***Serenas Augenblicke***

31.10.2008 um 21:27 Uhr

Müllabfuhr...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Selbstmord bezieht sich genau genommen auf viel mehr Fälle als auf jene, wo jemand von der Brücke springt oder sich eine Kugel in den Kopf jagt. Wenn nicht sogar alles Selbstmord ist, solange man "stirbt" ohne vorher das Bewusstsein erlangt zu haben. Das Bewusstsein dessen, wer und was man wirklich ist. Vielleicht ist Selbstmord der falsche Ausdruck... es könnte dann eventuell eher fahrlässige Selbsttötung oder Selbsttotschlag heißen... Ein Umgang mit Körper und Geist, der ein Ablegen des physischen Körpers unumgänglich macht... was die Menschen heutzutage als normal erachten, was aber völlig unnatürlich ist.

Der physische Körper ist unendlich wertvoll. Wir gehen teilweise damit um, als könnten wir uns einen neuen stricken... Nicht nur wegen Nikotin und Alkohol und anderen Giften und falschem Essen... wenn man etwas subtiler wird und zu spüren beginnt, was Angst und Aufregung und Zorn und Neid anrichten, solange man diese Dinge ungebremst wirken lässt.

Wie bestrebt wir auf Erden doch sind, alles sauber zu halten, während wir unsere Gedanken aber zum Himmel stinken lassen, weil sie, anstatt fachgerecht entsorgt zu werden, vor sich hingammeln dürfen... so dass hellsichtige und hellfühlige Menschen es tatsächlich riechen können... die Ärmsten... Die Müllabfuhr beseitigt den Müll nur, wenn man die Tonne rausstellt. Dasselbe ist es mit Gedankenmüll. Sammeln und rausstellen, nicht drin rumrühren...

Kürzlich machte ich eine interessante Erfahrung: Ich hatte bestimmte körperliche Symptome. Sie hörten in demselben Moment auf, in dem ich mich um den Gedankenmüll kümmerte, der sich gerade angesammelt hatte und die Gedankenmülltonne rausstellte. Ich war im selben Moment beschwerdefrei. Weit mehr als das: glücklich. So funktioniert das... ziemlich göttlich, dieses Leben! :-)

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30.10.2008 um 07:58 Uhr

Angriff...

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"Ich reagiere nie auf den Angriff eines Menschen,

denn das Böse läuft sich ganz von alleine kalt.

Mich kann auch niemand beleidigen oder kränken,

denn ich bin nie menschenhörig."

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Bruno Gröning (der wegen seiner Heiltätigkeit von allen Seiten aufs bitterste angegriffen wurde) 

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29.10.2008 um 20:48 Uhr

Zwei...

von: Seren_a   Kategorie: Gemaltes & PC-Kunst Alt

 

 

 

 

29.10.2008 um 15:15 Uhr

Ein Franke in Potsdam... oder: der unvollendete Satz

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Ich erinnere mich wieder an den Franken in Potsdam, einen unglaublichen Menschen namens Friedwill. Steinreich an Geld, aber vor allem an Liebe und Zuneigung zu den Menschen. Er bot in einer städtischen Einrichtung "Seminare" an, für die er auch Geld verlangen "musste". Er verlangte die niedrig möglichste Gebühr und fragte jeden einzelnen im Vertrauen, ob er das bezahlen könne, sonst könne er auch für weniger oder umsonst kommen. Er war früher ein großer Geschäftsmann gewesen, sehr erfolgreich, international... hat alles erreicht, was man sich in dieser Welt nur wünschen kann. Aber er saß eines Tages allein in Bangkok in einem teuer gemieteten schönen Raum eines exquisiten Hotels, ein reichhaltiges ganz besonderes Büffet war angerichtet und der Raum mit einem Blumenmeer geschmückt. Und hier wartete er auf die Dame seines Herzens. Eine Stunde verging... als sie ihn schließlich anrief und ihm absagte. Und nicht nur für diesen Abend... sie verließ ihn. Er sagte, er sei wie vom Donner gerührt gewesen. Wie erstarrt sei er mindestens noch eine Stunde auf dem Stuhl gesessen mitten in diesem schönen Raum mit all den Blumen. Und da sei es dann passiert. Da habe er das Leben, sein Leben verstanden. Da habe er hinter die Mauer blicken können, die er selber aufgebaut hatte. Er ist in dieser Stunde gestorben und wieder erwacht.

