Schweizer Fussballnati

28.03.2007 um 11:19 Uhr

Philippe Senderos

von: Igi

Philippe Senderos

Verteidiger Arsenal London/England

19 Länderspiele/3 Treffer

 

Es war an einem Donnerstag, genau gesagt am 17. März 2005. Ich nahm in London auf der Fahrt zum Training mein Handy ab. Am anderen Ende war Michel Pont, Assistentztrainer der Nationalmannschaft: ,, Philippe, du weisst, am übernächsten Samstag spielen wir in Paris gegen Frankreich. Du wirst ein Aufgebot erhalten. `` Ich bedankte mich und fuhr weiter.

Als ich nach dem Training zu Hause angekommen war, realisierte ich erst was so ein Aufgebot bedeutet. Ich, Philippe Senderos, eben erst 20 Jahre alt geworden, bin dabei, wenn die Schweiz im Stade de France das vielleicht wichtigste Spiel seit Jahrzehnten bestreitet. Live im Stadion, der Mannschaft nahe, alles hautnah miterleben - ein Traum.

Als ich bei der Nati kam sah ich all die Stars, die ich aus dem Fernsehen kannte. Patrick Müller, Alexander Frei und wie sie alle heissten.

Vor dem Spiel gab Köbi Kuhn die Aufstellung bekannt. Und ich konnte es nicht fassen, ich spielte. Und nicht einfach irgendeins. Nein, gegen Frankreich vor 80000 Zuschauern. Wow!!!

Nach dem Spiel war ich noch besser drauf, denn wir spielten 0:0.

 

Meine Meinung:

Mittlerweile hat sich ja Philippe Senderos daran gewöhnt vor viel Publikum zu spielen. Aber das erste Mal ist sicher überwältigend.

 

27.03.2007 um 13:58 Uhr

Christoph Spycher

von: Igi

Christoph Spycher

Verteidiger Eintracht Frankfurt/Deutschland

21 Länderspiele/0 Tore

 

Fussball war schon als Kind mein Lieblingssport. Aber der Traum Profi zu werden, entwickelte sich erst nach und nach.

Zuerst spielte ich in Münsingen in der 1. Liga. 1999 ging ich nach Luzern. Es war ein Sprung ins kalte Wasser. Ich wusste nicht, ob ich mich in dieser welt zurechtfinden werde. Doch es gelang mir gut und ich merkte, dass ich Fortschritte machte.

Danach nahm mich der Grasshopperclub Zürich unter Vertrag.

Und dann, ja dann kam aus heiterem Himmel das Aufgebot für die Schweizer Fussballnationalmannschaft.

Ich spürte schon bald, dass mir der Trainer vertraut. Es ist in der Mannschaft irgentwie wie ein Puzzle, alle Teile passen schön zusammen.

 

Meine Meinung:

Das war, glaube ich, der erste Spieler, der Köbi Kuhn im Buch nicht so tatelt. Aber die beiden verstehen sich ja gut, das ist ja die Hauptsache. 

27.03.2007 um 11:22 Uhr

Valon Berahmi

von: Igi

Valon Berahmi

Mittelfeldspieler oder Verteidiger Lazio Rom/Italien

11 Länderspiele/1 Treffer

 

Ich glaube, Köbi Kuhn meint, dass ich kaum Deutsch verstehe. Jedenfalls hat er mit mir bisher wenig gesprochen. Eigentlich ist das nicht schlimm, denn die Sprache des Fussballs ist international. Jeder weiss, worum es geht.

Anderseits käme es mir gelegen, vermehrt mit ihm in Kontakt zu treten. Ich könnte dann meine Deutschkenntnisse vertiefen - Kuhn müsste aber schon Hochdeutsch mit mir sprechen. Sein Dialekt ist nichts für Tessiner.

In der Schule besuchte ich während zwei Jahre den Deutschunterricht, verstanden habe ich wenig.

