***Serenas Augenblicke***

28.02.2009 um 14:53 Uhr

bemoost...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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28.02.2009 um 14:01 Uhr

Sollen wir alle in den Wald ziehen?

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Viele Menschen, die die Bücher über Anastasía gelesen hatten, besonders in Russland, wollten und wollen in den Wald ziehen und dort ein einfaches und gutes Leben führen. Ein Wunsch, der auch in mir ist, der meine Sehnsucht ist und mein Schmerz, weil ich merke, ich kann so wie bisher nicht mehr leben und weiß aber nicht, wie ich leben kann, was ich ändern kann. Wladímir teilt diese Gedanken der Leser/innen Anastasía mit und befragt sie darüber. Im dritten Band "Raum der Liebe" notiert er folgendes Gespräch mit ihr:

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"Umsiedeln wollen sie. Warum?", fragt Anastasìa.

"Warum? Das sollte dir doch klar sein. Diese Menschen wollen die verschmutzten Städte verlassen. Dort ist die Luft schlecht, dort ist Lärm, dort lebt man gestresst. Sie wollen dorthin ziehen, wo es sich gut lebt, wo die Ökologie noch stimmt und wo es noch sauber ist. Sie selber wollen dadurch reiner werden."

"Wer soll dort aufräumen, wo sie leben? Die anderen?"

"Ich weiß nicht, wer. Es ist doch auf alle Fälle gut, wenn die Menschen wieder in die freie Natur hinauswandern."

"Ihr Wunsch ist gut und doch ersetzt er nicht ihre Verantwortung für ihren Lebensraum. Was bringen diese Menschen der Natur, wenn sie dem Schmutz entfliehen? Nur den Schmutz. Wenn sie dort aufräumen, wo sie sind, werden sie selber rein."

"Das Aufräumen also. Wie soll das in der Praxis aussehen?"

"Es fängt mit der Erkenntnis an. Wenn eine Arbeit als notwendig erkannt wird, findet jeder die optimal praktische Anwendung für seine Kraft. Die Ausrichtung der Gedanken gleicht einem Bache, der sich durch Berge schlängelt zum Flusse hin. ... 

... Und der Wald? Der Mensch ist heute für den Wald ein Fremdling, der seit der Urzeit Wald gerodet hat, um ohne ihn zu leben. Den Wald entstehen lassen in der Wüste, so heißt die Aufgabe heutzutage. ...

... Wladímir, achte hoch die kleinen Gärten, es sind Oasen in der Welt des Seelenlosen. Hier kennt und liebt den Menschen jede Pflanze. Hier heilt der Raum die Seele des Menschen. Hier zeichnet sich der Weg ins Paradies. ...

... Die Städter sollen ihre Städte pflegen und nicht verlassen, sondern neu gestalten. Wie jede Neugestaltung braucht auch das eine gewisse Zeit. Jedoch der Anfang ist da, der Anfang ist gelungen. Es wird auch das Weitere gelingen."

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28.02.2009 um 00:29 Uhr

In Reih und Glied...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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28.02.2009 um 00:18 Uhr

Schwefel-Sklaven...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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nennt man die Bergleute, die auf einem Vulkan auf Java unter extremen Bedingungen Schwefel abbauen... hauptsächlich für Streichhölzer. Die Männer werden kaum älter als 50 Jahre, werden krank vom ätzenden Staub auf dem Vulkan, die Lunge schmerzt... Doch im Vergleich zu den Reisbauern verdienen sie viel mehr... 25 Euro im Monat. Hier steht Genaueres darüber: *klick*

Ich denke in letzter Zeit häufiger an die Menschen, die etwas hergestellt oder geerntet haben, was ich verwende, zu mir nehme... zum Beispiel, wenn ich eine Banane esse... wer hat sie vom Strauch geholt... welcher Mensch hat sie berührt... wie heißt er, wie geht es ihm... hat er Familie... wieviele Kinder... wie leben sie... Wir sind alle verbunden und wissen nichts von einander, wollen vielleicht auch gar nichts wissen, weil in unserem Kopf kein Platz mehr ist... er ist schon so voll mit so vielem... Und doch gibts da jemanden, weit weg, der die Banane berührt hat, die ich jetzt berühre... Ich kann ihm Licht schicken und vielleicht er mir auch...  

Und diesen Männern auf dem Vulkan, deren Lungen schmerzen... sie hatten vielleicht das Schwefel in den Händen, mit dem ich eine Kerze anzünde... Dieser Gedanke berührt mich sehr... Ich denke mir, ich jammere hier herum, und dieser Mensch lebt sein Leben, so wie es gerade ist, ob nun schön oder nicht schön... und sagt noch, er ist stolz darauf. ... ... 

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