Bruno-Gröning-Film in Würzburg
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Ich habe eine ganz wundervolle Seite im Netz entdeckt, mit herrlichen Tier- und Pflanzenfotos. Die Fotos sind einfach großartig, genauso wie ich sie liebe... sehr natürlich, nicht zu "perfekt" im Sinne von gekünstelt, unglaublich lebendig. Man kann die Liebe der Fotografin (ich glaube es ist eine Frau, Marianne) zur Natur darin so deutlich spüren. Ich lade ein zu einem Spaziergang auf diesen wunderschönen Seiten, wo man viele Vögel und Schmetterlinge und andere Tiere sowie Pflanzen unserer Region sehen kann und so manchen sinnigen oder witzigen Spruch dazu lesen... z.B.:
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Dumme rennen,
Kluge warten,
Weise gehen
in den Garten
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(Rabindranath Tagore)
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Ihr könnt den wundervollen Garten über den letzten Teil des Spruches in Weiß betreten und die Startseite von hier aus... viel Spaß und gute Erholung dort! :-)
Noch ein Tipp: Schaut Euch unbedingt die Schwanenfotos - klick hier - an... sie machen glücklich! :-) Riesenkompliment für diese herrlichen Fotos.
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Wow, was für ein Tag heute! Eine unglaublich intensive Energie durchströmte mich heute und tut es immer noch. Irgendwie fühlt es sich an, als sei ich heute ganz frisch geboren worden. Dabei ist nichts außergewöhnliches geschehen... im Außen. Nichts besonderes. Außer dass ich überraschend drei freie Tage habe, dass ich mit meinem Hund zwei seiner Spielsachen versehentlich im Main versenkt habe, dass ich 400 Flyer ausgetragen habe und einfach nicht glauben konnte, wie schnell das ging, und sonst hat die Sonne geschienen und die Herbstblätter sind gefallen... Nichts besonderes. Und doch... Ronjaa hat in ihrem Blog etwas Tolles geschrieben, was dem ganz ähnlich ist... hier zu lesen. Es scheint als ob sie gerade Ähnliches erlebt. Was einhergeht mit solchen Gefühlen oder Erfahrungen: Sicherheit, Geborgenheit, Freiheit, Stärke, Kraft, Mut... Ziemlich toll das alles. Da kann ich mich dran gewöhnen... :-)
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Etwas traf mich wie ein Schlag. Es war ein Gedanke, ein Satz, der wie aus dem Nichts von oben niedersauste und vor mir lag wie ein Felsblock... geradezu grinsend lag er da, als wolle er sagen: „Siehst du, hier bin ich! Und was machst Du jetzt mit mir?" So einfach darüber hinweggehen ging nicht, denn es war ein großer Felsblock. Umkehren war indiskutabel. Der Gedanke war eine Gleichung. Sie lautete: „Energie ist Liebe. Geld ist Energie. Also ist Geld Liebe."
Ich hatte Geld in meinem Leben abgelehnt. Kein Wunder, dass es dann darin auch nicht auftauchte. Es hatte ja einige gute Versuche gemacht. Doch wenn ich es hatte, schätzte ich es nicht sehr hoch, nahm es eher hin, verachtete es aber im tiefsten Inneren. Es hatte mir schöne Angebote gemacht in Form eines sehr gut bezahlten Jobs. Doch ich beachtete es kaum oder lehnte es gar grob ab. Ich stand ja darüber. Ich war besser als die Leute, für die Geld wichtig war. Kein Wunder, dass es langsam wieder aus meinem Leben verschwand. Alles, was nicht geehrt und nicht geliebt wird, verschwindet wieder. So dass man irgendwann den Verlust richtig zu spüren bekommt und versteht, was das Ding wirklich ist. Das ist dann schmerzvoll. Wir Menschen lernen gerne durch Schmerz. Lieber als durch Demut.
