Gedichte,
Kurzgeschichten,
Momentaufnahmen

09.01.2005 um 22:03 Uhr

Réponse

Schwalben ziehen schweigend am Horizont
Die Daemmerung traegt Roete in das Tal
Bald schon werden Mond und Sterne strahlen
Am dunkelblauen Firmament

Ein sanfter Wind traegt leises Fluestern
Durch das Land, das dunkel liegt
Unter der silbernen Wolken Schimmer
Ein letztes Rascheln saeuselt im Geaest

Schwarz liegt der Wald bis in den Morgen
Wo hellgelber Schein hinter ihm bricht
Die ersten Voegel beginnen zu singen
Die Sonne auf die Augen faellt

Laerm entflieht aus Staedten und Doerfern
Nur ein weiterer Tag hat begonnen
Nur eine langweilige Alltagsgeschichte
Und ihr liebt sie mehr als Gesellschaftskritik
Denn ihr seid diese Gesellschaft!


~*~

Das wollte ich nur mal loswerden... Denn ich bin mir sicher, dass dieses sinnlose Gedicht mehr Liebhaber gefunden haben wird, als all meine anderen, die wirklich tiefsinnige Dinge ansprechen. Aber das war eigentlich klar... Von Denken will der gemeine Mensch im Allgemeinen leider nichts wissen... Immer nur einlullen lassen... Bloss nicht das Hirn einschalten. Und sich dann dumm fragen, wieso die Welt so schlecht ist, wie sies ist...

cn P

09.01.2005 um 19:55 Uhr

Durchsage

von: AngelInChains   Kategorie: Erläuterungen

Ich finds immer wieder toll, wie Menschen ueber meine Gedichte urteilen, obwohl sie sie gar nicht verstehen *l*

Aber wie dem auch sei: Es wuerde mich freuen, wenn die, die abstimmen, auch mal eine Begruendung fuer ihre Meinung hinterlassen wuerden, beispielsweise in Form eines Kommentars. Wie waers? :P

cn P

09.01.2005 um 19:45 Uhr

Nach dem Sturm (9.1.2005)

von: AngelInChains   Kategorie: Lyrik: Tod

In Traenen sitzt du dort im Dunkel
Du weisst von der Vergaenglichkeit
Und doch kam dieser Tod zu frueh
Wie jeder Tod, der Liebe trifft
Der Hoffnung aus der Welt vertilgt
Nicht wie das Ende eines schmerzvollen Lebens
Ein laechelndes Sterben, gewuenschte Erloesung
Es trifft doch immer die Falschen

Die Schmerzen werden unertraeglich
Rote Traenen zerschneiden die Seele
Ein Tod ist meist gefolgt von vielen
Nun trifft es nicht erneut den Falschen
Doch ist das der Ausweg aus unserer Qual
Nicht nur das naechste Glied der Kette
Die nun sich nicht mehr stoppen laesst?
Ausloeser nur fuer folgendes Leid?

Es trifft doch immer die Falschen.

09.01.2005 um 19:36 Uhr

Vanitas (9.1.2005)

von: AngelInChains   Kategorie: Lyrik: Vanitas

Every breath is a smile of death
Every tear brings us closer to gloom
Transitoriness is our only true god
Life is only leading to the end
Thus all living is not more than dying

Why do you fear eternity?
Perrishing is every beauty
Birth and decay are the circle of life
So why does your soul cry out in pain
When farewell calls?

We know that there's no eternal youth
But does a soul know what the mind has accepted?
So never we'll lose what we loved without pain
Until time comes for us to be lost ourselves
When our bodies are dust, our souls remain shadows

Ain't it paradox to love life, the part just of dying
And hating death itself?
But who of you all wants to think of the end?
And still life's bloom is death
And death's bloom is life.