Wofür Kondensstreifen gut sind...
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Mechthild von Magdeburg wagte es im 13. Jahrhundert Bücher zu schreiben! Das war nicht gerade alltäglich. Wie ein Kirchengeschichtler erklärt, war sie zu dieser Zeit für das Schreiben "die dreifach Ungeeignete": sie war nicht männlich, sie war nicht gelehrt, sie gehörte als Begine keinem Orden an. Es war also ein wirkliches Wagnis, und sie wurde deswegen oft diffamiert und angeklagt, wenn auch niemals verurteilt... wohl weil sie doch einige einflussreiche männliche Fürsprecher hatte. Sie selbst hatte ja ebenfalls Zweifel, ob sie die richtige sein könnte, Worte Gottes, die sie in einer Vision empfangen hatte, mitzuteilen, doch Gott wie auch ihr Beichtvater ermutigten sie, es doch zu tun.
Die Beginen wurden insgesamt immer wieder unter Druck gesetzt, da sie eben eine Laienbewegung von engagierten Frauen waren, die sich keinem Orden und keinem Pfarrer unterstellen wollten. Sie wurden als "geschwätzig" diffamiert, wenn sie über religiöse Dinge sprachen und bei theologischen Diskursen mitredeten. Sie seien "müßig", was eine freche Behauptung ist, denn die Beginen engagierten sich sehr stark für Kranke, Schwache und Verlassene... unter anderem auch für alleinerziehende Frauen, denen zu dieser Zeit oftmals kaum etwas anders als die Prostitution übrig blieb, um zu überleben.
Der Bischof von Olmütz klagte 1274: " Leute, sowohl Männer als vor allem junge Frauen und Witwen, die sich ohne einem päpstlichen approbierten Orden anzugehören, als religiosi aufführen, kleiden und bezeichnen ... Sie schließen sich keinem gültigen Orden an, um niemandem gehorchen zu müssen und um, wie sie meinen, in solcher Freiheit Gott besser dienen zu können. Sie glauben sich aber andererseits auch dem Gehorsam gegen den Pfarrklerus enthoben, bei dem sie weder beichten noch von ihm Sakramente empfangen wollen, als seien sie in seiner Hand unrein. Sie laufen überdies müßig und geschwätzig in den Städten herum und gefährden dadurch oft genug ihren Ruf und ihre Tugend." Man wollte die Beginen also zwingen, sich einem Orden anzugliedern, was mit der Zeit leider auch durchgesetzt wurde.
Natürlich passte es den Herren des Klerus nicht, was Mechthild da über sie sagte und sogar auch schrieb: "Weiß jemand auf dem Höllenweg nicht Bescheid, der besehe sich die verdorbene Geistlichkeit, wie gerad ihre Lebenswege in die Hölle münden mit Frauen und Kindern und anderen offenbaren Sünden." Sie nahm kein Blatt vor den Mund und prangerte offen das an, was ja auch heute noch geschieht. An anderer Stelle schreibt sie: "Weh dir, Krone des heiligen Priestertums, wie bist du dahingeschwunden! Du hast nichts mehr als die Hülse deiner selbst, das ist die geistliche (pfäffliche) Gewalt."
Das klingt, abgesehen von der Ausdrucksweise wie etwas, das auch heute noch geschrieben werden könnte... Wie es überhaupt viele Parallelen von jener Zeit zu unserer modernen gibt. Sowohl was die Kirche betrifft als auch die sozialen Missstände, die auseinanderklaffende Schere von Arm und Reich und auch in einiger Hinsicht die Situation der Frauen.
Mechthild war, wie man an ihren Aussagen sieht, eine starke, mutige Frau, die trotz aller Selbstzweifel, die sie auch hatte, einfach tat, was sie tun musste.