Ich geriet in eine Situation, die unmenschlich zu werden drohte, die tatsächlich unmenschlich wurde... mangels Geld! So dachte ich jedenfalls, denn ich kannte die Gleichung noch nicht, die mir der Felsblock später vermittelte. In Wirklichkeit wurde meine Situation mangels LIEBE unmenschlich. Ich dagegen verstand nichts und haderte mit dem Schicksal und fühlte mich zutiefst durch die Tatsache verletzt, dass es tatsächlich Geld war, so etwas schrecklich äußerliches, schrecklich materialistisches, das mir fehlte und unter dessen Mangel ich litt. Ich versuchte es zu drehen und zu wenden, doch es blieb dabei. Ich begriff die Gleichung noch nicht.
Irgendwann waren der Schmerz und die Sehnsucht, die Situation zum Guten - wie auch immer das aussehen möge - zu ändern so groß, dass sich fast sofort eine Änderung in Gang setzte. Es braucht in Wahrheit nicht viel, um eine schlimme Situation zu ändern. Alle Engel stehen bereit zu helfen, alle warten gespannt, wann sie endlich eingreifen dürfen. Und es ist nur ein ganz kleines Eingeständnis unsererseits, das für sie der Startschuss ist. Das Eingeständnis, etwas nicht richtig gesehen und entsprechend falsch gehandelt zu haben und die Bereitschaft, etwas zu ändern. Immer noch nicht wissend, was richtig ist und wie die Situation zu ändern ist. Das alleine reicht schon, damit Hilfe kommt! Nur ein kleiner Schritt auf Gott und das Leben zu, und Gott und das Leben kommen einem tausend - tausend! (mindestens) - Schritte entgegen.
Nun hatte ich meine Aversion einfach einmal abgelegt, denn sie war viel zu anstrengend zu tragen. Sie hatte mich niedergedrückt, dass ich kaum noch aufrecht gehen konnte. Ach was, ich war ja schon am Boden, und konnte gerade noch kriechen, doch selbst dazu hatte langsam die Kraft gefehlt. Ohne Überzeugung, aber dem inneren Gefühl folgend, gab ich gewisse scheinbar festgemeißelte Grundsätze auf und öffnete mich einfach, um zu sehen, was geschehen würde. Mehr konnte ich gar nicht mehr tun, zu mehr reichte meine Kraft nicht mehr aus. Doch das genügte. Was geschah war: Es drang Licht ein! Ganz einfach. Eine Tür wird geöffnet, und es dringt Licht in den Raum, der vorher dunkel war. Ein normaler und sehr einfacher Vorgang, der wie von selbst geschieht. Nach einer Weile konnte ich wieder aufrecht gehen. Meine Grundsätze hatte ich hinter mir gelassen und hatte mir inzwischen auch noch keine neuen gezimmert. Ich blieb abwartend. Ich wandte mich an Gott und bat um Weisheit und Liebe. Ich ließ alles offen.
Nun war Zeit vergangen und sie war reif geworden. Da lag nun also dieser grinsende Felsblock vor mir mit seiner frechen Botschaft. Was für eine Unverschämtheit er da behauptete! Er behauptete, Geld sei Liebe. Und ich hatte mein ganzes Leben lang genau das Gegenteil behauptet. War überzeugt davon. Doch durch all die Schmerzen, all das Leid war kein Eifer mehr in mir. Ich war ruhig und konnte in dieser Ruhe diesen Gedanken zulassen. Ich konnte ihn in mir hin- und herbewegen ohne ihn gleich hochkant hinauszuschmeißen. Das war schon was. Und:
Mein Gott, JA. Es stimmte. Geld ist Energie, Energie ist Leben, Geld ist Leben, Leben ist Liebe, Gott ist Liebe, Geld ist Liebe, Geld ist Gott. Was völlig verkehrt und frevlerisch klang, war plötzlich einfach nur logisch. Wenn es frevlerisch klang, so deshalb, weil der kleine Verstand wie so oft etwas verwechselte. Die Energie - Leben, Liebe, Geld, Gott - kann missverstanden und missbraucht werden - und sie wird es! Was jedoch nichts an ihrer Natur ändert. Nur diesen Missbrauch hatte ich sehen können und war voller Urteile gegenüber den Menschen. Ich merkte gar nicht, wie ich die Energie in mir selber abgrub durch dieses Verurteilen. Und ich begriff vollkommen, dass das Verurteilen auf genau dem beruhte, was ich anderen vorwarf: nämlich Lieblosigkeit und Egoismus. Jeder, den ich verurteilte, bot nichts als mein eigenes Spiegelbild. Ich verstand. Seltsamerweise tat diese Erkenntnis aber nicht mehr weh - wie sehr wir doch den Schmerz immer wieder erwarten und für normal und gerecht empfinden-!, sondern erfüllte mich mit Freude.
