***Serenas Augenblicke***

05.02.2009 um 13:05 Uhr

"Warum?"...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...ist eine überflüssige Frage.

Selbst wenn man eine Antwort findet,

wird sie einem nicht weiterhelfen,

nicht befriedigen, stattdessen nur

weitere unbeantwortbare Fragen

nach sich ziehen.

"Warum" bringt keinen Frieden,

und auch keinen Erfolg.

"Warum" gehört der Vergangenheit an.

Warum - Darum.

Es ist wie es ist.

Die Fragen der Gegenwart lauten vielmehr:

"Was?" und "Wie?"

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05.02.2009 um 12:48 Uhr

Traum...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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Tim war ein schicker, in schwarz gekleideter Motorradfahrer, schlank und sportlich, mit schwarzem Helm. Er saß wartend auf seiner ebenso schwarzen Maschine. Ich setzte mich hinter ihn, schlang die Arme um ihn und fühlte mit den Händen an seinem Bauch die Knoten, die Tim in Wirklichkeit an Hals und Schultern hat. Ich wusste, was das war, aber ich machte kein Aufhebens davon. Es war nicht schlimm. Ich drückte die Wange an seinen Rücken und genoss die Fahrt und dachte nichts mehr. Ich fühlte mich sehr ruhig und wohl und er war es auch. Unser Weg war klar und wir mussten gar nicht miteinander sprechen.                                           :

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04.02.2009 um 13:57 Uhr

Wo bleibt das Leben?

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Gestern war ein Bericht im Fernsehen über zwei Frauen, Krankenschwestern, die um zu arbeiten nach Schweden gegangen sind, weil sie den Stress in Deutschland nicht mehr aushalten wollten. Einige Monate später besuchte das Film-Team sie wieder um zu sehen, wie es ihnen ergangen ist. Beide waren sehr gelöst. Die eine sagte, es sei gar nicht so einfach gewesen, sich das Rennen abzugewöhnen. In Deutschland musste sie immer durch die Gänge rennen. In Schweden ist jede Schwester für viel weniger Patienten verantwortlich und hat richtig Zeit für jeden. Es ist auch Zeit, sich zwischendurch mal auf ein Glas Tee oder einen Kaffee mit den Kollegen zusammenzusetzen und zu quatschen. Es wird Wert darauf gelegt, dass die Angestellten sich nicht überarbeiten.

Was tun wir hier in Deutschland denn? Sind wir völlig ausgetickt? Nicht nur in Krankenhäusern und Altenheimen, auch sonst... Wir hetzen aneinander vorbei, quälen uns selber und gegenseitig, beißen die Zähne zusammen, halten aus (bis hin und wieder dann doch einer zusammenbricht)... Wo bleibt denn das Leben??

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04.02.2009 um 08:41 Uhr

Sehnsucht...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Was ist eigentlich Sehnsucht? Erinnerungen...

Kann man sich an eine Gegenwart erinnern und in ihr sein?

Ich habe Sehnsucht nach Brandenburg... nach Potsdam...

nach der Nachbarschaft mit Berlin ohne direkt

in dieser großen, irren aber schönen Stadt zu sein...

nach der Havel, dem ruhigen verträumten Plessower See...

Nach den Ausflügen nach Linum, dem Storchendorf...

wo sie bald wieder eintrudeln, aus Afrika, Türkei, Spanien...

ihre Nester reparieren, renovieren, klappern, sich lieben

und dann brüten... und irgendwann sieht man von unten kleine Schnäbelchen

aus den Nestern ragen... unglaublich, das so nahe zu erleben,

und das fast auf jedem zweiten Häuserdach...

Wenn jemand mal in Linum ist und sich beim Bund Naturschutz umschaut...

die vögelnden Störche, die dort ausgestellt sind,

nicht ganz aber fast in Lebensgröße, hab ich gemalt... :-)

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Und Ribbeck... der Birnbaum in Ribbeck... es ist leider nicht mehr der alte,

aber an derselben Stelle hat man einen neuen gepflanzt...

ich würde gerne sehen, wie groß er inzwischen ist, nach vier Jahren...

