***Serenas Augenblicke***

31.08.2009 um 20:25 Uhr

Das zweite Tattva...

von: Seren_a   Kategorie: Episoden

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Kühl, schaurig kühl und schaurig schön... Gänsehaut, spitzer Schrei...

und ganz darin versunken, tief, tief, tief... Orientierung verloren...

und prustend aufgetaucht... mit Algen um den Hals und zwischen den Beinen... :)

Schön war das. Ich mag Wasser nur, wenn es frei ist... gekachelte Becken nicht so... :)

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31.08.2009 um 19:39 Uhr

Partnerhoroskop...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Wären mein Mann - den ich ungern "mein Mann" nenne, weil ich ihn ja schließlich nicht besitze - und ich in Indien geboren und gehörten derselben Kaste an (was schon mal nicht der Fall ist), wäre unser gemeinsamer Weg spätestens am Horoskop gescheitert. Wenn die Horoskope nicht passen, dürfen die beiden in Indien nicht heiraten. Unsere sind derartig extrem, dass auch westliche Astrologen mit einem "Puuuuuuuhhhh" reagieren. Sein voller Wassermann steht im Quadrat zu meinem vollen Stier... Das einzige, was "harmonisch" ist, ist der Mond, den wir beide im Steinbock haben... wir verstehen gegenseitig unseren Schmerz sehr gut... und fühlen dasselbe. Haben auch denselben verrückten Humor, das liegt allerdings nicht am Mond, woran es liegt, weiß ich auch nicht. Der Wassermann, der bei ihm mit 6 Planeten besetzt ist, ist bei mir ein leeres Zeichen, das auch noch eingeschlossen ist, im ersten Haus. Er hat ihn mir eröffnet. Vorher konnt ich mit allem Wassermann-Zeugs nichts anfangen. Löwe... Aszendent Löwe... hat er... meine Güte, das auch noch. Mit Löwen wollt ich auch nichts zu tun haben. Feuer und Luft hat er, noch und nöcher. Ich dagegen Wasser und Erde. Ich find's großartig. Schwierig? Ja, wenn man auf herkömmliche Harmonie besteht, auf Friede, Freude, Eierkuchen und auf gerade gezogene Linien, dann schon. Konventionen? Nein, nicht mit diesen Konstellationen. Freiheit kommt von ihm, Tiefe von mir. Eifersucht ist irgendwie kein Thema... es ist klar, dass man auch andere Menschen ins Herz schließt und intensive Beziehungen zu ihnen hat. Klingt alles ganz toll, trotz des verrückten Horoskops... Es war früher schon ab und an recht schwierig... aber irgendetwas hat uns trotzdem immer verbunden... und wenns nur der Mond war... oder die nicht vorhandene Harmonie, die wir vielleicht gar nicht ausgehalten hätten... :)

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31.08.2009 um 19:03 Uhr

Scherenschnitt...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Tiere/Insekten Alt

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31.08.2009 um 13:00 Uhr

Die 36 Tattvas

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* Erde * Wasser * Luft * Äther * Feuer * 

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* Geruch * Geschmack * Form * Berühren * Klang *

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* Die Füße * Das Wort * Die Hand * Der Anus * Das Geschlecht '

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* Die Haut * Das Auge * Der Mund * Die Nase * Die Ohren *

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* Der Geist * Die Intelligenz * Das objektive Ich * Prakriti - Die Weiblichkeit * Purusha - Die Männlichkeit * 

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Die sechs Panzer:

* Die Zeit * Der Raum * Der Mangel * Die Begrenztheit in der Erkenntnis * Die Begrenztheit in der Kreativität * Die globale Illusion * 

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* Das Bewusstwerden der eigenen Natur * Die machterfüllte Subjektivität * Das universelle Ich * Shakti * Shiva *

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31.08.2009 um 12:10 Uhr

Rast...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Tiere/Insekten Alt

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31.08.2009 um 11:31 Uhr

Über Therapeuten...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...habe ich mir in den vergangenen Monaten ja auch viele Gedanken gemacht, als ich so einen nach dem anderen erlebte. Keiner kam mir wirklich souverän vor. Meine Ansprüche sind sicher - ohne dass ich sie je formuliert hätte - hoch, weil ich meine, so jemand darf nicht in erster Linie einfach nur die Psyche studiert haben, sondern muss auch etwas über den Geist selber schon erfahren haben. Man spürt das gleich, ob das so ist oder nicht. Bei meinem derzeitigen scheint es so zu sein. Der vorige fuhr die reine Zuhörschiene, die mich fast wahnsinnig machte (was natürlich nicht Zweck des Besuchs ist *g*). Ich war dann ständig dabei, ihn herauszufordern, mit mir zu sprechen, und das war nicht das, was ER für richtig hielt. Besser war es, nicht dort zu bleiben. Psychologie, die nichts mit meinen spirituellen Erfahrungen zu tun hat, ist für mich nutzlos.

