Morgen (27.6.2006)
Das erste Tageslicht erhellt
Schon die Felder, nebelgrau
Wie begossen scheint die Welt
Von traenenreinem Morgentau
Und ins dunkle Zimmer scheint
Regnerisch das fahle Licht
Waehrend sie den Tag verneint
Und beendet ein Gedicht
Stundenlang hat sie gewacht
Und war'n auch die Lider schwer
Schrieb sie an gegen die Nacht
Fast entschwebend, mued und leer
Nun zerreisst schon Tageslaerm
Rabenkraechzen, Vogelsang
Reden, Rauschen, nah und fern
Ueberall verstoern'der Klang
Den Traum, in dem ihr Herz versank
In Sehnsuchts Ewigkeit
Die Trauer, die sie naechtens trank
In dunkler Einsamkeit
(Liebe... Zum Schreiben. So habe ich also letzten Sommer jede Nacht gearbeitet)
cn P

in dunkler Einsamkeit..
bewegend, bildhaft und schoen..
allerdings ob dein Schlafentzug so gut fuer dich ist?
Nur geht es wohl nicht anders.
lg