Ich bin nicht mehr in meinem Körper zuhause. Zumindest nicht immer. Nicht, wie es sein sollen. Dinge verschieben sich komisch vor meinen Augen... beim Schreiben wie in in Wellenform.
Als McDreamy mich anspricht, nehme ich zwar wahr, dass er mit mir redet, höre die Worte, aber kann sie zu keinem Sinn zusammen fügen. Das ganze Gespräch kaum zu ertragen. Nicht wegen McDreamy. Er ist einfach toll, brillant, bemerkenswert und seine Stimme unglaublich sexy, warm, klar, deutlich... Nein, es war der Kindergarten, die Männer, die den Zwergenaufstand proben müssen. Ich bewundere McDreamy für seine Ruhe, seine Gelassenheit, wie er trotz Stress seine klare Linie beibehält. Ich kenne ihn kaum und doch lese ich zwischen den Zeilen... den Stress und das nicht wissen, wo zuerst anfangen... Nur noch wenige Tage und ich werde ihn nie wieder hören.
D.... die Mail ist abgeschickt und sie ist lang geworden. Es ist gut so. Ich versuche loszulassen. Ist es Liebe? Noch? Er ist besonders... und die Stunden mit ihm die schönsten in meinem Leben. So viele wichtige Dinge und Worte habe ich ihm geschickt. Ich hoffe, er versteht sie.
Ich möchte wieder zurück... zurück in meinen Körper. Das Herausgelöst sein macht mir Angst, denn es ist ein Stück weit auch Kontrollverlust. Früher war es gesteuert, doch wie komm ich zurück, wenn ich gar nicht raus wollte?