Und nun saß er in Potsdam vor diesen Menschen, mit einem sehr liebevollen Herzen, seinen offenen Händen, seinem innigen Lächeln und schenkte uns einen unvollendeten Satz, nämlich: „Jetzt gerade bin ich mir gewahr ...“ Still sein, in seinen Körper und ganz und gar in sich selbst hineinlauschen und dann feststellen: „Jetzt gerade bin ich mir gewahr, dass ich mich unter Menschen befinde.“ ... „Jetzt gerade bin ich mir meines Herzschlags gewahr.“ ... „Jetzt gerade bin ich mir meines Atems gewahr.“ ... „Jetzt gerade bin ich mir gewahr, dass meine Hände kribbeln.“ ... Wessen man sich gewahr ist, das ist wahr. Das ist so, jetzt gerade. Und alles, was nicht wahr ist, fällt in diesem Gewahrsein im Jetzt ab. Das gibt es nicht. Nichts Unwahres kann darin bestehen. Im Gewahrsein des Jetzt gibt es keine Theorien und Dramen wie in unserem Kopf. Wir können jetzt unterscheiden und klar sehen, was echt und was unecht ist....

Ich habe es damals nicht so tief verstanden, nicht soooooo tief, wie es ist. Geahnt habe ich es und habe Friedwill und seinen Frieden, den er durch tiefste Enttäuschung erlangt hatte, geliebt und war ihm dankbar für diesen unvollendeten Satz. Aber jetzt erst komme ich dahin, zu verstehen, wie tief man damit wirklich dringen kann... was wirklich geschieht, wenn man diesen unvollendeten Satz immer wieder für ein paar Minuten lang in aller Stille oder auch in allem Trubel der Welt vollendet. Es ist wirklich ein großartiges Geschenk.

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28.10.2008 um 21:09 Uhr

Schleusen-Lichter...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos unsortiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27.10.2008 um 23:02 Uhr

Erlaubter Selbstmord...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...darüber kann man in Taos wunderbarem Blog "Taoistische Reflektionen" lesen, den ich an dieser Stelle einmal öffentlich loben möchte... Ich lese darin immer wieder mit großem Vergnügen! Große Weisheiten, treffend formuliert. Im neuesten Beitrag geht es darum, dass der Meister Mahavir Selbstmord unter bestimmten Bedingungen erlaubt, zu lesen hier.

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27.10.2008 um 08:16 Uhr

Eine Frage...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...die Novalis in seinen Studienheften notiert hat: *


Ist Sprache zum Denken unentbehrlich?


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26.10.2008 um 00:00 Uhr

Nicht mal im Traum...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Manche Dingen gehen einfach gar nicht, nicht mal im Traum! So wie das, was da in meinem Traum heute morgen, geschehen war... ein Traum kurz vor dem Wachwerden, diese Sorte, die einen manchmal richtig erschrecken kann. Ich fuhr also mit Felix im Auto zum Supermarkt, parkte das Auto da und ließ locker und lässig den Schlüssel stecken und ging in den Supermarkt. Als ich zurückkam war das Auto mitsamt Felix weg! Geklaut! Von zwei Amerikanern, das wusste ich, die in der Nähe gewesen waren und nun ebenfalls weg waren... Also nein, das war viel zu entsetzlich um wahr zu sein! Ich schrie laut und entschieden: "NEIN!!!"... und wachte im selben Moment auf... Felix schlummerte friedlich auf seinem Lager. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Alles gut. :-) Ich dachte mir später dazu so: vielleicht müssten wir auch in dem, was wir so gemeinhin "Wachszustand" nennen (ich bin sicher, auch daraus wachen wir einmal auf), manchmal viel entschiedener NEIN sagen... Nicht alles akzeptieren und als wahr annehmen (wahr-nehmen), was so oder so zu sein scheint. Und auch nicht jeden dahergelaufenen Monstergedanken ernstnehmen. Das allermeiste in dieser Welt ist nur Schein. "Real" wird es nur durch unseren festen Glauben daran...

