***Serenas Augenblicke***

31.08.2009 um 20:25 Uhr

Das zweite Tattva...

von: Seren_a   Kategorie: Episoden

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Kühl, schaurig kühl und schaurig schön... Gänsehaut, spitzer Schrei...

und ganz darin versunken, tief, tief, tief... Orientierung verloren...

und prustend aufgetaucht... mit Algen um den Hals und zwischen den Beinen... :)

Schön war das. Ich mag Wasser nur, wenn es frei ist... gekachelte Becken nicht so... :)

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31.08.2009 um 19:39 Uhr

Partnerhoroskop...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Wären mein Mann - den ich ungern "mein Mann" nenne, weil ich ihn ja schließlich nicht besitze - und ich in Indien geboren und gehörten derselben Kaste an (was schon mal nicht der Fall ist), wäre unser gemeinsamer Weg spätestens am Horoskop gescheitert. Wenn die Horoskope nicht passen, dürfen die beiden in Indien nicht heiraten. Unsere sind derartig extrem, dass auch westliche Astrologen mit einem "Puuuuuuuhhhh" reagieren. Sein voller Wassermann steht im Quadrat zu meinem vollen Stier... Das einzige, was "harmonisch" ist, ist der Mond, den wir beide im Steinbock haben... wir verstehen gegenseitig unseren Schmerz sehr gut... und fühlen dasselbe. Haben auch denselben verrückten Humor, das liegt allerdings nicht am Mond, woran es liegt, weiß ich auch nicht. Der Wassermann, der bei ihm mit 6 Planeten besetzt ist, ist bei mir ein leeres Zeichen, das auch noch eingeschlossen ist, im ersten Haus. Er hat ihn mir eröffnet. Vorher konnt ich mit allem Wassermann-Zeugs nichts anfangen. Löwe... Aszendent Löwe... hat er... meine Güte, das auch noch. Mit Löwen wollt ich auch nichts zu tun haben. Feuer und Luft hat er, noch und nöcher. Ich dagegen Wasser und Erde. Ich find's großartig. Schwierig? Ja, wenn man auf herkömmliche Harmonie besteht, auf Friede, Freude, Eierkuchen und auf gerade gezogene Linien, dann schon. Konventionen? Nein, nicht mit diesen Konstellationen. Freiheit kommt von ihm, Tiefe von mir. Eifersucht ist irgendwie kein Thema... es ist klar, dass man auch andere Menschen ins Herz schließt und intensive Beziehungen zu ihnen hat. Klingt alles ganz toll, trotz des verrückten Horoskops... Es war früher schon ab und an recht schwierig... aber irgendetwas hat uns trotzdem immer verbunden... und wenns nur der Mond war... oder die nicht vorhandene Harmonie, die wir vielleicht gar nicht ausgehalten hätten... :)

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31.08.2009 um 19:03 Uhr

Scherenschnitt...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Tiere/Insekten Alt

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31.08.2009 um 13:00 Uhr

Die 36 Tattvas

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* Erde * Wasser * Luft * Äther * Feuer * 

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* Geruch * Geschmack * Form * Berühren * Klang *

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* Die Füße * Das Wort * Die Hand * Der Anus * Das Geschlecht '

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* Die Haut * Das Auge * Der Mund * Die Nase * Die Ohren *

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* Der Geist * Die Intelligenz * Das objektive Ich * Prakriti - Die Weiblichkeit * Purusha - Die Männlichkeit * 

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Die sechs Panzer:

* Die Zeit * Der Raum * Der Mangel * Die Begrenztheit in der Erkenntnis * Die Begrenztheit in der Kreativität * Die globale Illusion * 

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* Das Bewusstwerden der eigenen Natur * Die machterfüllte Subjektivität * Das universelle Ich * Shakti * Shiva *

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31.08.2009 um 12:10 Uhr

Rast...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Tiere/Insekten Alt

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31.08.2009 um 11:31 Uhr

Über Therapeuten...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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...habe ich mir in den vergangenen Monaten ja auch viele Gedanken gemacht, als ich so einen nach dem anderen erlebte. Keiner kam mir wirklich souverän vor. Meine Ansprüche sind sicher - ohne dass ich sie je formuliert hätte - hoch, weil ich meine, so jemand darf nicht in erster Linie einfach nur die Psyche studiert haben, sondern muss auch etwas über den Geist selber schon erfahren haben. Man spürt das gleich, ob das so ist oder nicht. Bei meinem derzeitigen scheint es so zu sein. Der vorige fuhr die reine Zuhörschiene, die mich fast wahnsinnig machte (was natürlich nicht Zweck des Besuchs ist *g*). Ich war dann ständig dabei, ihn herauszufordern, mit mir zu sprechen, und das war nicht das, was ER für richtig hielt. Besser war es, nicht dort zu bleiben. Psychologie, die nichts mit meinen spirituellen Erfahrungen zu tun hat, ist für mich nutzlos.