Ich denke auch an Self. Er benutzt Worte, genau wie die Yogini Devi, als "Geschosse" die ein "starres, lähmendes Gerüst" aufbrechen. Nachdem Daniel die ersten lebendigen Lektionen von Devi erhalten hat, sinniert er ebenfalls über die westlichen Therapeuten und sagt:


 

"Ich war immer wieder erstaunt, wie stark Devis Worte auch physisch auf mich wirkten. Sobald mir wirklich klar wurde, was sie mir sagte, begann mein Körper sich zu öffnen, zu vibrieren, Energien freizusetzen, sich selbst sein zu lassen. In solchen Augenblicken habe ich mir oft die Frage gestellt, wie bestimmte westliche Psychoanalytiker die innere Arbeit verstehen. LIegt es an ihrer Weigerung, mit dem Patienten ins Gespräch zu kommen, an ihrem Festhalten an der Rolle des Zuhörers, dass sie ein so großartiges Instrument zur Befreiung links liegen lassen? Wenn das richtige, das aufrichtige Wort wie ein Geschoss auf das starre, lähmende Gerüst in uns auftrifft, reißt etwas auf, ein neuer Raum erschließt sich, in dem der Leidende endlich wieder atmen und zur Welt zurückfinden kann. Zu diesem Wort fähig zu sein, bedeutet natürlich, dass man das eigene, starre Gerüst aufgebrochen hat, aber kann jemand wirklich zuhören, bei dem dies nicht vorher geschehen ist? In meinen Augen konnte man das aufrichtige Zuhören und das aufrichtige Wort nicht voneinander trennen. Für mich ging das eine nicht ohne das andere, und ein großer Therapeut konnte nur einer sein, der über beide Instrumente verfügte und sie auch anwandte."

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31.08.2009 um 01:27 Uhr

Jetzt und hier...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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31.08.2009 um 01:20 Uhr

Ekstase...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Es geht um Ekstase, ja. Ich nannte es kürzlich in Gedanken einfach Erregung. Je mehr ich fallenlasse (Dinge, die gedanklich auf mir lasten), desto deutlicher spüre ich, dass das Eigentliche, das pure Leben genau das ist, Ekstase - Erregung. Es ist immer da, allesdurchdringend, und doch kann man sich dem entziehen, wenn man möchte. Und man tut es sehr oft. Meistens sogar. Ich spüre, dass ich für diese Erregung nichts mehr brauche, das mich stimuliert, nichts mehr Äußerliches, was nicht heißt, dass man das Äußerliche deswegen abzulehnen braucht. Aber es geht dann einfach darüber hinaus. Es ist nicht die Verfügbarkeit dieses Äußerlichen nötig. Man muss nicht darben, nicht verzichten, wenn man es nicht hat. Es ist überhaupt keine Frage von etwas "haben". Ich spüre all das immer stärker je mehr ich einfach draußen sitze und mich spüre und alles um mich herum, und alles was in mir ist, meiner eigenen Göttlichkeit zu Füßen lege und mich mehr und mehr einfach dem hingebe, was da ist.

Das Buch über Tantra, das ich schon vor keine Ahnung wievielen Jahren mal gelesen habe, fiel mir gerade jetzt wieder in die Hände. Es ist wie eine Beschreibung und Bestätigung davon. Was die trantrische Yogini Devi dem Autoren des Buches Daniel Odier darin erklärt berührt mich im Innersten. Besonders froh macht mich, darin zu finden, was ich immer im Herzen hatte - denn immer schon habe ich insgeheim ja Shiva verehrt *lach* (was man in der Krishna-Tradition natürlich nicht "darf") - dass nichts ausgeschlossen wird, nichts "Bäh" ist, ALLES Teil der Kraft ist. Ein Ausschluss von irgendetwas ist immer gleichbedeutend mit dem Aufgeben eines Teiles der Kraft. Ich bin mir sehr bewusst über all das, was ich noch ausschließe oder noch zurückhalte. Bewusster denn je.

