Sandbild

06.03.2010 um 22:03 Uhr

Analyse

von: coca

Der Algorithmus von Marcus ("RoD") besticht durch seine Einfachheit:

 

  • wenn unterhalb frei dann, falle 'runter (entsprechend der Geschwindigkeit ist sogar ein "Überspringen" mehrerer Kästchen möglich)
  • wenn direkt unterhalb nicht frei ist, dann gehe rechts oder links vorbei (zufällig, aber VOR Test ob frei Richtung festlegen)
  • für die Luft ist ein "Blubberverhalten" erlaubt, d.h. auch auf gleicher Höhe bleiben, nach links oder rechts ausweichen falls frei ("tänzeln" - wieder zufällig, aber VOR Test ob frei)
Damit ergeben sich erstaunliche "Epiphänomene":
  • Sand und Luft verhaken/blockieren sich "auf halbem Wege" (bzw. irgendwo bei 3/5 des Weges, weil sich ihre Geschwindigkeiten wie 2 zu 3 verhalten, und beide aus entgegengesetzten Richtungen starten). In der Folge ergibt sich dann das Sandbild-typische Rieseln von gewissen Punkten aus, wo sich die Blockade auflöst (= Ränder der durch das Blockieren entstandenen "Inseln")
  • Die Ablagerungen ergeben schöne Farbverläufe (Gradienten), weil unterschiedliche Farben auch unterschiedlich schnell fallen, also unten "sortiert" ankommen.
  • Sand bildet 45° artige Pyramiden wegen Regel Nr. 2 und Luft eine flache Ablagerung wg. Regel #3.
 

 


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