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25.10.2008 um 08:14 Uhr

Samadhi...

von: Seren_a   Kategorie: Über Gebet und Heilung

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Der folgende Text stammt von einem Zeitzeugen der Geschehnisse um Bruno Gröning und wurde in der Zeitschrift "Die andere Welt" 1962 veröffentlicht.

Seine Erfolge als geistiger Heiler sind unbestritten und unbestreitbar. Ich selbst kannte in Braunschweig zwei Personen - eine ältere Frau und einen jungen Mann -, die vordem völlig gelähmt im Rollstuhl saßen und von den Ärzten aufgegeben worden waren. Sie liefen - dank Bruno Grönings Hilfe - wieder quicklebendig durch die Gegend und gingen unbehindert ihrem Berufe nach. - Ich habe mich jahrelang bemüht, das Geheimnis des Gröningschen Wesens zu ergründen und bin schließlich zu der Überzeugung gekommen. dass eigentlich gar kein Geheimnis vorlag. Bruno Gröning besaß die Fähigkeit des "völligen Abschaltens"; des "Eintauchens ins Absolute" oder wie der Yogabeflissene sagen würde des "Eingehens in Samadhi". Mit anderen Worten: Er verstand es, als menschliche Kreatur "zur Seite zu treten" und die göttliche Allkraft durch sich hindurch wirken zu lassen. Er heilte nicht durch Worte; nicht durch seine Vorträge; nicht durch Suggestionsformeln oder Zaubersprüche oder irgendwelche Manipulationen; er heilte durch seine bloße Gegenwart; durch seine mit göttlicher Kraft erfüllten Aura. Alles Reden und Auftreten war nur ein notwendiges Übel. ... Dieses Erzählen war wie gesagt völlig nebensächlich; entscheidend war die Strahlkraft Bruno Grönings und der Umstand, ob es ihm gelang, bei den Kranken und Seelengestörten irgendwo ein Loch im Panzer des zersetzenden Alltagsdenkens zu finden, durch das er die Kraft überfließen lassen konnte. Fand er ein solches "Loch", vollzog sich die Heilung blitzartig und automatisch; erfolgte sozusagen eine "Ansteckung mit göttlicher Gesundheit und Kraft".

H. Geisler 

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24.10.2008 um 17:59 Uhr

Das Kreuz...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...ist Symbol des wahren Menschen. Er steht da, mit ausgebreiteten Armen, und so bildet er eine Vertikale, die für den Himmel steht, und eine Horizontale, die für die Welt steht. Im Menschen treffen sich im Mittelpunkt des Kreuzes, der die Seele genannt wird, Himmel und Erde und verschmelzen an diesem Ort, in seinem Herzen.

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Ist der Mensch genau da wach und präsent, so steht er gerade da, im Gleichgewicht, seine Seele ist geöffnet, und er lebt als göttliches Wesen auf jeder Ebene. Ihm sind alle Türen geöffnet. Es gibt nichts, was ihn hindert zu sein, was er ist. Gibt er jedoch der Horizontalen mehr Aufmerksamkeit als der Vertikalen, kommt er aus dem Gleichgewicht, ebenso wie umgekehrt. Der Mensch ist potentiell die verkörperte Vereinigung von Himmel und Erde.