Eine große Last war von mir abgefallen. Sie lag in Form des grinsenden Felsblocks vor mir, der jetzt gar nicht mehr hämisch zu grinsen schien. Er lächelte liebevoll und löste sich vor meinen Augen auf. Und ich ging weiter.
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von Novalis
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Gottlob! dass ich auf Erden bin
Und Leib und Seele habe;
Ich danke Gott in meinem Sinn
Für diese große Gabe.
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Der Leib ist mir doch herzlich lieb
Trotz seiner Fehl und Mängel,
Ich nehme gern mit ihm vorlieb
Und neide keinen Engel.
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Ich küsse gern mein braunes Weib
und meine lieben Kinder,
UInd das ist wahrlich doch mein Leib,
Und mir ist es gesünder,
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Als wenn ich mit Philosophie
Die Seele mir verdürbe,
Denn ein klein wenig Not macht sie,
Die liebe Weisheit, mürbe.
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... war mein spontanes Empfinden, nachdem dieses bearbeitete Bild entstand. Das originale Foto war nicht zu gebrauchen, da es schon dämmerte, als ich es aufnahm. Und doch wäre es zu schade gewesen, es einfach wegzuwerfen.
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Der Vogel, ein Eichelhäher, kommt auch in China vor. Er gehört zu den Rabenvögeln, ist sehr klug und kann den Gesang anderer Vögel imitieren.
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* Die Melodie des Lebens * Wohin Zorn führt * Über die Langeweile *
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Höre auf die Melodie in deinem Inneren. Höre auf sie. Sie ist ein Fluss,
bewegt sich, verändert sich, sie ist, was sie ist. Da ist Leichtigkeit und
Unbeschwertheit. Nur Angst scheint sie unterbrechen zu können, verzerrt
sie bis zur Unkenntlichkeit. Dies nennt man dann Lärm. Lärm ist die von
Angst zerstörte Melodie des Lebens. Und Angst ist Spannung.
Höre die Melodie wenn du Spannung spürst, seien es Sorgen oder
körperlicher Schmerz. Höre sie. Und rieche den Duft der Rose. DAS
Ist das Leben.
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Finde heraus, wer Seren ist.
Du bist nach oben gekommen mit deinen Gefühlen der Angst und vergräbst
sie nicht mehr. Nun spürst du, dass Wir fähig sind, dass Wir jeder Anforderung
genügen. Dies ist kein Glaube, keine Überzeugung, sondern zweifelsfreies
Wissen. Es beglückt dich, und es beglückt Mich, dich beglückt zu sehen.
Du hast begonnen zu spüren, wo Angst und Zorn hinführen, nachdem du
sie liebevoll angenommen hast. Sie führen zu Klarheit, zu Entschiedenheit,
zu großer Kraft, zu Freiheit. Die Luft ist klar, nachdem „dicke Luft" herrschte.
Nicht das Auslassen dieser Gefühle an deiner physischen Umwelt führt dich
dahin, sondern das vollständige Zulassen dieses Gefühls in dir. Wutanfälle
im Außen zeigen deutlich, dass die Wut nicht angenommen und verwandelt
wurde. Sie wurde abgelehnt und daher muss sie nun „explodieren".
