S.F... wie in Science Fiction

16.11.2017 um 20:00 Uhr

Kill process.

45 min "Mr. Robot", absolut außergewöhnliches Fernsehen.

Erst herzerweichend, dann spannend, sooo spannend. Man ist so dicht dran, es ist als würde man zwischen den Protagonisten stehen. Die Musik, die Sounds, Wahnsinn. 

Wieder was Neues, immer wird man überrascht.

Wow... das Ende der Folge. Das ist hart. So eine üble Sache.

Ein Schock.

Ein Meisterwerk.

 

09.11.2017 um 19:40 Uhr

Stay focused.

... in all dem Chaos...

Meine Güte. Jetzt geht es los. DAS war kraß.

Diese Kamerafahrten... wow.

Und die Musik, die Eastereggs, die Querverweise, die Effekte.

Was war in der Tüte, Du lieber Himmel????

So, genau wie Sam Esmail gehe ich jetzt zu Reddit und hole mir neue Ideen. ;-)

Ich weiß jetzt schon, wie sehr ich "Mr. Robot" vermissen werde, wenn die Serie vorbei ist.

Also, jetzt Reddit und dann Analyse der "Hintergrunddaten".

Bin noch geschockt...

"You just gotta breathe. Just let go. Get it done."

 

03.11.2017 um 12:57 Uhr

"You're all gonna be o.k."

*schonwiedertränchenwegwisch*

This made my day:

Die Duffer Brothers wurden im Kindergarten zurückgestuft wegen des Verdachts, daß sie bezüglich Sozialkompetenz zurückgeblieben seien, erzählten sie bei "Beyond Stranger Things".

Was sagt mir das? Niemals darf man Kinder unterschätzen. Diese Typen haben so viel erreicht und haben wirklich so viel Liebe in "Stranger Things" hineingebracht, so viel Verständnis für Kinder, "Nerds" im besonderen, alle Kids, die sich irgendwie ausgeschlossen fühlen... Je mehr ich den Machern der Serie zuhöre, desto mehr bin ich begeistert (obwohl ich "Stranger Things" ohnehin schon für perfekt hielt). Das Vorgehen, von den Schauspielern zu lernen, die Rollen an sie anzupassen und von ihnen gestalten zu lassen, finde ich absolut großartig. Man spürt das auch bei der Serie. So war z.B. Sean Astin anfangs nur als Sidekick geplant. Seine Rolle wurde aber umgeschrieben und mit mehr Gewicht und Tiefe versehen, weil er eben "er" ist. Dasselbe gilt für Joe Keery - zum Glück bekommt er Gelegenheit, seine Vielfältigkeit zu zeigen. Gaten Matarazzo ist mit Sicherheit der Liebling der Fans. Was für ein sympathischer Typ.

Der Tag ist echt im A..., weil ich so wenig geschlafen habe. Bin total kaputt... aber das hat mich jetzt echt aufgebaut.  

 

30.10.2017 um 22:04 Uhr

"I could eat a whole bowl of nougat."

Brrr... Nougat spielt bei "Stranger Things 2" eine besondere Rolle. Das werde ich wohl so schnell nicht mehr vergessen. 
Ich bin ja eigentlich nicht so der Horror-Gucker, aber wenn er so perfekt inszeniert daherkommt wie hier, ist man einfach gefesselt.  
 
Sehr gruselig ist sie schon, die zweite Staffel, aber auch:
- total spannend
- ab und an witzig
- voller liebenswerter Figuren (Brett Gelman z.B. ist so cool) 
 
S1 und S2 sind mindestens gleichwertig, S2 ist vielleicht noch etwas besser bei der Charakterentwicklung, S1 fand ich vor allem wegen der neuen Ideen gut.
S2 spielt im selben "Universum", erklärt aber mehr als es S1 getan hat.
 
Insgesamt eine klasse Serie, die man einfach so schnell wie möglich durchschauen möchte, weil man hofft, daß doch wieder alles gut wird... Aber zum Ende sage ich hier gar nichts. ;-)
 

26.10.2017 um 21:49 Uhr

Balance is key.

Danke, danke, danke.

Kunst kommt nicht von "können", sondern von MÜSSEN.

"Mr. Robot" ist ein Gesamtkunstwerk, das einfach begeistert.

S3E3 erklärt so vieles. Man bekommt so viele Antworten. Und diese sind wieder verpackt in eindrucksvolle Kamerafahrten, interessante Dialoge (kleine Turns). Nette Leutchen sehen wir wieder (hab mich sehr gefreut, aber nein, nein, das ist kein Spoiler), die Musik ist der Oberhammer und so mancher "Spezial-Effekt" kommt noch dazu. S1 und S2 werden verbunden, aufgefüllt, kommentiert.

