***Serenas Augenblicke***

05.03.2009 um 19:54 Uhr

Findet Shamballa...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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sagte Anastasía... aber nicht äußerlich, sondern im Inneren.

Shamballa ist die innere Heimat.

Die meisten von uns haben sie verloren und fühlen sich ebenso - verloren.

Ohne Wurzeln. Notdürftig gestopfte Leere.

Gestopft mit allen möglichen Dingen, Beziehungen, Gewohnheiten.

Ich habe sie verloren... heimatlos bin ich und habe so sehr gesucht

und mich im Suchen verloren.

Ich machte einen Fehler. 

Ich kam in diese Welt und dachte, sie müsste doch da sein,

die Heimat... sie müsste mich doch umgeben... mich erwarten, äußerlich.

Sie schien auch da zu sein, aber sie war wie die berühmten

Potemkinschen Dörfer... nur Fassade, dahinter war Leere...

Ich suchte, suchte, suchte... fand nichts.

Stehe immer noch hinter den Fassaden und bin fassungslos.

Entwurzelt.

Jetzt habe ich mich aufgemacht, Shamballa zu finden,

die innere Heimat.

Ich weiß nicht, ob ich sie finden werde,

aber es ist noch lange nicht Zeit,

zu verzweifeln.

Es ist Frühling und neue Kraft kommt.

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05.03.2009 um 18:02 Uhr

Alt und neu...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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04.03.2009 um 13:12 Uhr

Gemüse und Gewürze auf dem Balkon...

von: Seren_a

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...hat jemand Erfahrung damit und kann mir ein bisschen helfen? Ich habe an Tomaten gedacht, an Paprika, Erbsen... Erdbeeren geht wohl erst für nächstes Jahr, ich hab gelesen, man muss sie schon im Herbst säen... und eben Gewürze wie zum Beispiel Rosmarin... Geht das ohne künstlichen Dünger? Wie und wann setzt man was? Wer mir helfen kann und will könnte mir eine pn schreiben. Jetzt schon ganz herzlichen Dank!!

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04.03.2009 um 00:09 Uhr

Italiener, Dänen und Deutsche...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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Süditaliener hängen gern die Füße ins Wasser.

Dänen essen gerne Schweinebraten mit Rotkraut.

Deutsche marschieren gerne.

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(aus einem Hörspiel im Radio)

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03.03.2009 um 20:10 Uhr

Alles ganz anders...

von: Seren_a   Kategorie: Seelische Inventur

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Heute war wieder Kampftag angesagt. Erst Mr. Melitta und die Entscheidung, welche Therarpie bzw. welche Klinik, was ja wiederum auch erstere Entscheidung ist. Außerdem wollte er heute - im dritten Vorgespräch - zeigen, was das Tiefenpsychologische sein soll. Hat er gemacht und ich war plötzlich mitten drin in allem... bin geschwommen... merkte, dass ich nicht weiterkomme, wenn ich weglasse, was so sehr unschön ist... hab es auch nicht weggelassen... Wo ich die Luft herbekam, die mir eindeutig zwischendurch fehlte, weiß ich nicht... Ich merkte, für wieviele Dinge, die ich gar nicht zu verantworten habe, ich mich schäme. Allein schon dafür, dass mein Elternhaus nicht glücklich war. Dafür schäme ich mich. Als ob ich es hätte ändern können. Naja, ich hätte ja ein glückliches wählen können, VORHER... vor meiner Geburt. Solche Gedanken hat  man natürlich als alte Eso-Tante. Und dass man eben doch für alles verantwortlich ist, was einem so geschieht. Da ist sicher was dran, aber vielleicht auch etwas falsch verstanden? Denn wenn das Ergebnis ist, sich für alles schuldig zu fühlen und in Sack und Asche zu gehen, dann stimmt ja auch etwas nicht.

Also, das war sehr anstrengend. Ich war allerdings selber verblüfft, wie ehrlich ich war, ihm gegenüber, aber letztlich ja mir selber gegenüber. Es tut einfach weh, was alles geschehen ist... dass man gar nichts, fast gar nichts, erfreuliches erzählen kann von früher... Es macht unsagbar traurig. Man denkt: wozu hab ich denn gelebt, alles nur Mist, alles nur Schmerz und Zerstörung... Ich hab in mir ein Gefühl von dem, wie es sein sollte... von Geborgenheit und Liebe. Ich frage mich: woher eigentlich, denn erlebt hab ich das nicht. Ich hab es mir selber kreiert, mit meinem Hund, als ich 9 Jahre alt war. Er und ich waren eine kleine Welt, ein Mikrokosmos, wenn wir alleine draußen waren, war alles perfekt. Ich hab ihm Liebe geschenkt und er mir. Er hat mich beschützt, einmal sogar ganz konkret. Das wars... zuhause nur Anspannung, Angst oder zeitweise eine Art Ruhe... Ruhe vor dem Sturm... bis es wieder weiterging... Niemals ein Erleben von Sicherheit... immer im Hinterkopf den Gedanken, zerstört zu werden, es sei denn man flüchtet. Aber man traut sich nicht zu flüchten, hat das Gefühl, es nützt nichts, sie kriegen einen ja eh... Sehr sehr heftig das alles... heute... es hat mich unsagbar müde gemacht.