Ich denke auch an Self. Er benutzt Worte, genau wie die Yogini Devi, als "Geschosse" die ein "starres, lähmendes Gerüst" aufbrechen. Nachdem Daniel die ersten lebendigen Lektionen von Devi erhalten hat, sinniert er ebenfalls über die westlichen Therapeuten und sagt:


 

"Ich war immer wieder erstaunt, wie stark Devis Worte auch physisch auf mich wirkten. Sobald mir wirklich klar wurde, was sie mir sagte, begann mein Körper sich zu öffnen, zu vibrieren, Energien freizusetzen, sich selbst sein zu lassen. In solchen Augenblicken habe ich mir oft die Frage gestellt, wie bestimmte westliche Psychoanalytiker die innere Arbeit verstehen. LIegt es an ihrer Weigerung, mit dem Patienten ins Gespräch zu kommen, an ihrem Festhalten an der Rolle des Zuhörers, dass sie ein so großartiges Instrument zur Befreiung links liegen lassen? Wenn das richtige, das aufrichtige Wort wie ein Geschoss auf das starre, lähmende Gerüst in uns auftrifft, reißt etwas auf, ein neuer Raum erschließt sich, in dem der Leidende endlich wieder atmen und zur Welt zurückfinden kann. Zu diesem Wort fähig zu sein, bedeutet natürlich, dass man das eigene, starre Gerüst aufgebrochen hat, aber kann jemand wirklich zuhören, bei dem dies nicht vorher geschehen ist? In meinen Augen konnte man das aufrichtige Zuhören und das aufrichtige Wort nicht voneinander trennen. Für mich ging das eine nicht ohne das andere, und ein großer Therapeut konnte nur einer sein, der über beide Instrumente verfügte und sie auch anwandte."

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31.08.2009 um 01:27 Uhr

Jetzt und hier...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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31.08.2009 um 01:20 Uhr

Ekstase...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Es geht um Ekstase, ja. Ich nannte es kürzlich in Gedanken einfach Erregung. Je mehr ich fallenlasse (Dinge, die gedanklich auf mir lasten), desto deutlicher spüre ich, dass das Eigentliche, das pure Leben genau das ist, Ekstase - Erregung. Es ist immer da, allesdurchdringend, und doch kann man sich dem entziehen, wenn man möchte. Und man tut es sehr oft. Meistens sogar. Ich spüre, dass ich für diese Erregung nichts mehr brauche, das mich stimuliert, nichts mehr Äußerliches, was nicht heißt, dass man das Äußerliche deswegen abzulehnen braucht. Aber es geht dann einfach darüber hinaus. Es ist nicht die Verfügbarkeit dieses Äußerlichen nötig. Man muss nicht darben, nicht verzichten, wenn man es nicht hat. Es ist überhaupt keine Frage von etwas "haben". Ich spüre all das immer stärker je mehr ich einfach draußen sitze und mich spüre und alles um mich herum, und alles was in mir ist, meiner eigenen Göttlichkeit zu Füßen lege und mich mehr und mehr einfach dem hingebe, was da ist.

Das Buch über Tantra, das ich schon vor keine Ahnung wievielen Jahren mal gelesen habe, fiel mir gerade jetzt wieder in die Hände. Es ist wie eine Beschreibung und Bestätigung davon. Was die trantrische Yogini Devi dem Autoren des Buches Daniel Odier darin erklärt berührt mich im Innersten. Besonders froh macht mich, darin zu finden, was ich immer im Herzen hatte - denn immer schon habe ich insgeheim ja Shiva verehrt *lach* (was man in der Krishna-Tradition natürlich nicht "darf") - dass nichts ausgeschlossen wird, nichts "Bäh" ist, ALLES Teil der Kraft ist. Ein Ausschluss von irgendetwas ist immer gleichbedeutend mit dem Aufgeben eines Teiles der Kraft. Ich bin mir sehr bewusst über all das, was ich noch ausschließe oder noch zurückhalte. Bewusster denn je.

Devi sagt zu Daniel:

"Unser stärkster Widerstand ist der gegen die Ekstase, weil wir das Empfinden haben, dass wir, um diesen Zustand zu erreichen, unsere Sicherheiten aufgeben müssen, alles das, was wir uns in so vielen Jahren aufgebaut haben. Wir müssen unsere Lebensphilosophie aufgeben, unseren Glauben, unsere Überzeugungen, unsere Begriffe, selbst unseren Begriff von der Leere, selbst unseren Begriff vom Absoluten oder von Shiva. Das alles hemmt die Ekstase, wirkt sich wie eine Bremse auf sie aus."

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