Der letzte Gedanke...
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...vor dem Einschlafen geht mit den in den Schlaf, sinkt hinein und wirkt sehr kraftvoll... beeinflusst die Träume und den gesamten Raum dessen, was man Unterbewusstsein nennt. Eindrucksvoll erlebte ich einmal, als ich noch zur Schule ging, wie man im Schlaf lernen bzw. sogar eine Fertigkeit üben kann... Ich hatte am nächsten Tag Maschinenschreibprüfung, 180 Anschläge pro Minute waren gefordert und ich hatte nichts geübt und fühlte mich sehr unsicher. Vor dem Schlafengehen konnte ich natürlich nicht mehr üben, also tat ich es im Geist. Stellte mir die Tastatur vor und meine Finger darauf und wie ich einfache Sätze schrieb, so schnell wie möglich. Natürlich machte ich null Fehler... :) Und so schlief ich ein... tippend, sehr gut tippend. Und die Schulaufgabe verlief super... ich schrammte nur knapp an einer 1 vorbei, mit einem halben Fehler. Ich habe diese Fähigkeit des Geistes viel zu wenig verwendet... schade darum. Das, was alle machen, hat so eine große Kraft... also das umständliche Lernen und Üben auf dem herkömmlichen Weg...
In spirituellem Zusammenhang hat das auch eine große Bedeutung. Eknath Easwaran schreibt in "Mit den Augen der Liebe", wie wichtig es ist, mit guten Gedanken einzuschlafen. Wie sehr es den Schlaf positiv beeinflusst und den Geist insgesamt stärkt. Man nennt den Schlaf ja den "kleinen Bruder des Todes"... Und so gilt dasselbe auch für den Tod, der ein Sinken der Seele in Alles Was Ist bedeutet... Und das, womit die Seele im Augenblick des Todes erfüllt ist, das lenkt sie auch weiterhin auf ihrem Weg... In der Gita heißt es in 8.6:
yam yam vapi smaran bhavam tyajaty ante kalevaram
tam tam evaiti kaunteya sadad tad-bhava-bhavitah
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Was auch immer der Seinszustand ist, an den man sich erinnert, wenn man seinen Körper verlässt, o Sohn Kuntis, diesen Zustand wird man ohne Zweifel erreichen.
Das Ausrichten des Geistes auf eine bestimmte Sache, eine gewünschte Sache, und das Loslassen aller anderen, nicht erwünschten Sachen, ist eine immense Kraft des Menschen... es ist seine ganz persönliche Schöpferkraft. Sie wirkt immer, egal womit wir unseren Geist sich beschäftigen lassen.
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