S.F... wie in Science Fiction

23.11.2017 um 21:36 Uhr

To keep You safe and sound.

Diese Folge von "Mr. Robot" war eine Achterbahn der Gefühle.

Die erste Folge ever mit Erwachsenenfreigabe, soviel darf ich sagen.

Das Fortschreiten der Geschichte verläuft anders als erwartet. In vielerlei Hinsicht. Gleichzeitig paßt wieder alles, fügen sich die Puzzleteile ins große Bild ein...

Ach, was ein Mist.

 

 

 

 

***rewind***

 

17.11.2017 um 20:59 Uhr

It's just code.

von: SweetFreedom   Kategorie: Filmtips

Zugegebenermaßen hatte ich von "Otherlife" nicht viel erwartet. Ein australischer Indiestreifen mit interessantem Thema aber zu geringem Budget dachte ich, als ich den Trailer sah. Aber irgendwie wollte ich mal reinschauen... und dann war ich an der Angel. 

Ren hat eine biologische Software entwickelt, mit deren Hilfe man Erinnerungen kreieren kann. In einer Minute ein ganzes Jahr erleben? Kein Problem. Aber Ren und ihr Geschäftspartner haben leider unterschiedliche Ansichten, wie man das Mittel nutzen könnte... 

Der Film ist klasse. Die Twists und Turns sind mega und haben mich überrascht. Natürlich muß man die Prämisse des Filmes akzeptieren. Logischerweise müssen das Koppeln des Gehirns an Überwachungstechnik oder das "Drucken" der Lösung recht simpel dargestellt werden. Aber erstaunlich gut ist es gelungen, mit wenig Aufwand interessante Bilder erschaffen.

Es gibt viele coole Aufnahmen, die Schauspieler sind gut. Die Geschichte ist spannend erzählt, mir gefällt ihre Moral. Die Story kratzt an einem ähnlich wie es "Black Mirror" tut, aber sie gibt einem auch einiges. 

9 Punkte von 10

 

Wie so oft, paßt ein Film mal wieder zum Thema des Tages. Heutige Frage war: Wie weit darf Selbstoptimierung gehen? Wer begrenzt wissenschaftliche Forschung, die Überwachung zum Ziel hat (Pillen mit Sensoren u.ä.) ... und nebenbei lese ich über die Methode des Dan Sha Ri, die mir sehr zusagt. Minimalismus mit wenig Regeln, aber viel Gefühl für sich und andere.

Antwort ist heute folgende: Das was ist, paßt. Auch wenn es wie etwas Unvollkommenes erscheint, so ist es doch hochkomplex, so komplex, daß wir immer Zusammenhänge mißdeuten oder übersehen werden. In der Komplexität einen höheren Sinn erahnen zu können, annehmen und wertschätzen zu können, ist ein Geschenk. Selbstoptimierung unter Streß führt sich selbst ad absurdum. Ein leerer Tisch ist ein leerer Tisch, aber vermutlich noch sehr viel mehr als das. Wenn Du im Kleinen aufräumst und aussortierst, losläßt, gewinnst Du an Möglichkeiten, Energie und Klarheit. 

Faszinierend!

 

 

16.11.2017 um 20:00 Uhr

Kill process.

45 min "Mr. Robot", absolut außergewöhnliches Fernsehen.

Erst herzerweichend, dann spannend, sooo spannend. Man ist so dicht dran, es ist als würde man zwischen den Protagonisten stehen. Die Musik, die Sounds, Wahnsinn. 

Wieder was Neues, immer wird man überrascht.

Wow... das Ende der Folge. Das ist hart. So eine üble Sache.

Ein Schock.

Ein Meisterwerk.

 

09.11.2017 um 19:40 Uhr

Stay focused.

... in all dem Chaos...

Meine Güte. Jetzt geht es los. DAS war kraß.

Diese Kamerafahrten... wow.

Und die Musik, die Eastereggs, die Querverweise, die Effekte.

Was war in der Tüte, Du lieber Himmel????

So, genau wie Sam Esmail gehe ich jetzt zu Reddit und hole mir neue Ideen. ;-)

Ich weiß jetzt schon, wie sehr ich "Mr. Robot" vermissen werde, wenn die Serie vorbei ist.

Also, jetzt Reddit und dann Analyse der "Hintergrunddaten".

Bin noch geschockt...

"You just gotta breathe. Just let go. Get it done."

 

03.11.2017 um 12:57 Uhr

"You're all gonna be o.k."

*schonwiedertränchenwegwisch*

This made my day:

Die Duffer Brothers wurden im Kindergarten zurückgestuft wegen des Verdachts, daß sie bezüglich Sozialkompetenz zurückgeblieben seien, erzählten sie bei "Beyond Stranger Things".

Was sagt mir das? Niemals darf man Kinder unterschätzen. Diese Typen haben so viel erreicht und haben wirklich so viel Liebe in "Stranger Things" hineingebracht, so viel Verständnis für Kinder, "Nerds" im besonderen, alle Kids, die sich irgendwie ausgeschlossen fühlen... Je mehr ich den Machern der Serie zuhöre, desto mehr bin ich begeistert (obwohl ich "Stranger Things" ohnehin schon für perfekt hielt). Das Vorgehen, von den Schauspielern zu lernen, die Rollen an sie anzupassen und von ihnen gestalten zu lassen, finde ich absolut großartig. Man spürt das auch bei der Serie. So war z.B. Sean Astin anfangs nur als Sidekick geplant. Seine Rolle wurde aber umgeschrieben und mit mehr Gewicht und Tiefe versehen, weil er eben "er" ist. Dasselbe gilt für Joe Keery - zum Glück bekommt er Gelegenheit, seine Vielfältigkeit zu zeigen. Gaten Matarazzo ist mit Sicherheit der Liebling der Fans. Was für ein sympathischer Typ.

Der Tag ist echt im A..., weil ich so wenig geschlafen habe. Bin total kaputt... aber das hat mich jetzt echt aufgebaut.