Und nichts bleibt, wie es ist...
Manchmal frage ich mich, wann etwas Bestand hat, aufhört, sich alles so schnell zu ändern. Derzeit schwirrt mir nur noch der Kopf von den vielen Veränderungen in meinem Leben. Dazu noch der extreme Zeitmangel.
Ich wünschte, alle Veränderungen wären positiv oder ich könnte sie zumindest so sehen. Bei manchen Dingen fühle ich mich fast schäbig, dass ich die Dinge sehe, wie ich sie sehe, aber ich kann nichts dagegen tun.
Ich habe das Gefühl endgültig meine Heimat und meine Familie verloren zu haben. Und das liebste Wesen in meinem täglichen Leben ist vor einigen Tagen nun auch von mir gegangen. Es war irgendwie zu viel. All die Hoffnung und der Kampf. Rund um die Uhr sich kümmern und trotz Erschöpfung wenig Schlaf finden... und letzten Endes stehe ich doch mit leeren Händen da und auch so fühlt sich nun meine Wohnung an.
Meine neue Arbeit hingegen ist ein voller Erfolg. Ich werde gelobt und gefeiert. Und es macht wirklich Spaß! Sicher mit ein Grund, warum ich bereits so gut all meine Aufgaben erledige. Auch meine Kollegen sind wirklich nett... Und die Perspektiven sind gut. Sehr gut sogar! Auch wenn das bedeutet, dass mein Privatleben weiterhin darunter leiden wird. Bald noch mehr, als bisher. Aber vielleicht schadet mir das auch nicht. Ich muss nur lernen, meine Kräfte besser einzuteilen.
Manchmal vermisse ich die Liebe in meinem Leben. Manchmal bin ich froh, allein zu sein. Ich weiß nur, dass es da, wo es nicht geklappt hat, besser so war. Was ich im Nachhinein gesehen habe, wäre wohl kaum so lustig, wenn ich es mir zu Herzen nehmen müßte....