Gehe weiter diesen Empfindungen furchtlos nach. Lasse nichts „auflaufen".
Mache täglich Inventur.
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Langeweile ist Nicht-Verbunden-Sein. Gib sie Mir. Und spüre, was dann da ist.
Da ist immer irgendein Geschenk. Du brauchst es nur zu entdecken und
entgegenzunehmen. Langeweile hast du gemacht, um damit das Jetzt zu
verhüllen. Um dich auf Distanz zum Leben zu halten. Schaue genau, was
da ist, nachdem du sie Mir übergeben hast. Du bist im Jetzt, mitten im Leben,
es pulsiert, DU pulsierst. Hinter der Langeweile steckt die höchste Bereitschaft,
das Jetzt voll und ganz zu umarmen und dich Selbst dem Leben zu schenken,
als ein Ganzer Mensch.
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Gerade hat Shadowfax ein bisschen über den November philosophiert... dass man ihn einerseits weglassen könnte, andererseits die Farben des Herbstes so toll sind... hier. Und um die Farben des Sommers wieder zurückzuholen hat sie einen Link zu mir gesetzt, wegen meiner Sommer-Fotos. Das freut mich, liebe Shadowfax. Gerade weil ich erst gestern selber ein wenig im Archiv meiner Fotos geblättert habe. Ich habe noch nie so kontinuierlich fotografiert wie dieses Jahr. Was da entstanden ist, ist wie ein Tagebuch der Natur. Das Schöne ist, ich kann mich an jeden Tag ziemlich genau erinnern, an jede Ecke, an jeden Ort, an die Wärme der Sonne, an das Wohlgefühl, gerade dort zu sein, an das Atemanhalten beim Fotografieren... an so manches Wadenbrennen, weil ich beim Fotografieren in die Brennesseln geriet, und zum Teil sogar daran, was sonst an diesem Tag war, was ich dachte und fühlte. Erstaunlich finde ich das. Es ist alles noch so wirklich, so präsent. Gar nicht wie eine Erinnerung, die man auskramen muss, sondern es ist direkt da, als wäre es gestern gewesen. Einfach schön. Ob das tatsächlich an den Fotos liegt? Oder sind sie nur das Dokument dafür, dass ich dieses Jahr einfach besser hingeschaut und intensiver gelebt habe... Ich glaube, letzteres. Es ist schön, die Veränderung zu sehen, und es ist nicht schlimm, dass jetzt Herbst ist und die Tage kurz und manchmal das Wetter ein bisschen fies, sondern es ist einfach anders und auf seine Weise genauso toll.
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Der gewählte Weg ihres Lebens führte sie vor diese Türe und sie durchschritt sie sehenden Auges, genau wissend, in welch schauerlichem Schmierentheater sie die nächsten Stunden und Monate mitspielen würde. Sie wusste es. Und ging doch durch diese Türe. Wie geschieht so etwas? Wäre sie ahnungslos gewesen, gut. Aber so... wie kann das erklärt werden, dass sie nicht auf dem Absatz kehrt machte? Etwas weniger Bewusstheit hätte erklärend gewirkt. Etwas mehr befreiend. Dazwischen war es - zumindest eine kurze Zeitspanne lang - quälend. Betrunkene Männer, die einander dominieren wollten wie halberwachsene Rüden. So dass es nicht um die Frau ging, über die sie reihum herfielen, sondern um ihr armseliges Ego, das ein bisschen Macht genießen wollte. Bis die junge Frau sich erinnerte - vielleicht bis in andere Leben hinein - sich erinnerte, wie leicht Männer zu täuschen und zu manipulieren sind, solange sie keine richtigen Männer sind. Dies hier waren keine richtigen Männer, noch weniger wahre Menschen. Im Machtrausch und in sexueller Erregung merkten sie nichts... So befreite sie sich... lag auf einmal in den Armen eines vermeintlichen Retters in grün, der sie - Monate später - wiederum in die Arme einer wildgewordenen