Danach musste ich ja noch zum Hausarzt... noch zum alten. Und der war auf einmal ganz anders als bisher. Kein Wort von Medikamenten. Nickte, als ich sagte, in die Uniklinik würde ich nicht gehen, weil dort der Schwerpunkt auf medikamentöser Behandlung liegt. Fand die Idee mit der Klinik in Bad Neustadt gut (Tiefenpsychologie)... und sagte mir dann, dass eine weitere Krankschreibung auf unbestimmte Zeit kein Problem sei. Ich müsste nächste Woche bloß anrufen, er würde das dann mit der Post schicken... Sehen will er mich erst in zwei Wochen wieder, um "auf dem Laufenden" zu bleiben... Was ist passiert?? Wie kommt diese Wandlung? Ausgerechnet jetzt, wo ich mich innerlich schon von ihm losgesagt hattte und gestern ja einen Termin mit dem neuen Doc vereinbart habe, von dem ich mir so viel verspreche... Bei dem habe ich am Freitag einen Termin.

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03.03.2009 um 19:32 Uhr

Meine Dornen lieb' ich nicht...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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Wehrhaft ist die Natur, und doch ohne zerstörerisch zu sein... Alles ist in perfektem Gleichgewicht... Ich bin es nicht, weil ich keine Abwehr will und dabei selber abwehrend bin... Meine Dornen liebe ich nicht und ziehe sie in mich zurück, verletze mich lieber selber vor lauter Angst, einen anderen zu verletzen... lasse die anderen tun, was sie wollen, in mich dringen, ohne ihnen Stopp zu sagen... Aber sehen sie nicht wirklich furchterregend aus, diese Dornen da? ... Ich weiß, das läuft alles nicht so ganz richtig. Es fehlt die Harmonie, die draußen in der Natur da ist, solange der Mensch nicht eingreift und sie zerstört...

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03.03.2009 um 00:43 Uhr

Primzahlen sind wie Deutsche...

von: Seren_a   Kategorie: Aufgeschnappt Alt

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Eben noch das letzte Stück von Beckmann gesehen... Da war ein Autist. Wie seltsam, dass so jemand als "krank" gilt, andere als "gesund"... Solche Einteilungen sind so willkürlich. Es kommt ja immer darauf an, von welchem Standpunkt aus man etwas oder jemanden betrachtet. Er ist glücklich und zufrieden mit seinem Leben, sagt er. Er lebt mit einem Mann zusammen, der kein Autist ist. Natürlich gibt es manchmal Missverständnisse - aber in welcher Beziehung nicht? Und er sagt, sie lernen von einander... auch das ganz normal auch für Nicht-Autisten. Er sagt, der Autismus hat Vor- und Nachteile. Fertig. Das ist kein wirklicher Unterschied zu anderen Leuten. Wir alle haben ja Eigenschaften, die sowohl Vorteile als auch Nachteile sein können.

Na, jedenfalls, was mich sehr beeindruckt hat ist, dass er sagte, er kann sich Gesichter nicht gut merken, auch nicht von guten Freunden. Beckmann fragte ihn, wie das komme. Er sagte, das wäre, weil sie sich ständig verändern. Fotos seien einfach, die könne er gut wiedererkennen, da sie sich nicht bewegen. Das sagt mir wiederum, er schaut genau hin. Er macht sich kein Bild vom anderen, sondern schaut jedes mal neu. Wenn man jedesmal neu hinschaut, dann sieht man tatsächlich immer jemand anderen. Wir ändern unser Aussehen tatsächlich ständig. Und um uns wiederzuerkennen - was er nicht kann - müssen wir uns ein festes Bild machen... Was an sich hilfreich ist... aber leider greift dieses "sich ein Bild machen" auf weit mehr über und wirkt so sehr negativ. Der andere ist Ruckzuck in einer Schablone drin, in einer Schublade und wir verpassen seine jetziges Aussehen und seine jetzigen Regungen... Er also sieht das alles und hat es deshalb schwer, jemanden wiederzuerkennen. Wie spannend!