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24.10.2008 um 13:05 Uhr

Grund des Daseins...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Gestern war es nur äußerlich betrachtet, es war oder ist jedoch ein anhaltendes Jetzt, in dem plötzlich klar wurde, was Grund dieses Daseins ist. Auf einmal stand - steht das so plastisch und überzeugend da, dass es unglaublich ist, darüber jemals gerätselt zu haben. Mehr war - ist es ein Gefühl als ein Gedanke, eine Empfindung, die so umfangreich und alle Körper ausfüllend ist, dass "mehr" einfach nicht möglich ist... Eine Empfindung der absoluten Fülle des Lebens und der Richtigkeit und Gutheit und daraus folgend ein unfassbares Glücksgefühl. Das ist ganz schlecht erklärt... man kann es mit Worten nur sehr ungenügend ausdrücken... und nur hoffen, dass jemand eine Ahnung dessen hat, was man erlebt hat... weil Gemeinsamkeit wohltuend ist. Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. Wenn  man es ertragen kann. Manche Menschen können es nicht ertragen. Sie wenden sich ab oder bekämpfen es. Können es nicht ertragen, wenn jemand strahlt. Ich habe es selber erfahren. Ich war gefangen in Dunkelheit... und das Licht schmerzte mich. Es ließ mich schmerzlich wahrnehmen, was ich in mir nicht zuließ. Dieser Schmerz ist es, der Menschen dahinbringt, die Finsternis zu verteidigen. Es ist gut das zu wissen, es selbst erfahren zu haben - zu verstehen und daher zu lieben, auch wenn so wenig Liebenswertes da zu sein scheint.  Und es ermöglicht es, den anderen zwar in bestimmte Grenzen zu weisen, ihn darüber hinaus aber sein zu lassen... was und wie er ist. Denn nur er selbst kann entscheiden, wohin sein Weg gehen soll. Ich verstehe. Ich bin er und er ist ich. Ich kann ihn lieben weil ich nach vielen vielen Leben mich selber lieben kann.

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23.10.2008 um 22:49 Uhr

Schatten an der Wand...

von: Seren_a   Kategorie: Gemaltes & PC-Kunst Alt

 

 

 

 

23.10.2008 um 08:17 Uhr

Gebet...

von: Seren_a   Kategorie: Über Gebet und Heilung

Nichts ist ohne das Gebet möglich, alles ist mit dem Gebet möglich, das mit Glauben ausgesprochen wird. Die Bewohner von Nazaret mit ihrem Unglauben verhindern sogar, daß der Herr Wunder wirkt (Lk 4,23); und auch den Jüngern gelang es nicht, Heilungen zu vollbringen, als sie nicht beteten und nicht fasteten (Mt 17,19). Das Gebet überwindet die Ohnmacht der Menschen. Es geht über das hinaus, was man für unmöglich hält und erlaubt Gott, in dieser Welt mit seiner Macht einzugreifen.

gefunden auf: www.santegidio.org

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22.10.2008 um 22:37 Uhr

Die Seele ist wie eine Blüte...

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"Die Seele ist einer wundervollen, schönen Blüte, in der Größe meiner geöffneten Handfläche, vergleichbar. Wenn ein Mensch das Gute will, dann öffnet sich seine Seele wie eine Parabolantenne - und die göttliche Energie strömt voll hinein. Nimmt jedoch ein Mensch einen einzigen unguten Gedanken auf, so schließt sich augenblicklich seine Seele und die Verbindung zu Gott ist unterbrochen. Die Seele ist also das Empfangsgerät für den Heilstrom: Der gute Wille öffnet den Seelenspiegel und die Kraft kann fließen. Sie lässt jedoch nicht das geringste böse Gefühl hinein, weil sie sich blitzschnell schließt. Die Seele ist der Sitz des Gottesfunkens im Menschen, an den nichts Böses heran kann. Aus diesem Grunde sage ich immer wieder: Es gibt auf dieser Welt - geistig betrachtet - keine schlechten Menschen, sondern nur solche mit schlechten Gewohnheiten."

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Bruno Gröning

(zitiert im Buch "Kräfte des Geistes" von Alfred Hosp)

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22.10.2008 um 20:52 Uhr

Liebeserklärung...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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"...und mach ihr eine Liebeserklärung,

dass sich der Winteranfang verschiebt!" Fröhlich

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(aus der Serie "Türkisch für Anfänger")

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22.10.2008 um 08:05 Uhr

Air - Luft...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Unsere Seele muss Luft sein,

 weil sie von Musik weiß und daran Gefallen hat.

Novalis

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21.10.2008 um 21:21 Uhr

Normal...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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Es ist normal,

dass wir verschieden sind.

