***Serenas Augenblicke***

17.03.2010 um 22:22 Uhr

Gelockt und duftend...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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17.03.2010 um 21:59 Uhr

Vergiftet...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt

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Alkohol ist

vergiftete Muttermilch.

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17.03.2010 um 20:15 Uhr

Dankbar...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt

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Sterben - dankbar den Körper zurückgeben

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17.03.2010 um 19:11 Uhr

Sonnenspiel...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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17.03.2010 um 16:41 Uhr

Because it's possible...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Diese Welt ist vollkommen verrückt. Und ich mitten drin... oh, wie kommt das nur? Nein, was Neues ist das nicht, es fiel mir nur wieder mal ein und auf, plötzlich, im Auto sitzend... als ich so sah, wie wir alle in diesen kleinen Blechbüchsen um uns herumfuhren. Und wieso das passiert, das alles hier, was man Welt nennt...? Das wird Samarpan immer wieder gefragt... Dann lächelt er immer so weich, mit einem Gesichtsausdruck, der sagt: "Ich versteh dich nur zu gut und ich wusste um diese Frage"... und dann zuckt er langsam die Schultern und sagt: "Maybe because it's possible..."

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17.03.2010 um 13:32 Uhr

ohne Titel

von: Seren_a   Kategorie: Fotos bearbeitet

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17.03.2010 um 13:11 Uhr

Respekt...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt

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Respekt - noch einmal ansehen

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17.03.2010 um 11:56 Uhr

Wenn der Atem stockt...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Sobald das Denken beginnt, wird der Atemfluss unterbrochen. Das Denken lässt den Atem zuerst stocken, wenn er dann weitergeht, ist der flach... wird erst wieder tiefer, wenn das Denken aufhört... Wenn man in Achtsamkeit ist, kann man es beobachten. Manchmal bleibt der Atem richtig weg, man hält ihn an, manchmal ist es nur kurz, manchmal länger. Ein Mann berichtete, dass ihm der Atem wegblieb und er es erst überhaupt nicht merkte, erst als er dann tatsächlich nach Luft schnappen musste. Mit Denken ist hier das Denken in Form von Grübeleien und Sorgen gemeint, nicht das Denken im Rahmen seiner natürlichen Aufgaben.

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17.03.2010 um 11:35 Uhr

Ein Buch...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Ich sollte meine Sternengeschichten zu einem Buch zusammenstellen, sagten mir manche schon. Ich hab sie eben mal durchgesehen. Und hab nebenbei festgestellt, dass sich die Seiten einer Kategorie bei Blogigo immer nur bis Seite 10 aufrufen lassen, Seite 11 und alle weiteren lassen sich nicht mehr öffnen. Sicherlich wieder so ein typisches Blogigo-Problem, gegen das kein Kraut gewachsen ist, außer man behilft sich selbst irgendwie anders. Nun hab ich also "Sternengeschichten II" eröffnet und kopiere da hinein so viele Beiträge, dass in den ersten Sternengeschichten nur 10 Seiten übrig bleiben. Naja, das nur am Rande. Jedenfalls hab ich beim Durchblättern gemerkt, dass sie mir sehr am Herzen liegen, diese Geschichten, auch wenn es nur Geschichten sind, und vergangen. Ich mag sie. Vielleicht wäre ein Buch wirklich schön. Investieren kann ich allerdings kaum etwas... vielleicht mache ich erst einmal ein E-book daraus, das wäre sehr einfach und würde nichts kosten. Ich habe schon überlegt, wie ich es gestalten könnte... die Episoden von Self, die von den Alten, die von den Traumreisen... ineinander verflochten, abwechselnd vielleicht... immer so fortsetzungsmäßig, nicht direkt hintereinander weg. Ein paar verschiedenfarbige Fäden sozusagen... Schöne Idee. Mal sehen, ob sie willkommen ist...

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17.03.2010 um 01:37 Uhr

"Der Wert der Arbeit"...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt

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Es nervt mich, wenn ich über etwas, das mich interessiert, nichts herauskriege. Dürfte doch in Internet- und Google-Zeiten gar nicht mehr möglich sein. Hermann Bahr, österreichischer Schriftsteller, Romancier und Kritiker hat eine Schrift mit dem Titel "Der Wert der Arbeit" geschrieben, die "für Turbulenzen" sorgte. Kein Wort über den Inhalt dieser Schrift. Bin schon auf der 4. Google-Seite, bin eigentlich müde, wollte das noch schnell wissen... Sowas, wie ungeduldig ich doch bin... Jetzt wird geschlafen, ohne das zu wissen. Period.