Fortschritte machte ich erst in der U19-Auswahl der Schweiz. Ich bekamm Lust mich mit den Teamkoleggen mehr zu reden und mit ihnen Spass zu haben. Heute darf ich sagen, dass ich Italienisch, Albanisch, Französisch und ein bissschen Deutsch sprechen kann, allerdings nur Hochdeutsch.

Sonst verstehe ich mich super mit ihm. Er bringt mich auch ab und zu zum lachen, dass finde ich wirklich gut an ihm.

 

Meine Meinung:

In der Schweiz ist es sicher wichtig mehrere Sprachen zu verstehen. Der Hauptteil ist zwar Deutsch aber wir haben ja noch 3 andere Sprachen.

27.03.2007 um 10:38 Uhr

Tranquillo Barnetta

von: Igi

Tranquillo Barnetta

Mittelfeldspieler Bayer Leverkusen/Deutschland

23 Länderspiele/3 Treffer

 

2002 wurden wir mit der U17-Nationalmannschaft in Dänemark Europameister. Damals war ich noch Junior. am Anfang meines Weges als Fussballer. Wir sorgten mit unserer Leistung für Aufsehen. Ich dachte immer bei der Nationalmannschaft gibt es keinen Zusammenhalt, weil alle im Ausland spielen, da hatte ich mich geirrt.

Kurz vor der EM in Portugal bekamm ich einen Anruf von Köbi Kuhn. Er bot mich auf für die Schweiz zu spielen. Ich war natürlich völlig perplex. Mein Traum mit den Nationalspielern zu spielen geht in Erfüllung. Jene Spieler, bei denen ich vor dem TV sass und mitfieberte. Ich gehörte ab jetzt dazu.

Kuhn macht keinen Unterschied zwischen Jung und Alt. Vor meinem ersten Länderspiel sagte er zu mir: ,,Geh auf den Platz und spiel, was du kannst ``. Das nahm sofort den Druck weg.

 

Meine Meinung:

Es wäre cool wenn Köbi Kuhn mich auch anruft und mich fragt, ob ich in die Nati willFröhlich. Aber bei mir ist das bis jetzt nur ein Traum. 

Ich bin froh darüber das der Traum von Tranquillo Barnetta in Erfüllung ging. Er spielt wirklich gut. 

26.03.2007 um 16:22 Uhr

Benjamin Huggel

von: Igi

Benjamin Huggel

Mittelfeldspieler Eintracht Frankfurt/Deutschland

18 Länderspiele/1 Treffer

 

Dieser Tag begann lustig, wirklich. Es war der 16. November, am Morgen im Stadion von Besiktas Istanbul, als ich einen Köbi Kuhn erlebte wie nie zuvor. Wir trainierten ein paar stunden vor dem Barragespiel gegen die Türkei. Alls wir fertig waren scherzte Alex Frei mit Angestellten des Vereins. Ob sie zu frieden seien mit Ailton, ihrem brasilianischen Stürmers. Er ist bekannt launisch und optisch macht er nicht einen Eindruck als ob er fit sei.

Köbi Kuhn kamen bei einem Witz von Alex die Tränen vor lachen. Er hat Humor.

 

Meine Meinung:

Obwohl man nicht scherze über andere machen sollte  finde ich gut das es Humor in der Mannschaft gibt. 

26.03.2007 um 15:57 Uhr

Marco Streller

von: Igi

Marco Streller

Stürmer VFB Stuttgart/Deutschland

19 Länderspiele /6 Treffer

 

Seit dem 16. November 2005 weiss ich: Es gibt eine höhere Macht im Fussball. Wir können vom Fussballgott reden oder von was auch immer, es spielt ja eigentlich keine Rolle, wie wir die höhere Macht nennen. An diesem Abend, dem berühmt-berüchtigten Abend von Istanbul, liess ich auf einen Schlag meine lange Leidenszeit mit den ständigen Verletzungen, die an den Nerven zehrten, hinter mir. Allein für diesen Augenblich hatte es sich gelohnt, die Geduld bewahrt zu haben. Ich schoss das Tor zum 2:3. Jenen Treffer der uns zur WM 06 gebracht hat.