Und wer dort in der Kirche das kleine Ribbeck-Museum besucht

sieht dort in einer Vitrine einen bemalten Stein, der den Birnbaum zeigt und die Kirche

und die alte Schnapsbrennerei... und Menschen, die im Freien beisammensitzen

und zwei schwarze Hunde... meine Hunde... Laika und Tim.

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Also ich habe dort oben Zeichen hinterlassen, und das heißt doch,

man kehrt zurück, oder?

Tim und Laika waren ihr halbes Leben dort, wir haben uns alle wohl gefühlt,

es war mehr Luft da, mehr Weite...

Weshalb sind wir gegangen?

Illusionen... nichts als Illusionen.

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03.02.2009 um 20:33 Uhr

Seele...

von: Seren_a   Kategorie: Gemaltes & PC-Kunst Alt

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03.02.2009 um 19:10 Uhr

Zart...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Tiere/Insekten Alt

 

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03.02.2009 um 15:22 Uhr

Nur Dasein...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Frühlinghafte Luft weht durch die offene Balkontüre herein. Sie ist immer noch kalt, aber mit einer Decke über den Beinen und zwei Pullovern an ist es schön so hier zu sitzen... auf dem Sofa... Neben mir liegt Tim und genießt mein Streicheln... Die Sonne scheint herein, die Vögel singen, der Himmel ist blau, es ist sehr ruhig... die Nachbarin unten hat Musik angemacht, angenehm, nicht zu laut... ein sanftes Lied, von einer Frau gesungen... Einfach nur so da sitzen, all das wahrnehmen, nichts denken... nichts denken... nur Dasein...

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03.02.2009 um 12:34 Uhr

Tränen...

von: Seren_a   Kategorie: Sternengeschichten Alt

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So ist das... ein Beitrag heißt Lachen, der nächste heißt Tränen.

Tim hat Krebs.

Wir haben heute die Nachricht erhalten.

Seine geschwollenen Lymphdrüsen sind keine Entzündung, wie gehofft.

Mit Chemo maximal noch 1 Jahr, das ist schon hochgegriffen.

Ohne... das weiß man nicht.

Schmerzen wird er nicht haben, auch nicht unbehandelt, sagte man.

Er wird einfach schwächer und schwächer und irgendwann einschlafen, sagen sie.

Man kann ihm Cortison geben, damit er länger fit bleibt.

Oder eine Misteltherapie machen.

Oder Händeauflegen und beten.

Felix schaut Tim an und schnuppert an ihm und weiß es.

Ich kann es an seinem Blick sehen.

Hunde wissen solche Dinge.

Menschen weichen dem Tod immer aus und haben deswegen Angst

und weinen weinen weinen weinen weinen...

und kommen einfach nicht damit klar,

egal wie oft sie damit konfrontiert werden.

Jetzt gerade geht es Tim gut. Er ist langsam. Er kann nicht mehr so lange laufen.

Ist schneller müde. Er ist 12 Jahre alt. Er wedelt, frisst, spielt sogar noch ein wenig.

Ja, so ist das jetzt.

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03.02.2009 um 01:30 Uhr

"Du passt in die Welt"...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...sagte mal jemand zu mir. Was dieser Mensch wohl in mir sah... Von allem, was mir je gesagt wurde, ist das mit das unzutreffendste überhaupt. Er sagte es so melancholisch... wehmütig... traurig. Eigentlich dachte er dabei wohl nur an sich selber und hatte Selbstmitleid. Mir geht es auch manchmal so, dass ich denke, jedem anderen geht es besser... ziemlich ätzend, so Selbstmitleid.

Schwermütig? Nein, ich bin nicht schwermütig. Meine Tante war schwermütig, sie nahm Tabletten gegen ihre ständigen Kopfschmerzen, immer stärkere und stärkere... und deswegen schien sie nicht mehr am Leben teilnehmen zu können und lag nur noch im Bett... In Wahrheit war es umgekehrt... sie wollte nicht teilnehmen und lag deshalb im Bett und nahm Tabletten. Sie konnte nicht erfüllen, was man von ihr verlangte... sie konnte die Schablonen nicht ausfüllen. Und auch nicht sie selber sein. Dann starb sie im Delirium. Sie war schwermütig. Wie gelähmt.