Dafür noch ein schönes Zitat von diesem Herrn zur guten Nacht:

Demut ist schließlich nichts als Einsicht.

und noch eins:

Alles, was wir lesen, sagt uns immer nur so viel, als wir schon selber wissen, denn über alles, wofür wir noch nicht reif sind, lesen wir hinweg, auch beim besten Willen: Bücher können uns eigentlich nur Hebammen sein.

Ja, cool, könnte mir gefallen, der Herr Bahr.

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17.03.2010 um 00:52 Uhr

Ich bin das Geschenk...

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Mr. Mind kann sich nicht mehr so einfach verbergen und seine Suggestionen in mich fallen lassen um dann zu behaupten, das wären doch meine Ideen gewesen. Denn ich habe ja gar keine Ideen. Schlaumeier, du! Ich bin das Geschenk, ich bin die Gegenwart, ich bin das Bewusstsein, ich bin der Augenblick, die, der, das mir nicht einmal "angehört", wie Goethe sagte.  Es gibt kein "mir", dem das gehören kann. Dieses, das mir nicht gehört, bin ich. Ich habe es gesehen, es gibt darüber keinen Zweifel. Ich habe es gesehen, und habe dann Mr. Mind, den Verstand, gesehen. Ein prächtiger Kerl, beeindruckend in Zeit und Raum, sehr fähig, kompetent, gewitzt, intelligent. Ich habe gesehen, was was ist. Schön. Er ist schön, der Verstand. Ein wunderbares Gerät... dessen Tätigkeiten man nicht mit dem Leben selbst verwechseln sollte. Alles, was er tut und wovon er spricht, ist immer nur Vorstellung, niemals wirklich das, was jetzt da ist, niemals das Leben. Er kann sehr gut Pläne entwerfen, und für viele Zwecke ist das auch gut. Aber nicht für das Leben selber. Dafür gibt es keinen Plan, keine Vorbereitung, kein Rüstzeug. Man muss es einfach leben, wie es ist. Nicht einmal erschaffen muss man es erst, wie manche sagen, es IST schon erschaffen... es entwickelt sich, es geschieht, es pulsiert, es fließt. Und wir sind darin, in diesem Fluss, wir sind es selbst, erleben es, erfahren alles. ALLES. Ein Abenteuer. Das stimmt. Nicht "Schlimmes" kann geschehen, wenn man weiß, man ist selbst das Leben. Das kann nur der Verstand denken und es dann ins Herz sickern lassen und es verunsichern, verängstigen, vergiften. Das Herz ist nämlich so unschuldig wie ein Kind, es glaubt alles... Das einzige was dann hilft ist, still sein und schauen. Dann erkennt man sich selbst und entlarvt den Verstand und kann ihm seinen Platz wieder zuweisen, wo er hingehört und wo er sehr wertvoll ist.

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16.03.2010 um 19:33 Uhr

Bezauberndes Blau...

von: Seren_a   Kategorie: F - Videos

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16.03.2010 um 14:17 Uhr

Öffnung...

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16.03.2010 um 12:16 Uhr

Das Geschenk der Gegenwart...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt

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Habe gestern bei ameparia ein wunderschönes Zitat gefunden. Es passt so wunderbar zu allem, was gerade hier ist... ist eigentlich der ganze Inhalt der Satsangs, und der Meditation... voller Segen... Es lautet:

"Yesterday is History, Tomorrow a Mystery, Today is a Gift, Thats why it's called the Present"

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Als ich danach gegoogelt habe fand ich noch ein Gedicht, das - was für ein Zufall - von Emily Dickinson stammt, auch ganz wunderbar:

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Yesterday is History,
'tis so far away --
yesterday is Poetry,
'tis Philosophy --

Yesterday is Mystery --
Where it is today --
While we shrewdly speculate
Flutter both away

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16.03.2010 um 11:36 Uhr

Gefühle sanft einladen...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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War heute bei Mr. Train. Erst erzählte ich ihm von Samarpan, was ich ja schon das letzte Mal gemacht hatte. Er findet ihn auch gut. Eigentlich ist das brain-spotting und das was Samarpan macht, sehr ähnlich. Der einzige Unterschied liegt darin, dass Samarpan immer mit den jeweiligen Gefühlen umgeht, mit denen die Leute zu ihm kommen, während man beim brain-spotting Gefühle wachruft, die man früher einmal hatte bzw. immer wieder hat, die aber jetzt gerade nicht da sind. Ich hatte Samarpan das brain-spotting ja beschrieben und ihn gefragt, ob er das okay fände, die Gefühle, die grade nicht da sind, willentlich hervorzuholen. Er meinte, man könnte sie schon "einladen", das fände er auch gut... wichtig sei, dass man das sanft tut. Der Begriff "einladen" gefiel Mr. Train auch. Und er stellte auch klar, dass es sanft sein soll und wenn sie dann dennoch gar nicht kämen oder vielleicht ganz andere, wäre das auch in Ordnung.