Meute von Männern, diesmal in mehr oder weniger gut sitzenden Anzügen und sehr ehrenwert, trieb. Das Schmierentheater, das stattfand, um über das vorherige zu urteilen, war ein noch größeres, noch übler stinkendes. Vorhaltungen, unbeantwortbare Fragen, Vermutungen, gekaufte Lügen, geile Blicke, nasse Flecken auf Hosen, verborgen unter geschlossenen Sakkos. Jeder hatte seine Wahrheit schon angefertigt und gebügelt. Die letzten Worte der jungen Frau versetzten sie nur kurz in einen kleinen Ausnahmezustand, in welchem - hätte die Dynamik des Rudelverhaltens ausgesetzt, was sie nicht tat - jeder von ihnen die Chance gehabt hätte, wirklich zu verstehen. Es waren nur wenige Minuten. In welchen sie sprachlos den Worten zuhörten, aus dem Mund dieser jungen Frau, die eigentlich noch ein Kind war. Die sagte, dass es in Wahrheit keine Schuldigen gebe. Nach unglaublicher Stille im Saal leitete jedoch das erste entzerrende Räuspern die Rückkehr in die normale Welt mit den gewohnten Parametern ein. Allseitige Erleichterung war schier greifbar. Nach einigem Stühlerücken und Aufatmen war alles beim Alten. Dennoch... eine Erinnerung würde bleiben. Eine Spur von Liebe.
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Alte Aufzeichnungen haben mich wieder mal erstaunt...
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Über Ärger und Unfreiheit
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Du hast heute erfahren, wie Ärger wirkt, wenn er ignoriert wird.
Unbereinigt setzt er sich fort wie ein Fehler in einer Rechnung.
Du kannst nicht "Zeit sparen", indem du den Ärger wegschiebst um
erst das "Wichtigere" zu erledigen. Das "Wichtigere" ist jetzt der Ärger!
Er wird dich nicht loslassen, solange du ihn nicht akzeptierst.
Akzeptieren heißt, sich darum zu kümmern.
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Die Energie zerstreut sich wie Sterne in alle Richtungen.
Entspannung kommt und hiermit Heilung.
Ich nehme viele Wege der Kommunikation. Gerade jetzt sollst du viel
schreiben, doch vergiss nicht, auf andere Botschaften zu hören.
Jetzt hast du die Fähigkeit, inmitten der Woge dich tatsächlich an Mich
zu erinnern und Frieden zu erlangen, egal was um dich her geschieht.
Du fühlst Unfreiheit nur deshalb, weil du dich zusammenziehst anstatt
dich in Mich hinein auszudehnen. Du kannst es, hast es schon oft getan.
Alle Dinge fügen sich, wenn du dich in Mich ausdehnst und Wir Eins sind.
Du bist hier, um dies zu tun. Tue es. Immer. In der Stille und bei allen
Tätigkeiten.
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...getroffen, daher wird er sicher auch nicht erkannt... War nicht so leicht wie "der Kommissar", der so markant ist... Ich probiers weiter mit ihm... denn er gehört auch zu meinen Favoriten... :-)
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Eine etwas überraschende, aber bei genauerem Nachdenken passende Erklärung gab dazu Bruno Gröning:
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"Zeit ist Gott. Nützen Sie immer die Zeit zum Guten, denn Zeit nützen, heißt Gott nützen. Jede Minute des Lebens ist Gnade und ein Geschenk Gottes."
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Und er forderte öfter dazu auf, jeden Tag zu leben, als sei es der letzte. Was nicht heißt, dass man nun ständig an den Tod denken soll und keine Pläne mehr machen soll. Im Gegenteil... so lebendig wie möglich sein und die Zeit, die verbleibt, so gut wie es geht nützen. Es gibt nie zu wenig Zeit, weil es nicht zu wenig Gott geben kann.