Diese Folge hat mich nicht so sehr umgehauen wie E1 und E2, aber ich empfinde sie als sehr wertvoll, weil ich nun alles Vorangegangene in neuem Licht sehen kann. Continuity-Fehler gibt es hier keine.   

Kunst kommt von: Es umsetzen, es wahrmachen, materialisieren. Hier werden neue Maßstäbe gesetzt.

 

19.10.2017 um 21:18 Uhr

New Sensation

"Mr. Robot" Staffel 3 geht in E2 unglaublich gut weiter.

Jede Woche eine "new sensation", tolle Ideen, Kameraeinstellungen, die einfach genial sind, Musik aus verschiedensten Jahrzehnten, so passend, so cool.

Wenn "Mr. Robot" die Innovation ist, dann ist "Discovery" das Altbekannte.

Auch in E5 ist die Serie nicht in der Lage zu überraschen. Selbst Konzepte wie Humanität oder Tierliebe werden eindimensional und laaaangweilig präsentiert. Mit Doug Jones hat man einen tollen Darsteller für Saru gefunden - und läßt sich jede Gelegenheit entgehen, eine neue Spezies interessant darzustellen. Zu traurig.

Zwei Seiten der Medaille. Zwei "writers' rooms", in einem Genialität, beim anderen frage ich mich wirklich, was die nehmen, vor allem, ob sie oft Egoshooter spielen. Abgebrüht. Das ist das Wort. Abgebrüht und herzlos sind diese Leute.

Du denkst Dir: Echt jetzt? Wird es jemals etwas geben in dieser Staffel, das mir auch nur ein bißchen Respekt abverlangen könnte? Star Trek? Ehrlich? Nein. Ihr fliegt doch nur herum, wo wir alle schon viel zu oft gewesen sind und dann labert Ihr was von kreativen Ergüssen... Es ist einfach nur lächerlich. 

"Mr. Robot" dagegen läßt die Gänsehaut 50 Minuten lang tanzen. SO muß Fernsehen sein. 50 Minuten Abenteuer, Spannung, Überraschung. Du sitzt da und sagst: Was? Haben sie das wirklich getan? Und Du merkst beim ersten Schauen schon, wow, Symmetrie, da, da stimmen wieder Musik und Handlung sinngemäß überein, ach ja, da, wie eine Antwort... Und diese Darstellung, gab es das vorher schon einmal? Du analysierst nebenbei schon. Beim zweiten Durchlauf konzentrierst Du Dich ganz auf die Stilmittel und entdeckst noch mehr, da sind im Hintergrund Hinweise, Hintergrundgeräusche gibt es auch. Unglaublich, was DIESE Autoren machen.

Pfff... Wieder eine Woche warten... und sich drauf freuen... analysieren und Reddit lesen...

Prima. 

Krista, wunderbar gespielt von Gloria Reuben

Photo: Peter Kramer/USA Network


13.10.2017 um 17:15 Uhr

Stummschalttaste für das Leben.

Oh wow!!!!!!!!!!!1

Mr. Robot S3E1. In meinen Augen bisher eine der besten Folgen.  

Unglaublich toll gespielt von allen, eine sowas von aufwühlende Ansprache durch Elliot, überraschende Wendungen, die manchmal gut-, manchmal echt wehtun, Einreißen der 4th wall wieder einmal so großartig umgesetzt...

Danke, Sam Esmail, für dieses wahnsinnige Erlebnis! Besser geht es nicht.

*tränchenwegwisch* 

 

Jemand auf reddit fragte: Is life really worth living in-between two Mr. Robot episodes?

(Seitdem die imdb-Foren down sind, wird's so schwierig, gute Diskussionen zu finden. moviechat.org ist ganz still, Reddit mag ich eigentlich nicht, aber da gibt es wenigstens Fans.) 

Hmmm... ich hätte schon gerne Zeitreisen, nicht nur in Mr. Robot... (Sam Esmail said NO.)

Na ja, dann gibt es was, auf das man sich freuen kann. Und da ich nun weiß, WAS passiert, kann ich ja noch besser darauf achten, WIE es dargestellt wurde und nach Easter Eggs suchen gehen. Da gibt es sicherlich einige... zuerst das Shirt und dann...

:-)

 



Screenshot S3E1; USA Network
Bobby Cannavale als Irving, eine wunderbare Figur!

"When we lose our principles, we invite chaos."



24.09.2017 um 15:02 Uhr

Zeitreisen mal anders...

"Nain" ist eine tolle koreanische Serie von 2013, die mehrere wunderbare Elemente vereint:

Sie hat den Erzählstil, die imaginären moralischen Zeigefinger und die schöne Romantik eines K-Dramas. Dazu kommt dann noch der Plot, der sich ganz neu mit dem Thema Zeitreisen auseinandersetzt.

