Gedichte,
Kurzgeschichten,
Momentaufnahmen

19.04.2006 um 16:35 Uhr

Narrenspiel (18.4.2006)

Ein Narr sitzt am Boden und blickt in ein Glas
Fuer ihn ist es nicht viel mehr als ein Spass
Er weiss nicht, dass er in jeder Hand haelt
Tod und Verderben, die Scherben der Welt

Das Glitzern und Funkeln hat ihn schon verfuehrt
Ihn, der gern in Trug sich spuert
Ein Regenbogen, rosaner Schein
Laden zu Uebermut sein Seelchen ein

Ein Jauchzen, ein Freuen, und er sieht hinein
"Kann das wirklich die Zukunft mir sein?"
Er wirft hoch den Spiegel und schon er zerschellt
Nichts und niemand mehr bleibt von der Welt

Und schon fliessen Traenen, instaendig, heiss
Uebermut, Unschuld und das ist der Preis
Und er versteht doch immernoch nicht
Es geschieht nicht von selbst, dass ein Spiegel zerbricht


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