***Serenas Augenblicke***

03.08.2008 um 13:10 Uhr

Ersponnenes...

von: Seren_a   Kategorie: Gemaltes & PC-Kunst Alt

 

 

 

03.08.2008 um 13:08 Uhr

Sich der Urkraft überlassen...

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In diesem Buch "Lehrbuch des Lebens" von Martin Kojc treffe ich andauernd auf Stellen, wo ich denke: Mein Gott, jetzt habe ich dieses Buch schon so viele Jahre, warum habe ich das damals nicht begriffen und angewendet... aber es ist eben so, dass wir aus Fehlern lernen, nicht aus Büchern. Aus uns selbst können wir alles lernen, was wir brauchen, denn in uns wohnt Gott, oder wie Martin Kojc es nennt, die Urkraft. Dieses Buch habe ich damals nur theoretisch verstanden. Inzwischen - durch viele Fehler, durch viel Leid - habe ich gesehen, dass es wirklich alles stimmt. Und nun lese ich es wieder und merke, dass das nun alles in mir integriert ist. Was ich mir wünsche ist, dass wir Menschen es schaffen, über das Stadium hinauszugelangen, durch Fehler und Leid zu lernen... und stattdessen lernen, indem wir der Weisheit in uns vertrauen. Ich lasse den Wunsch los und vertrraue darauf, dass es so sein wird.

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"Damit sich unser Leben glatt und harmonisch gestalten kann, müssen wir die Sorge für alles in unserem Leben der Urkraft überlassen. Jedes Erzwingenwollen, Hoffen und Erwarten muss schweigen - erst dann kann das Gewünschte kommen. ...

Der Kranke, der im Glauben an seine Gesundung an einen ihm heiligen Wunderort fährt, schaltet unbewusst seinen persönlichen Willen aus, fasst ein kindliches Zutrauen zu der Kraft, an deren Hilfe er glaubt, betet um Hilfe und lässt dann dem Schicksal freien Lauf. Sein Wollen schweigt, er ist gänzlich ruhig und ergeben und wartet einfach, was werden wird. Er hat seine Gesundung einer höheren Kraft anheimgestellt, und die Folge davon ist, dass das Wunder der Heilung geschieht.

Mit einer solchen geistigen Einstellung des Menschen kann die Urkraft frei, harmonisch und wunscherfüllend wirken, und aller menschlichen Wissenschaft zum Hohne macht sie den Menschen gesund."

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02.08.2008 um 14:35 Uhr

Neue Schuhe und Zauberei...

von: Seren_a

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Es war höchste Zeit, neue Schuhe zu kaufen, um meine Füße zu schonen. Immerhin bin ich täglich allein von der Arbeit her mindestens vier Stunden auf den Beinen. Und da habe ich nicht gespart. Es gab welche für 65 Euro, die von 85 heruntergesetzt waren. Ich glaube ich habe noch nie so teure Schuhe gekauft, aber das möchte ich meinen Füßen doch gönnen. Sie sind superbequem, gut gefedert und man kann sie auch bei Regenwetter gebrauchen. Ich musste nicht lange suchen, es ergab sich so einfach, gleich im zweiten Laden, als ob sie auf mich schon gewartet hätten.

Danach schlenderte ich noch ein bisschen umher und sah in einem Klamottenladen lauter heruntergesetzte Sommer-Oberteilchen... für 3, 5, 7 oder 12 Euro. Eines für 7 Euro gefiel mir gut, eigentlich als einziges. Ich dachte: "Och, eigentlich hätt ich's gerne für 5 Euro." Es war nur im Spaß gesagt, denn was machen schon zwei Euro mehr aus... Doch als ich an der Kasse schön brav abgezählt sieben Euro hinlegte, schob die Verkäuferin zwei Euro wieder zurück und sagte: "Es sind nur 5 Euro, wir haben das gerade nochmal heruntergesetzt." Ich find so was herrlich... es passiert so oft in kleinen Dingen. Warum wohl? Weil man bei kleinen Dingen keine Bedenken hat und eigentlich nichts erwartet. Würde man das bei "großen" Dingen auch so machen, würden die Dinge da genauso nach Wunsch laufen...

Dann - schon auf dem Heimweg - kam ich an dem 1-Euro-Shop vorbei. Ich hatte eine kindliche Lust, mal reinzuschauen, und hab - ganz kindlich - mir außer Söckchen und einem kleinen Zebra-Notizbuch SEIFENBLASEN gekauft!! Wie lange ist das her... mit Seifenblasen konnte ich mich als Kind stundenlang beschäftigen. Normalerweise kaufen Erwachsene, wenn sie keine Kinder haben, natürlich sowas nicht... aber heute bin ich halt mal nicht erwachsen und das ist schön so.... Hier unten ist mein heutiger, ganz ungeplanter "Gabentisch"... *lach*... Und jetzt hock ich mich da raus und mache Seifenblasen!! :-) 

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01.08.2008 um 21:52 Uhr

Gedicht eines Piloten vor seinem Tod...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Hoher Flug

Oh, ich bin über die sicheren Bande

der Erde hinübergeglitten,

und bin auf silber-lachenden Flügeln

in den Himmel getanzt.