Was auch schön ist, er liebt Zahlen, und sie haben für ihn Farben, Formen und sogar eine richtige Persönlichkeit. Die 89 ist wie Regentropfen... die 53 wie ein dicker Hund, die 37 so ähnlich wie grüner Pudding. Er sagt, er mag Primzahlen besonders, weil sie klar sind... Primzahlen seien wie Deutsche.... :-)... Ich mag diese Verbindung mit den Farben und Formen sehr. In mir tauchen auch solche Bilder auf in Zusammenhang mit Zahlen oder Wörtern, was ich als sehr bereichernd empfinde. Was ich nicht kann ist, ohne Taschenrechner 13:87 auszurechnen... er kann das mit etwa 100 Stellen hinterm Komma... Wie irre. Aber irgendwie kein Wunder, wenn man die Zahlen so sehr liebt... sie sind alle seine Freunde und helfen ihm wahrscheinlich beim Rechnen... :-) Dafür kann er nicht Autofahren, weil er zu viele Details wahrnimmt und sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren kann... Vor- und Nachteile, wie gesagt...

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02.03.2009 um 21:15 Uhr

Wunder des Frühlings...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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02.03.2009 um 12:27 Uhr

Mr. Melitta und die Therapien...

von: Seren_a   Kategorie: Episoden

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Letzte Woche bei Mr. Melitta...

Irgendwie kamen wir - obwohl ich meine, das ist nur ein Beiwerk und nichts Zentrales - zu Kaufhäusern und so etwas und er biss sich ein wenig daran fest, dass ich nicht gerne hineingehe und eine untypische Frau bin was "Shopping" betrifft. Doch eigentlich schön für jeden Mann. Aber eben unnormal.

Ich sagte, ich fände es normal, sich in großen Kaufhäusern unwohl zu fühlen... es wäre eine sehr unnatürliche, sehr beeinflussende, sehr zielgerichtete Einrichtung - man will was bestimmtes von mir - mit so gut wie keiner Luft und nur künstlichem Licht. Ich fände bedenklich, wenn sich wer darin wirklich wohlfühlt...

Er meinte darauf, das wäre nur meine Wahrnehmung... ich sollte mal 100 Leute auf der Straße befragen, wie sie das sehen. Hm. Und wenn es denen allen in Kaufhäusern gefällt, dann haben die Recht, weil sie 100 sind und ich nur eine? Die Mehrheit hat Recht? Und die Mehrheit ist normal?

Ich sagte: die haben sich dran gewöhnt und merken es nicht mehr. Kinder... Kinder spüren das Unnatürliche. Er lacht und sagt so etwas wie: "Wenn Sie wüssten." Ich hab das Foto auf seinem Schreibtisch gesehen mit Frau und Kind. Er hat also ein Kind. Und daher weiß er bescheid. Sein Kind geht vielleicht gerne oder jedenfalls ohne zu klagen in Kaufhäuser mit. Ich sage: Ja, irgendwann kippt es eben, bei manchen früher bei manchen später. Irgendwann gehört man "dazu". Bei mir ist das halt nicht passiert.

Ich wunderte mich, dass er sich bei diesem Thema so ausführlich aufhielt und bei dem Thema mit meiner Mutter schnell weiterging... Naja, er sagte, das gehe zu weit in die Therapie hinein. Da sind wir ja noch lange nicht. Wir "sondieren" noch, gucken, welche Art der Therapie die beste ist...

Ich soll mich bis morgen für entweder eine tiefenpsychologiche oder eine verhaltenstherapeutische Behandlung entschieden haben... Nachdem er mir beides erklärt hatte und fragte, was ich für mich für besser halte sagte ich: eigentlich beides, eine Kombination aus beidem. Er lachte und sagte, das sei "Zukunftsmusik". Die Kassen bezahlen entweder nur das eine oder das andere. Eine Kombination gibts nicht. Er selber sei für Verhaltenstherapie zuständig, sei aber auch Tiefenpsychologe. Wenn er beides bei einer Behandlung vermische, könne er unter Umständen sogar verklagt werden... Ob so ein Verhalten der Krankenkasse nicht vielleicht tiefenpsychologisch oder so behandelt werden müsste...? Ach ja, Psychoanalyse gebe es so gut wie nicht mehr, weil zu zeitintensiv... sie erstreckt sich auf einige Jahre, und die Kassen sehen den "Nutzen" darin nicht, weil es so lange dauert. Wer bestimmt also, wie die Menschen behandelt werden? Ich war so naiv und dachte, das seien Ärzte und Psychologen und Psychiater... aber eigentlich sind es wieder mal die Kassen... krass...

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01.03.2009 um 18:54 Uhr

Kätzchen...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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...ich kann mich gar nicht sattsehen an ihnen...

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01.03.2009 um 13:51 Uhr

Die Haselkätzchen...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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...sind schon da... Auf einmal hängt alles voll davon und leuchtet mir entgegen. Die Kätzchen sind die männlichen Blüten des Haselstrauchs... der für Unsterblichkeit steht, für Fruchtbarkeit und Liebe, für Glück und Wunscherfüllung...