Dann machten wir brain-spotting, und ich begann es mit dem Gefühl des Abgelehntseins von meiner Mutter... die am Morgen immer froh war, wenn ich endlich weg war, in der Schule... die Schule, die für mich eine Tortur und großer Stress war. Es kam irrational und unausgesprochen - nicht einmal gedacht, sondern nur gefühlt - so bei mir an: Sie stößt mich weg in etwas hinein, das für mich schrecklich ist. Und sie sieht nicht oder will nicht sehen, wie schlecht es mir mit der Schule geht. Zuerst war da dieses Leiden wieder... und dann kam Wut hoch, und wie schon kürzlich stellte ich fest, was für eine großartige Kraft darin eigentlich steckt. Vorher war das Gefühl des Zusammengekauertseins, und dann auf einmal das Aufrechtdastehen, mit freiem Atem und den Armen frei, nicht irgendwie verschränkt oder verknotet. Zwischendurch kam immer wieder der Verstand, der eigentlich gar nicht eingeladen war, und fragte nach dem Wieso und Warum, wollte verstehen, bot Interpretationen an... Aber auch das war sehr gut so, denn dadurch wurde die Unterscheidung zwischen Verstand und Bauch/Herz/Gefühl ganz klar und eindeutig, die früher oft undeutlich und verschwommen war...

Ich spürte es und Mr. Train sprach es aus, dass sich zur Zeit wirklich viel tut, recht konkret und deutlich wahrnehmbar. Ich habe das Gefühl, dass das - zufällig oder nicht - so ist, seitdem ich wieder mit Samarpan Kontakt habe. Es ist als ob vorher ganz viel im Unterbewussten abgelaufen ist und seit einigen Wochen kommt es nach und nach hervor. Vielleicht ist es auch umgekehrt, und durch das Hervorkommen kam mir auch der Impuls, Samarpan nach so vielen Jahren wieder aufzusuchen. Es ist so ermutigend, so gehalten zu sein, durch diese Güte, die er hat und dieses ständige Ermutigen alles, was jetzt ist, zuzulassen, nichts abzuurteilen. Und Mr. Train ist ebenfalls eine große Hilfe. Ich bin dankbar.

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16.03.2010 um 00:07 Uhr

Mörder...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt

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Kann jeder Mensch zu einem Mörder werden?

Vorhin waren sich bei Beckmann ein Psychologe und ein Strafverteidiger darüber uneins. Der Strafverteidiger behauptet, jeder von uns ist in einer bestimmten Situation dazu fähig, einen Mord (oder Totschlag) zu begehen. Der Psychologe glaubt, dass nur Menschen mit bestimmten Erfahrungen das je tun würden. Er stützte sich auf eine Studie, die 72 Mordfälle untersuchte. Der Strafverteidiger stützt seine Behauptung auf all die Fälle, die er selbst hatte, an der Zahl wesentlich höher. - Interessant, dass 70 Prozent der Mordfälle sich innerhalb einer intimen Beziehung abspielen, wobei das durch alle Bevölkerungsschichten geht. Beziehungen sind offenbar ein gefährliches Pflaster...

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15.03.2010 um 19:06 Uhr

Fenster zum Wald...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos bearbeitet

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15.03.2010 um 17:42 Uhr

Rucksack...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Gestern nach dem Satsang, schon im Auto auf der Rückfahrt und dann immer stärker werdend bis heute morgen, hatte ich das Gefühl, ich würde einen fürchterlich schweren Rucksack tragen, so fühlten sich meine Schultern an. Ich ließ mir Zeit das genau zu fühlen und ließ auch alle Gedanken, die da waren, die sich vorwiegend um den Inhalt des Satsangs drehten, nochmal vorüberziehen. Dann arbeitete ich an meinen Fotos und machte die Wäsche und vergaß mich irgendwie ganz. Als ich mit Felix loszog spürte ich dann plötzlich eine Leichtigkeit, die mich ganz irritierte. Mein Körper fühlte sich extrem leicht an, der Druck auf den Schultern war weg, und ganz irrational hatte ich den Eindruck, irgendetwas vergessen zu haben, das ich hätte mitnehmen müssen... was natürlich nicht so war. Irgendetwas total Schweres war plötzlich weg. Ich habe keine Ahnung, was es ist... vielleicht bekomme ich das noch heraus.

