Stephan Meyer
Stephan Meyer
Physiotherapeut
Es war im März 1999. die Schweizer U21-Nationalmannschafft hatte in Weissrussland ein EM-Qualifikationsspiel zu bestreiten. Die Lufthansa bot täglich eine Verbindung Frankfurt-Minsk an. Wir sassen im Flugzeug, bereit zum abheben. Ich rede ein bisschen mit meinem Nachbarn, blätterte im Magazin der Fluglinie, leste eine Zeitung und plauderte wieder ein bisschen.
Das Flugzeug verliess jetzt seinen Parkplatz. Da entdeckte ich am Rand des Flugfeldes einen Wagen voller Taschen mit der Aufschrift Credit Suisse. Stop! Halt! Das waren unsere Tachen.
Es war zu spät, das Fluzeug beginn zu starten. Der Co-Pilot sagte uns, dass das Gepäck nachgeschickt wird. Es tue ihm Leid.
In Minsk angekommen holten wir unsere Taschen, die mitgeflogen sind ab. Es waren alle da, von den Spielern, nur der Staff hatte seine Sachen nicht.
Beim Spiel sahen wir aus wie Schottische Touristen, trotzdem gewannen wir mit 2 zu 0.
Meine Meinung:
Okey, wäre blöd gewesen wenn alle Taschen in Frankfurt geblieben werden.