Devi sagt zu Daniel:

"Unser stärkster Widerstand ist der gegen die Ekstase, weil wir das Empfinden haben, dass wir, um diesen Zustand zu erreichen, unsere Sicherheiten aufgeben müssen, alles das, was wir uns in so vielen Jahren aufgebaut haben. Wir müssen unsere Lebensphilosophie aufgeben, unseren Glauben, unsere Überzeugungen, unsere Begriffe, selbst unseren Begriff von der Leere, selbst unseren Begriff vom Absoluten oder von Shiva. Das alles hemmt die Ekstase, wirkt sich wie eine Bremse auf sie aus."

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30.08.2009 um 19:15 Uhr

Embryo...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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30.08.2009 um 18:04 Uhr

Und übrigens...

von: Seren_a   Kategorie: Episoden

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...hat die Frau, die dieselben Eltern hat wie ich, *meinen* Garten an *ihre* Mieter vermietet. Cool, wa?! Der Mieter hat sehr dumm aus der Wäsche geschaut als er erfuhr, dass seine Vermieterin ihm etwas vermietet hat, was ihr gar nicht gehört... Schon sehr blöd für ihn. Aber is halt so. Den Blödsinn erfuhr ich gestern, nachdem der herrliche dreistündige Spaziergang in Wald, Weinbergen und am Wasser schon hinter mir lag... das hat sehr geholfen, das ganze gelassener zu sehen als ich es sonst vielleicht gekonnt hätte... ;) Aber is schon 'n dickes Ding! ...

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30.08.2009 um 17:51 Uhr

Unterwegs...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Tiere/Insekten Alt

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30.08.2009 um 14:22 Uhr

Sidney !

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In Sidney angekommen ging es ein Stück mit dem Boot zu meiner Zieladresse. Ich hatte vorher von Deutschland aus gemailt und man schrieb mir, ich könne jederzeit ohne festen Termin vorbeikommen. Sie suchten Guides mit guten Englischkenntnissen, die nach einer Einlernzeit mit einer Gruppe von Touristen ins Landesinnere fuhren. Ich handelte spontan, setzte mich in den nächstmöglichen Flieger und flog nach Sidney.

Ich fand die Adresse sofort und betrat den Laden. Die junge Frau hinter der Theke erhob sich unmittelbar, als hätte sie nur auf mich gewartet, und sagte sehr freundlich: "Hi, my name is Caren Hunting. What can I do for your?" Ich begann auf Englisch, nannte meinen Namen und sagte, weshalb ich gekommen war, da unterbrach sie mich auf deutsch. Sie war Deutsche, lebte aber schon lange in Australien. Sie erzählte mir einiges über den Job und sagte dann, dass sie immer wieder Schwierigkeiten hätten, Guides für Touren zu finden, wo man mehrere Nächte ganz primitiv im Freien übernachtet, ob ich mir so etwas vorstellen könnte. "Natürlich!", erwiderte ich, "das würde mir sogar sehr gefallen!"

Sie war begeistert und sagte es gleich dem Manager, der eben hereingekommen war. Er war genauso erfreut, musterte mich allerdings etwas komisch. Er war ein etwas seltsamer Typ. Ich fragte mich, was außer diesen Touren er eigentlich noch so managte. Die Adresse wo ich mich befand, war in etwa das Zentrum wo sich ganz verschiedene Stadtteile trafen. Zu einer Seite hin das indische Viertel, zu einer anderen ein bürgerliches Viertel, von Weißen bewohnt, und zu einer dritten hin das Rotlichtviertel. Ich vermutete, dass dieser Manager auch dort ab und zu in irgendeiner Form tätig war. Aber das sollte mir egal sein.

Man sagte mir noch, dass ich einen kleinen Wagen und eine Wohnung gestellt bekäme. Der Manager trat mit mir auf die Straße und zeigte mir den Wagen, der etwas weiter unten geparkt war, ein rostroter gemütlicher alter Kleinwagen. Er wirkte irgendwie "ausgelatscht" und sympathisch. Caren sagte, ich könnte schon ab dem nächsten Monat anfangen. Ich solle es mir überlegen und so bald wie möglich bescheid sagen. Wir verabschiedeten uns.

