An einen Freund (17.3.2006)
Die Glut des Abends ist ueber uns gesunken
Und du atmest, doch so fern von hier
Derweil mein Herz so trauertrunken
Mein Geist, er duerstet nur nach dir
Auf welcher Bettstatt liegt dein Leib?
Durch welchen Garten fuehrt sie dich?
Der Tod in eines Engels Kleid
Beruehrst du sie, so sterbe ich
So bleibt mir nur ein leidend Bangen
Eines Wesens, das qualvoll schweigt
Benetzt ihr Kuss nun deine Wangen
Wie Tau, der meinem Aug entsteigt?
Ist ihr Brautbett laengst dein Sarg?
Ist ihr Garten unser Grab?
Waer ihr Herz nur auch so rein
Wie ihres Antlitz Sternenschein
Und du atmest, doch so fern von hier
Derweil mein Herz so trauertrunken
Mein Geist, er duerstet nur nach dir
Auf welcher Bettstatt liegt dein Leib?
Durch welchen Garten fuehrt sie dich?
Der Tod in eines Engels Kleid
Beruehrst du sie, so sterbe ich
So bleibt mir nur ein leidend Bangen
Eines Wesens, das qualvoll schweigt
Benetzt ihr Kuss nun deine Wangen
Wie Tau, der meinem Aug entsteigt?
Ist ihr Brautbett laengst dein Sarg?
Ist ihr Garten unser Grab?
Waer ihr Herz nur auch so rein
Wie ihres Antlitz Sternenschein

Ich habe beim Lesen auch gedacht, so plastisch zum Anfassen wie in diesem Gedicht gehts eigentlich nur, wenn Du da mal selbst drin gesteckt hast. In dieser Situation. Verlassen vom Freund. Allein und traurig.
Und immer noch eifersüchtig. Noch nicht losgelassen.
Sehr gut gemacht.