S.F... wie in Science Fiction

19.02.2015 um 11:43 Uhr

Phoenix 9 - deutscher Sci-Fi-Kurzfilm

von: SweetFreedom   Kategorie: Filmtips

Den Hinweis auf den Film hatte ich bei Stephan gefunden.

Phoenix 9 ist wirklich sehenswert. Leider ist es ein Kurzfilm, viel zu kurz für meine Begriffe!

Bei vimeo kann man sich ihn anschauen.



(offizielles Plakat)



19.02.2015 um 11:28 Uhr

Ich hab's schon immer gewußt...

von: SweetFreedom   Kategorie: Außer-irdisches

Ämm, diese Nachricht fand sich in einigen nicht gerade wissenschaftsnahen Zeitungen, aber auch auf der Seite der University of Buckingham.
Mir ist erstmal schlecht geworden...

Hier der Artikel auf der Universitätsseite

Der Focus fragt: Geisterteilchen aus dem All - stammen wir nicht von der Erde?

Ich laß das mal so stehen... und grübele im stillen weiter...




(Mikroskopisch kleine Kugel aus Titan u. Vanadium, gefüllt mit schleimiger Substanz organischen Ursprungs
Rechte bei Milton Wainwright/ The University of Buckingham)



10.02.2015 um 11:23 Uhr

Erklärungen

von: SweetFreedom   Kategorie: Skizzen

Kurze Skizze...

"Wie? Integration in das Körperbild? Das mußt Du genauer erklären", sagt er.
Ich darauf: "Gar nichts muß ich. Es ist wie es ist. Erkläre Du mir doch mal, wie Dein Smartphone funktioniert. Ach, übrigens, jedes Werkzeug, ob Faustkeil oder Smartphone, Feuerstein oder Pistole, wird in das Körperbild des Menschen integriert."
"Und was ist dann das neue dabei?"
"Daß diese Waffe, die wir hier haben, nur funktioniert, wenn der Mensch sie zur Verteidigung benutzen will. Intention reading, das ist das neue. Und vielleicht noch einige Features an der Waffe selbst, ihre Wandelbarkeit…"
"Wie willst Du das denn darstellen, Du mußt das erklären…"
"Ich muß gar nichts. Heinlein erklärt mir doch auch nicht, wie eine Zeitmaschine funktioniert, oder?"


10.02.2015 um 11:20 Uhr

Zehn

von: SweetFreedom   Kategorie: Skizzen

Ein Traum, schnell runtergeschrieben am 22.09.2014...


Ich betrete die Zeitschleuse.
Die Schleuse an sich ist ein großer, langer Raum mit einem Rolltor auf der einen Seite, sie erinnert an eine Garage oder die Einfahrt einer Waschstraße.
Schaust du in diesen Raum, siehst du: nichts. Kein Inventar, keine krassen Apparaturen, keine Kabel, keine Geräte. Nur ein schlichter Betonklotz mit Rolltor, der an das Forschungsgebäude grenzt.
Ich bin vielleicht "zu spät dran". Es kann sein, daß mich auf der anderen Seite die eine oder andere Überraschung erwartet.
Rein, das Tor schließt sich, ohne daß ich einen Schalter betätigt hätte. Der Übergang passiert unmerklich. Das hat mich schon immer fasziniert. Man könnte glauben, du schließt kurz die Augen und alles ist so wie noch vor wenigen Sekunden.
Aber plötzlich ist da eine Tür zu einem Raum hinter der Schleuse. Auch dieser Raum ist leer. Das ist gut, sehr gut. Sie haben es noch nicht bis hierher geschafft. Die Schutzmaßnahmen greifen noch. Vielleicht gelingt mir die Rückkehr.
Die nächste Tür, der Forschungstrakt. Fast wie in der "Gegenwart". Es riecht muffig. Es ist ganz still. Ich muß das Labor erreichen. Gang A, A+, fast da.
Dann - nein, alles zu spät. Wir haben es vermasselt. Ich stehe im Chaos.
Die Kühlschränke sind offen, die Kühlräume auch, alles ist verwüstet. Ein Bombeneinschlag hat das hier angerichtet, so sieht es aus. Aber es war keiner, ich weiß zu gut, wer dafür verantwortlich ist. Ich will ihnen nicht begegnen. Ich brauche jetzt die Unterlagen, sonst ist alles vorbei. Warum nur habe ich ja gesagt, warum? Jeder andere hätte das hier machen können. Oder?
Ich weiß, wie sie ticken. Und ich habe mich nicht getäuscht. Direkt in der Mitte des Raumes, wenige Meter von meinem Ziel entfernt, hängt einer von der Decke. Seine Tentakeln haben irgendwas in der Mache, Mensch, Tier, überall Blut. Ich will nicht genau hinschauen, ich muß vorbei, unter ihm durch, zum Schrank da drüben.
Wieviele werden hier sein? Schaffe ich das?
Laß mich, Du Vieh - ich habe meine Waffen gut zu beherrschen gelernt in den letzten Jahren. Ich schlitze, schneide, brenne, kämpfe mich frei. Du kriegst mich nicht. Ich bin Dir ein paar Jahrzehnte voraus. Trotzdem ist hier etwas, in dem Labor unserer "Eltern", das wir dringend brauchen. Das letzte Exemplar, keine Kopie existiert, kein digitalen Abschriften. Mist, der Anzug hat was abbekommen. Aber die Schleuse ist intakt, der Dekontaminationsraum auch. Ich schaffe das.
Ich hab's. Das Röhrchen, in die Brusttasche. Keine Zeit nachzuschauen. Nur raus, immer nur schnell, aber nicht zu schnell. Nicht rennen. Im Labor nicht rennen. Ja ja... Der Boden ist klitschig. Ich rutsche ab und zu aus. Aber ich schaffe das.
Der Vorraum, Dekontamination, grelles Licht, nur wenige Sekunden. Das Loch im Anzug ist nun egal. Es klappt. Ich kann gehen. Zurück in die "Gegenwart", zurück mit der Formel. Geschafft.
Das Tor rollt hoch... ich erwarte, die gewohnte Umgebung zu sehen. Die Kollegen in ihren Anzügen, die vielen kleinen Baustellen, unsere mobilen Einheiten, sogar das Picknick da drüben auf der Wiese... Sie schicken dich in die Hölle und trinken noch einen Algensaft auf Dich, wenn du weg bist. Diese Spackos. In solchen Momenten fallen mir alte Begriffe und Sprüche ein. Der Mensch ist schon lustig.

Ich stehe am Rand eines Vulkans. Die Zielparameter, meine Koordinaten. Hatte alles doppelt gecheckt, vor der Abreise. Die Schleuse steht als die letzte menschliche Spur auf einem Feld aus Lava. Sie wird nicht lange standhalten.
Ich habe nur eine Chance. Zurück. Nur zwei Koordinatenpaare. Hier keine Änderungen mehr. Hier verglühen oder sich "drüben", "damals" fressenlassen. Na, so schnell stirbt sich's nicht. Die werden sich ihre Saugnäpfe an mir verbrennen.
Wer ist da noch? Muß überlegen. Das Datum... Doch, da müßten noch...
Los jetzt...