Zufrieden verließ ich den Laden und schaute mich etwas um. Direkt vor dem Laden standen einige Leute, die sich auf deutsch unterhielten. Es ging um Hunde, deswegen blieb ich stehen und hörte zu. Eine Frau sagte, dass jeder, auch ihr Arzt, ihr rate einen Hund anzuschaffen, damit sie nach ihrem Unfall wieder fit werde und bleibe, aber sie sei noch unsicher. Man sah jedoch, dass der Gedanke sie begeisterte. Die anderen redeten ihr zu. Ich mischte mich ein und erzählte von meinen Hunden und wie schön das mit ihnen sei. Da ich auf der Straße viele Leute mit Hunden sah fragte ich in die Runde, ob die Leute hier auch Hundesitter in Anspruch nähmen, ob da Bedarf bestünde? Sie nickten alle. Ich dachte mir, das wäre ja noch eine zusätzliche Möglichkeit, sich zu beschäftigen, wenn ich nicht gerade auf Tour wäre.

Eine Frau in der Runde war Inderin. Die Frau daneben war eine Weiße, die auch deutsch sprach... ich fragte sie beiläufig, wo sie wohne. Sie sagte: "In den Indian Slums!" und in ihrer Stimme und ihrem Blick lag eine Mischung aus Trotz und Stolz. Jemand fragte mich auf englisch nach der Uhrzeit. Ich zeigte das goldene Zifferblatt meiner Armbanduhr. Es war 10 vor 4 am Nachmittag und ich ging weiter... Ich wollte noch einiges sehen, bevor ich zurückflog.

Ich stand direkt am Beginn des indischen Viertels. Von Slums wie ich sie mir so vorstellte konnte ich nichts erkennen. In einem normalen Haus war ein Hindu-Tempel eingerichtet, man konnte all die Figuren durch die Fensterscheiben sehen, außerdem die kleinen Ghee-Kerzen und man roch die Räucherstäbchen schon auf der Straße. Ich ging hinein und setzte mich auf die mit dickem, braunem Teppich belegten Stufen im Tempelvorraum. Ein Pujari hieß mich herzlich willkommen: "Schön, dass Sie den Weg hierher gefunden haben", lächelte er und begann, den Vorraum mit Blumen zu schmücken.

Da setzte sich auf einmal eine Frau neben mich auf die Stufen, begrüßte mich ebenfalls herzlich und begann, mir etwas über den Jakobsweg zu erzählen. Sie sagte, das Wichtige sei nicht, lozulassen. Sondern, das Richtige festzuhalten und zwar entschlossen! Sie streckte ihren Zeige- und Mittelfinger aus und sagte, das seien jetzt symbolisch alle Dinge, die für mich gut und wichtig und richtig seien, ich solle fest zugreifen. Ich ergriff ihre beiden Finger, und immer wieder machte sie ruckartige Bewegungen in verschiedene Richtungen, so dass es mir sehr schwerfiel, die Finger so festzuhalten, dass sie mir nicht entglitten. "Siehst du", sagte sie, "diese ruckartigen Bewegungen sind die Ablenkungen." Was für eine eigenartige Begegnung. Sie lächelte und stand auf. Ich bedankte mich bei ihr und verließ den Tempel.

Draußen saß ein Bettler auf der Straße. Das dachte ich zuerst, doch es war kein gewöhnlicher Bettler, sondern ein Hindu-Bettelmönch. Einer, der allem entsagt hatte. Nur mit einem weißen Tuch bekleidet saß er mit dem Gesicht zum Tempel auf dem Gehweg und rezitierte verschiedene Mantras. Der Pujari, der den Vorraum geschmückt hatte, kam heraus und gab ihm etwas Geld und eine Süßigkeit, die er gerade den Gottheiten auf dem Altar geopfert hatte. Der Mann verbeugte sich bis zum Boden, erhob sich, und ging weiter zum nächsten Haus, welches ein Hotel war. Er setzte sich wieder mit dem Gesicht zum Eingang hin und betete. Er betete für jedes Haus und seine Bewohner, vor dem er saß, und segnete es. Nach einer Weile kam der Portier und überreichte ihm eine Gabe. Wieder verbeugte er sich bis zum Boden. Dann stand er auf, drehte sich zu mir um und lächelte herzlich. Eigentlich hatte er mich ja gar nicht sehen können... dachte ich etwas überrascht. Aber er hatte meine Gegenwart längst wahrgenommen.