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Was täte ich, wenn ich wüsste, dass ich morgen den Körper verlassen würde?
Ich wäre achtsam und würde jeden Moment ehren, egal was ich täte. Ich würde in alles, was ich täte, die höchstmögliche Aufmerksamkeit und Liebe legen. Ich würde mich genau umschauen und alles ehren, was mich umgibt. Ich würde mich selbst betrachten und in mich hineinschauen und alles das ebenfalls ehren. Ich würde alle Fehler in meinem Leben, die mir bewusst sind, bereuen und sie zumindest gedanklich berichtigen. Das alles könnte ich heute ja eigentlich auch tun, ohne zu wissen, ob ich morgen meinen Körper verlasse oder nicht...
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Keine Angst vor der Vergänglichkeit
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Allmächtiger Gott, dessen Geschöpf ich bin,
ich fühle mich als Teil von DIR, sowie in DIR!
Bin Licht aus DEINEM LICHT,
Kraft aus DEINER KRAFT.
Bin Frieden aus DEINER übergeordneten HARMONIE,
Liebe, aus DEINER alles umfassenden, strahlenden LIEBE.
Bin zeitloses Wesen aus DEINER UNENDLICHKEIT.
Oh Gott, öffne und erweitere in mir mein Erkennen,
damit ich auch stark werde - aus DEINER STÄRKE,
und sich die Angst vor der Vergänglichkeit
in vertrauensvolle Zuversicht wandelt.
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Gebet von Alfred Hosp
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Ich erwarte eine Revolution. Eine Revolution meiner selbst, meiner Gedanken, meines Verstehens, meines Bewusstseins. Eine ECHTE Revolution! Denn die ist nötig, um das materielle Denken zu überwinden. Das materielle Denken ist eine Seuche und es erfordert schon etwas, diese zu heilen. Das ist genau das, weswegen ich hier bin. Ich denke heute, an diesem Tag, der den Verstorbenen gilt, besonders auch an die Hinterbliebenen. Man sagt, man hat einen vertrauten Menschen verloren, ich auch... Und genau hier ist schon diese Seuche, die uns blind macht, die uns mit Gefühlen überwältigt, die unnötig wären, wenn wir klar sehen könnten. Wir reden uns teilweise auch noch ein, wir müssten diese Gefühle haben, sie machten uns zum Menschen, ohne sie wären wir unmenschlich. Ja, sie gehören zum Menschen. Aber zum Menschen gehört auch das Über-Etwas-Hinauswachsen, das Sich-Erweitern.
Wir verlieren niemanden. Wir sollten nicht nur intellektuell verstehen, sondern praktisch begreifen, dass ein Mensch ohne seinen physischen Körper ebenso existent ist wie mit. Dass es möglich ist, mit ihm zu kommunizieren. Dass er lebendiger ist denn je. Und dass jeder seinen Weg alleine gehen muss. Dass wir den anderen auf seinem Weg unterstützen können, indem wir einfach in liebevollen Gedanken an ihn still sind und ihm alle Freiheit lassen, ihm das Weitergehen auf seinem Weg erleichtern - das ist Liebe. Wenn die "Revolution", von der ich spreche, wirklich stattgefunden hat, dann gibt es kein Leid mehr über einen angeblichen "Verlust", es gibt keinen Verlust. Sondern dann gibt es einen Gewinn... einen Vorstoß des Bewusstseins über die materiellen, emotionalen und mentalen Grenzen hinaus... Dann ahnen wir nicht nur, sondern wissen. Es ist möglich. Jetzt.
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...für alle gerade Verstorbenen, die ihren Weg noch zu finden haben, und für alle schon längere Zeit Verstorbene, die ihn nach langer Zeit immer noch nicht gefunden haben, ihren physischen Tod immer noch nicht akzeptieren können und dagegen revoltieren... auf dass sie Frieden finden und sich ihrem weiteren Weg zuwenden können...
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