S.F... wie in Science Fiction

22.06.2016 um 09:29 Uhr

Lightning between the temples

von: SweetFreedom   Kategorie: Filmtips

Wow! Der Hammer!

"Synchronicity" ist ein wunderbarer Film. Manche sagen, daß er in Optik und Sound versucht, ein zweiter "Blade Runner" zu sein.
Nein, dieser Film hat seine eigene, wunderbare Bildsprache, einen tollen Soundtrack und hui... eine Story, an der man noch ein paar Tage herumdenken kann! Herrlich.
Ich dachte mir so: Na ja, noch ein paar Minuten Zeit, bis ich die Mimi abholen muß... da kann ich auch mal reinschauen in den Film. Hui, ich war innerhalb weniger Minuten sowas von gefangen in der Story, kriegte mich kaum mehr gedanklich in die Realität zurück.

Sie haben das so toll gemacht. Es ist eine günstige Produktion, es gibt nur wenige Drehorte, aber die haben es in sich. Wir sehen futuristische Gebäude, höchst interessante Lichtstimmungen, hören eine geheimnisvolle Musik. "Great chemistry" und "sexy Sci-Fi" las ich irgendwo - da muß ich zustimmen. Es ist eine Sci-Fi-Liebesgeschichte, die uns Zeitreisen einmal anders, genauer, konsequent darstellt.

Hahaha, und wenn ich dann um ein Uhr nachts plötzlich die, meine Lösung finde, dann ist alles gut. :-)


Interessant, wie sehr doch die Meinungen differieren können. Ich bin froh, daß ich mich nicht habe abschrecken lassen. Ich dachte, ein Film von den Machern von "The Signal" (2014!!!) könne doch nicht so übel sein. Nun, die Macher sind auch für "The Signal" von 2007 verantwortlich - den habe ich nicht gesehen. William Eubank, Schreiber und Regisseur vom 2014er "The Signal" aber hat auch "Love" (2011) gemacht, das paßt wieder, den fand ich auch grandios.

Fazit: Wer ein bißchen Gewitter für die Synapsen sucht, ist bei "Synchronicity" richtig. :-)







- Offizielles Plakat, Pop Films 2015 -


14.06.2016 um 22:05 Uhr

Logisch? Philosophisch? Nee. Trotzdem ein Lehrstück.

von: SweetFreedom   Kategorie: Filmtips

"The Philosophers" ist auch unter dem Namen "After the Dark" zu finden. 

Ein kleiner Twist am Ende bringt Licht ins Dunkel eines angeblich philosophischen Problems, aber trotzdem sind beide Titel unpassend. 

Mir gefällt die Idee des Gedankenexperiments in der Philosophiestunde und alleine schon für den Mut, einen derartigen Film zu machen, muß ich den Machern Respekt zollen. 

Natürlich ist das ganze beschränkt auf wenige Aspekte, natürlich ist manches unlogisch oder gar falsch, nicht in sich stimmig - das muß so sein, weil das Gedankenexperiment sehr viele Parameter beiseite lassen muß. 

Ich habe aber verstanden, worum es dem Film ging und die Auflösung gefällt mir sehr. "The Philosophers" regt zum Nachdenken an. Wie würde ich entscheiden? Was ist wirklich passiert? Wo ist die Moral der Geschicht'? 

Da kann man dann wirklich etwas lernen - über sich selbst und darüber, wie der Mensch eben so sein kann, wenn er der "Apokalypse" nahe ist, dem Untergang und der Offenbarung. 

 

 

 

 

 

 

Comments may contain spoilers. ;-) 

14.06.2016 um 21:42 Uhr

400 Tage Grübeln

von: SweetFreedom   Kategorie: Filmtips

"400 Days" fand ich nicht schlecht. Ich weiß zwar nicht so genau warum, aber so ist es. Ich mochte die Schauspieler, überragend waren sie jedoch nicht. Sympathisch fand ich die Figuren, auch wenn man sie noch besser hätte ausdifferenzieren können. Mir gefiel die Ausstattung, günstig, aber passend. Motorradanzüge als Raumanzüge, mal wieder keine Schwerelosigkeit, ein paar Symbole in grellen Farben, clean-weißes Raumschiffinneres, bitterböse Endzeitbilder. Die Filmmusik rangiert unter "ferner lief Musik". 

Der Film ist ein Rätsel. Drehbuchautor und Regisseur Matt Osterman behauptet, es sei lösbar, aber nach langer Grübelei und zweimaligem Anschauen ist die Lösung noch immer in weiter Ferne. Allerdings "hasse-liebe" ich ja, nachts oder früh morgens Filme zu analysieren. Es passiert öfter und ist nicht das schlimmste, was man morgens um drei machen kann.

"400 Days" ist eher Mysterythriller mit Horroranleihen als Sci Fi, aber das war auch o.k. Ein kleines Experiment, zu dem ich mir wegen der Auflösung ein Sequel wünsche, wohl leider vergebens. 

 

 

- geklaut bei filmstarts.de -

 

01.06.2016 um 20:44 Uhr

Der fünfte Griff in die Minuskiste...

von: SweetFreedom   Kategorie: Muß nicht sein

Brrr... for the record:

Ich mag die heutigen Trailer nicht (mehr). Da sieht man eine Endzeitszenerie und eine toughe junge Frau, die sich durchschlagen muß, kriegt fast Angst vor der Story, die Aliens scheinen übermächtig, unbesiegbar... Die Effekte sind gut und auch der philosophische Überbau scheint vorhanden.

Dann schauten wir "Die Fünfte Welle". Warum greife ich zur Zeit immer bei der Kategorie "Die Fünfkommairgendwas bei imdb stimmen leider" zu?

Es ging eigentlich gut los, aber nach einer Weile verfluchte ich, daß ich nicht vorher gelesen hatte, daß dies eine (weitere!) Romanverfilmung ist. Und ich wette, es ist 'ne Trilogie, die man in vier Teilen verfilmt, wenn das noch mehr Kohle bringt.

Ih bah, diese bekloppten Teeniefilme! Hätte ich mir damals sowas angesehen? Nee. Ist die Zielgruppe wirklich so einfach gestrickt? Nenn es wie du willst, es ist auch egal, ob der Feind Aliens, Werwölfe oder Despoten sind - wir machen aus jedem Stoff denselben ollen Teeniekram. 

Nee, Leute. Wen Sci-Fi nicht anhebt und wer unbedingt Teenieromanzen braucht, kann sich gerne dieses Meisterwerk ansehen. Der Trailer hat mit dem Film an sich wenig zu tun. Leider. Ich habe trotzdem wieder mehr Angst vor Alienangriffen, aber das steht auf einem anderen Blatt. ;-)