Sein fröhliches Lächeln war wohltuend, erfrischend. Er sagte, es sei nicht wirklich eine gute Beschäftigung, bettelnd von Haus zu Haus zu ziehen, man könne sicher etwas Besseres im Leben tun. Während er das sagte, hörte er nicht auf so wunderbar zufrieden zu lächeln und seine Augen funkelten. Ich antwortete, dass es vielleicht Besseres gäbe, dass es aber sicherlich sehr gut wäre, um Stolz zu überwinden. Er nickte anerkennend und ich las in seinen Augen, dass seine Aussage eine Art Herausforderung gewesen war und er mit meiner Antwort zufrieden war. Wir verabschiedeten uns, denn ich musste langsam zurück. Der Bettelmönch hatte mich nicht ausdrücklich mit Worten gesegnet, aber ich fühlte mich durch und durch von ihm berührt und gesegnet.

Zurück im Laden fand ich Caren erst nicht vor, ging weiter in ein Nebengebäude, wo der Manager mit einem offensichtlich sehr gut betuchten Kunden sprach und zusammen mit seiner Sekretärin berieten sie, wie bzw. wann er seinen mehrtägigen Aufenthalt begleichen wollte. Es ging um mehrtere tausend Dollar. Ich merkte, dass ich hier wohl nicht an der richtigen Adresse war, und verließ das Gebäude wieder. Draußen traf ich Caren auf einer Art Terrasse hinter dem Laden. Sie lud mich ein, mich zu ihr zu setzen. Ich sagte ihr, dass ich mich schon fast zu 100 Prozent entschlossen hätte, das Angebot anzunehmen, dass ich jetzt nur noch zuhause alles besprechen und veranlassen müsse, und ich würde mich dann wieder per Mail melden. Sie war einverstanden und freute sich ganz offensichtlich. Ich mich umso mehr. Ich war sehr freudig erregt, ich spürte ein Kribbeln in mir, das mir eindeutig sagte, dass dies die richtige Entscheidung war.  Ich hatte diesen Flug so spontan angetreten, einem plötzlichen Impuls folgend, und hatte zuhause nicht einmal bescheid gesagt. Und es war alles gut gelaufen. All die netten und auch wirklich beeindruckenden Begegnungen in dieser kurzen Zeit, mit den Leuten auf der Straße, die Sache mit den Hunden, die Frau im Tempel, der Bettelmönch... all das ließ mich spüren, dass ich hier richtig war. Nun flog ich also zurück nach Deutschland um dort àlles Nötige zu erledigen.

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29.08.2009 um 22:37 Uhr

Yours...

von: Seren_a   Kategorie: Gemaltes & PC-Kunst Alt

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29.08.2009 um 21:41 Uhr

Die Erde berühren - Im Wald...

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Devi erklärt Daniel nach und nach die 36 Tattvas, wovon das erste die Erde ist. Es geht darum, jedes Tattva wahrhaftig zu berühren...


Ich war heute im Wald und habe das erste Tattva berührt, so intensiv es mir eben möglich war... Ich habe dabei bemerkt, wie weit entfernt wir von echter Berührung sind und von unserer Natürlichkeit. Ich hätte mir gewünscht es sei in Ordnung und normal im Wald - zumindest dort - so zu sein, umherzulaufen, zu sitzen, zu liegen, ohne immer denken zu müssen, es kommt gleich jemand. So gut wie möglich heißt daher: so gut ich diesen Gedanken ausschalten konnte... an einem Ort, der etwas unzugänglich war durch viel Gestrüpp, zu unbequem für Spaziergänger. Es war dennoch kurz, viel zu kurz. - Naja, "nur" noch barfuß ging ich dann weiter... Auch das schön, den Waldboden mit nackten Füßen zu berühren, laubige Wege, steinige Wege, moosige Wege, wurzelige Wege, grasige Wege und später auch betonierte Wege... Den Füßen dankbar sein... und ihre Lebendigkeit spüren. Der Weg führte uns heute sehr weit... vom Wald über die Weinberge bis zum Wasser, worin sich meine Füße erholen durften - leider nur sie... und natürlich Felix. :)