Ich hätte auch der Depp sein können. Den ein Gegentreffer ging auf meine Kappe.

Nach dem Spiel und nach der Flucht von den wütenden Türken, umarmte mich Köbi Kuhn. Da wusste ich, das er 100 Prozentig hinter mir steht. Das ist ein sehr gutes Gefühl.

 

Meine Meinung:

Er hat Recht. Immer wieder war er verletzt. Beim FCBasel war er der Top-Stürmer, aber wegen verletzungen wurde er immer wieder zurückgeworfen. Ich hoffe er wird seine Form im Moment behalten. 

26.03.2007 um 15:42 Uhr

Trauer

von: Igi

Ich schreibe nichts grosses über die 1:3 Niederlage gegen Kolumbien. Nur das Alex Frei der Schweizer Torschütze war und ich über das Resultat traurig binTraurig.

23.03.2007 um 15:58 Uhr

Ricardo Cabanas

von: Igi

Ricardo Cabanas

Mittelfeldspieler 1. FCKöln/Deutschland

46 Länderspiele/4 Treffer

 

Früher war es doch so das ein Nationalcoach lieber einen 35-Jährigen nachnomminiert, wenn einer kurzfristig ausfiehl. << Was soll das? >>, habe ich mich gefragt. << Wieso kann man nicht einen jungen mitnehmen und ihn halt nur auf der Bank platzieren? Hauptsach er lernt etwas. >>

Köbi Kuhn hingegen scheut sich nie, auf die Jugend zu setzen. Und er hat ein anderes grosses Plus: Er vertraut uns. Dieses Vertrauen wird nicht missbraucht. Als wir einmal aus eigenem verschulden zu spät ins Training kamen, war Kuhn ziemlich sauer. Wir wussten das es ein Fehler war und entschuldigten uns sofort. Wir nahmen uns vor, uns mit doppeltem Einsatz und einer dreifachen Leistung zu rehabilitieren.

Am Abend spielten wir gegen Luxemburg. Eir spielten wirklich sehr gut und gewannen 6:0. Damit war unsere Verspätung auch für Köbi Kuhn geregelt. Und zwar ein für alle Mal. Köbi Kuhn ist nicht nachtragend, sicher auch ein Plus von ihm.

 

Meine Meinung

Es wäre gut wenn die Schweizer immer so spielen wie gegen Luxemburg. Nach so einer Leistung hätte ich auch nichts zu meckern.

23.03.2007 um 15:40 Uhr

Testspielsieg der Schweizer Fussballer gegen Jamaika

von: Igi

Die Schweizer Fussballnati hat ein Spiel in Fort Lauderdale ( USA ), gegen Jamaika 2:0 gewonnenFröhlich.

 

Erste Halbzeit:

Die Schweizer suchen sofort die Offensive. In der 7ten Minute flankt der FCZürich Spieler  Gökhan Inler in die Mitte und Marco Streller verwandelt eiskalt aus der Drehung; 1:0.

Nur ein bissschen später gibt es einen Eckball führ die Schweiz. Tranquillo Barnetta führt aus, der Ball fliegt zu Inler und der schisst das 2:0.

Die Schweiz spielt sich noch weitere Chancen heraus. Die beste dabei hatte Alex Frei, der neue Captain der Schweiz, mit einem Pfostentreffer.

Es hatte auch noch gegen den Jamaikanischen Goalie und gegen den Schweizer Philippe Degen eine rote Karte geben sollen, der Schidsrichter gab aber nichts.

 

Halbzeit

 

Zweite Halbzeit:

In dieser Halbzeit ist die Schweiz immer noch haushoch überlegen. Riesige Torchancen blieben aber aus.

