch – und da komm ich grade her. Ich bin ziemlich dicht – ich versuche mich wirklich über nichts zu ärgern – und ich hab genug Dinge, über die ich mich grade aufregen kann.

Und eigentlich hab ich gar keine Lust jetzt zuhause zu sitzen. Ich hab Lust noch was zu machen. Es ist 2 Uhr nachts – okay, da ruft man niemanden mehr an – aber irgendwie habe ich so grade eine Stimmung, in der alles möglich ist. Ich würde gerne tanzen gehen, auf der anderen Seite habe ich aber auch erkannt, dass ich in dieser Stimmung eigentlich sehr liebebedürftig bin. Ich brauch jetzt eigentlich jemanden, der mich in den Arm nimmt. In solchen Stimmung neige ich dazu mit jemanden "abzustürzen", dabei geht es wahrscheinlich weniger um Sex als um Nähe. Ich würd so gerne mit jemandem Knutschen, so tun als sei man schwer verliebt und furchtbar glücklich. Aus solchen Momenten resultieren meistens meine One-Night-Stands, die ich später tief bereue.

Ich hab wirklich überlegt noch aufm Kiez zu gehen, nur mal so gucken ob in "unseren" Kneipen jemand ist den ich kenne – aber was soll das? Bleib zuhause, Ryan, mach keinen Quatsch, das endet doch nur wieder so, wie du es nicht willst. Ich bleib zuhause.


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