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Devi also sagt zu Daniel über die Berührung des ersten Tattvas:

"Das erste Tattva ist die Erde. Mit meinem ganzen Körper berühre ich die Erde. Meine Hände berühren die Erde. Meine Brüste berühren die Erde. Mein Herz berührt die Erde. Mein Bauch und mein Geschlecht berühren die Erde. Ich atme tief, mein Atmen vereint sich mit der Erde. Die ganze Erde atmet. Alles ist Atem. Ich habe Freude an der Erde, an ihrer Gegenwart, an ihrer Energie. Die Erde ist real! Nur dein oberflächlicher Kontakt zur Erde ist irreal."

("Tantra - Eintauchen in die absolute Liebe" von Daniel Odier)

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29.08.2009 um 11:51 Uhr

Traum - Ich kann sehen!

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Traum heute nacht...

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Ich mache mit noch - ich glaube zwei - Frauen, Urlaub in einer Ferienwohnung in einem kleinen Kaff irgendwo in Brandenburg. Plötzlich steht ein Fremder an der Tür, mit dem sich eine meiner Miturlauberinnen unterhält. Ich gehe neugierig zur Tür, um zu sehen wer da ist... sehe einen sehr großen Mann mit großen schönen Augen... Ich bin beeindruckt... gehe zurück in die Wohnung nicht ohne mich nochmal zu ihm umzudrehen... ein kurzer intensiver Blick. Dann kommt er herein und fragt, ob wir nicht heute abend in den und den Laden kommen, dort ist Live-Musik. Wir sagen zu. Als wir abends dort ankommen, spielt die Band schon... sie besteht aus Frauen, die von dem großen Mann und seinen Freunden zufällig ausgewählt wurden. Ich gehe an ihm vorbei, schaue mich um, dann treffen sich unsere Blicke wieder. Jetzt ist seine Haut plötzlich dunkel. Mehr als heiße Blicke tauschen wir aber nicht. Ich gehe in den Nebenraum, wo einige Frauen gelangweilt herumsitzen und schließlich das Licht ausmachen um zu schlafen. Ich denke mir so, was soll das denn?! Und gehe wieder nach draußen, gehe auf die Straße hinunter, setze mich auf eine Bank... vor mir sehe ich wunderschöne, glatte Stufen in einem warmen Farbton aus Marmor. Und da wird mir bewusst, dass ich SEHEN KANN. Ich war blind gewesen, und jetzt, als ich diese schönen Stufen sehe, fällt mir auf, dass ich sehen kann und dass ich schon die ganze Zeit sehen konnte, ohne es zu merken!! Ich bin sehr erstaunt und freue mich wahnsinnig. Als meine Freundinnen herauskommen sage ich es ihnen. Wir umarmen uns und tanzen vor Freude.

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29.08.2009 um 00:16 Uhr

Völlig übersehen...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Tiere/Insekten Alt

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...hatte ich beim Fotografieren die kleine Krabbenspinne... ich sah sie erst auf dem Bildschirm...

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28.08.2009 um 22:21 Uhr

Ankunft in Berlin - Wie ausgehungerte Wölfinnen...

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Rückblick auf die Ankunft in Berlin. Nach und nach trudelten wir am Freitag abend ein. Ich zusammen mit einer Freundin aus Bremen, die zu mir nach Werder gekommen war. Selfs Vertraute, die auch meine gute Freundin war, kam mit zwei weiteren Freundinnen aus Hamburg. Der Rest kam erst am nächsten Tag, da sie aus Berlin waren und nicht im Haus übernachteten. Lustigerweise kannte ich kaum jemanden von den Berlinerinnen, sondern nur die Damen aus Hamburg und Bremen, und zwar aus dem Internet-Forum, wo wir uns alle nach und nach durch Self kennengelernt hatten. Self war natürlich noch nicht da. Wir waren nur Frauen. Einige junge Herren stießen erst am nächsten Tag dazu.

Wir hatten ausgemacht, dass jeder genügend Essen mitbringt, dass es für das Wochenende reicht und niemand einkaufen gehen muss. Meine Freundin hatte bei mir zuhause Bulgursalat gemacht, mit duftender Minze, kühl und frisch, herrlich. Wir freuten uns schon. Und wir kauften noch ein paar Sachen, u.a. leckeren Räuchertofu und Weißbrot und Knabbersachen. Außerdem genügend Rotwein.