Das bin ich nicht. Ich bewege mich, ich bin aktiv und kreativ... ich liebe die frische Luft, die Bewegung, das Lachen. Und doch überfallen mich meine eigenen inneren Bilder immer wieder ... oder welche von anderen, auf die ich reagiere oder nicht zu reagieren weiß. Habe oft Angst, falsch zu reagieren. Habe Angst verletzt zu werden und selber zu verletzen. Ziehe mich zurück und finde dann keine Verbindung mehr. Und weiß nicht, was erstrebenswert ist und was nicht. Fühle mich schuldig für die ganze Welt.

Kann man sich das ansehen, ohne es zu bewerten, ohne es zu rechtfertigen, ohne es zu verdammen. Kann man das Rechtfertigen ansehen, ohne es zu rechtfertigen... das Verdammen, ohne es zu verdammen. Wird einem da nicht schwindelig? ...

Ein Wort kam heute zu mir, durch jemanden: Zartbesaitet. Durchscheinend... ich sehe mein Herz klopfen, tatsächlich, nicht im übertragenen Sinne... ich sehe es pochen unter der Haut, als ob es direkt darunter läge... Ich fühle mich wie Wind, wenn es mir besser geht. Weichheit, Zartheit... Alles das ist neu. Nein, nicht neu, sondern nur nie gesehen. Ich hatte ganz andere Bilder von mir... feste, harte... Handkantenschlag, Schlachtruf, Training, Solar Plexus anspannen, Liegestütze... Marathon, bergauf bergab, Triathlon, schlotternd aus dem Wasser rauf aufs Rad... kurze Haare, wenig Essen, harte Muskeln,...Steinbock, harte Knochen, hohe Berge... Es schien Spaß gemacht zu haben, aber vielleicht erfüllte ich nur dieses harte, fordernde Bild damit.

Nun bin ich Wind, bin ich Herzklopfen und all das... und es gibt nichts mehr zum Festhalten, zum Definieren. Ich habe nur noch dieses Herz, das pocht und zu vergehen scheint...

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02.02.2009 um 22:05 Uhr

Freunde...

von: Seren_a   Kategorie: Gemaltes & PC-Kunst Alt

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02.02.2009 um 15:41 Uhr

Kleinigkeiten?

