S.F... wie in Science Fiction

04.02.2017 um 20:09 Uhr

Alieninvasion? (Ein Traum)

von: SweetFreedom   Kategorie: Skizzen

Mal wieder ein Traum.

Bin auf dem Feld. Ein riesiges Kriegsschiff taucht am Himmel auf. Es ist mit Kanonen in allen Formen und Größen bewehrt und aus allen Rohren wird geschossen. Die Stadt am Horizont leuchtet unter dem Beschuß.

Ich renne, renne, nach Unterschlupf suchend. In einer Senke kann ich mich verstecken, bin dort aber nicht allein. Ein paar Soldaten sind schon da. Ich schließe mich ihnen an.

... vergessen, irgendwas über die Alienphysiognomie, eklig...

Wache auf, nachdem ich wohl betäubt worden war... hänge in einer wahnwitzigen Konstruktion über den Wolken. Eine Gondelformation von hier bis zum Erdboden. In jeder Gondel sitzt ein Mensch. In der obersten befinde ich mich. Nur durch Zusammenarbeit und ausgeklügeltes Vorgehen schaffen wir es nach unten, ohne die Konstruktion zu sehr ins Trudeln zu bringen. 

In der Stadt. Die Aliens haben menschenähnliche Züge angenommen, ich sehe aber sofort, wer mir gegenübersteht. Funny, denke ich, Du siehst aus wie Jason Isaacs. Der Mann ist ja nicht unattraktiv. Leider muß ich nun zur Waffe greifen. Der angebliche Waffenstillstand behagt mir nicht. Ich bin mir sicher, daß dieser Typ gefährlich ist.

Ich habe, wer weiß woher, eine kleine Pistole. "Wie immer" ist meine Waffe mehrfach gesichert. Ich kann vieles einstellen, die Pistole verlängern. (Interessanterweise gibt es im RL wirklich Modelle mit ausklappbarem Anschlagschaft, wie ich jetzt weiß...) Eine Sicherung macht mir zu schaffen. Irgendwann habe ich komplett entsichert und schieße mehrfach.

Alien-Jason lacht nur, auch als ein Schuß seinen Brustkorb trifft. Er lacht, schüttelt sich, ist unversehrt.

Wir sind in einer großen Halle. Überall Menschen und Aliens. Ich akzeptiere die Lüge nicht.Der Waffenstillstand ist Fake. In meiner rechten Gesäßtasche spüre ich die kleine Pistole. Auch ohne sie anzusehen, weiß ich, daß sie knallrot ist.

Dann sitze ich neben einem anderen Menschen an einem Tisch, Jason-Alien gegenüber. Er sagt, er wolle uns alles beibringen, was er über die Erde wisse. Was soll das, will der uns veralbern? Er beginnt, einen Vortrag über Schmerzmittel mit entzündungshemmenden Eigenschaften zu halten. Jetzt wird's hier ganz verrückt. 

...

...

...

Mimi wacht auf und schreit. Ich bin auch wach. 

 

18.12.2016 um 09:53 Uhr

W. P.

von: SweetFreedom   Kategorie: Skizzen

Schade...

Ich trage seit einiger Zeit ein paar kleine Geschichten mit mir herum. Sci-Fi im weitesten Sinne, verquickt mit (logo) autobiographischen Sachen.

Es wird so viel geschrieben und kaum jemand hat mit Kurzgeschichten Erfolg. 40.000 Kurzgeschichtenschreiber in D, las ich, sollte das stimmen?

Ich fand meine Idee gut. Aber dann schaue ich eine nur spärlich vorangekündigte oder beworbene Sci-Fi-Serie auf Netflix, "The OA" und fühle mich klein...

Hmmm... Es kann nicht jede eine gefeierte Autorin werden und manche Stories scheinen in der Luft zu schweben, (wie mit Susan diskutiert) allgemeines Wissen zu sein...

Na ja, habe ohnehin zu wenig Zeit und andere Projekte auf dem Schirm. Vielleicht mach ich's trotzdem fertig und gucke mal, was noch kommt.


gefunden bei www.booyabase.de

 

19.10.2016 um 22:14 Uhr

Gunslinger

von: SweetFreedom   Kategorie: Skizzen

Schade, daß ich HBO nicht schauen kann (vielleicht doch irgendwie?) und schon lange keinen Vertrag mehr mit Sky habe. (Man kriegt uns nicht mehr in die Fänge. Ich mag Amazon Video und ich liebe Netflix, danach hört's ganz schnell auf.) 