Die Schweiz hat verdient gewonnen, es hätten aber auch ein paar Tore mehr sein können. Der Torwart der Schweiz, Fabio Coltorti, musste das ganze Spiel durch keinen Ball halten.

 

Aufstellung der Schweiz:

Coltorti; Philippe Degen ( 79. Lichtsteiner ), Müller ( 46. Djourou ), Senderos, Magnin ( 46. Spycher ); Barnetta ( 46. Behrami ), Dzemaili, Margairaz, Inler; Frei, Streller ( 46. Vonlanthen/57 Hakan Yakin )

Tore: 7. Streller ( Inler ), 12. Inler ( Barnetta )

 

Nächstes Spiel am Sonntag um 19:30 gegen Kolumbien in Miami ( USA ) 

 

 

21.03.2007 um 10:55 Uhr

Raphael Wicky

von: Igi

Raphael Wicky

Mittelfeldspieler Hamburger SV/Deutschland

74 Länderspiele/1 Treffer

 

Zwischen dem Nationalcoach und mir gibt es keine Aufsehen erregende Kommunikation. Damit man sich nicht falsch versteht: Es gibt auch keine Probleme. Wir verstehen uns halt einfach, obwohl wir uns nicht gegenseitig jeden Tag auf die Schultern klopfen. Bei einem, bei dem man weiss, woran man ist, braucht es nicht viele Worte. Das gegenseitige Vertrauen ist da.

Seine Herzlichkeit tut uns gut, und wir spüren, dass er seinen Job mit Freude macht; er ist einer zum Gernhaben.

Bei seiner Mimik könnte er aber auch ein erstklassiger Komiker sein.

Unter Köbi Kuhn haben wir uns von einer Ansammlung von guten Spielern zu einer geschworenen Mannschaft gewandelt.

 

Meine Meinung

Ich finde es gut dasjeder das Vertrauen des Trainers spürt und das ist sicher wichtig.

20.03.2007 um 13:45 Uhr

Hakan Yakin

von: Igi

Hakan Yakin

Mittelfeldspieler BSC Young Boys/Schweiz

55 Länderspiele/14 Treffer

 

Zugegeben, ich bin sicher ein Spieler, der das Vertrauen des Trainers spüren muss, um gute Leistungen zu bringen. Bereits in gemeinsamen Zeiten im U21-Nationalteam habe ich gemerkt, dass Köbi Kuhn auf mich setzt, dass er mir gibt, was ich brauche. Ich denke an Freiheit auf dem Rasen, an Wertschätzung auch ausserhalb des Spiels. An Verständnis auch.

Kuhn hatte als Spieler einen guten Torriecher, er hat auch als Trainer ein feines Nässchen.

Für mich hat er sehr viel gebracht. Ihm verdanke ich die schönste Zeit meiner Fussballkarriere.

Er ermuntert mich immer wieder zu kämpfen für das Team und das mache ich gerne.

 

Meine Meinung

Hakan Yakin ist ein super Spielmacher. In der Fussballnati ist er stets einer der besten und das nicht nür wegen seinem Training, sondern auch wegen der Unterstützung.

 

 

20.03.2007 um 10:52 Uhr

Patrick Müller

von: Igi

Patrick Müller

Verteidiger Olympique Lyon/Frankreich

74 Länderspiele/3 Treffer

 

Es gibt Trainer, die reden und reden und reden, könnten aber alles in 5 Minuten sagen. Und es gibt Trainer, die bloss 5 Minuten reden und in dieser Zeit genau die Worte und den Tonfall finden, die den Zuhörer beeindrucken und in den Bann ziehen. Laut muss Köbi Kuhn dazu nie werden. Er überlässt uns Verantwortung, gibt uns aber auch viele Freiheiten, und wir, die Spieler, geben alles, was wir von ihm bekommen, am liebsten mit Siege zurück. Ja, Kuhn ist ein Trainer, für den ich mich richtig freue, wenn wir Erfolg haben.

