Boys don´t cry

13.08.2005 um 19:45 Uhr

Trennung - 2. Tag

von: Ryan

Musik: Audioslave - What you are

Frustshopping ... viele Telefonate ... ich hab vor 2 Stunden aufgehört zu heulen.

Ich hab die Nacht kaum geschlafen.

*Anscheinend* wollte sie sich nicht trennen, sondern mir die Pistole auf die Brust setzten alla "Entweder es ändert sich was, oder die Trennung kommt schneller als du gucken kannst."

Nachdem ich sie am Telefon fast zusammengeschrien hab, hat sie gemerkt dass da einiges war, was nicht in Ordnung war. Sonntag war eindeutig zu spät und feiern zu gehen in so einer Situation ist mehr als nur taktlos ...

Ich glaub so schlimm wie in den letzten 24 Std ging es mir nie.

Mein Bruder hat zwischendurch 3 mal angerufen: "Ach was ich dir noch sagen wollte - MACH KEINEN SCHEISS!"
Oder: "Du ... iss was ... hast du gehört? Du sollst was essen!"

Mein Frustshopping war ganz schön teuer ... dafür hab ich diverse neue Tshirts, neue Schuhe, nen total geilen Gürtel, ein Hemd und nen Jacket, was an mir wirklich sehr gut aussieht ...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenmyself_and_my_blog schreibt am 13.08.2005 um 19:51 Uhr:Hi!



    also ich hab jetz nicht deinen ganzen blog gelesen aber deine Freundin will sich anscheinend vondir trennen wenn du irgendetwas nicht änderst.

    das was du ändern sollst, wie empfindest du das denn? sieht du das genauso oder überhaupt nicht so? darüber solltest du mal nachdenken und dich in ihre lage versetzen, wobei cih wie gesagt nicht weiß worum es geht.

    trotzdem Kopf hoch!!!

    vlg Nathalie
  2. zitierenRyan schreibt am 14.08.2005 um 19:38 Uhr:@Crisi

    Es gibt Menschen, die sullen sich in ihrem eignen Leid ... und es gibt Menschen, die gelernt haben den Arsch hochzukriegen. \"Steh auf wenn du am Boden bist\" oder so ähnlich heisst es doch?

    Schmerz ist ein subjektives Empfinden und da du mich nicht kennst, nehm ich deine Aussage einfach nicht ernst.
  3. zitierenRyan schreibt am 15.08.2005 um 14:33 Uhr:@Crisi



    Ich hab mich lange Zeit selbst verletzt und ich hab in dienem Blog gesehen, dass du das anscheinend auch machst.

    Ich bin mittlerweile selbstverletzungsfrei, WEIL ich gelernt hab wieder aufzustehen. Das ist schwer sogar sehr hart und es erfordert sehr viel Zeit, Selbstreflektion und Überwindung. Und das immer wieder.

    Ich hab für mich selbst Kompensationsmöglichkeiten gefunden, mich trotz innerlichen Schmerzen nichgt mehr selbst zuverletzen und Verhaltensweise, die mir schaden nicht mehr zu tun, sondern anders umzuwandeln, zum Beispiel in dem ich aus meiner Wohnung rauskomme (was mich im übrigen auch sehr viel Kraft gekostet hat).



    Bei uns sind es auch zwischen völlig unterschiedliche Situationen und wir sind wahrscheinlich zwei unterschiedliche Menschen, die sich nicht kennen. Mag sein dass du das Haus nicht verlassen kannst, ich glaube auch dass es dir schlecht geht und du leidest - aber deswegen brauchst du nicht verallgemeinern oder auf andere schliessen und deren Schmerzen beurteilen zu müssen.
  4. zitierenRyan schreibt am 16.08.2005 um 20:49 Uhr:Alkohol wirkt oft einfach ... (ich muss zugeben, ich bin grad mir den Alkohol ganz abzugewöhnen).

    Es gibt keine Technik, die es komplett und sofort wegmacht, aber es gibt einige, die Besserung verschaffen. Zum Beispiel indem man diesen Schmerz nicht unterdrückt, sondern bewusst versucht zu verarbeiten. Andernfalls kommt er IMMER wieder.



    Verarbeitung funktioniert ganz gut zum Beispiel durch schreiben, Gefühle aufschreiben, in Worte fassen was da wehtut. Und wenn man sich dabei nicht kurz fasst, kann man damit toll die Zeit totschlagen. Alles wie ich meine Gefühle schriftlich verarbeitet, sieht man im übrigen an diesem Blog ... ansonsten wenn mir das schreiben schwer fällt, versuche ich zu malen.



    Und wenns immer unerträglicher wird, muss ich raus, egal wie schwer es mir fällt. Raus und selbst wenn ich nur um die Ecke mich auf ne Parkbank setze oder dort die nächsten 3 Stunden sitzen bleiben, das ist besser als zu trinken oder sich zu verletzen.

    Mit Beschäftigungen kann man sich auch super ablenken. Wenns mir richtig schlecht geht, muss ich mich nur lang genug beschäftigen, so schwer es mir fällt den Arsch dazu hochzukriegen, im Nachhinein bin ich immer sehr froh dass ich keinen Mist gemacht hab.



    Hast du Menschen mit denen du reden könntest? Nen Kumpel, der dich versteht?

    Hast du mal dran gedacht dir von wem helfen zu lassen?



    Liebe Grüße,



    Ryan



    (wenn du magst, kannst du mich auch im Icq anquatschen: 217 196 007, aber wenn nicht ist auch nicht schlimm, aber das Angebot steht)

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