"Westworld" interessiert mich aber sehr. 

Dieser Gunslinger - der bin ich, der "sind" wir, die User, die Abonnenten, die Zuschauer, die alles schon gesehen haben, alles kennen, aber doch Neues suchen, das ganze verstehen wollen, inspiriert werden wollen...

Ich schaue auch mal eine Staffel am Stück wenn man mich läßt. Der Drache sagt: Wenn Du Futter suchst und finden möchtest, mußt Du erstmal für 'ne Weile abstinent bleiben. Er hat recht. Hat er wirklich recht?

Ich bin mir der Schizophrenie des Systems bewußt. Bingewatching und philosophischer Anspruch passen oft nicht gut zusammen. Und nach dem Anschauen einer Staffel wartest du ein Jahr auf eine Fortsetzung, die du dann auch wieder verschlingst?

Höchst interessant sind die neuen Serienkonzepte. Da wird der Zuschauer einbezogen, angesprochen, um Hilfe gebeten, hinterfragt, abgebildet und gespiegelt, Global Players direkt kritisiert, die Religionen verteufelt, Wahrheiten ausgesprochen. 

Die großen Themen sind nicht neu, das WAS kennen wir, aber das WIE schlägt manch neue Kapriole. Du er-kennst dich selbst und erkennst die Kulissen als solche, das Spiel, das Dich von bedeutenden Fragen ablenken soll. 

Die neuen Konzepte haben deshalb einen faden Beigeschmack, so interessant sie auch zu sein scheinen. Es könnte sein, daß der Zuschauer originelle Zugänge nicht nur fasziniert beobachtet, durch den Kauf legitimiert und auf irgendeiner Metaebene analysiert. Es könnte passieren, daß er darüber hinaus noch eine Ebene aufmacht und ALLES durchschaut... 

KÖNNTE??? 

'Kauft auch unsere neue Idee.'  

Hahaha... Ich glaube, wir sind doch alle diese Androiden, deren Programme noch gut funktionieren. Ab und zu flammt etwas auf, du fragst dich, ob dein Hamsterrad wirklich deins ist... doch steigst gleich darauf wieder ein und strampelst dich ab... solange dir Serie und Film noch Futter bieten für gedankliche Eskapaden...

Es wird Zeit, noch besser hinzuschauen. Was braucht man? Zeit. Es ist genug da davon, aber unsere Prioritäten spielen nicht uns selbst in die Hände, sondern jedem, der möchte, daß alles so bleibt wie es ist.

Intuition braucht Zeit außerhalb des Hamsterrads. Die Prioritätenliste kann modifiziert werden. Du wirst in deinen 100 Jahren das Rad nicht neu erfinden, aber Du kannst Dir vielleicht ein paar hübsche Effekte ins Drehbuch schreiben?! Und vor allem: Du kaufst vielleicht etwas, aber wirklich ab-kaufen mußt Du es ja noch lange nicht, oder?


- über screenrant.com -

10.02.2015 um 11:23 Uhr

Erklärungen

von: SweetFreedom   Kategorie: Skizzen

Kurze Skizze...

"Wie? Integration in das Körperbild? Das mußt Du genauer erklären", sagt er.
Ich darauf: "Gar nichts muß ich. Es ist wie es ist. Erkläre Du mir doch mal, wie Dein Smartphone funktioniert. Ach, übrigens, jedes Werkzeug, ob Faustkeil oder Smartphone, Feuerstein oder Pistole, wird in das Körperbild des Menschen integriert."
"Und was ist dann das neue dabei?"
"Daß diese Waffe, die wir hier haben, nur funktioniert, wenn der Mensch sie zur Verteidigung benutzen will. Intention reading, das ist das neue. Und vielleicht noch einige Features an der Waffe selbst, ihre Wandelbarkeit…"
"Wie willst Du das denn darstellen, Du mußt das erklären…"
"Ich muß gar nichts. Heinlein erklärt mir doch auch nicht, wie eine Zeitmaschine funktioniert, oder?"


10.02.2015 um 11:20 Uhr

Zehn

von: SweetFreedom   Kategorie: Skizzen

Ein Traum, schnell runtergeschrieben am 22.09.2014...