Ich glaube das jeder Sieg noch etwas wertvoller ist, weil wir ihn Herrn Kuhn ganz besonders gönnen.

 

Meine Meinung

Patrick Müller hat viele gute Worte gefunden. Ich hoffe nur es werden in den USA wieder ganz besondere Siege gefeiertFröhlich.

19.03.2007 um 16:18 Uhr

Johann Vogel

von: Igi

Johann Vogel

Mittelfeldspieler Betis Sevilla/Spanien

94 Länderspiele/2 Treffer

 

Während sechs Jahren, von 1999 bis 2005, stand ich beim PSV Eindhoven unter Vertrag. Enzo Trossero, der feurige, wilde Trainer aus Argentinien, kam hin und wieder vorbei. Er diskutierte mit dem damaligen PSV-Trainer eric Gerets über mich. Die beiden Haudegen ähnelten sich nicht nur in ihrer Art, Fussball zu spielen, sondern auch im Diskutieren.

Nachdem Enzo Trossero das Handtuch geworfen hat und Köbi Kuhn das Zepter übernahm, häuften sich die Besuche des Nationalcoachs in Eindhoven. Köbi schaute offt in Holland vorbei. Ich freute mich jedes Mal. Einerseits ist es für einen Nationalspieler eine Ehre und Wertschätzigkeit, wenn sein Trainer dich im Ausland besucht. Köbi Kuhn ist es nicht egal wie es uns Spieler geht, das find ich lobenswert.

 

Meine Meinung

Der Kontakt zu den Spielern ist sicher wichtig für einen Trainer. 

16.03.2007 um 15:40 Uhr

Ludovic Magnin

von: Igi

Ludovic Magnin

Verteidiger Stuttgart/Deutschland

41 Länderspiele/2 Treffer

 

Köbi Kuhn hat einmal, els er noch nicht lange im Amt war, das Bild der Familie gezeichnet.

Die Nationalmannschaft als Grossfamilie. Viele haben sich ihren Teil dazu gedacht. Ja, ja, Fussballer und Familie - wie soll das funktionieren, mit Harmonie und solchen Sachen? Viele Leute denken doch es geht nur ums Geld im Fussball.

Heute haben wir die Antwort: Es funktioniert wirklich. Ich sehe uns wie eine Familie, eine intakte Familie. Kuhn hat das hinbekommen. Ich glaube, früher wurde er in unserem Land als Trainer total unterschätzt. Er hat eine eigene, unspektakuläre Art, in der Öffentlichkeit aufzutreten. Er ist einfach er selber. Er muss sich nicht hinter einer Maskerade verstecken. Das ist sehr positiv an ihm.

 

Meine Meinung dazu:

Ich glaube das ein Trainer sich selber sein muss, ist sicher wichtig.

16.03.2007 um 15:23 Uhr

Bernt Haas

von: Igi

Bernt Haas

Verteidiger 1. FCKöln/Deutschland

36 Länderspiele / 3 Treffer

 

8. September 2002, morgens um 11:30 Uhr. Wir beendeten gerade unser Abschlusstraining für den Match gegen Georgien. Danach gab Herr Kuhn und ich noch ein Interview. Damit nicht alle warten mussten, gingen wir zwei mit Pierre Benoit, unserem Mediengeneral, später zurück ins Swisshotel.

Als wir dort ankammen versuchte gerade ein Reisecar rückwarts an den Autos vorbeizukommen. Und da passierte es. Er rammte den Opel Astra von Köbi Kuhn. Anstatt sich zu ärgern lachte Herr Kuhn nur.

Am Abend dann gewannen wir das Spiel mit 4:1 und legten somit den Grundstein für die Reise nach Portugal zur EM04.

Übrigens, dass sich Köbi Kuhn vor jedem Spiel ein zerbeultes Auto wünscht, ist nur ein GerüchtFröhlich.

