Endlich...!!...
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...sind wir Freunde... mein Mann und ich, hehe... Jetzt hab ich es schriftlich. Ich musste aber erst bestätigen, dass ich ihn kenne... Könnte ja sonst jeder daherkommen...;)
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...sind wir Freunde... mein Mann und ich, hehe... Jetzt hab ich es schriftlich. Ich musste aber erst bestätigen, dass ich ihn kenne... Könnte ja sonst jeder daherkommen...;)
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Ich sah einen Mann sitzen, im leeren Gasthaus. Durch die Putzenfenster schien warm das Licht der Nachmittagssonne herein. Ein breiter Sonnenstreifen lag vor ihm auf dem Tisch... darin sacht-wirbelnd winzige Staubteilchen... Die Tische und Stühle aus Holz, standen da, "standen in ihrem Wesen"...ganz selbstbewusst irgendwie. Die Uhr tickte hörbar... tick tick tick tick tick... kein tack... alles derselbe Ton... auch sie war ganz überzeugt von ihrem Sein und ihrem Tun. Die Stille war üppig und geschmeidig weich, wie Butter. Vor dem Mann auf dem Tisch stand ein Glas Bier. Noch fast voll. Die ganze Szene wirkte, als sei es lange her, dass er es berührt und daraus einen Schluck genommen hatte. Es war ebenso stark präsent wie alles andere in meinem Blickfeld... der Mann und alle Dinge, die da waren, waren trotz der fast völligen Unbeweglichkeit so voller Lebendigkeit. Jedes Ding war ein vollkommenes Teil einer großartigen Komposition.
Alles war wie es war. Kein Wünschen, Wollen , Zerren, Ziehen oder Begehren. Alles war vollständig das, was es war. Bewusst. So kommt es mir heute vor, wo ich alles wieder genau vor mir sehe. Denn damals nahm ich das zwar auf, aber nur um... ... Moment...
Ich war 25 Jahre alt, als ich zufällig an den Rand dieser Szene trat... ohne Teil von ihr zu werden, nur als Beobachterin. Ich sah sie damals als eine ganz andere Person als heute. Ich habe mir diese Szene selbst weitergereicht... habe sie einer älteren Version meiner selbst - der heutigen - übergeben, denn damals begriff ich nichts, wusste aber intuitiv, dass es da etwas zu begreifen gab, und wertzuschätzen. Aber das konnte ich damals noch nicht.
Mein 25jähriges Ich wunderte sich maßlos über diesen Mann. Wie es ihm möglich war, einfach so dazusitzen, ohne etwas zu tun, ohne zu sprechen, ohne Musik zu hören oder sonst irgend etwas. Fast stumm, nur mit einem durch ein kurzes dunkles Brummen untermalten knappen Kopfnicken erwiderte er den Gruß der Eintretenden... den Kopf leicht in deren Richtung gedreht. Dann saß er wie vorher. Still. Ohne zu schauen, ohne zu beobachten... selbst das wäre zuviel gesagt gewesen, obwohl seine Augen nicht geschlossen waren. Solange wir da waren - ohne seine Ruhe im mindesten zu stören - beobachtete ich ihn immer wieder... und begriff es nicht.
In mir drängte alles zum Tun um jeden Preis, zum Kommunizieren... alles war drängend und begehrend... Und er saß einfach da. Unfassbar damals. Und heute eine der eindrücklichsten und schönsten Erinnerungen... bedeutender als so manche anderen, die großartiger schienen.
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Weib ist das edelste Wort, das man von der Seele sagen kann. Es ist noch edler denn Jungfrau. Dass der Mensch Gott in sich empfängt, das ist gut, und in dieser Empfängnis ist er Magd. Dass aber Gott fruchtbar in ihm werde, das ist besser. Denn Fruchtbarkeit ist Dankbarkeit für die Gabe; und in der wiedergebärenden Dankbarkeit ist die Seele ein Weib.
Die Seele ist immer gleich einem Mann, wo sie Gott zugewandt ist. Wo die Seele sich herniederkehrt, da heißt sie weiblich. Aber wo man Gott selbst erkennt und Gott bei sich daheim sucht, da ist die Seele männlich. Alsdann also ist sie gleich einem Mann, wenn sie eingestaltig, ohne Mittler, in Gott dringt.