Ich betrete die Zeitschleuse.
Die Schleuse an sich ist ein großer, langer Raum mit einem Rolltor auf der einen Seite, sie erinnert an eine Garage oder die Einfahrt einer Waschstraße.
Schaust du in diesen Raum, siehst du: nichts. Kein Inventar, keine krassen Apparaturen, keine Kabel, keine Geräte. Nur ein schlichter Betonklotz mit Rolltor, der an das Forschungsgebäude grenzt.
Ich bin vielleicht "zu spät dran". Es kann sein, daß mich auf der anderen Seite die eine oder andere Überraschung erwartet.
Rein, das Tor schließt sich, ohne daß ich einen Schalter betätigt hätte. Der Übergang passiert unmerklich. Das hat mich schon immer fasziniert. Man könnte glauben, du schließt kurz die Augen und alles ist so wie noch vor wenigen Sekunden.
Aber plötzlich ist da eine Tür zu einem Raum hinter der Schleuse. Auch dieser Raum ist leer. Das ist gut, sehr gut. Sie haben es noch nicht bis hierher geschafft. Die Schutzmaßnahmen greifen noch. Vielleicht gelingt mir die Rückkehr.
Die nächste Tür, der Forschungstrakt. Fast wie in der "Gegenwart". Es riecht muffig. Es ist ganz still. Ich muß das Labor erreichen. Gang A, A+, fast da.
Dann - nein, alles zu spät. Wir haben es vermasselt. Ich stehe im Chaos.
Die Kühlschränke sind offen, die Kühlräume auch, alles ist verwüstet. Ein Bombeneinschlag hat das hier angerichtet, so sieht es aus. Aber es war keiner, ich weiß zu gut, wer dafür verantwortlich ist. Ich will ihnen nicht begegnen. Ich brauche jetzt die Unterlagen, sonst ist alles vorbei. Warum nur habe ich ja gesagt, warum? Jeder andere hätte das hier machen können. Oder?
Ich weiß, wie sie ticken. Und ich habe mich nicht getäuscht. Direkt in der Mitte des Raumes, wenige Meter von meinem Ziel entfernt, hängt einer von der Decke. Seine Tentakeln haben irgendwas in der Mache, Mensch, Tier, überall Blut. Ich will nicht genau hinschauen, ich muß vorbei, unter ihm durch, zum Schrank da drüben.
Wieviele werden hier sein? Schaffe ich das?
Laß mich, Du Vieh - ich habe meine Waffen gut zu beherrschen gelernt in den letzten Jahren. Ich schlitze, schneide, brenne, kämpfe mich frei. Du kriegst mich nicht. Ich bin Dir ein paar Jahrzehnte voraus. Trotzdem ist hier etwas, in dem Labor unserer "Eltern", das wir dringend brauchen. Das letzte Exemplar, keine Kopie existiert, kein digitalen Abschriften. Mist, der Anzug hat was abbekommen. Aber die Schleuse ist intakt, der Dekontaminationsraum auch. Ich schaffe das.
Ich hab's. Das Röhrchen, in die Brusttasche. Keine Zeit nachzuschauen. Nur raus, immer nur schnell, aber nicht zu schnell. Nicht rennen. Im Labor nicht rennen. Ja ja... Der Boden ist klitschig. Ich rutsche ab und zu aus. Aber ich schaffe das.
Der Vorraum, Dekontamination, grelles Licht, nur wenige Sekunden. Das Loch im Anzug ist nun egal. Es klappt. Ich kann gehen. Zurück in die "Gegenwart", zurück mit der Formel. Geschafft.
Das Tor rollt hoch... ich erwarte, die gewohnte Umgebung zu sehen. Die Kollegen in ihren Anzügen, die vielen kleinen Baustellen, unsere mobilen Einheiten, sogar das Picknick da drüben auf der Wiese... Sie schicken dich in die Hölle und trinken noch einen Algensaft auf Dich, wenn du weg bist. Diese Spackos. In solchen Momenten fallen mir alte Begriffe und Sprüche ein. Der Mensch ist schon lustig.

Ich stehe am Rand eines Vulkans. Die Zielparameter, meine Koordinaten. Hatte alles doppelt gecheckt, vor der Abreise. Die Schleuse steht als die letzte menschliche Spur auf einem Feld aus Lava. Sie wird nicht lange standhalten.
Ich habe nur eine Chance. Zurück. Nur zwei Koordinatenpaare. Hier keine Änderungen mehr. Hier verglühen oder sich "drüben", "damals" fressenlassen. Na, so schnell stirbt sich's nicht. Die werden sich ihre Saugnäpfe an mir verbrennen.
Wer ist da noch? Muß überlegen. Das Datum... Doch, da müßten noch...
Los jetzt...