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01.03.2009 um 13:40 Uhr

Zwischen Himmel und Hölle...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Ich liebe diese Plätze, die wir täglich besuchen, von ganzem Herzen. Es ist wunderschön hier. Es ist schön, weil ich hier bin, und es ist schön, weil es hier ist. Es ist schön, weil es und ich uns treffen, weil wir beisammen sind. Der Raum und alles darin ist lebendig und ich bin es auch. Es ist ein *Raum der Liebe*. Wir sprechen miteinander. Wir tauschen Liebe aus, Bewunderung, Freude, Fröhlichkeit, Berührung. Ich streichle die Hagebutten und bedanke mich für ihren wunderbaren Geschmack zu Ende des Winters. Ich streichle das Gras und das unglaublich dicke, weiche, hellgrün leuchtende Moos, die frischen Knospen des Pfirsichbäumchens, die dunklen weiblichen und die silbern leuchtenden männlichen Palmkätzchen, die Steine mit ihren vielen Gesichtern, den Walnussbaum... ich spüre keinen Unterschied zwischen der Hand, meiner Hand, auf seiner Haut, seiner Rinde... kein Unterschied ist da... Mit den Augen streichle ich die Reben, während mein Blick über sie schweift und ich freue mich wenn ich daran denke wie wundervoll sie sich entwickeln werden und welche herrlichen Früchte sie im Herbst tragen werden. Und während dessen höre ich zu, wie das kleine Meisenmännchen ein Lied singt. Was für ein Wunder, alles das. Alles ist schön, um mich herum, alles ist freundlich, alles ist göttlich, lebendig, jetzt gerade neu erwachend aus dem Schlaf des Winters, und all das IST ganz einfach, ohne Anstrengung, ohne Nachfragen, ohne Probleme, ohne Sorgen, natürlich. Alles ist einfach, was es ist. Vollkommen.

Dann gehe ich zurück und die Qual hat mich wieder. Ich zittere in unglücklich erbauten Wänden und spüre ein Beben in mir, eine Unruhe, Unsicherheit... ich spüre ungute Macht, unnatürlichen Tod, ich spüre die Last der Künstlichkeit, erstickend, Gewalt und Gleichgültigkeit, Hilflosigkeit... und in aller Verzweiflung etwas wie Kunst, die mich ein bisschen rettet, mein Herz ein bisschen wärmt und hell macht... doch nie so sehr und so ganz wie draußen, in der Natur. Dort braucht man nichts, keinen Ersatz, keine Kunst, dort ist man schon *ganz*. Hier, in diesen Mauern, ist ein Gefühl wie: Wollen und nicht Können. Sich gefesselt fühlen. Tränen, Trauer, Angst, ein flaues Gefühl im Magen. Ein Gefühl als ob man in der Todeszelle sitzt und auf die Hinrichtung wartet. Ohne zu wissen, wann sie stattfindet. Kann ich mich retten? Will ich mich alleine retten? Und die anderen zurücklassen? Ich kann sie nicht zurücklassen. Ohne zu wissen, ob meine stetige Rückkehr je einen Nutzen haben wird, ob ich sie vielleicht für viel zu hoch einschätze, vielleicht das vermeintliche Opfer nur Feigheit ist... kehre ich dennoch zurück, jeden Tag, von meinem Platz der Freude in diese Dunkelheit, die ängstigt.

Ahnend, dass wir die Hölle wandeln können, auch wenn ich nicht weiß, wie das gehen soll. Ahnend, dass ich Teil der Wandlung bin und mein Platz deshalb auch hier ist. Und meine Qual der Antrieb ist. Wertvoll, wichtig, unvermeidlich, ein Symptom, ohne das man nichts erkennen und nichts heilen kann. Sehend, dass auch hier Vögel nisten und Pflanzen sprießen und Menschen lächeln. Entweder - falls ich mich irre - sterbe ich für immer... oder ich lebe neu. Und mit mir die Welt, die ich erkenne.

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01.03.2009 um 13:19 Uhr

Ein bisschen näher...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos bearbeitet

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...hat er mich herangelassen und mir ein Lied gesungen... Letztes Mal noch ganz oben auf dem jungen Bäumchen, jetzt zwei Stockwerke darunter... Nur schade, dass es bewölkt war...

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01.03.2009 um 13:09 Uhr

Wie...

von: Seren_a

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...könnte ich von irgendwelcher Hilfe sein,

solange ich verwirrt bin...

Und woher kommt der Wunsch zu helfen, anderen,

und nicht zuerst sich selbst...

als ob man etwas vermeiden wollte...

und ablenken... verdecken, vergessen...

doch überall bricht es durch,

bei jeder Gelegenheit bricht es sich Bahn...

es ist inzwischen zu groß um verborgen zu werden,

drängt nach außen und will

und muss geklärt werden...

damit Friede sein kann.

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