***Serenas Augenblicke***

31.10.2009 um 23:33 Uhr

Der letzte Gedanke...

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...vor dem Einschlafen geht mit den in den Schlaf, sinkt hinein und wirkt sehr kraftvoll... beeinflusst die Träume und den gesamten Raum dessen, was man Unterbewusstsein nennt. Eindrucksvoll erlebte ich einmal, als ich noch zur Schule ging, wie man im Schlaf lernen bzw. sogar eine Fertigkeit üben kann... Ich hatte am nächsten Tag Maschinenschreibprüfung, 180 Anschläge pro Minute waren gefordert und ich hatte nichts geübt und fühlte mich sehr unsicher. Vor dem Schlafengehen konnte ich natürlich nicht mehr üben, also tat ich es im Geist. Stellte mir die Tastatur vor und meine Finger darauf und wie ich einfache Sätze schrieb, so schnell wie möglich. Natürlich machte ich null Fehler... :) Und so schlief ich ein... tippend, sehr gut tippend. Und die Schulaufgabe verlief super... ich schrammte nur knapp an einer 1 vorbei, mit einem halben Fehler. Ich habe diese Fähigkeit des Geistes viel zu wenig verwendet... schade darum. Das, was alle machen, hat so eine große Kraft... also das umständliche Lernen und Üben auf dem herkömmlichen Weg...

In spirituellem Zusammenhang hat das auch eine große Bedeutung. Eknath Easwaran schreibt in "Mit den Augen der Liebe", wie wichtig es ist, mit guten Gedanken einzuschlafen. Wie sehr es den Schlaf positiv beeinflusst und den Geist insgesamt stärkt. Man nennt den Schlaf ja den "kleinen Bruder des Todes"... Und so gilt dasselbe auch für den Tod, der ein Sinken der Seele in Alles Was Ist bedeutet... Und das, womit die Seele im Augenblick des Todes erfüllt ist, das lenkt sie auch weiterhin auf ihrem Weg... In der Gita heißt es in 8.6:


yam yam vapi smaran bhavam   tyajaty ante kalevaram

tam tam evaiti kaunteya   sadad tad-bhava-bhavitah

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Was auch immer der Seinszustand ist, an den man sich erinnert, wenn man seinen Körper verlässt, o Sohn Kuntis, diesen Zustand wird man ohne Zweifel erreichen.


Das Ausrichten des Geistes auf eine bestimmte Sache, eine gewünschte Sache, und das Loslassen aller anderen, nicht erwünschten Sachen, ist eine immense Kraft des Menschen... es ist seine ganz persönliche Schöpferkraft. Sie wirkt immer, egal womit wir unseren Geist sich beschäftigen lassen.

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31.10.2009 um 22:24 Uhr

Eine der letzten in diesem Jahr...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Pflanzen

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31.10.2009 um 22:13 Uhr

Warum nur Männer?...

von: Seren_a   Kategorie: Visionen, Gedanken

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Das Bild hier - es ist eine Postkarte, die wir von ein paar Devotees aus Krishnas Wohnort Vrindavana in Indien geschickt bekamen - hielt ich heute in der Hand, als ich chantete. Es zeigt den Goldenen Avatar - Lord Caitanya, eine Form von Krishna bzw. Vishnu, die vor 500 Jahren in Bengalen erschien um den Menschen den Wert des Chantens der Heiligen Namen zu vermitteln... und ihnen zu sagen, dass nicht Wissen (welches ich doch immer haben wollte) sondern viel schneller und viel sicherer Hingabe zu Gott und zum wahren inneren Selbst führt.

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Ich betrachtete so das Bild und sah all die Männer um Lord Caitanya herum... Männer... keine Frauen. Eine Frau sitzt am rechten Rand... sie hat Blumengirlanden gemacht, die sie anbietet. Und eine Frau schaut aus dem Fenster in dem Gebäude im Hintergrund. Mir fiel ein, Jesus war auch immer nur von Männern umgeben... es gab auch Frauen, aber das waren nicht diejenigen, die er unterrichtete, denen er predigte. Das waren immer die Männer. Die Frauen kamen zu Jesus und auch zu Lord Caitanya, weil sie den einen bzw. den anderen bereits im Herzen hatten... und auch alles, was sie predigten. Sie hatten bereits verstanden und kamen nur noch, um es zu bestätigen und diese Erscheinungen Gottes zu ehren, während die Männer recht begriffsstutzig waren und erst verstehen lernen mussten. :)

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31.10.2009 um 12:27 Uhr

Wasser...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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...nimmt alles an und auf, die Farbe der Sonne ebenso

wie jeden Schmutz, den man hineinkippt...

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Unser Körper besteht aus ebenso viel Wasser wie der Planet Erde...

Wasser, das sich reinigen oder verschmutzen oder veredeln lässt...

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31.10.2009 um 12:09 Uhr

Vom Denken und Meditieren...

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Nichts soll dich ängstigen,

nichts dich erschrecken.

Alles geht vorüber.

Gott allein bleibt derselbe.

Alles erreicht der Geduldige,

und wer Gott hat, der hat alles.

Gott allein genügt.

(Teresa von Ávila)

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Als ich dem Kloster die Post brachte und ich ein größeres Päckchen dabei hatte, das nicht in den Briefkasten ging, und ich dort den Vorraum betrat, stand da über der großen Türe hinter denen die weiteren Räume lagen, in goldener Schrift: "Gott allein genügt". Als mein Blick darauf fiel und ich das las landete der Satz ganz tief in meinem Bauch, wie ein warmer Blitz. Das löste ein unbeschreibliches Glücksgefühl aus. Es war eine Erinnerung an das, was immer und immer wieder das Ergebnis jeder Meditation, jeden Gebets, jedes Chantens, jedes Singens von Bhajans war. Ein kleiner Satz, der stärker ist als jede Last. Der alles, was schwer ist, plötzlich sich auflösen lässt. Ein Satz, der Sorgen und schwere Gedanken als ganz unbegründet durchschaut und deshalb unglaubliche Erleichterung bringt. Ein Satz, der in die Sphäre führt, wo die Seele zuhause ist, wo man ganz bei sich selbst sein kann. Bei dem, was man wirklich ist. Das tut gut.

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Eknath Easwaran schreibt in "Mit den Augen der Liebe" über das Denken, mit dem wir uns immer wieder selbst so stark belasten:

"Das Denken verbraucht eine große Menge Energie, aber dahinter kommen Sie erst wirklich wenn die riesige Produktionsstätte Ihres Geistes stillgelegt wird. Wird sie das wirklich, und legt sich der ungeheure Lärm des Denkprozesses, so kommt das sofort dem Körper zugute. Vitalität, die nicht vom Denken gebunden wird, wird direkt dem Körper zugeführt. ... Wenn Sie tief und richtig meditieren, können Sie sich aus diesem Grund unermüdlich in selbstlose Arbeit vertiefen. Selbst wenn Sie müde werden, geht ihre Treibstoffreserve nie aus."

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