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Ich bin manchmal wirklich entsetzt über mich... darüber wie mich Kleinigkeiten komplett aus dem Gleichgewicht bringen können. Kleinigkeiten, über die andere lachen. Wo sie einfach, wenn sie angegangen werden, grundlos, ohne dass der Angreifer auch nur den geringsten guten Willen hat, etwas zu verstehen, sondern einfach nur Spaß daran hat, eine Zielscheibe vor sich zu haben... die so etwas einfach abtun können, nicht mehr daran denken, darüber lächeln können. Bei mir läuft da was schief, mir tut so etwas physisch und psychisch weh... ich bekomme Symptome wie Atemnot und komme mir wie eingesperrt und gefoltert vor. Ich denke zu viel. Viel zu viel. In dem Sinne bin ich materialistisch, obwohl ich das gar nicht sein will... Aber Gedanken sind eben mal Materie. Und ob man was sein will oder nicht, ändert nichts an dem, was man tatsächlich ist. Ich bin aus dem Gleichgewicht und fühle mich wahrscheinlich irgendwie auch schuldig dafür. Ich müsste so etwas besser können, denke ich. Andere können es doch auch. Mit Leuten umgehen, die sie grundlos angreifen oder deren Grund einfach Antipathie ist, und nicht irgendeine bestimmte Sache. Leute, die eigentlich gar nichts von einem wissen wollen aber Spaß an so etwas haben. Mir nimmt so etwas den Atem. Ich verstehe es nicht. Und wahrscheinlich ist mein Fehler, das verstehen zu wollen, oder zu glauben, es verstehen zu müssen, damit ich damit klar komme. Nein, sowas ist unverständlich, irrational, lieblos. Das muss man doch nicht verstehen. Aber ich habe Angst. Wie aus einem alten Leben. Ich hatte so etwas wie eine Rückführung, die mir nicht nützte, sondern mir vielleicht sogar schadet. Es ist bestimmt besser und hat seinen guten Grund, dass man diese Dinge normalerweise nicht mehr weiß. Verurteilung und Hinrichtung... warum ich das so genau fühlen konnte, als Dostojewskij davon schrieb, ist inzwischen auch klar. Er durchlebte all das nicht im Roman sondern in echt, wurde kurz vor der Hinrichtung begnadigt und berichtete darüber. Verurteilung und Hinrichtung sind niemals, niemals gerechtfertigt. Sagt er. Und ich stimme zu. Vielleicht nachdem ich selber in vergangenen Leben verurteilt und hingerichtet habe, bewusstlos, achtungslos, ehrlos, lieblos. Vieles, was man sich heute aus Lieblosigkeit antut, was weit weit geringer zu sein scheint, kann genauso tief gehen... warum weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es so ist. Und dass die Feststellung, was eine Kleinigkeit ist, sehr relativ ist. Es gibt wohl nur Bosheit oder nicht Bosheit. Wie man den Grad empfindet, hängt von vielem ab, das wir gar nicht sehen und einschätzen können, dafür gibt es keinen allgemeingültigen Maßstab. Nun gehe ich mit Menschen oft sehr vorsichtig um... manchmal so vorsichtig, dass ich dahin tendiere, unehrlich zu sein... oder jedenfalls nicht so geradeheraus, wie ich es gerne wäre, oder meine, sein zu sollen. Auch aus Angst vor Angriff, aber auch aus Angst, dass sie sich angegriffen fühlen, ohne dass ich es wollte... weil ich unwissentlich "Knöpfe drückte". Ich kenne das ja, wie das geschehen kann. Ich kann nur hoffen, dass darüber mehr Klarheit kommt, denn ich scheine festzustecken und es fühlt sich furchtbar an.Da sind so viele offene Wunden, und es nützt nicht viel, sie einfach nur zu verbinden... Man müsste ihre Ursache finden...

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02.02.2009 um 13:49 Uhr

frischer Geist...

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Wir schleppen ständig unsere Lasten mit uns herum; wir geben sie nie preis, wir lassen sie nie hinter uns. Nur wenn wir einem Problem unsere volle Aufmerksamkeit zuwenden und es augenblicklaich lösen - es nicht auf den nächsten Tag, auf die nächste Minute mit hinübernehmen -, dann ist innere Abgeschiedenheit da. Dann sind wir, selbst wenn wir in einem überfüllten Hause leben oder in einem Bus sitzen, innerlich allein. Und dieses Alleinsein verrät einen frischen Geist, einen unschuldigen Geist.

Jiddu Krishnamurti, Einbruch in die Freiheit

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Ich kenne einen Menschen mit so einem "frischen Geist"... Er ist schon älter, aber wirkt unglaublich jung. Man spürt es, dass er absolut unbelastet ist und dabei kann er jede Last, die man ihm erzählt, mit einem teilen und sie einem leichter machen. Zumindest eine Weile. Dann muss man natürlich selbst tun, was hier beschrieben ist... ein anderer kann es nur zeigen, aber nicht für einen tun. Aber wenn es einer kann, kann es jeder.

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01.02.2009 um 23:13 Uhr

Black is beautiful...

von: Seren_a   Kategorie: Gemaltes & PC-Kunst Alt

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01.02.2009 um 18:52 Uhr

Neue Umfrage: Links- oder Rechtshänder?

von: Seren_a   Kategorie: Episoden

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...zum Thema welche Händigkeit Ihr habt. Würde mich freuen, wenn viele teilnehmen und bin schon ganz gespannt, welche Händigkeit bei blogigo vorherrscht...