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(Meister Eckhart)
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An einem Ort, wo sonst keiner war, stand plötzlich ein Zug. Ich wunderte mich... Leute standen da. Die Türen des Zuge standen offen. Ich fragte, wohin dieser Zug denn fahren würde. Jemand deutete auf das Schild am Fenster. Da stand: "Himmel". Ich sagte: "Die meinen sicher Himmelstadt, nicht?!" Ein schwarzhaariger Mann schüttelte den Kopf und sagte: "Nein, nein, das stimmt schon so." Ich wunderte mich, warum das für alle so normal war. Ein Zug in den Himmel... ?! Eine Frau sagte: "Steigen Sie doch ein!"... Als sie mein verdutztes Gesicht sah, meinte sie lächelnd: "Aber Sie können es sich auch noch überlegen. Es fahren ja viele Züge dahin." Sie stieg ein und drehte sich dann noch einmal zu mir um: "Ach... Sie brauchen übrigens keine Angst zu haben. Sie können auch jederzeit zurückfahren." Sie lächelte und ging ganz hinein. Kopfschüttelnd wandte ich mich um und war sicher, dass dies nur ein dummer Traum war.
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Hingabe ist...
...wenn man nichts mehr für sich will.
Freiheit ist das.
Sicherheit ist es, die nur im Festhalten verloren ging,
und sonst der normale Zustand ist,
müßig zu erwähnen.
Rechtes Sich-selbst-erkennen...
Mit einem mal wissen,
was man ist, jenseits der Geburt ist...
immer war... und immer sein wird...
ohne das zu wünschen...
Denn man braucht nichts zu wünschen, was sowieso ist.Â
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Ein Wesen, furchterregend,
ebenso hässlich wie kraftvoll scheinend,
steht machtvoll auf im Menschen und schwemmt alles weg...
alle guten Worte, alle Erkenntnisse,
alle Gebete, allen Mut, alle Hingabe, alle Liebe...
und lässt das Gift aus seinen dürren langen Fingern
in die Venen des Menschen fließen...
das Gift, welches "Angst" heißt.
Es gebiert schreckliche Illusionen...
(die so schrecklich sind, solange man nicht weiß,
dass dieses Gift selbst
nichts als eine Illusion ist.)
Es jagt Halluzinationen durch den Geist...
es macht den Menschen glauben,
dass er zerstört werden kann
und dass er völlig verlassen ist.
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"Hingabe ist...
...wenn man nichts mehr für sich will.
Freiheit ist das. ... ... ..."
Die Worte steigen wieder auf,
aus der Mitte des Körpers, aus dem Grund des Ortes,
den das Gift nie erreichen kann...
Wenn man nichts mehr für sich will...
wenn man nichts mehr für sich will...
die Worte sind sanft gesprochen, aber voller Kraft...
Also ergebe ich mich...
ich, Mensch,Â
auch der Angst...
lasse die Illusion über mich hinwegfluten...
Sie vergeht...
weil sie keine Substanz hat
und keinen Sinn
im Grunde jenes Ortes...
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*Wenn Gott alle Sterne am Himmel ist und wenn
jedes Schneekristall von ihm kommt, von denen keines dem anderen gleicht,
wenn er in jeder individuellen Maserung jedes Grashalms präsent ist,
wenn all die unbegreifliche Vielfalt des Lebens im Wasser der Ozeane
seinen begeisterten schöpferischen Gedanken entspringt,
wenn jede unserer Millionen von Zellen ein eigenständiges Wesen ist,
und jedes einzelne unserer Haare gezählt und ihm bekannt,
wenn er es gemacht hat, dass kein Schneckenhaus aussieht wie das andere
und dass unsere Augen Farben entstehen lassen, die es ohne unser
Hinsehen vielleicht gar nicht gibt...
dann ist es doch leicht, ihn zu (er)kennen und zu lieben
von ganzem Herzen...
denn all das ist doch so wunderbar, so überwältigend, unzählbar,
einzigartig, üppig... und eigentlich ganz unaussprechlich.
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Leiden bedeutet passiv sein. Man nimmt entgegen, empfängt, erleidet, erduldet, lässt geschehen, nimmt auf, reagiert. Das scheint aus herkömmlicher menschlicher Sicht meistens eher negativ, unerwünscht. Man sollte nicht leiden. Das Gegenteil wird in Aktion gesehen. Man sucht sein Heil darin, lieber zu agieren als zu reagieren, um nicht ausgeliefert zu sein. Und zum Agieren gehört Leidenschaft. Leiden-schaf(f)t. Man schafft Leiden. Jemand anderer erleidet das, was man tut. Immer. Das ganze Bewerten sollte man weglassen. Es bedingt sich doch immer gegenseitig. Jede Seite ist in Verbindung mit der anderen perfekt. Leiden bedeutet nicht, dass man nicht einverstanden ist. Empfangen auch nicht, Geschehen lassen auch nicht. Beide Pole in Harmonie sind... Liebe... was sonst...
