***Serenas Augenblicke***

30.11.2009 um 22:58 Uhr

Wieder am Fluss...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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30.11.2009 um 22:18 Uhr

Die Peine...

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Diese alten Texte, die ich zur Zeit lese... von Mechthild von Magdeburg und anderen... darin kommen natürlich Ausdrücke vor, die heute veraltet sind, wie zum Beispiel "Pein" anstatt Schmerz oder Leid. Mechthild ist nicht die einzige, die die Pein als wichtig und segensreich für sich entdeckt hat. Plötzlich fielen mir wieder die Worte von Frau Dr. im Seniorenheim ein, die ich damals nicht verstanden hatte. Sie galt als hochgradig dement und es hieß, sie könne kaum mehr etwas verstehen und demzufolge würde sie auch nicht sprechen. Doch mit mir sprach sie bei meinen Nachtschichten sehr viel über ihre Erlebnisse. Ich schrieb manchmal mit, so interessant war das. Oftmals verstand ich intuitiv, was sie meinte, manchmal war es eh klar, manchmal aber auch gar nicht, nur vom Gefühl her war es irgendwie immer stimmig. Ja, und einmal sagte sie (ich schrieb das damals auf):

"Ich ziehe bald um." "Wohin?", fragte ich sie. "In die Peine." Ich: "Peine?" Sie: "Ja, Peine. Sie kennen das!"

Ich wusste nicht, was sie meinte und ließ es so stehen. Irgendwie traf es mich jetzt so wie ein Blitz... sie meinte die Pein, das Leid. Es sollte heißen, dass sie es annimmt. "Sie kennen das", hatte sie gesagt. Ja, ich kenne das. Aber sie war und ist mir weit voraus. Ich weiß, sie wird, wenn ich irgendwann dann hinüberwechsle, an der Türe stehen und mir helfen und mich führen...

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30.11.2009 um 21:42 Uhr

Sehr berühren mich...

von: Seren_a   Kategorie: Videos

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...diese Bilder, diese Klänge und diese Worte...

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30.11.2009 um 17:03 Uhr

Tandaradei...

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Was für ein schönes Wort. Einer, der solche Wörter offenbar auch liebt, hat gleich eine Webseite nur für dieses Wort erstellt, schaut hier: Tandaradei

Daraus zitiert... Was ist Tandaradei?

tan|da|ra|dei!

(Ausdruck der Begeisterung; ironisch Ausdruck des Verdrusses; Anspielung auf sexuelle Tätigkeit; gesangliche Interjektion; Hinweis auf die Farbe rot; Aufforderung zu Aufmerksamkeit; verzichtbarer Luxus)

das ist ja tandaradei! (das ist wirklich großartig!);

tandaradei und tûsent stunt? (wie lange hat er dich geküsst?);

dein Mund ist aber mal wieder sehr tandaradei! (dein Mund ist sehr rot / du hast also eine Kussorgie hinter dir);

jetzt singen wir tandaradei! wie die schöne Nachtigall (jetzt singen wir besonders schön);

tandaradei! - das wär' jetzt schön! (jetzt einen Mann in meinen Armen, ach, wie wäre das schön!);

also dann: tandaradei! (also, ich wünsche dabei viel vergnügen!);

tandaradei! (Höret her, Leute!);

im politischen Raum gelten die Künste als Tandaradei (als verzichtbarer Luxus).

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30.11.2009 um 12:53 Uhr

Bilder zwischen Traum und Wirklichkeit...

von: Seren_a   Kategorie: Videos

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Zu der träumerischen Musik von Jules Massenet die träumerischen Bilder von John William Waterhouse, dessen Frauen so aussehen wie die Damen Sehnsucht, Erinnerung und Gegenwart, wie ich sie gesehen hatte... Seine Bilder zeigen Bewunderung und Liebe.

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Aus einer Kritik:

Über die Ausgeburten von Waterhouse urteilten die Kritiker mal euphorisch, mal vernichtend. Ein Kritiker maulte, das Personal seiner Bilder entstamme weder „Träumen noch dem Tageslicht"; ein anderer schwärmte, die Kunst von Waterhouse lebe „in einer selbsterschaffenen Welt". In einem Punkt waren sich also alle einig: Der 1847 in Rom geborene Maler hatte eine Welt geschaffen, die sich weder dem Phantastischen noch der Wirklichkeit zuordnen ließ. In seiner Malerei erhielten Hexen, Mischwesen und Märchenfiguren ein neues Zuhause. Er war ein Meister darin, dem Außerordentlichen eine beiläufige, selbstverständliche Gestalt zu geben. (Julia Voss in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 23. Juli 2009)

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30.11.2009 um 12:01 Uhr

Erde...

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Erde,

du warst hart und rau.

Ich habe dich Zärtlichkeit gelehrt.

Du warst nackt.

Ich habe dich bekleidet.

Du hast gefroren.

Ich habe dir zugelächelt

und deine Freude

hat dich gewärmt.

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Furchtsam und starr

entsteigt das Leben

den Wellen.

Mit beklommenem Herzen

blickt es in die Runde.

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Zittere nicht, meine Geliebte.

Ich werde dir ein neues Kleid geben

und es weben

aus tausend und abertausend Blüten

meiner Liebe.

Jedes Jahr, jeden Frühling.

Bis ans Ende der Zeit.

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(aus: "Das Fest der Geburt, F. Leboyer)

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30.11.2009 um 00:40 Uhr

Haute Couture de la nature...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos Natur/Landschaften

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30.11.2009 um 00:04 Uhr

Die Dame Gegenwart...

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Die Erinnerung und die Sehnsucht - zwei sehr schöne Damen in langen fließenden Kleidern und wunderschönen großen Hüten - kamen dahergeschlendert. Arm in Arm kamen sie näher und näher, direkt auf mich zu. Ihre Schönheit war atemberaubend. Sie waren so sehr sie selbst, und das war es, was sie so besonders machte. Schwestern waren sie, und selten getrennt. Sie schlugen mich in ihren Bann... bis ich noch eine andere Person bemerkte, die sich langsam aber stetig näherte. Und das war die Gegenwart. Auch sie war eine schöne Dame, doch ganz anders gekleidet war sie und eine völlig andere Art zu gehen hatte sie. Während die Schwestern fast schwebten, ging sie auf so eigentümliche und schöne Art... so, als würde jeder ihrer Schritte und ihre ganze Gestalt geradewegs aus der Erde nach oben in den Raum fließen. Auch sie war absolut sie selbst und in dieser großen Präsenz voller Charisma, so dass ich kaum die Augen von ihr wenden konnte. Die Schwestern lächelten der Dame Gegenwart zu und entfernten sich, miteinander wispernd. Und sie, die Dame Gegenwart, kam noch näher... und während ich erwartete, dass sie vor mir haltmachen und vielleicht mit mir sprechen würde, machte sie aber nicht halt, sondern trat auf die allernatürlichste Art und Weise in mich ein und schenkte mir ihr Lächeln und ihr Jetzt.

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