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Um einen niemals bestellten Newsletter von Yves Rocher abzubestellen muss man erst eine Rechenaufgabe lösen! Nur wenn man 10 und 10 zusammenzählen kann und 20 in das Eingabefeld tippt, ist der niemals bestellte Newsletter abbestellt. ´
Es kann jedoch sein, dass man dennoch noch eine Weile lang Post von Yves Rocher bekommt, da bittet er um Verständnis, denn das wird alles maschinell bearbeitet und dauert eben seine Zeit. Und wer nicht rechnen kann, hat verloren. :( Über solchen Mist könnte ich mich manchmal aufregen. Dann merke ich, dass ich grade keine großen Probleme habe... :/
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Geträumt hab ich dieses Gedicht, bin damit aufgewacht und habs schnell aufgekritzelt bevor es wieder wegsinken konnte... Mein Kopf tat tatsächlich weh...
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Sinnlos verrinnt die Zeit,
holt sich selber ein...
irrwitzige Wiederholungen.
Sinnlos dreht sich das Karussell.
Leer.
Kälte im Genick,
bohrender Schmerz im Kopf.
Ich springe, falle
in den Raum jenseits
von Dimensionen,
in die Erinnerung.
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Glück in der Welt ist abhängig von Umständen, akzeptiert nur bestimmte Bedingungen, muss immer wieder erkämpft werden, ist unstet, kommt und geht ohne unsere Kontrolle und unseren Willen, ist bedingt und endlich.
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Glück in Gott ist unabhängig von Umständen, akzeptiert alle Bedingungen, muss nicht erkämpft werden sondern wird geschenkt, ist vollkommen treu und immer da, ist bedingungslos und ewig.
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"Wenn jemand Krishna liebt, dann muss er auch Jesus lieben. Und wenn man Jesus auf vollkommene Weise liebt, dann muss man auch Krishna lieben. Wenn er sagt. ‚Warum sollte ich Krishna lieben? Ich liebe Jesus', dann hat er kein Wissen. Und wenn jemand sagt, Warum sollte ich Jesus lieben? Ich liebe Krishna', dann hat auch er kein Wissen. Wenn jemand Krishna versteht, dann versteht er auch Jesus. Wenn jemand Jesus versteht, dann wird er auch Krishna verstehen." (Shrila Prabhupada im Gespräch mit Allen Ginsberg, 12. Mai 1969 / Columbus - Ohio)
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Maulfaul. Denkfaul. Voll.
Bzw. leer. Das ist ja eine Frage der Perspektive.
Irgendwas geht ab, aber ich checke gar nichts.
Das ist immer so, wenn die Seele am Machen ist, was auch immer.
Ich hab dann immer so das Gefühl, irgendwas stimmt nicht...
denke nach, was es sein könnte...
stelle fest, es is alles okay...
falsche Fehlermeldung.
Küche geputzt... seeeehr verdächtig... und ganz typisch
für solche Phasen.
Self hatte mir es früher ja erklärt...
trotzdem bin ich dann immer wieder verzweifelt.
Jetzt nicht mehr. Denke gar nicht dran.
Die Seele, sagte Self, ist auf bestimmten Ebenen beschäftigt...
dementsprechend ist die Person irritiert, da sie das zwar spürt
aber nicht zuordnen und nicht erklären kann.
Diese Phasen sollte man einfach vertrauensvoll vorübergehen lassen.
Wie immer, mein Lieblingssatz:
This, too, will pass.
Und ich bin nicht einmal ungeduldig.
Ich kann es ertragen.
Hugh.
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...dreht zur Zeit die fränkische Version
von "Vom Winde verweht"...
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Manche Dinge gehen einfach nicht. Man fragt in sich nach, ob etwas geht bzw. was überhaupt geht. Man meint es ernst und ehrlich und möchte eine Antwort aus dem Herzen heraus gerne annehmen, egal wie sie ausfällt, auch wenn sie einem nicht so sehr behagt. Sie muss nur klar sein, dann ist es gut. Aber manchmal bekommt man eben überhaupt keine Antwort von innen. Nichts. Stille. In solchen Fällen habe ich früher dann trotzdem irgendetwas getan, und das war nie gut. Self sagt, handle nicht, wenn Du diese innere Zustimmung oder Anweisung nicht sicher hast. So mache ich das jetzt mal. Und wahrscheinlich wird es sich nach einer Weile von selbst lösen. Eigentlich bin ich unzufrieden, wenn ich nicht gleich etwas regeln kann... aber jetzt hab ich beschlossen mit dieser Unzufriedenheit ein bisschen nett umzugehen. Ich biete ihr was zu Trinken an und was zum Knabbern. Entweder wird sie dann zur Zufriedenheit oder sie geht nach einer Weile...