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15.03.2010 um 13:42 Uhr

Aufgestaut...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos unsortiert

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15.03.2010 um 12:57 Uhr

Du sollst so sein, wie du jetzt gerade bist...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Satsang ist universell... es hat nichts, gar nichts zu tun mit irgendeiner Religion oder spirituellen Richtung, nichts mit irgendwelchen Traditionen. Und doch hängt dem Satsang die indische Tradition an. Sollte mir entgegenkommen, könnte man meinen... aber mich irritiert es fast ein wenig. Nicht, dass mich das Chanten der Mantras gestört hätte... ich fand es nur irgendwie ein bisschen... wie soll ich das sagen... kurios...? unnötig...?... oder so... Dabei ist dagegen ja nichts zu sagen. Man könnte genauso gut christliche Lieder singen oder weltliche oder gar keine singen. Es ist egal. Neben Samarpan hängen die Bilder der Lehrer, die für ihn wichtig waren. Osho, Ramana, Gangaji und Jesus. Für mich fließt das alles so sehr zusammen, dass es nicht mehr zu unterscheiden ist und es kein "Anhängen" mehr gibt. Auch gibt es keinen Meister, obwohl Samarpan einer ist. Aber er ist meiner und doch nicht meiner. Er ist nicht "mein" Meister. Sondern einfach "ein" Meister, der immer da ist, auch noch nach zehn Jahren, in denen ich ihn nicht gesehen habe. Jetzt ist er da, als ob er nie weg gewesen wäre, und das war er ja auch nicht. Inzwischen sowie davor hatte ich andere Meister... in Form von Lebensumständen, in Form von ganz gewöhnlichen Menschen... ... in Form von Schmerzen... in Form der Natur... in Form von Isolation... in Form von Alkohol... in Form der Tiere... in Form starker Empfindungen... in Form einer religiösen Gemeinschaft. Samarpan ist wie ein Ruhepunkt, zu dem man zurückkehren kann, wenn man "draußen" viele Erfahrungen gemacht hat. Wenn man sich vielleicht etwas oder auch sehr von sich entfernt hat, verwirrt ist... sich ins "Programm" der Welt hat ziehen lassen, was ja nicht leicht zu vermeiden ist... dann ist da seine Ruhe und seine absolute Klarheit, die hilft. Was mich überrascht hat, ist, dass es Menschen gibt, die ihn offenbar als ihren persönlichen Meister betrachten und ihn wegen allem und jedem befragen. Ich dachte, das gibt es bei ihm nicht, nur bei anderen Meistern wie denen der Krishnas zum Beispiel. Aber das macht alles nichts. Er lässt sie in ihm sehen, was sie sehen, so wie er das mit allen Menschen tut, die zu ihm kommen... Er sagt nie: Du müsstest aber... du solltest... du musst das ändern... du musst das anders sehen... Nie. "Du sollst... genauso sein, wie du jetzt gerade bist." Dieser Satz ist ebenso provozierend wie heilend. Sich selber annehmen können, und das ganz ohne Hintergedanken... nach dem Motto: Wenn ich mich jetzt kurz mal annehme wie ich bin, dann kann ich mich hinterher so ändern, wie es besser wäre. Sondern total. Totales Annehmen. Und noch eines, was er gestern sagte: "Es gibt keine negativen Gefühle." Nicht? Und was ist, wenn ich mich Scheiße fühle? Das ist nicht negativ, solange ich es nicht so bewerte und es auf der Stelle anders haben will. Ebenso wie Schmerzen erträglich werden, wenn man in sie hineingeht und sie annimmt, so passiert es auch mit Gefühlen der Angst, der Trauer, des Zorns... Mit der negativen Bewertung überdecken wir ein Gefühl, das einfach nur gefühlt werden will um uns dadurch etwas zu zeigen. Schmerzen und andere Empfindungen, die wir als schwierig betrachten, sind sehr gute Lehrer, wenn wir sie lassen.

Danke für diesen Reichtum.

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