 

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21.10.2008 um 15:05 Uhr

Spotlight

von: Seren_a

 

 

 

21.10.2008 um 14:13 Uhr

Innere Klarheit...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Es passieren sehr gehäuft Dinge, die mich einerseits erstaunen, andererseits weiß ich tief in mir: das ist ganz natürlich. Wir beachten solche Dinge nicht, deshalb können sie auch nicht geschehen. Wir sind zu laut und zu hektisch dafür. Da geht das unter. Als ich z.B. wusste (kürzlich hier geschrieben), dass jemand aus der Ausfahrt kommen würde und ich stieg vorher ab. Heute wieder, ich stand mit Post vor einem Haus, für das ich keinen Schlüssel habe. Als ich mich der Türe näherte wusste ich ganz genau, dass ich nicht würde klingeln müssen. Tatsächlich, jemand öffnete im selben Moment die Türe. Oder gestern, als mein Mann und ich beisammensaßen... wir hatten uns über einiges unterhalten und dann war ein wenig Stille. In dem Moment dachten wir genau dasselbe. Ich wusste es auch und wartete, dass er anfangen würde zu reden. Tatsächlich, er fing genau von dem Thema an, das auch mir in den Kopf gekommen war. Es ist so einfach. Es passiert niemals, wenn man es angestrengt möchte und sich darauf konzentriert. Es kann nur fließen, wenn man es fließen lässt. Wenn man absichtslos ist und doch ganz und gar voller positiver Überzeugung, dass es geschieht, das heißt voller innerer Freude. Man kann und darf es wünschen, aber nicht fordern und nicht forcieren. Es "erlangen, nicht verlangen". Es passiert in der Weise wie eine Feder vom Himmel nach unten schwebt und man hält die Hand auf. Man kann sie und ihren Weg nicht forcieren und sie nicht drängen, und wenn man nach ihr greift, entwischt sie einem erst recht. Wenn man dagegen die Hand einfach nur ganz ruhig geöffnet hält, dann landet sie sanft darin. In der Weise geschehen diese Dinge durch reines Zulassen dessen, was automatisch geschieht, wenn wir es nicht verhindern. Durch Hektik und Stress, durch Verwirrtheit, durch Angst, durch Verkrampfung und all solche Dinge, die uns aber ganz normal erscheinen, verhindern wir das, was so natürlich ist und zum Menschsein immer dazugehörte, auch jetzt noch. Diese hindernden Dinge sind nicht normal, auch wenn wir das denken. Und man kann sie überwinden.

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20.10.2008 um 21:41 Uhr

Gib ihm endlich die Zügel!

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Es gibt gewisse Situationen, Episoden im Leben, manchmal verknüpft mit einen einzigen Satz, die man nie vergisst. Einer davon ist für mich: "Lass ihn doch laufen, gib ihm endlich die Zügel!" Das sagte mein Reitlehrer zu mir, nachdem ich schön brav Runde um Runde in der Reithalle galoppiert war... Er hatte einige Runden lang nichts gesagt, nur geschaut... ich wusste schon, dass etwas nicht stimmt, weil er sonst nicht so lange ruhig gewesen wäre... Aber WAS nicht stimmte, darauf kam ich nicht. Ich achtete auf meine Haltung, gerade zu sitzen, Arme angewinkelt und nicht gestreckt, die Hacken unten zu haben, die richtigen Hilfen zu geben, das Gewicht richtig zu verlagern, all das... aber das stimmte schon alles, das war es nicht. Dann kam dieser Satz. Ich war verdutzt. Oh! Ach so! Eine ganzes Lichtermeer ging mir plötzlich auf.

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Und als mein Freund, der mich trug, dann erst richtig loslegte und voller Freude die Beine viel weiter nach vorne warf und ich im ersten Moment ein Achterbahngefühl im Bauch bekam, da durchfuhr mich eine unsagbar freudige Energie. Es war ein sagenhaftes Erlebnis, zu bemerken, wie ich mich und mein geduldiges, braves Pferd zuvor begrenzt hatte und wie wir jetzt davonflogen. Dafür bin ich meinem Reitlehrer und meinem Pferd (nur zeitweise meins) sehr dankbar. Später im Leben habe ich gemerkt, dass ich dasselbe begrenzende Muster auch in anderen Dingen anwendete. Irgendwann habe ich begonnen, auch in diesen anderen Dingen "die Zügel zu geben" und die Kräfte laufen zu lassen... Es ist immer wieder ein enorm wunderbares Gefühl, Grenzen zu durchbrechen und auf und davon zu galoppieren! :-)

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