Intermezzo: Als wir gut gelaunt aus dem Supermarkt in Werder kamen, völlig nüchtern aber wie beschwipst vor Freude, kam ein älterer Berliner auf meine Freundin zu, blieb vor ihr stehen, blickte ihr schweigend in die Augen... Es dauerte und dauerte... ich dachte: Na, sag doch was... na??? Er schaute und schaute - ihr in die Augen, sie schaute und wartete gespannt... Da sagte er endlich etwas, nämlich: Wo sehen wir uns morgen? Sie: In Berlin. Er: Ja, gut. Bis dann. Sie: Ja, bis dann. Dann ging er. Wir schauten uns perplex an... so lange bis wir losprusten mussten. Ich fragte sie: Was war denn das?? Sie: Ich habe keine Ahnung. Wird schon irgendwas gewesen sein... So war also die Laune, als wir in Berlin ankamen.

Die junge Hausherrin, Selfs Gefährtin, wies uns unsere Zimmer zu, wir richteten uns darin ein und kamen nach unten, voller Vorfreude auf das schöne Essen... Da keiner wusste, wann Self kommen würde beschlossen wir, den Tisch zu decken und erst einmal zu dinnieren. Alles schmeckte so lecker und wir amüsierten uns prächtig. Dann klingelte es. Self! Er wird es sicher sein. Ja, er war es. Er kam herein, sah den über und über mit Köstlichkeiten gedeckten Tisch, die Rotweingläser,  und alles - es muss ein bisschen wie ein Gelage ausgesehen haben... und plötzlich war Stille und alle sahen ihn an. Und da legte er los und fragte weswegen wir eigentlich gekommen seien... etwa um wie ausgehungerte Wölfinnen über Essen und Wein herzufallen... ? Oder weswegen? Wir waren bestürzt und schauten alle recht betreten drein. Ja, weswegen waren wir gekommen, die Frage war irgendwie schon berechtigt. Wir alle wollten Self sehen und hören... wollten ihm Fragen stellen, die sich in den vergangenen Wochen ergeben hatten, wollten meditieren, wollten etwas über geistige Dinge lernen, über uns selbst... das war der Fokus, der Mittelpunkt gewesen. Hauptsächlich wollten wir ihn hier treffen, aber dann benahmen wir uns tatsächlich wie ausgehungerte Wölfinnen und nichts schien wichtiger als Räuchertofu, Salate und Wein... Self versuchte uns klarzumachen, wie unbewusst wir waren, wie wenig in uns selbst, wie unklar in unserer Motivation, wie schnell wir den Fokus wechselten, wenn wir nicht sofort auf das trafen, was wir wollten, wie wankelmütig wir waren. Man müsse uns nur antippen und schon würden wir umfallen. Er hatte wieder mal Recht! Wie immer...

Der Abend wurde noch sehr lustig, was wir in dem Moment nicht mehr geglaubt hätten. Irgendwann provozierte Self bei mir einen derartigen Lachanfall, dass mir mit der Zeit der Bauch wehtat und die Tränen nur so herunterliefen und ich mich überhaupt nicht mehr artikulieren konnte, und ich wusste nicht einmal so richtig weshalb. Die anderen wussten das auch nicht, konnten aber auch nicht an sich halten als sie mich so sahen... Das war also der Auftakt für sehr viel geistige Arbeit, sehr viel Disziplin, sehr viele Erkenntnisse - und auch eine Menge Spaß an diesem Wochenende.

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28.08.2009 um 17:54 Uhr

Wenn der Baum weint...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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28.08.2009 um 13:58 Uhr

Die weibliche Kraft - die Fähigkeit zur Bewunderung

von: Seren_a   Kategorie: Über Gebet und Heilung

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Devi erklärt Daniel, was der Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Kraft ist (in dem Buch "Tantra - Eintauchen in die absolute Liebe" von Daniel Odier):

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Das Tantra bedeutet, diese Kraft zu leben, sie zu akzeptieren. Eine Frau hat sie von Natur aus. Ihr fällt es leicht, diese Erfahrung zu machen. Der Mann träumt nur von Kraft. Hier liegt der Grund, weshalb die Manifestation seiner Kraft nicht spontan ist und oft gewalttätige Formen annimmt. Gewalt ist nichts als Ohnmacht, ist reine Impotenz. Sich seiner Kraft bewusst zu sein, bedeutet für einen Mann, seine Weiblichkeit anzuerkennen und durch sie hindurchzugehen. Eine Frau, die ihre natürliche Kraft unterdrückt, wird ebensowenig das Gleichgewicht in sich selbst finden und ihre Fähigkeiten zur höheren Bewunderung akzeptieren. Im Tantrismus definieren wir den virilen Mann als einen, ,der sich seine Fähigkeit zur höchsten Bewunderung bewahrt hat'.

