When reality hits you hard...und es geht doch immer weiter

12.02.2007 um 14:23 Uhr

*seufz*

von: Sadeyes

Nu hab ich ihn endlich doch heute gesehn (obwohl ich mir ja fest vorgenommen hab, mir das aus dem Kopf zu schlagen) und mein armes Herz hat doch wieder wie verrückt angefangen zu klopfen. Er sieht heut auch mal wieder zu gut aus *träum*
Leider scheint er es sich allerdings nun in den Kopf gesetzt zu haben, mich nicht mehr zu beachten - und das wesentlich erfolgreicher als ich - denn er hat nicht einmal hier in meine Richtung geschaut.

Warum, warum, warum? *seufz* Gedanken und Gefühle abschalten, wenn das mal so einfach wäre...

12.02.2007 um 00:47 Uhr

*wutschnaub*

von: Sadeyes

Ich hatte mal wieder ein "wunderschönes" Telefonat mit meinem Mann. Würden sie mich nicht auch irgendwie unter Druck und negativen Stress setzen, den ich derzeit mit meinem defekten Verdauungssystem gar nicht gebrauchen kann, wäre ich ja schon fast dankbar für diese Gespräche. Erinnern sie mich doch immer wieder daran, was es für ein Segen ist, alleine zu sein. Zumindest um Längen besser, als mit jemandem zusammen zu sein, mit dem es nicht wirklich paßt.

Und irgendwie werden diese Gespräche immer "schöner". Kapiert er denn nicht, dass ich nur meine Ruhe vor ihm haben mag. Ich will nichts, aber auch gar nichts von ihm. Weder sein Geld (was eh nur in seiner Einbildung existiert) noch sonst irgendwas. Am liebsten wäre ich geschieden und wäre das Haus und ihn los und er soll meinetwegen mit seiner Neuen happy werden, wenn er es denn auf die Reihe bekommt.

Er hat doch gar keine Ahnung... weder vom Leben, noch von Beziehungen, noch nichtmal von sich selber. Oder wie ist es zu erklären, dass er kaum Hobbies hat und nicht viel mit sich anzufangen weiß?

Aber nein, ich bin mal wieder die Böse, die schuld ist an der Trennung. Die das alles so gewollt hat. Wo er doch soooo nett war mich zu heiraten?! Allein bei diesem Satz kommt mir ja echt die Galle hoch? Was soll das denn bitte heißen, er war so nett mich zu heiraten? Hat er mir damit mein Leben gerettet, mich vor irgendwas bewahrt oder hatte ich auch nur irgendeinen Vorteil davon? Überhaupt nicht... er hätte mich mit dieser "Nettigkeit" auch ruhig verschonen können.

Und natürlich lebe ich mal wieder in einer Traumwelt und bin nicht bereit, auch andere Dinge zu akzeptieren. Das, weil für mich eine Beziehung aus geben und nehmen, auf aufeinander verlassen, auf auf den anderen zählen können, wenn es einem schlecht geht, besteht. Wenn es für ihn so nicht ist, dann ist das in Ordnung, aber dann muss er einsehen, dass es zwischen uns einfach nicht gepaßt hat. Sowas ist etwas so fundamentales, dass ich da meine Meinung nicht einfach ändern kann. Ich kann nicht mit einem Mann zusammen leben, der mir gegenüber sich völlig gleichgültig verhält, der mir sagt, dass ich zu dick bin (ich bin nicht dick), in Kleidern und Röcken scheiße aussehe (stimmt auch nicht) und dass ich ein Jammerlappen bin, nur weil ich mich beschwere, wenn es draußen regnet und ich Halsschmerzen habe und deswegen möglichst schnell wieder ins Trockene will.

Und natürlich gehöre ich zu den Menschen, die ja so unberechenbar sind. Was hat er gesagt? Das einzigste verlässliche wäre an mir, dass ich absolut unberechenbar wäre und man nie wüßte, wie ich reagiere, blablabla...

Dass D mich nur verarscht hat, konnte er sich dann auch nicht verkneifen und hat das ganze noch damit getoppt, dass er meinte, ich hätte finanziell so toll von ihm profitiert (ich habe 3 Jahre lang SEINE Schulden mitabbezahlt). Denn ich habe ja lauter neue, schöne Möbel in meiner Wohnung, die ich von seinem Geld gakauft hätte. Dass ich nicht lache... er wollte damals ja alle meine Möbel behalten und dafür hat er mir natürlich Geld geben müssen. Von dem Geld plus meinem eigenen Geld, habe ich mich hier eingerichtet... und nein, nichts Besonderes in dem Sinne.

Wie kann man nur von was weiß ich was so zerfressen sein. In allem nur böses und schlechtes sehn. Außer in dem, was er tut?

Er muss mich nicht verstehen, dass hat er noch nie. Und wenn er mich auch nicht respektieren kann, dann soll er mich doch bitte wenigstens einfach in Ruhe lassen. Ich bin nicht sein Geldesel und ich habe auch keine Lust, sein Leben zu retten. Das kann seine Freundin tun, aber am besten macht er das mal selber....

