***Serenas Augenblicke***

29.08.2007 um 07:44 Uhr

Pst... - Storchenliebe

von: Seren_a   Kategorie: Gemaltes & PC-Kunst Alt

st

24.08.2007 um 22:17 Uhr

Sterben in Harmonie

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

Ich Bin... die einsame Wölfin...
die sich, wie Wölfe das tun, zurückzieht, um zu sterben...
Jeden Tag durchlebe ich das Sterben.
Wenn man in der Natur stirbt, nicht in einem Haus,
schon gar nicht in einem Krankenhaus,
dann nimmt die Natur sich dieses Sterbens an,
und es gibt weder Widerstand dagegen noch Angst davor.
Es herrscht vollkommenes Einverständnis und Harmonie.
Liebe also.

Das Sterben sollte zugelassen werden,
in vollem Umfang,
gefeiert, zumindest aber "begangen" werden (dürfen!).
Es sollte befreit werden von jedem "Du darfst nicht"
"Du sollst nicht" "Bitte nicht!" "Bleib hier!" "Ich brauche dich!"
So radikal befreit, dass eine Sterbe-Feierlichkeit
möglich wird
in einer serenen Stimmung.
Sind Sterben und Tod erst vom Tabu befreit,
ist Raum da, um wirklich "gut" zu sterben - weiterzugehen,
voll akzeptiert von allen.
Es wäre in einer solchen freien - liebenden - Atmosphäre kaum möglich,
einen Menschen an Apparaten hängenzulassen,
im
wahrsten Sinne des Wortes "hängenzulassen"... so etwas würde einfach gar nicht geschehen können. Die Apparate sagen: "Bleib!" - "Geh nicht fort!" - "Ich lass dich nicht gehn!"

Die Natur umschließt liebevoll alles, was sich ihr anvertraut,
ein sterbendes Tier... einen sterbenden Menschen.
Es gibt nichts Tröstlicheres als, umfangen von Ihr, zu Ihr zurückzukehren.
Die Indianer wussten das und gingen zum Sterben etwas weiter
hinaus... alleine... in Ruhe und Würde, in Harmonie mit Allem Was Ist.

03.08.2007 um 17:18 Uhr

Liebe heilt alles

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

Innenwelten 

Ich komme zur Ruhe...
will nicht mehr heilen und retten auf meine Weise...
merke wie klein mein Geist und mein Horizont noch sind...
wie ich in spirituellen Kinderschuhen stecke und
stochernd herumprobiere...
und das ist auch gut so, das soll ich auch...
Ich lerne... durch Freunde, durch Gott, durch das Leben...
Und bin dankbar, auch wenn ich manchmal
mich noch immer auflehnen will gegen
Sterben und Tod, und mich auf Jesus berufe
Und mich gebärde wie eine Missionarin...
Ich habe noch lange nicht genug verstanden!
Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Und dass Frieden darin liegt,
alles Gottes Händen anzuvertrauen,
einfach ALLES.

Wie sehr hätte ich mir gewünscht,
dass mein Vater wieder zurückkehrt,
wie schlimm war es, zu sehen, wie er so daliegt,
im künstlichen Koma und einfach nicht mehr kann...
ganz verändert, kaum wiederzuerkennen...
Ich hab in sein Gesicht geschaut und geschaut
Und ihn darin gesucht... und ich fand ihn nicht mehr.
Er war schon gegangen, schon so weit weg.
Und doch wollte ich ihn noch zurückhaben...
und weinte und schrie und bat meine Freunde,
mir zu helfen, dass er zurückkommt...
Doch meine Seele wusste ganz genau, wo er ist
und dass er weitergeht,
doch ohne uns zu verlassen, denn er ist da.
 

Das, was ihn wirklich ausmachte,
das, was in seiner Seele ist,
das ist immer noch hier, mehr als wir kannten sogar,
und näher ist er uns als je zuvor, für alle Zeit.
In der Natur spricht alles von ihm, denn er hat sie geliebt!
Und der Regenbogen zeigt mir, dass er mich sieht
und mir sagen will: Hier drüben bin ich, mach Dir keine Sorgen, es geht mir gut!
Und alte Geschichten sind vergangen,
zählen nicht mehr... sie waren nur dazu da, uns zu zeigen,
wie wir uns verstricken können in Illusionen
und nun zeigt uns der Tod,
dass diese Geschichten niemals die Wahrheit waren
und dass nichts unsere Seelen trennen kann, nichts, niemals.

LIEBE HEILT ALLES.

03.08.2007 um 14:19 Uhr

Die Wölfin, die mit Dir tanzt...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

Geschrieben zum 1. August 2007, dem Todestag meines Vaters.

 

Wenn ich ein Vogel wäre,dann wär ich ein schwarzer Storch, dessen Anblick im Wald Dich erfreut,denn er ist sehr scheu.

Wenn ich ein Insekt wäre,dann die türkis schimmernde Libelle,die über Deinen Kopf hinwegfliegt und nach der Du Dir den Kopf verdrehst.


Wenn ich ein Baum wäre, dann ein Walnussbaum,
der Dich reichlich nährt und Dir manchmal eine Nuss auf den Kopf schmeißt.


Wenn ich eine Katze wäre, dann eine schwarze,die nicht schmusen mag und genau Dir nachläuft,weil sie weiß, Du achtest ihre Freiheit.


Wenn ich eine Blume wäre, dann eine wilde weiße Rose, deren Duft Dich zu ihr zieht.

Wenn ich ein Kraut wäre, dann wär ich die Vogelmiere,
die Du selbst im Winter noch unter dem Schnee finden könntest, wenn Du wolltest.


Wenn ich eine Pflanze des Waldes wäre,dann grün leuchtendes Moos, dessen Weichheit Dich lockt, es mit Deinen nackten Füßen zu spüren.


Und wenn ich ein Tier des Waldes wäre,
dann wär ich die Wölfin, die mit Dir tanzt.