Welke Naechte II (15.6.2005)
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Schwarzes Abbild verronnener Zeit
Jedes Wort ist eine Perle
Giftig gruen und kostbar, wie Gold
Weiss tanzt ein Schleier ueber den Wogen
Stumm verschluckt der Sturm
Eine taenzelnd' Libelle -
Das Seelenfunkeln erstickt
Das Leuchten unter Schlamm begraben
Die Fischer ziehen die Netze ein
Vor unseren Fuessen tost die See
Glitschig ruht meine Hand in deiner
Erstarrt in kalter Umklammerung
Der Angstschweiss brennt in deinen Wunden
Still verschluckt das Meer
Eine eisern' Libelle -
Das Plaetschern verklingt
Der Sturm loest sich auf
Leer ziehen die Fischer die Netze ein
Ich habe mich entschlossen, mit diesem Gedicht unterm Namen A. Noctulus an einem Wettbewerb teilzunehmen - Anm. Maerz 2009. Wuenscht mir Glueck!
Es saeuselt sachter Wind ins Grau
Wo welke Naechte sehnsuchtsvoll
Die Einsamkeit bekroenen
Wo Sterbende im Grabesmond
Der ewig waehrnden Wirklichkeit
Mit Friede sich versoehnen
In Heiligkeit verschleiert, still
Liegt herbstlich diese Welt
Wo Tau wie Fluss von Silbertraenen
Aus kalten Baechen quellt
Hier haelt die Hand mir Schmerzensreichen
Des Schlafes Bruder Tod
Er haelt mein Herz auch ewiglich
Befreit von alter Not
Und wenn alsbald der Morgen bricht
Der Lauf der Zeit erwacht
In Roete schwimmt der Horizont
Doch meinem Herz bleibt Nacht...