When reality hits you hard...und es geht doch immer weiter

30.07.2007 um 23:30 Uhr

Oh jaaaaaaaaaa......

von: Sadeyes

Endlich, endlich tut sich mal was Schönes! Vielleicht ist es auch nur schön, weil ich es so will und einfach bereit bin, dieses Gefühl zu genießen, auch wenn es eigentlich ziemlich merkwürdig scheint...

Aber dieses Kribbeln, diese Aufregung, die ich zur Zeit spüre, die macht mich so lebendig. Und es ist so schön, jeden Tag etwas zu haben, auf das man sich schon freuen kann. Und das alles habe ich derzeit.

Nur... wird mir bald dieser Traum entweder wieder genommen oder aber wird zumindest doch alles wieder anders sein. Denn bald könnte die Realität kommen. Und ich weiß nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. So schön der Gedanke auch ist, so verrückt und unmöglich ist es auch an sich...

Und trotzdem... seine Stimme bringt mich zum Grinsen, meine Augen zum Strahlen und macht mich einfach ein wenig kribbelig...

28.07.2007 um 09:50 Uhr

Familienbande

von: Sadeyes

Schon komisch... man wird älter und erwachsener. Trifft immer mehr eigene Entscheidungen, wird volljährig, macht den Führerschein und irgendwann zieht man daheim aus. Nun ja, die Reihenfolge variiert wohl von Mensch zu Mensch ;)

Aber trotzdem - ganz egal wie alt man ist - die Eltern bleiben irgendwie immer die Eltern. Und ein wenig bleibt man auch immer das Kind. Zumindest das Kind der Eltern. Und das ist etwas, was sich nicht ändert. Ein ungeschriebenes Gesetz.

Hätte mir jemand früher gesagt, dass man es als Erwachsener noch immer schlimm findet und es einen irgendwie betrifft, wenn sich die Eltern trennen, ich hätte es wohl nicht so sehr geglaubt. Die Realität sieht aber anders aus.

Es ist egal, wie alt man ist... es sind immer die Umstände. Und wenn man eben so lange seine Eltern als Einheit kannte, ein Zuhause hatte, wo man sich immer geliebt und willkommen gefühlt hat, gemeinsame Traditionen aufgebaut hat, dann tut es weh, wenn das sich auf einmal ändert. Und es ist gar nicht so leicht, damit zurecht zu kommen.

Sicher ist es anders, als wenn man Kind ist und daheim lebt. Ist man älter, muss man sich dem nicht jeden Tag stellen. Dafür sind nun die eigenen Entscheidungen gefragt. An Weihnachten... Vater oder Mutter besuchen? Für wen entscheidet man sich? Oder alle zu sich einladen? Fühl ich mich noch daheim in meinem "Elternhaus"? Vor allem, wenn dann dort jemand neues rumgeistert. Wie geht man mit den neuen Partnern der Eltern um? Aus dem Alter jemand zusätzlich als Elternteil oder "Familie" anzuerkennen, sind wir ja definitiv raus.

Es ist nicht leicht. Was bleibt ist eine Zerrissenheit. Ein Gefühl, wie wenn einem die Wurzeln fehlen...

Hier bleibt dann nur noch die Frage: Wie stark ist das Band tatsächlich, dass uns alle zusammenhält?

25.07.2007 um 23:17 Uhr

Was vom Tage übrig blieb...

von: Sadeyes

... ist ehrlich gesagt nicht viel. Heute mal wieder spät erst daheim gewesen... 21 Uhr *seufz*

Da bleibt einem nicht wirklich viel Freizeit mehr. Und das, was ich so eigentlich mal wieder tun wollte, habe ich heute Abend erst gar nicht versucht zu erledigen. *gähn*

Ich bin einfach nur noch müde und freue mich jetzt schon darauf, gleich in mein warmes, weiches Bett zu fallen. Und morgen geht der tägliche Wahnsinn wieder los. Und diese Woche bin ich froh um jeden Tag, der schneller rumgeht. Und vor allem ohne größere Probleme...

Ich kenne mich ja mit unseren Systemen noch nicht so aus, alles neu für mich. Aber irgendwie scheinen die was gegen mich zu haben. Denn immer dann, wenn wir es besonders eilig haben oder was extra-dringend ist, dann kommt so eine blöde Fehlermeldung. An so manchen Tagen saß ich schon der Verzweiflung und den Tränen nahe vor dem PC.
Wenn da nicht unser super Service wäre... ein Anruf oder Mail und schon bekommt man Hilfe. Noch dazu so nette. Der zuständige Kollege ist ein absolut netter Chaot. Und sobald ich seine Stimme höre und er sagt, dass das alles kein Problem ist, dann merk ich, wie mir die Steine von der Seele purzeln.
Aber ... wie hätte es auch anders sein sollen... diese Woche hat er Urlaub. Und es ist sicher nicht schwer zu erraten, wer natürlich prompt wieder in einer mißlichen Lage war... und diesmal ganz ohne Aufmunterung *traurigguck*

Aber morgen ist ja schon wieder Donnerstag... und es heißt... D U R C H H A L T E N !!!!! *smile*

21.07.2007 um 23:04 Uhr

Und nichts bleibt, wie es ist...

von: Sadeyes

Manchmal frage ich mich, wann etwas Bestand hat, aufhört, sich alles so schnell zu ändern. Derzeit schwirrt mir nur noch der Kopf von den vielen Veränderungen in meinem Leben. Dazu noch der extreme Zeitmangel.

Ich wünschte, alle Veränderungen wären positiv oder ich könnte sie zumindest so sehen. Bei manchen Dingen fühle ich mich fast schäbig, dass ich die Dinge sehe, wie ich sie sehe, aber ich kann nichts dagegen tun.

Ich habe das Gefühl endgültig meine Heimat und meine Familie verloren zu haben. Und das liebste Wesen in meinem täglichen Leben ist vor einigen Tagen nun auch von mir gegangen. Es war irgendwie zu viel. All die Hoffnung und der Kampf. Rund um die Uhr sich kümmern und trotz Erschöpfung wenig Schlaf finden... und letzten Endes stehe ich doch mit leeren Händen da und auch so fühlt sich nun meine Wohnung an.

Meine neue Arbeit hingegen ist ein voller Erfolg. Ich werde gelobt und gefeiert. Und es macht wirklich Spaß! Sicher mit ein Grund, warum ich bereits so gut all meine Aufgaben erledige. Auch meine Kollegen sind wirklich nett... Und die Perspektiven sind gut. Sehr gut sogar! Auch wenn das bedeutet, dass mein Privatleben weiterhin darunter leiden wird. Bald noch mehr, als bisher. Aber vielleicht schadet mir das auch nicht. Ich muss nur lernen, meine Kräfte besser einzuteilen.

Manchmal vermisse ich die Liebe in meinem Leben. Manchmal bin ich froh, allein zu sein. Ich weiß nur, dass es da, wo es nicht geklappt hat, besser so war. Was ich im Nachhinein gesehen habe, wäre wohl kaum so lustig, wenn ich es mir zu Herzen nehmen müßte....Â