 

Meine Meinung darüber:

Wenn mein Auto kaputt gegangen wäre, hätte ich das nicht so locker genommen. Aber so ist nun mal der Trainer der Schweiz. Locker und gut.

13.03.2007 um 11:25 Uhr

Alex Frei

von: Igi

Alexander ( Alex ) Frei

Stürmer Dortmund/Deutschland

53 Länderspiele/32 Treffer

 

Ich übertreibe gewiss nicht, wenn ich jetzt behaupte, ich hätte mit Herrn Kuhn ein ganz spezielles Verhältnis, eines, wie es vielleicht nur noch Ricardo Cabanas hat. Ich möchte nicht einmal, dass er mir das Du anbietet, weil ich vor ihm als Mensch sehr grossen Respekt habe.

Irgentwann kam der Moment, in dem ich beim FCLuzern regelmässig gute Leistungen brachte, so dass mich Köbi Kuhn gefragt hat, ob ich für die Nati spielen will. Ich sagte natürlich sofort zu.

Vor dem ersten Spiel sagte Herr Kuhn zu mir, dass ich nicht spielen werde. Es war für mich o.k., denn ich war da ja noch ein junger Spieler.

In meinem ersten Länderspiel dankte ich Herrn Kuhn für das Vertrauen mit 3 Toren.

Er unterstützt mich immer, auch wenn es nicht so gut läuft.

Ich hoffe das ich noch viele Tore schiesse unter Köbi Kuhn.

 

 

 

12.03.2007 um 16:08 Uhr

Murat Yakin

von: Igi

Murat Yakin

Trainer Concordia Basel ( Challenge League/Schweiz )

50 Länderspiele/4 Treffer

 

<< Köbi Kuhn nun Topkandidat >> die Schlagzeile am 9. Juni 2001 war eine èberraschung. Ich dachte: Mutig, mutig. Der SFV ( Schweizer Fussballverband ) setzt also auf einen Trainer aus den eigenen Reihen. Er war vorher U-21 Nationaltrainer.

Heute wissen wir: Der Entscheid war goldrichtig. Aber damals ging ein Raunen durch die Garderobe. Und hätte einer behauptet, die Schweiz werde sich unter Köbi Kuhn sowohl für eine EM wie auch für die WM qualifizieren, hätte man ihn für einen Witzbold gehalten.

Er wollte sofort nach seinem Antritt mit allen persönlich sprechen, dass fand ich sehr gut von ihm.

Köbi Kuhn geht auch auf Kopromisse ein. Ich mache jedes Jahr eine Wohltätigkeitsgala und konnte darum einmal nicht zum Training erscheinen. Er sagte es sei kein Problem und ich kann ohne weiteres gehen.

06.03.2007 um 14:20 Uhr

Zubi

von: Igi

Pascal Zuberbühler ( Zubi )

Torwart ( Neuenburg Xamax )

48 Länderspiele


Er sagt über Köbi Kuhn:,, Er macht uns immer klar, dass wir kämpfen um ein Ziel zu erreichen, sei das der EM-Sieg 08 oder einfach nur ein Freundschaftsspielsieg.

Wir Natispieler haben viel Freiheit unter ihm, jedoch an Regeln müssen wir uns schon haltenFröhlich.

Er lässt sich kaum von Jemandem provozieren, er ist die Ruhe selbst. Den Spielern gibt er Sicherheit und Selbstvertrauen. Nach jedem Gespräch mit ihm ist man zufrieden, man fühlt sich nicht schlecht.

Also, Chapeau Köbi Kuhn. Ein Super-Trainer. ``


 

 

Das ist ein Teil aus dem Buch: Köbi Kuhn, eine Hommage an den schweizer Fussball. Es folgen noch weitere Storys. Keine AngstSonstige

06.03.2007 um 13:33 Uhr

Wissenswertes über Köbi Kuhn

von: Igi

Wissenswertes über Köbi Kuhn könnt ihr beim Link nachlesen.

Viel Spass dabeiFröhlich