Schwester Marias Bibel Blog

06.11.2017 um 04:50 Uhr

Auf dem Strich, drogensüchtig, hoffnungslos

von: Schwester_Maria   Kategorie: Leben mit Gott

Auf dem Strich, drogensüchtig, hoffnungslos



Lisa Hensley fühlte sich ihr Leben lang wertlos. Als Kind wird sie missbraucht, später wird sie drogensüchtig und landet als Prostituierte auf der Strasse. Dass sie heute ein ganz normales und glückliches Leben führt, liegt an einer Begegnung mit Gott. Hier erzählt sie ihre Geschichte.


Mit acht Jahren wurde ich das erste Mal von einem engen Bekannten der Familie missbraucht. Ich erinnere mich noch, wie ich danach in der Badewanne versuchte, meinen kleinen Körper abzuschrubben. Ich fühlte mich so schmutzig. Aus lauter Scham verriet niemandem etwas. Irgendwie glaubte ich, dass ich da selbst Schuld dran bin. So ertrug ich fünf Jahre lang immer wieder den Missbrauch und erst als Teenager schaffte ich es, dem Täter aus dem Weg zu gehen. Doch mein Selbstwertgefühl ist in diesen Jahren zerbrochen.


Als Jugendliche stürzte ich mich in Beziehungen und hoffte, dadurch Liebe und Wert zu finden. Ich fing an zu trinken und meine Schuld- und Schamgefühle mit Drogen zu benebeln. Mit 15 Jahren war ich das erste Mal schwanger und trieb ab. Mit 17 Jahren wurde ich ein zweites Mal schwanger und dieses Mal behielt ich das Baby. Ich hoffte, dass ich in meinem kleinen Jungen endlich einen Menschen haben würde, der mich liebt. Aber von den Drogen konnte ich meine Finger nicht lassen und oft ging ich feiern. Ich war eine Rabenmutter und ich schämte mich dafür. Als ich wieder einmal Drogen besorgte und meinen 5-jährigen Jungen auf der Rückbank meines Autos schlafen sah, wusste ich, dass er etwas Besseres verdient hat als mich. So brachte ich ihn zu meiner Mutter.


Danach stürzte ich völlig ab. Jetzt hatte ich keinen Grund mehr, mich zusammenzureissen. Ich landete auf der Strasse und finanzierte mir die Drogen, indem ich meinen Körper verkaufte. Und um das auszuhalten, musste ich noch mehr Drogen nehmen. Es war ein Teufelskreis. Ich wollte auch gar nicht mehr ohne Drogen sein, weil ich dann zugeben musste, was für ein Monster aus mir geworden war. Ich war wirklich am Ende...“


Quelle und vollständiger Text:

http://www.jesus.ch/themen/people/erlebt/317901-ich_hatte_mich_schon_aufgegeben.html


Mutterschaft, Mutter, Familie, Kinder


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