S.F... wie in Science Fiction

27.08.2016 um 09:13 Uhr

Nachricht von Sam ;-)

Ich weiß nicht, ob ich "Mr. Robot" irgendwann hier herholen werde... es ist alles möglich.

Ich freue mich so, daß auf der ganzen Welt Leute sich mit Dingen und Theorien beschäftigen, die sie sonst nicht gejuckt hätten - einfach weil ein großer Player eine ganz neue Art Serie geschaffen hat. Ich finde das wirklich bemerkenswert. Elliot sagt so viele Wahrheiten, Wahrheiten, die auch den großen Player eigentlich angreifen müßten... Sam Esmail meinte, der Schlag gegen die Religionen sei einfach nur der Ausbruch eines jugendlichen, verwirrten Typen gewesen - das glaube ich nicht. Jeder, der für irgendwas seine Stimme erhebt oder gegen etwas und der sich leidenschaftlich einsetzt, wird so reden wie Elliot, nicht ausfallend, nur eben deutlich und prägnant.



Auf jeden Fall ist es gut, daß nicht alle Menschen einfach glauben, was ihnen vorgesetzt wird und daß sie sich fragen, was da noch sein könnte. Wenn der Mensch x Sinne in x Dimensionen hat, dann kann jedes von ihm gebaute Forschungsgerät nur dieses x, nicht a-z abbilden. Ist doch logisch, oder? Einige wenige Menschen gab und gibt es, die über den Tellerrand schauen dürfen, Einstein, Goethe, mit Stephen Hawking z.B. kann ich aber meist gar nicht mitgehen. Ich denke, daß Menschen wie Einstein oder auch P. K. Dick Kontakt zu Außerirdischen gehabt haben oder Zeitreisenden oder irgendwie anders höheres Wissen anzapfen konnten.

Mich beruhigt das immer, wenn ich meine Theorien anderswo im Netz wieder-lese und dann weiß, daß ich nicht allein bin.

Ich glaube nicht, daß "Mr. Robot" am Ende Sci-Fi sein wird, aber mal wieder um die Ecke zu denken, tut gut. :-)

09.08.2016 um 21:07 Uhr

Zeitverschwendung

O.k... 

Es ist doof, wenn man an Staffelenden auf ein richtiges Ende hofft... Meine eigene Schuld.

"12 Monkeys" ist ein toller Film, die Serie ist auch sehr gut. Ich habe die zwei Staffeln innerhalb von drei Tagen verschlungen. Ich mag die Schauspieler, vor allem die Sukowa mag ich sehr gerne und Emily Hampshire ist der Burner. Die Ideen sind klasse, wie man die Geschichte in einen etwas größeren Rahmen gezogen hat - klasse gemacht.

Jetzt kommt mein Aber: Warum muß das ganze denn drei und mehr Staffeln haben? Wir haben einen Plot, der beliebig erweiterbar ist durch das Umherspringen in der Zeit. Warum muß man den immer weiter aufblasen, warum immer alles tun, was möglich ist?

Es hätte dem Kunstwerk besser getan, wenn man es bei einer Staffel, am besten einer Miniserie belassen hätte. Ich habe alle Folgen gebannt verfolgt, aber jetzt habe ich das Gefühl, daß es immer so weitergehen wird, zwar neue Ideen Raum bekommen, aber wenn man ein paar Folgen am Stück sieht, hat man beispielsweise das Kommando "Initiate splinter sequence!" irgendwann echt satt...

Das ist mein persönliches Paradoxon: Ich liebe Sci Fi und kann süchtig nach bestimmten Serien werden, gleichzeitig kommen sie mir wortwörtlich oben wieder raus, weil ich fast alles schon gesehen habe. Die Entwicklung der Figuren ist schön dargestellt, aber für den Vielgucker auch too much, heute so und morgen so... 

In Staffel eins fiel mir auf, wie gut die Timelines "gepflegt" werden, in Staffel zwei kommen ein paar Dinge dazu, die interessant, aber hirnrissig sind. Das kann man ignorieren, muß man aber nicht. Ich fange an, über diese Dinge nachzudenken und das nervt. 

"12 Monkeys" ist ein gelungenes Projekt. Ich empfehle, die Serie portionsweise zu schauen und auf's Hirn aufzupassen. Das gibt sonst Knoten. Zu viel von einer guten Sache ist nicht automatisch auch etwas Gutes.

 

- imdb.com/ SyFy -