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...war heute so zärtlich-frühlinghaft auf den Wangen... Waaaaahhh... da ist sie da und schon geht's einem richtig gut und es kommen Ideen, so viele... und ich wurde kaum fertig mit Eis fotografieren, sonnenbeschienenem Glitzereis... während Felix... man errät es schon... ;) Auch wenn jetzt wirklich nochmal Schnee und Kälte kommt... dieses Frühlingsstreicheln bleibt...
*Â
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Meister Eckhart - Eckhart von Hochheim - 1260-1328. Er war in der Kirche in Deutschland und Frankreich ein "hohes Tier". Doch sein Denken ging der Kirche irgendwann zu weit. Es wurde ein Verfahren gegen ihn wegen einiger seiner Schriften eingeleitet. Man warf ihm vor, er wolle mehr wissen als nötig und habe sich vom Teufel verführen lassen. Während das Verfahren läuft, stirbt Eckhart. Daraufhin wird es eingestellt. Es wird verbreitet, Eckhart habe sich vor seinem Tod doch noch dem Papst unterworfen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass er sich von seinen Schriften distanziert hat.
Sehr verständlich ist es, dass die damalige Kirche etwas verurteilte, womit sie wahrscheinlich nach ihrer Denkweise sogar heute noch Probleme haben könnte oder vielleicht auch hat, vorausgesetzt sie beschäftigt sich überhaupt mit Eckharts Schriften. Denn Meister Eckharts Gedanken waren und sind - gemessen am Welt- und Gottesbild der Kirche - wirklich revolutionär.
Einige Erkenntnisse von Meister Eckhart:Â
Gott steht am Anfang der Schöpfung, vorher gibt es keinen Gott. Die Schöpfung ist die Ursache Gottes. Davor ist Gott nicht Gott sondern das, was er ist, genau wie jede Kreatur. Dort ist das, was später Gott und Kreatur ist, Eins.
Den Eigenwillen wirklich aufzugeben bedeutet, auch das Streben danach, Gottes Willen zu tun, abzulegen.
Nach Gott zu streben heißt nicht, "die Straße zu fliehen" und "die Kirche zu suchen", sondern Gott in allem zu finden. Gott ist nichts und daher alles. Eine Ausnahme kann es hier nicht geben.
Wer gelassen bleibt, egal wo er ist, ob mit Menschen oder ohne, ob auf der Straße oder im Kloster, ist wirklich gelassen und in Gott. Wer Bedingungen braucht und Gott nur hier und nicht dort sieht, der nicht.
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heißt das:
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Rastloser Stern im unendlichen Raum,
halte einen Moment an, nur einen Augenblick
höre auf unsere Herzen
in diese Welt geworfen sind wir viele, und wir warten
Schenk uns und unseren nächsten Frieden
und frisches Brot zu essen
Beschütze unsere wahren Träume vor dem Alltag
und errette sie vor Hass und Schmerz
Wir, die wir immer einsam sind im Dunkel der Nacht,
gib uns blaue Augen zum zu sehen.
Diese große, große, große Liebe,
dieser Himmel lichtet sich in nur einem Augenblick
Geh nicht weg, lass dich fallen
Stern, mein Stern, bleib noch eine Weile in meinem Herzen
Beschütze auch unsere Kinder vor dem Alltag
Und errette sie vor Hass und Gewalt
Als wäre es der erste Tag, wie in der Fantasie,
blaue Augen um zu sehen.
Groß, groß, groß
Dieser Himmel erhellt sich in einem Augenblick
Geh nicht weg, lass uns nicht allein
Stern, mein Stern, bleib immer in meinem Herzen.
Â
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von Antonello Venditti
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Stella che cammini, nello spazio senza fine
fermati un istante solo un attimo,
ascolta i nostri cuori caduti in questo mondo
siamo in tanti ad aspettare
donaci la pace ai nostri simili
pane fresco da mangiare
proteggi i nostri sogni veri dalla vita quotidiana
e salvali dall'odio e dal dolore
noi che siamo sempre soli nel buio della notte
occhi azzurri per vedere.
Questo amore grande, grande, grande
questo cielo si rischiara in un istante
non andare via,lasciati cadere
stella, stella mia resta ancora nel mio cuore.
Proteggi i nostri figli puri nella vita quotidiana
e salvali dall'odio e dal potere
come il primo giorno come nella fantasia
occhi azzurri per vedere.
Grande, grande, grande
questo cielo si rischiara in un istante
non andare via,non ci abbandonare,
stella, stella mia resta sempre nel mio cuore.
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