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28.08.2009 um 11:54 Uhr

"Schön", sagte er...

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Self saß auf einem Stuhl, nicht unbedingt bequem, und las vor. Ich weiß nicht mehr woraus, wahrscheinlich aus dem Strahlenbuch von Alice Bailey oder etwas von Madame Blavatsky. Seit mehreren Stunden (!) schon. Wir saßen im Vergleich zu ihm alle relativ bequem auf Sofas und Sesseln herum. Wir lauschten gebannt, denn wie immer las er mit einer unglaublichen Präsenz und Intensität, jedoch wurden wir mit der Zeit auch langsam müde - er hingegen anscheinend gar nicht. Inzwischen waren einige von uns hinausgegangen und zurückgekommen... um etwas zu essen oder zu trinken, auf die Toilette zu gehen. Und Self las vor und vor und vor, es schien kein Ende zu nehmen. Man wollte möglichst wenig verpassen, obwohl fast jeder diese Schriften zuhause hatte und im Internet sind sogar alle Schriften von Alice Bailey abrufbar, und das in voller Länge.

Es wurde Abend, die Terrassentüren standen weit offen und nach einem schönen spätsommerlich warmen Tag im südwestlichen Berlin wehte doch langsam ein etwas kühleres Lüftchen herein. Ich hatte einen kurzen Rock und ein ärmelloses Shirt an, mir wurde kühl. So leise und unauffällig wie möglich erhob ich mich und stieg die Wendeltreppe zu meinem Zimmer hinauf, zog eine lange Hose an und eine dünne langärmelige Jacke über das Oberteil und schwebte genauso leise wieder hinunter, setzte mich wieder auf meinen Platz. Self unterbrach kurz, sah mich mit einem leisen, erfreuten Lächeln an und sagte nur: "Schön." Ich wusste, was er meinte und freute mich auch. Die ganze Situation von dem Moment an als ich mich erhob bis ich zurückgekehrt war, war so sehr in einem Fluss gewesen, so natürlich und irgendwie... "vollkommen"... Ich war meinem inneren Impuls gefolgt; ich hatte gar nicht selbst gehandelt, sondern es tat sich alles wie von selbst. Er hatte es gemerkt, wie ihm nie etwas entging. Das drückte er mit diesem Wort und diesem Lächeln aus.

Dann las er weiter, als hätte er nie unterbrochen. Ich weiß nicht wie lange noch, irgendwann, als ich schon nicht mehr daran glaubte und mich darauf einrichtete, ihm noch bis tief in die Nacht hinein zuzuhören, klappte er das Buch zu. Einige stöhnten, reckten, strecken sich, und Self hielt es für angebracht uns darüber aufzuklären, weshalb er so unendlich lange vorgelesen hatte. (Er hatte in all den Stunden weder gegessen noch getrunken noch war auf Toilette gegangen, noch war er heiser geworden. Er war am Ende so frisch wie am Anfang.) Ja, warum also so lange? "Ich konnte erst dann aufhören, als IHR mich gelassen habt! Einige von Euch...", und er sah dabei meine Sitznachbarin und Freundin intensiv an, "...hatten Angst auch nur ein einziges verwertbares Wort zu verpassen und haben ihren Impuls, zwischendurch hinauszugehen brutal unterdrückt. Sie haben sich selber geknechtet und mich damit auf dem Stuhl festgehalten. Ich konnte erst aufhören, als auch die letzte endlich innerlich aufgegeben hat, und das war jetzt der Fall", endete er, erleichtert lächelnd. Meine Freundin hatte ganz gebannt zugehört... schließlich wurde sie rot, grinste verlegen und meinte: "Ja, das war dann wohl ich... ä-hm... tut mir leid." Self lachte.