S.F... wie in Science Fiction

26.08.2017 um 11:41 Uhr

Puzzle(d)

von: SweetFreedom   Kategorie: Muß nicht sein

Oh! Netflix hat "Buster's Mal Heart"!

Ich hoffe und glaube, daß der Film hier hineingehört... und freue mich total.

Rami zwar nicht als Elliot, aber überhaupt mal wieder auf dem Schirm... Ich liebe den Kerl.

Hoffentlich kann ich das Puzzle zusammensetzen... 

edit 2110:

Hmm, ich weiß nicht so richtig. Ich lasse den Eintrag hier, aber Sci-Fi ist das nicht.

Ich weiß ungefähr (aber erst nach Lesen anderer Vorstellungen), was die Macherin vorhatte. Wirklich? Ömmm, ich las dann noch etwas aus einem Interview und dann mußte ich leider sagen: Die Frau weiß nicht, was sie tut.

Der Film kann auf vielerlei Art erklärt werden. Rami Malek spielt sowas von gut. Leider bleibt trotzdem am Ende ein bitterer Nachgeschmack. 

Ich spoilere jetzt nicht herum. Nur eins: Wenn man Rami-Fan ist, gucken. Wenn man Geschichten liebt, die eine gute Erklärung parat haben, eine, die nicht über 2000 Jahre alt ist ;-) dann bitte mit Vorbehalt einschalten.

Brrr... ich dachte, da kommt sowas wie Matrix oder Donnie Darko, was ganz Cooles. Aber stattdessen verrennt sich eine in einer wirklich blöden Idee und erklärt NICHTS davon in ihrem Film.

Rami: 11 Punkte, restliche Schauspieler 10. Story -3, Umsetzung 2, Kamera 1, Musik -10.

Pfff...  Wer die Musik für den Film ausgewählt hat, braucht dringend mal was auf die Ohren - gute Musik.

Wird Zeit, daß "Mr. Robot" weitergeht...

 

17.08.2017 um 18:36 Uhr

Der Weg ist das Ziel.

von: SweetFreedom   Kategorie: Spieletips

Habe gerade "Tacoma" gekauft.

Das Spiel, das mir gefällt, muß erst noch erfunden werden, sage ich immer.

Aber "Tacoma" scheint einige Kriterien zu erfüllen. Ich mag keine Gewalt, auch keine computeranimierte. Warum manche Erfüllung darin finden, (wenn auch nur virtuelle) Feinde zu ermorden, erschließt sich mir nicht.  

Sterben im Spiel ist genauso blöd. Ich habe Taylor in "Lifeline" in Echtzeit herumgeführt und mit dieser Person gelitten... hmm und als sie starb, tat das weh. So sehr Masochist ist man dann nicht.

Dressur. Bin ich ein Hündchen, das sich auf der Stelle dreht oder durch Reifen springt? "Portal" und Konsorten sind in meinen Augen Dressur. Ich renne nicht auf Zeit, ich merke mir keine Kombinationen von Bewegungen, habe im Alltag genug Streß. 

Was Neues erleben... interessante Welten sehen... "Everything" könnte doch passen. Du so als Sandkorn im Weltall... Pff... Da hat einer zu viel geraucht. Spätestens wenn die Tiere sich über die Wiese rollen, ist bei mir Schluß.

Point-and-Click-Geschichten sind manchmal hübsch, aber wenn man selbst zu viel geraucht haben muß ;-), um auf manche Lösung zu kommen, macht mir das auch keinen Spaß.

Also! Den Vorgänger "Gone Home" kenne ich nicht. Bin über "Tacoma" gestolpert, fand das 12-minütige Video dazu toll und nun sehen wir weiter! Falls sich die Zeit findet...  

 

08.08.2017 um 21:06 Uhr

Will I like the film "Senn"?

von: SweetFreedom   Kategorie: Filmtips

Musik: Cubositys Soundtrack für "Senn"

No, I won't. I love it. ;-)

--> sennition.com 

Mehr dazu später... erster Eintrag war weg... erstmal den Film verdauen... Vor allem lese ich gerade über Siinyamda, die von Britton Watkins für den Film kreierte Sprache. Respekt! 

Ach, eine Perle! Endlich wieder...

:-)

edit 17082017:

Senn, ein einfacher Arbeiter am Fließband auf Pyom, einem vergessenen Planeten, hat merkwürdige Visionen. Er geht ihnen nach, egal was das für Leib und Leben heißt... 

Wenn der Weg das Ziel ist, dann ist "Senn" ein sehr sehenswerter Weg, voller witziger Hinweise. Ein Kunstwerk, das Spaß macht, aber einen ernsten Hintergrund hat.

Wie oben erwähnt, habe ich den Test auf sennition.com gemacht, allerdings erst im nachhinein und ich erfuhr, was ich ja bereits wußte - ich würde diesen Film lieben. Der Drache hat den Test auch gemacht, ihm wurde dann mitgeteilt, er könne ja mal reinschauen, aber... na ja... ;-) Der Drache mag auch moderne Kunst nicht allzu sehr... :-/ Er versteht z.B. nicht, daß ich total begeistert bin, wenn jemand eine neue Sprache erfindet und in einem Film jegliche Beschriftung stimmt, vom Namensschild bis zum Schokoriegel, selbst ein Vertrag, der sowieso zu weit weg und kaum sichtbar ist, kann genau übersetzt und nachvollzogen werden... Man könnte diese Sprache lernen, wenn man wollte. Das pdf liegt im Netz. Genial.

Die Herangehensweise, der Einstieg in den Film, ist speziell und eine subtile, trotzdem eindrucksvolle Kritik an der Globalisierung. Die Macher haben es aber im ganzen Film immer wieder geschafft, Gesellschaftskritik ohne Holzhammer anzubringen. Das Werk ist extrem vielschichtig, wenn man sich darauf einläßt.

Die Effekte sind lustig. Sehr einfach, sehr abstrakt, passen trotzdem. Beinahe jedes Bild ist ein Kunstwerk. Das ganze ist ja auch die Idee eines Grafikdesigners gewesen. Das sieht man. Ein "Nano-Budget" hatte man, aber man hat es gut genutzt.

"Lost" im All, sprichwörtlich, wer "Lost" geliebt hat, wird auch "Senn" mögen.

Szenenfoto