Heiderama

12.06.2006 um 12:21 Uhr

Die Erfindung des Rads

von: sjAlfur

Als 1329 der letzte römische Kaiser auf seiner Flucht auch nach Schneverdingen kam (er war da schon sehr alt, aber das fällt in der Saison dort nicht weiter auf), brachte er eine neue Technologie mit sich: das Rad.



Ein findiger Bauer aus Zahrensen, der es leid war, die Besoffenen jedes Wochenende einzeln von seinen Feldern zu ziehen, konstruierte damit eine der wichtigsten Innovationen der Stadt: die Kutsche. (Heutiger Verwendungszweck: Deportation der Touristen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Straßenreinigung.)



Die anschließend erfolgte Kutschrundfahrt brachte die Gäste der Stadt zu den aufregendsten Attraktionen im Umfeld der Stadt. Ins Pietzmoor, in dem die Heberer damals schon ihre Kriegsgefangenen aus Schülern opferten...



Sie hatten Glück, es war nicht viel los an diesem Tag...

30.08.2005 um 15:59 Uhr

Sightseeing downtown

von: sjAlfur



Nach den Pflichtterminen im Rathaus (Stadtbucheintrag, Grundsteinlegung, Kriegserklärung, etc.) stand die Besichtigung des Stadtbrunnens auf dem Programm.



Dieses kulturell bedeutende Kleinod zeugt von der großen Vergangenheit der Stadt, als vor der Kulisse eines wasserspeienden Baumes die Schneverdinger Riesen (deren Namen nicht genannt werden dürfen) innerhalb eines Sommers die Hanse, den Kaiser und die Gebühreneinzugszentrale mit großen Findlingen in ihre Grenzen verwiesen.



Gestaltet wurde der Brunnen vom größten Sohn der Stadt, dem international anerkannten Künstler Knut Anfassensen, der noch heute - mittlerweile in Würde steinalt geworden - in seiner Lieblingskneipe neben Woolworth dem "Flair" sitzt. Hier ein Jugendfoto aus der intensivsten Schaffenszeit des Künstlers:



Nach dem kleinen Abstecher ins Anfassensen-Museum im Hinterzimmer des "Flairs", war Zeit für einige Einkäufe folkloristischer und pitoresker Ware auf dem Schneverdinger Markt.


30.08.2005 um 15:40 Uhr

Offizielles Repräsentantentreffen

von: sjAlfur

Der erste Höflichkeitsbesuch galt der Hauptrepräsentantin der Stadt, der Heidekönigin. Da diese jedoch aufgrund eines wichtigen Meetings mit der Wurst-, Zwiebel- und der Kräuterkönigin in Camp David weilte, sprang ein Double ein, dass alle Qualitäten der Heidekönigin täuschend echt umsetzte.



Als Wein- und Baguettekönigin der Stadt Montpellier, kam die Zusammenkunft zwischen Nathalie Bidot und der Heidekönigin einem Gipfeltreffen von transnationaler Gewichtigkeit gleich. Schwerpunkt der Gespräche waren die Importverordnungen für französischen Wein nach Deutschland (als Gastgeschenke).



Earl Grey, der die Heidekönigin auf einen Tee zu Gesicht bekam, war die etwas steife Haltung der Gastgeberin aus soziokulturellen Similaritäten gewogen.



Bling Bling nutzte das Treffen hingegen für einige Erinnerungsfotos, um ihren Eltern zu zeigen, wie die Menschen in anderen Ländern aussehen: grau hauptsächlich...

13.08.2005 um 15:00 Uhr

Ankunft

von: sjAlfur


Um 10:27 Uhr MEZ traf der Stratforder Zug der Trans-Ärmelkanal-Linie (TÄL) im Schneverdinger Hauptbahnhof ein. Sichtlich erfreut entstieg Earl Grey der Heidebahn auf der Suche nach neuen Absatzmärkten für seine Fliegenfisch-Technologien.


Der "Osaka Bullet Train" betitelte Direktexpress aus Kobe (über Irkutsk, Bukarest und Wolterdingen) traf nur zwölf Zugeinfahrten später um 11:03 Uhr an Gleis zwei ein. Der Schritt aus dem Zug war zugleich Bling-Blings erster Schritt in eine andere Kultur.


Aus dem wesentlich näherliegenden Frankreich traf kurz darauf vor dem Hauptgebäude des Hauptflügels des Hauptbahnhofs ein Taxi mit Französischem Kennzeichen ein. Nachdem Nathalie Bidot für sich positiv auf den Stand des Taxometers eingewirkt hatte, konnte der Aufenthalt beginnen...

12.08.2005 um 16:08 Uhr

Schneverdinger Austauschstudentenförderung mit neuem Programm

von: sjAlfur

Dieses Jahr war es wieder so weit, die Stadt Schneverdingen lud drei Studenten aus ihren internationalen Partnerstädten ein. Die drei wurden bei einem komplexen Talentwettbewerb ausgewählt, und der Schneverdinger Bürgermeister war persönlich in der Jury vertreten.

Earl Grey, aus der englischen Partnerstadt Stratford-upon-Avon, zeichnete sich durch einen einzigartigen und höchst ökonomischen Beitrag für das traditionelle Fliegenfischen aus. Der Schneverdinger Bürgermeister zeigte sich sehr interessiert, als Grey die Vorteile seiner Erfindung vorstellte.

Nathalie Bidot hatte sich an sich schon für die Förderung der Stadt Schneverdingen qualifiziert, denn als Wein- und Baguettekönigin ihrer Stadt Montpellier wurden ihre Talente schon längst offensichtlich. Trotzdem ließ es sich die ambitionierte Studentin der Önologie (Weinbau) es sich nicht nehmen eine eigene Arbeit einzuschicken. Bidot überzeugte mit einer selbstgebackenen Weinpastete im Baguettemantel nach eigenem Geheimrezept.

Bling Bling als einzige Teilnehmerin außerhalb Europas schickte ihre stimmungsvollen Fotos über Naturerlebnisse in der Wirtschaftsmetropole Kobe ein. Der Stadt Schneverdingen bereitete es eine besondere Freude der Japanerin diese Reise zu ermöglichen, denn sie hatte bisher noch nicht mal die Grenzen ihres Stadtteils verlassen und zeigte trotzdem eine starke Sensibilität für Naturerfahrungen.