Interessant, was ich gerade bei Wikipedia über die Händigkeit von Tieren gelesen habe: Höhere Tiere wie Hunde, Katzen, Ratten bevorzugen bei der Durchführung anspruchsvoller Aufgaben eine besondere Seite, also Pfote. Die Händigkeit ist aber insgesamt fifty fifty, es gibt also etwa gleich viele Links- und Rechtspföter. Das gilt auch für Schimpansen. Gorillas allerdings sind, wie der Mensch, vorwiegend Rechtshänder... *staun* Mein Hund Felix ist übrigens Linkspföter wie ich. :-)

 

Für alle, die mehr über die Linkshändigkeit erfahren wollen, gibt es die  *Linkshänderseite*  mit vielen interessanten Infos. 

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01.02.2009 um 18:41 Uhr

Die USA wurden und werden mit links regiert...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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Mir fiel auf, wie weiter unten schon angesprochen, dass Barack Obama Linkshänder ist... Mir war vorher nie aufgefallen, ob irgendein US-Präsident Linkshänder war... dabei fällt mir sowas eigentlich immer auf, weil ich selbst Linkshänderin bin. War mir sicherlich auch schnuppe. Ich habe jetzt mal gegoogelt und einen interessanten Artikel gefunden, in dem steht, dass schon relativ viele US-Präsidenten Linkshänder waren... der Doppel-U Bush allerdings ist im Gegensatz zu seinem Vater Rechtshänder... Al Gore wäre wiederum ein Linkser gewesen...

In dem Artikel kommen die Linkshänder ziemlich gut weg... sie würden mehr als Rechtshänder beide Gehirnhälften benutzen. Überdurchschnittlich viele Wissenschaftler und Künstler waren Linkshänder... (allerdings auch so jemand wie Osama bin Laden und Jack the Ripper...) Wir Linkshänder hätten "einen größeren Denk-Horizont"... Klingt richtig toll... :-) Jetzt ist mir klar, warum wir früher unterdrückt und mit Gewalt zu Rechtshändern gemacht werden sollten... die Rechtser fürchten sich vor uns... *g*

Wer den Artikel ganz lesen will, hier ist er:  *klick*

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01.02.2009 um 17:01 Uhr

Eine gute Frage...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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...stellt Adele hier: *klick*

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01.02.2009 um 16:58 Uhr

Heute mittag...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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01.02.2009 um 14:40 Uhr

Von Salzstangen, Maggi, Schokolade und Liebe

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Heute morgen las ich etwas bei Krishnamurti über die Liebe... dass es nur Liebe gibt, wenn es keinen Beobachter und kein Zentrum gibt... wenn man gar nicht in der Lage ist zu sagen: Ich liebe Dich... weil man eins ist, nicht zwei. Man selbst kann dann gar nichts sagen, man ist nur einfach in Liebe. Bei Kindern ist das ein normaler Zustand, solange sie von Erwachsenen nicht darin gestört werden. Bei Erwachsenen sind es meist nur noch Lichtblicke... aber immerhin.

Und so kam die Erinnerung an einen Teil meiner Kindheit, der zu den freudvollen gehört. Das waren die Tage, wenn meine Mutter mich in die Stadt mitnahm, zu der Familie, wo sie putzte. Das war ein spindeldürrer kleiner Professor, auf dessen Schreibtisch meine Mutter auf keinen Fall irgendetwas anfassen durfte... und seine liebevolle dicke Frau, die gelernte Köchin war und daher fabelhaft kochte, und deren erwachsene Tochter, die studierte und selten da war. Mir gefiel es da. Der Professor war mir zuerst ein bisschen suspekt mit seinem eigenartigen Humor - es war für mich ungewohnt, dass ein erwachsener Mann so freundlich zu mir war - ... aber ich gewöhnte mich daran und mochte ihn dann. Seine Frau bekochte uns und jedesmal bekam ich nach dem Essen ein Eis... das war märchenhaft.

