Wie die Flügel eines Schmetterlings..

30.11.2008 um 00:06 Uhr

Sarahs Gedicht

Stimmung: nachdenklich

 

 Das hat Sarah für mich geschrieben. Sie hat gesagt das sie dabei an mich 

denken musste. Sie bedeutet mir alles.

 

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Ein matter Schopf weht im Wind,
wie Spiegel sehen die Augen jenes Geschehen.
über die weiße Decke läuft ein Kind,
ein kalter Schlag-er wird vergehen.

Hat an jeder Türe angehalten,
doch verschlossen blieb ihm jedes warme Heim.
nehmen nur seine Schätze, werden sie behalten.
Doch wollen ohne dieses Kindlein sein.

Hat hier seine Füßchen stehen lassen,
blaue Lippen, rote Wangen, schneebleiche Haut.
Es reibt sich die Händchen, die eisigen, nassen,
Hat sich hier sein lieblich Bettchen aufgebaut.

Die Stempel verschwinden unter Kissen,
kleine Stempel, kleines Hemdlein.
Liegt nun da: Wird mich jemand denn vermissen?
Es bleibt in dieser späten Nacht, verweilt hier allein.

Die Gedanken sind bei Mutters Schoß,
leiser Atem, die Haut so bleich,
Mutter, wo bist du bloß?
Stellt sich vor, sein Bettchen wär so weich.

Ruhige kleine Seele, hat die Augen schon geschlossen,
Diamanten sind zu Stein erstarrt, Seide wurde zu Glas.
Dies Glas zerbricht, die Steine bröckeln-diese, die einst flossen.
Nun schläfts hier schon so ewig, als ob man es vergaß.

Die Wege bleiben leer, kein Kissen wird gehoben,
das Kind liegt hier im Schnee, hat nur das gefunden was sich ihm bot.
Seinen sichren Tod!
Mutter, ich war brav.Menschen,zu euch doch gut! Doch Liebe ist gelogen.