Einmal verstanden und akzeptiert vom Zuschauer, hat das Konzept der Serie viele Vorteile gegenüber der herkömmlichen Auffassung von Zeitreisen. Hier ist es nämlich so, daß der Protagonist mithilfe von Räucherstäbchen jeweils genau 20 Jahre in die Vergangenheit reisen kann. Durch die Reisen ausgelöste Änderungen der Vergangenheit manifestieren sich in der Gegenwart dann auch erst genau nach 20 Jahren, sodaß man quasi live diese Veränderungen verfolgen kann. Zuerst ist das sehr merkwürdig zu sehen und erscheint unlogisch, aber nach und nach liebt man diese Art der Darstellung immer mehr.

Und nun ist es wieder vorbei... :-( Die Serie ist so spannend und eindringlich dargestellt, daß ich sehr mitgelitten habe. Die gesamte Prämisse und das Fazit sind sehr schön. Die Schauspieler leisten Wahnsinnsarbeit, vor allem der unglaublich wandelbare Dong-hwan Jeong, der mir in "Night Light" schon so gut gefallen hatte. Aber auch die Hauptdarsteller um Jin-wook Lee sind extrem gute Schauspieler, die keine Worte brauchen, um einen zu Tränen zu rühren. 

Netflix hat einiges an K-Dramen im Programm. Jetzt sieht es erstmal mau für mich aus. "Stranger" (Forest of Secrets) hat mich an die Angel gekriegt. Eine ganz besondere Geschichte mit x Twists und Turns und extrem sympathischen Hauptdarstellern. "Let's eat" war klasse, richtig Food Porn, "Night Light" sehr interessant mit all den Intrigen (das Ende etwas seltsam, vermutlich für die Zuschauer verändert), "Bad Boys" ist so toll gemacht, mir aber zu brutal. "Nain" ist bisher die schönste Perle gewesen. Eine ganz eigene Seriengattung und sucht ihresgleichen.

 


Originaltitel:  "Nain: Ahob Beonui Shikan Yeohaeng"

 

27.07.2017 um 21:32 Uhr

What's Your legacy gonna be?

Fünf Staffeln "Falling Skies", geschafft. Nach drei oder vier Jahren!

Na, die "2nd Mass." wächst einem da schon ans Herz, auch wenn die Serie ab und an unglaublich dumme oder furchtbar patriotische und pathetische Szenen hat.

Die Fehler sind gleichzeitig der Grund, warum ich's mir weiter angetan habe. Manchmal tut's gut, in dieses Universum abzudriften. 

 

08.05.2017 um 11:33 Uhr

Herzklopfen

Ha, das paßt irgendwie:

Verkabelt mit Langzeit-EKG herumliegen und "Sense8" gucken. ;-)

S2 E1 war unerträglich "nackt" und auch der Rest der Staffel 2 scheint wieder so einige Slow-Motion-Porno-Szenen zu haben. Ja, Lana, wir wissen es. Wir, die wir das schauen, mußt Du nicht mehr überzeugen. Du kannst den Holzhammer wieder einstecken.

Aber! Was Lana und Co. auch mit In-brunst (tolles Wort) zeigen, sind die Schönheit der Erde, ganz viel Idealismus und den Glauben an uns, den Homo Sapiens, trotz seiner Fehler.

 

 

"Sense8" ist an vielen Stellen echt weit over the top. Aber was dahintersteckt, was das alles soll, das kann man mit-fühlen, als sei man Teil des Clusters. Und wenn man sich den organisatorischen Aufwand überlegt - acht Schauspieler in acht (nee, viel mehr) Locations der Erde in wechselnden Kombinationen... Ich wiederhole mich wohl. 

"Sense8" liegt eine der besten Prämissen der letzten Jahrzehnte zugrunde. Es gibt auch in S2 geniale Ideen, ganz tolle Bilder zu sehen. Manchmal sind es die kleinen Dinge, kleine Szenen, die ich am meisten mag.

Die Hauptstory hat eine schöne Entwicklung erhalten. Es geht spannend und interessant weiter und für S3 sehe ich auch Potential. 

 

 

 

 

 

"I"m slowly dying of surviving." 

Sagt mir was. 

 

01.02.2017 um 08:26 Uhr

Hier geht's nur darum: R.E.M. - Traumhaft

"Falling Water" ist wunderbar.

Es ist was ganz eigenes, aber erinnert:

- wegen der besonderen Verbindung mehrerer, unterschiedlicher Individuen an "Sense8"

- durch die Präsentation einer neuen Theorie über die Welt z.B. an "Stranger Things"

- weil es so herrliche Kunstwerke zeigt und traumhafte Bilder enthält, eine originelle Erzählstruktur hat, an "The OA" 

- schließlich ganz viel an "Inception", weil man doch etwas aufpassen und nachdenken darf.