Wenn wir frühmorgens dort ankamen, gab es zu allererst einmal Frühstück. Ich sehe noch heute vor mir, wie die Frau ihrem dünnen Professor immer eine Salzstange in Scheiben schnitt, sie mit Butter bestrich und nochmal Salz darauf streute, sehr liebevoll war das... Ich war tief beeindruckt und wollte von da an meine Salzstangen, wenn es denn zuhause welche gab, nur noch so essen. Das Mittagessen bestand immer aus Suppe, Hauptgang und Eis. Eis war immer im Haus, weil der Professor Unmengen davon verschlang. Und die Suppe!! Ich sah völlig fasziniert zu, wie er in die klare Brühe soviel Maggi schüttete, bis sie dunkelbraun war... Ich mochte auch gerne Maggi in der Suppe, aber dass jemand sooo viel davon hineintat, das machte mich sprachlos... und diese Art von "Verschwendung", die bei uns nie geduldet worden wäre, freute mich.

Das allerallerallerbeste an diesen schönen Tagen aber war: Diese Familie hatte einen Hund!! Herrlich. Ich war restlos glücklich. Er war ein mittelgroßer Schnauzer und hieß Strolchi. Während meine Mutter die Wohnung putzte saß ich am Küchentisch auf der Eckbank, der Hund lag eingerollt neben mir und ich streichelte ihn... streichelte ihn... streichelte ihn... immerzu... Er grunzte dabei hin und wieder... Wir waren "ein Herz und eine Seele". Jetzt wo ich das erzähle, bin ich die "Beobachterin" dessen. Damals waren ich und der Hund eins. Manchmal nahm ich meine Barbiepuppen mit (es waren zwar keine Barbies, die waren zu teuer, aber wir nannten sie trotzdem so... es waren Scotter und Tutti). Und wenn ich aufhörte, Strolchi zu streicheln und mich den Puppen zuwandte, fing Strolchi an zu knurren. Er knurrte nicht mich an, sondern die Puppen. Ich ließ sie dann zuhause.

Einmal bekam ich am Nachmittag eine ganze Tafel Schokolade. Unglaublich, so etwas. Eine ganze Tafel für mich alleine. ... Aber ich war ja nicht alleine. Da war ja Strolchi. Wir aßen die ganze Tafel Schokolade auf, er eins, ich eins, er eins, ich eins... Ich erinnere mich noch, wie plötzlich die liebe Frau und meine Mutter in der Türe standen und das leere Schokoladenpapier sahen und Strolchi und mich in trauter Zweisamkeit... und sie fragten mich mit so einem unheilvollen Unterton, wieviel Schokolade ich denn dem Strolchi gegeben hätte... Ich war mir keiner Schuld bewusst gewesen, es war doch klar, zu teilen, was ich hatte. Aber jetzt war klar, dass ich das nicht hätte tun dürfen. Und ich log. Tatsächlich. Ich log die Hälfte der Schokolade, die ich Strolchi gegeben hatte, einfach weg. Das war den Großen immer noch zuviel... sie erklärten mir, dass das für Hunde nicht gut ist, und ich ihm nächstes Mal nur eins oder zwei geben dürfe... Ich nickte. Hehe...

Um den Kreis zu oben wieder zu schließen... es konnte mir niemals einfallen, zu sagen, ich hätte Strolchi lieb oder so... Wenn etwas so wahr und so selbstverständlich ist, dann sagt man es nicht. Meine Hand und sein graues, ein wenig raues Fell waren nicht voneinander zu unterscheiden... Durch die Erinnerung daran wurde mir bewusst, dass es auch jetzt immer wieder so ist... Wenn meine Hand auf dem Fell meines Hundes liegt ... oder wenn ich sie auf die Rinde eines Baumes lege oder auf die Erde... und ich still bin und nichts denke, dann fühlt sich die Hand und die Rinde oder das Fell oder die Erde wie eins an... nicht zu unterscheiden. Die scheinbaren Grenzen lösen sich auf. Das macht sprachlos und kann eigentlich nicht wirklich erzählt werden, auch wenn ich es jetzt gerade versucht habe...

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01.02.2009 um 14:02 Uhr

Wir sind an der Macht! ...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...endlich. Wir Linkshänder.

Präsident Obama ist nämlich einer.

Zeit wurde es ja.

Jetzt kann alles nur besser werden...

Fröhlich

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