Der Sonne entgegen stieg ich empor

und gesellte mich zu der wirbelnden Freude

der von Sonne zerrissenen Wolken -

und tat hundert Dinge,

von denen du nie geträumt hast. -

Ich rollte und schwebte und schwang

hoch oben in sonnen-erleuchteter Stille.

Schwankend jagte ich dem heulenden Winde nach

und schleuderte mein eifriges Flugzeug

durch bodenlose Hallen von Luft...

Hinauf, hinauf in das lange,

wahnsinnige, brennende Blau

habe ich mit leichter Grazie

die wind-gepeitschten Höhen überflogen,

wo nie die Lerche, nicht einmal der Adler flog. -

Und wenn mit schweigender, erhobener Seele

die hohe, nie betretene Heiligkeit

des Raumes ich durchflog,

streckte ich die Hand aus

und berührte das Antlitz Gottes.

(John Gillespie Magee Jr., Pilot)

 


Dieses Gedicht ist der Schluss des Buches "Leben und Lehren der Meister im Fernen Osten - Band 4+5" von Baird T. Spalding. Der Verleger des Buches schrieb zu der Veröffentlichung des Gedichtes folgende Zeilen:

"Bei seinen Vorträgen während seiner beiden letzten Lebensjahre erwähnte Baird Spalding oft die Verse einer Dichtung von John Gillespie Magee Jr., eines Piloten der Royal Canadian Air Force, der über England am 11. Dezember 1941 im Alter von 19 Jahren abgeschossen wurde. Kurz vor seinem Tode sandte John Magee seiner Mutter das Gedicht "Hoher Flug", das bald der ganzen Welt bekannt wurde und auch heute noch als eines der größten Gedichte betrachtet wird, das im Zweiten Weltkrieg entstand. Weil es Baird Spaldings Lieblingsgedicht gewesen ist, fügen wir es zum Abschluss dieses seines letzten Buches hier an."

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01.08.2008 um 20:19 Uhr

Frauenausflug...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Tiere/Insekten Alt

...zur Entengrütze? (die ist gleich vorne, rechts)... :-)

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01.08.2008 um 20:14 Uhr

Wer Entengrütze liebt...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

...für den ist das hier das Entengrützen-Schlaraffenland! Unglaublich grüüüüün...

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01.08.2008 um 20:10 Uhr

Gäste...

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Wir müssen uns auf dieser Welt als Gäste betrachten,

und Gäste dürfen nie verlangen,

sondern immer nur empfangen und ihrerseits beglücken.

(Martin Kojc)

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01.08.2008 um 14:39 Uhr

Depression...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...gilt als Krankheit und wird teils durch Psychologie, teils mittels Medikamenten therapiert. Man versucht es jedenfalls, oft genug ohne Erfolg. Was wenn Depression gar keine Krankheit ist? Sondern vielmehr eine normale, sich in bestimmten Abständen wiederholende Sache, die lediglich den Hinweis gibt: Achtung, jetzt bitte von weltlichen Angelegenheiten zurückziehen, jetzt ist es Zeit für innere Einkehr und geistige Arbeit? Zeit für Gespräche mit Gott, Zeit für Visionen, Zeit für innere Botschaften. Wenn wir nicht mit Gewalt die "Depression" weghaben wollten, sondern sie als Indikator für diese Dinge begreifen und auch entsprechend handeln würden, läge darin wahrscheinlich kein Problem.

Anderer Gedanke: Wenn wir dafür sorgen würden, dass wir täglich - und wenn es nur Minuten sind - eine Art innere Einkehr halten, mit Gott sprechen oder (die atheistische Lösung) mit der Urkraft kommunizieren - durch Gebete, Meditation, Stillsein, vielleicht auch mal mit einer Wanderung in der Natur oder wie auch immer... wenn es zum täglichen Leben dazugehörte wie das Zähneputzen und wie das Essen... wäre es dann nötig, dass unser Geist so massiv - durch das, was wir Depression nennen - anklopft und eben diese - leider oft unverstandene - Forderung stellt? Nach meiner persönlichen Erfahrung, ja. Ich weiß natürlich nicht, ob diese auch für andere Menschen maßgeblich ist. Irgendwie muss jeder selber in sich schauen, was für ihn stimmt. Aber ich denke, innere Einkehr braucht jeder, auf irgendeine Weise.

Ich gebe mir jeden Tag diese Zeit. Sie war am Anfang eher Pflicht, inzwischen ist sie eine Freude, auf die ich nicht mehr verzichten kann und will. Es ist nicht unbedingt immer eine bestimmte Zeit, die ich dafür verwende, obwohl manchmal schon... manchmal erinnere ich mich während des Tages, während der Arbeit, einfach nur an Gott. Ein kurzer Blitzgedanke -  Hey, Gott! - ein Lächeln -, und ich fühle mich wohl, weil ich weiß, wo ich hingehöre und dass das, was ich hier tue nicht relevant ist, sondern nur mit welchem Geist ich es tue. Die Welt kann so verrückt sein, wie sie will - und sie ist es! - ich bin im inneren an einem sicheren Ort, wo nichts das Herz erschüttern kann.

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