***Serenas Augenblicke***

30.11.2008 um 20:07 Uhr

Erdnussbarren und pappiger Glühwein...

von: Seren_a

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Heute war ich mehr oder weniger per Zufall auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt. Weil nämlich im Falkenhaus direkt am Marktplatz der Bruno-Gröning-Film zum dritten Mal gezeigt wurde, und ich sehen wollte, wer so alles gekommen war und wieviele. Der Weihnachtsmarkt war zum Abgewöhnen. Wenn ich denke, dass ich mal da gewohnt habe, direkt am Marktplatz, und alle Feste des Jahres "unter mir" hatte... *lach*... Heute möchte ich das nicht mehr. Damals fand ich es toll. Naja, alles zu seiner Zeit...

Ich quetschte mich von Bude zu Bude um die guten alten Erdnussbarren zu bekommen... an dem alten Stand gab es sie nicht mehr. Es gab fast überall nur gebrannte Mandeln in Massen... Und überall Glühwein Glühwein Glühwein... Der ganze Marktplatz stank danach. Leute mit diesen komischen Tassen voll pappigem Glühwein all überall um mich herum und ich hatte echt Angst, dass sie mir in dem Gedränge ihr Gesöff über die Jacke kippen... Als ich endlich meine Erdnussbarren ergattert hatte, war ich froh, endlich da wegzukommen. Nä... is nix mehr für mich.

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30.11.2008 um 18:47 Uhr

Dieser Sonntag...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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...heute war so aufgeräumt, so licht und angenehm, so einladend und hübsch...

wie es schon der erste Blick aus dem Fenster heute morgen versprach...

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30.11.2008 um 13:03 Uhr

Liebe auf vier Pfoten...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Wunder. Ich liebe dieses Leben. Immer mehr.

Zärtliche Gefühle steigen in mir auf.

Da war diese Frau zum Beispiel, die so griesgrämig war.

Sie sah immer nur zu Boden.

Mit einem kleinen Hund an der Leine, der gar nicht griesgrämig war,

sondern geradezu die pure Lebensfreude.

Es schien so ein krasser Unterschied zu sein - die Frau und ihr Hund.

Die Frau wich mir aus wo sie konnte.

Der Hund strebte mir zu sobald er mich sah,

schwanzwedelnd, hinterteilwackelnd, voller Freude.

Ich streichelte ihn immer, freute mich, sprach mit ihm.

Sprach auch mit ihr. Sie antwortete nur spärlich, oft gar nicht.

Einmal ging sie ins Haus und ließ vor meiner Nase die Türe

ins Schloss fallen. Sie wollte mich nicht gesehen haben.

Ich musste wieder klingeln um mit der Post ins Haus zu kommen.

Eine ärgerliche Reaktion war der Tribut an die bisher gewohnte Welt.

Ich murmelte etwas unfreundliches. Doch ohne viel Kraft.

Ich sah diese Frau mit Liebe an, ohne es zu beabsichtigen.

Ich bin keine Samariterin, keine Heilige. Ich bin ein Mensch.

Das passierte mir einfach ohne mein Zutun.

Ich sah, dass sie und ihr Hund eins sind und vollkommen.

Ich sah so viel Schönheit und Licht.

Ich spürte das Herz und die Liebe dieser Frau.

Ich verstand, dass das Herz und die Liebe dieser Frau

auf vier Pfoten herumsauste und die ganze Welt liebte und umarmte!

Was für eine große Liebe! Mächtig!

Jetzt spürte ich das ganz genau.

Ich fühlte diese Frau, ich war sie.

Eine Welt, ein Leben, eine Liebe.

Jetzt lächelt sie, wenn sie mich sieht.

Sie weiß, dass ich sie erkannt habe. Und sie hat mich erkannt.

Ohne Worte.

Einfach so.

Gnade.

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