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Das Warten ist süßer Schmerz.
Es lässt sie manchmal hysterisch lachen und ein andermal zitternd und traurig zusammensinken.
Es führt sie in ein andauerndes intensives Beben, das ihr manchmal den Atem verschlägt und sie wacher sein lässt, als sie es jemals in dieser Gestalt war.
Sie begreift, wie sehr sie das Ende, den Tod dessen herbeisehnt, was sie so sehr genießt, da sie den Genuss kaum ertragen kann. Er scheint sie zu verschlingen.
Sie begreift, dass sie nur den Tod kennt, doch nicht das, was über den Tod hinausgeht.
Sie fragt sich, was mit ihr geschieht, wenn sie immer noch wartet, erträgt, bebend... wohin es sie führt... was jenseits des Todes liegt...
Kann man bebend leben?
Sie versteht, dass ihre ganze Existenz damit verbunden ist, ob sie wartet oder nicht.
Und er? Er dient ihr, indem er ihr befiehlt zu warten. Denn in ihrem Zustand könnte sie sich unmöglich selbst befehlen.
Sein Befehl ist Ermutigung und Bestärkung.
Je länger sie wartet, umso mehr versteht sie.
Warten bedeutet sittsam sein. Sittsam sein bedeutet Unerhörtes. Man muss neu verstehen, was etwas bedeutet.
Sie versteht mit seiner Hilfe, die sie selbst initiiert hat, dass plumpe Befriedigung der einfachen Sinne nur alles tötet und in Trauer endet.
Sie versteht, wie der Verzicht auf diese die Erfüllung befreit und ihr - der Erfüllung - erlaubt, sich so zu zeigen, wie sie ist. Sie - die Erfüllung - steigt jetzt, befreit, höher und höher, ewig transzendierend, die Wartende liebevoll umfangend und mit sich tragend.
Hier trifft sich das, was die bebend Wartende erfährt, mit der Erinnerung an das Große, Wahre. Die Zeit löst sich auf. Es gibt keine Fragen mehr.
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Alles Begehren entspringt der entfernten Erinnerung an etwas unendlich Erfüllendes, entsetzlich lange her.
Alles innere Drängen sucht dasselbe, doch wird nicht fündig.
Man irrt umher. Nichts dessen, was gefunden wird, ist es, nichts kommt ihm gleich.
Man wiederholt, man übersteigert, man idealisiert den armseligen Ersatz, den man gefunden hat.
Fast trotzig. Und entehrend.
Man würdigt herab durch die Verzweiflung des Nichtfindens und durch die Ungeduld.
Man schüttet Gedanken des Vergessens über die Erinnerung an das unendlich Erfüllende. Denn es ist quälend, davon zu wissen, doch es nicht zu erreichen.
Irgendwann wiederholt man immer routinierter den Ersatz und hat die Suche aufgegeben. Man tut so, als sei der Ersatz das, was man ursprünglich suchte.
Man hat aufgegeben.
Der Fehler ist: Man hat Erfüllung verlangt, bevor man überhaupt wusste, was man suchte.
Das führte in die Sucht, in die Abhängigkeit von Dingen weit unter unserem Vermögen.
Man hat nicht begriffen, dass Erfüllung immer von sich aus kommt und nie erzwungen werden kann.
Wer sie erzwingen will wird süchtig und arm.
Die Erfüllung zu ahnen und zu ersehnen doch ohne sie zu zwingen, lockt sie an.
Unwiderstehlich. Unvermeidlich.
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Aus Unmanifestiertem entsteht Manifestiertes.
Aus Äther entsteht Luft.
Aus Luft entsteht Feuer.
Aus Feuer entsteht Wasser.
Aus Wasser entsteht Erde.
Aus Manifestiertem entsteht Unmanifestiertes.
Das was all dies in Gang setzt,
versuchen alle Religionen der Welt zu beschreiben,
doch es ist nicht beschreibbar und nicht erklärbar.
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