09.02.2007 um 01:16 Uhr

Wenn man seinen Kopf am liebsten gegen eine Wand hauen will...

von: Sadeyes

...wegen Gedanken, die man lieber nicht haben sollte. Wo man genau weiß, das ist nicht gut und kann zu nix Gescheitem führen.... Warum kann man da nicht genug Verstand einschalten, um die Finger davon zu lassen?

Besser endlich versuchen zu schlafen... *seufz*

08.02.2007 um 17:08 Uhr

Und es gibt sie alle noch...

von: Sadeyes

Die Zeit vergeht, meine Haare werden immer länger, aber es gibt sie alle noch. All die Männer, von denen ich hier mal geschrieben habe. Alle - bis auf D. Das ist mir gerade aufgefallen...

Also... *grübel* Da wäre zuerst mal M, mit dem ich immer noch losen Kontakt habe. Wir schreiben uns in unregelmäßigen Abständen und hin und wieder sehen wir uns auch mal. Ist alles nett und lustig und ich mag ihn wirklich gerne. Vor allem, weil es einfach immer außergewöhnlich ist. Mit ihm erlebt man einfach was. Aber mehr ist von meiner Seite nicht mehr...

Dann gibt es P, mit dem ich mich nach wie vor gut verstehe und auch privat haben wir noch Kontakt. Leider geht es ihm ähnlich wie mir - nur noch viel schlimmer... Seit Wochen ist er nun schon mit unerklärlichen Schmerzen zu nicht viel mehr fähig. Eine richtige Erklärung hat noch kein Arzt gefunden. Schlimm ist das - und Sorgen mach ich mir schon um unseren Hübschen.

T - wir sind Freunde. Enge Freunde. Freunde im Kuschelmodus. Wir erzählen uns vieles, albern rum, sind füreinander da - irgendwie. Hin und wieder treffen wir uns. Und schön ist das allemal... sehr harmonisch... Manchmal denke ich, wir sind sowas wie "Ersatzpartner" füreinander. Aber warum auch nicht?! Wir tun ja niemandem damit weh!

Und R *smile* ...die Wette von damals... Er, der mir hier immer wieder über den Weg schneit. Der Mann mit der unglaublichen Ausstrahlung. Und obwohl es bald ein Jahr ist, gefällt er mir noch immer so gut wie damals. Und noch immer gibt es diese Blicke, ein paar Worte. Mal mehr, mal weniger... Und letztens hat er tatsächlich versucht - irgendwie - mich anzusprechen. Mehr überrascht hätte ich nicht sein können... Mr R wie Reserviert auf Gesprächssuche...

Und letztendlich habe ich seit langer, langer Zeit das erste Mal wieder meine Träume gefunden. Tagträumereien, Nachtträumereien, nicht real, aber ein Lächeln zaubernd....

02.02.2007 um 20:53 Uhr

Wie besiegt man die Angst?

von: Sadeyes

Es gibt so vieles, was nicht einfach ist. Aber mit am schwersten ist es sicher, seine Ängste zu besiegen. Ängste vor realen Dingen, lassen sich sicher leichter beseitigen, indem man sich ihnen stellt. Zum Beispiel meine Flugangst... ich hab nen Heidenrespekt vor den Dingern, auch Flugzeuge genannt. Und was hab ich davor geschlottert auch noch alleine zu fliegen. Aber - Augen zu und durch hilft bei sowas tatsächlich.

Meine derzeitige Angst ist aber nicht real bzw nicht wirklich. Am Anfang war es nur hin und wieder das Gefühl, einen Stein im Magen liegen zu haben. Dann kam irgendwann die Übelkeit und wieder später die Schmerzen. Ein paar Tage daheim waren absolut nutzlos. Erste Tests haben absolut nichts ergeben. Vermutungen hier, Vermutungen da... All die Wochen hindurch war ich eigentlich ganz ruhig. Das ist doch nur ein bissel Übelkeit... geht sicher bald wieder weg. Aber es geht nicht weg und aus Tagen werden Wochen und aus Wochen werden... Und nun denke ich, was wenn es gar nicht mehr weggeht, wenn sie nicht finden, woran es liegt. Oder wenn sie es rausfinden und es etwas ganz Schlimmes ist. Etwas, woran ich lieber gar nicht denken mag... Was, wenn man immer denkt, dass man gesund ist und noch ewig viele Jahre vor sich hat, um das Leben zu gestalten, um was zu erleben? Was wenn man eines Tages gesagt bekommt, dass man schon anfängt in die Zielgerade einzulaufen?

Ich habe keine Angst, etwas versäumt zu haben. Aber ich hätte Angst, nicht mehr genug Zeit zu haben, um die Dinge zu erledigen, die ich erledigt haben muss, haben möchte. Gibt es Dinge, die ich ausgesprochen haben muss? Das Leben ist wohl eines der Dinge, die wir so selbstverständlich nehmen, obwohl wir wissen, dass es jeden Tag vorbei sein könnte, auch wenn es unwahrscheinlich ist. Ich gehe jeden Tag davon aus, dass dieser Tag einer von noch tausendes ist, den ich erleben werde. Aber was, wenn das alles gar nicht so ist...